DE143484C - - Google Patents
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- DE143484C DE143484C DENDAT143484D DE143484DA DE143484C DE 143484 C DE143484 C DE 143484C DE NDAT143484 D DENDAT143484 D DE NDAT143484D DE 143484D A DE143484D A DE 143484DA DE 143484 C DE143484 C DE 143484C
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- grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/14—Edge runners, e.g. Chile mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die stufenweise Zerkleinerung des Mahlgutes bezweckt, dasselbe auf einer oder mehreren
durchlöcherten oder vollen Mahlbahnen durch mehrere das Mahlgut nacheinander zerkleinernde
Koller in der Weise zu bearbeiten, daß die Größe eines jeden Kollers sich tunlichst genau
dem augenblicklichen Zerkleinerungsgrade des darunter befindlichen Mahlgutes anpaßt.
Die Größe der Koller hängt von deren Durchmesser und Breite ab. Bei gegebenem
Durchmesser und gegebener Breite kann man das Kollergewicht nach Bedarf bemessen, wozu
man nur gewisse Bestandteile der Koller, beispielsweise die Seitenwä'nde in bekannter Art
auswechselbar und in verschiedenem Gewicht anzuordnen braucht. Dieser Umstand hat eine
wichtige praktische Bedeutung z. B. in allen solchen Fällen, in denen der Feinheitsgrad des
fertigen Mahlgutes einmal größer, das anderemal kleiner sein muß, sowie bei Vermahlung
von großen schlüpfrigen Materialstücken, in denen sehr harte, wenn auch kleine Beimengen
vorkommen.
Wenn es auch meistenteils zweifellos am vorteilhaftesten ist, die Kollergewichte stufenweise
kleiner zu machen, so ist es, falls es darauf ankommt, die zerreißende und zerdrückende
oder zerreibende Wirkung eines breiteren Kollers mit kleinerem Durchmesser zu erhöhen, in Berücksichtigung des Vorkommens
sehr harter Beimengungen unbedingt geboten, das Gewicht dieses Kollers größer zu
wählen, während das Gewicht von vorausgehenden Kollern kleiner sein kann, weil die
Hauptaufgabe dieser Koller — besonders des ersten — diejenige ist, das Mahlgut vor allen
Dingen unvermeidlich und sicher zu erfassen, wozu bekanntlich nur ein genügend großer
Durchmesser erforderlich ist und wobei man erfahrungsgemäß sehr oft unnötig allzu große
Kollergewichte verwendet.
Diese Rücksicht, die Kollergewichte aus diesem oder jenem Grunde beliebig groß, und
zwar unabhängig von dem gegebenen Durchmesser und der gegebenen Breite der Koller
machen zu" müssen, ist von einer so wesentlichen Bedeutung, daß sie bei Kollergängen als
charakteristisches Merkmal bezeichnet werden muß. Besonders kommt diese Rücksicht zur
Geltung bei den Kollergängen für Massenerzeugung mit großer Leistungsfähigkeit hinsichtlich
der Menge und der Beschaffenheit des Gutes. Alsdann verwendet man eine oder mehrere Mahlbahnen mit zwei oder mehreren
passend großen und schweren Kollern, wobei stufenweise kleinere Durchmesser und breitere
Mahlflächen den Mahlprozeß bedeutend erleichtern und beschleunigen.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise einen solchen mehrfachen Kollergang. Es stellt
dar:
Fig. ι den senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 den Querschnitt in Höhe
des oberen Tellers, Fig. 3 die Seitenansichi
und Fig. 4 den Querschnitt in Höhe des unteren Tellers.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist ein Kollergang mit zwei sich drehenden Mahlbahnen
als Beispiel gewählt worden, wobei der obere Teller q mit durchlöcherter, der
untere u mit voller Mahlfläche versehen ist. Das Gewicht des ersten Kollers i, sein Durchmesser
und seine Breite sind zwar der Beschaffenheit und der Menge des zugeführten
Mahlgutes angepaßt; dieses Gewicht kann aber dabei keine so große Rolle spielen wie der
Durchmesser und die Breite und kann deshalb vorkommendenfalls kleiner sein als das Gewicht
des Kollers 2 oder überhaupt das Gewicht der nachfolgenden Koller, welche aus diesem Grunde
schwerer sein können. Man baut die Koller gewöhnlich mit hohlen Seitenräumen, wie es
z. B. die Koller i, 2, 3 und 4 veranschaulichen, und können diese Hohlräume beliebig voll
oder in bekannter Weise mit beliebig schweren Belastungskörpern ausgefüllt werden, oder aber
man baut die Koller von vornherein, wie es der Koller 5 (Fig. 4) zeigt, voll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mehrfacher Kollergang mit stufenweiser Zerkleinerung des Mahlgutes nach Patent 133930, dadurch gekennzeichnet, daß die Koller bei stufenweise kleineren Durchmessern und breiteren Mahlflächen nicht stufenweise leichter, sondern verschieden schwer sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143484C true DE143484C (de) |
Family
ID=410974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143484D Active DE143484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143484C (de) |
-
0
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