DE1435112B1 - Verfahren zur Herstellung von Faservliesstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von FaservliesstoffenInfo
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- DE1435112B1 DE1435112B1 DE1960P0026218 DEP0026218A DE1435112B1 DE 1435112 B1 DE1435112 B1 DE 1435112B1 DE 1960P0026218 DE1960P0026218 DE 1960P0026218 DE P0026218 A DEP0026218 A DE P0026218A DE 1435112 B1 DE1435112 B1 DE 1435112B1
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Description
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Faservliesstoffen durch elektrostatische Aufladung eines
Bündels aus organischen synthetischen Endlosfäden in einem einzigen raschen und kontinuierlichen Arbeitsgang.
Bekannt sind die elektrostatische Aufladung von Fadenbündeln, ihre Förderung, die Verminderung
der mechanischen Spannung, damit die Fäden sich trennen (vgl. britische Patentschriften 504 399, 504 400
und 504 401), und die Ablage solcher Fäden auf einer Sammelfläche unter Richtungsänderung (vgl. britische
Patentschrift 418 226). Die elektrostatische Beaufschlagung
bei diesen bekannten Verfahren ist jedoch unzureichend, und die Verhinderung der mechanischen
Spannung ist unzureichend; in dem abgelegten Produkt, das anschließend zu Stapelfasern zerschnitten
wird, tritt daher noch ein hoher Grad von Parallelität auf.
Gemäß der britischen Patentschrift 487 648, die an sich die Glasfasertechnik betrifft, aber auch synthetische
Fäden erwähnt, werden einzelne Fäden (d. h. keine Fadenbündel) durch Luftströme auf eine Sammelfiäche
hin gefördert, auf der sie nach Aufhebung der mechanischen Spannung unter Richtungsänderung
abgelegt werden. Eine elektrostatische Aufladung ist nicht beabsichtigt und tritt, wenn überhaupt, nur zufällig
ein.
Das USA.-Patent 2 473 528 betrifft die Herstellung eines spitzen- oder tüllähnlichen Produktes durch
Extrudieren von vorzugsweise Celluloseacetatfäden aus einer Spinnlösung im Trockenspinnverfahren in
eine Atmosphäre hinein, in der das Lösungsmittel verdampft, und Fallenlassen der noch klebrigen Fäden
auf eine sich bewegeüde Aufnahmevorrichtung, wo
die Fäden miteinander verkleben. Trotz der sehr guten Separierung der Fäden, die mit diesem Verfahren erreicht
werden, weisen die Fäden des Produkts einen hohen Grad an Parallelität auf und sind nicht zufallsmäßig
regellos verteilt.
Der Zweck der Erfindung besteht nun in der Schaffung von Faservliesstoffen aus Endlosfäden, die sich
sowohl durch eine hervorragende Separierung als
auch durch eine hervorragende Wirrfaserlage auszeichnen. Außerdem sollen die Fäden in dem Produkt
schlaufig sein. Durch die Korhbination dieser erwünschten Eigenschaften soll erreicht werden, daß die Produkte
bekannten Produkten hinsichtlich von Eigenschaften, die den Gebrauchswert von Faservliesstoffen
bestimmen, wie Zugfestigkeit, Reißfestigkeit, Flexibilität und Weichheit, überlegen sind. Öie Herstellung
dieser neuen Faservliesstoffe soll einfach und schnell erfolgen. Um diesen Zweck zu erreichen, bietet sich
die Förderung von Fadenbündeln auf pneumatischem Wege (Luftsaugdüsen) an.
Es stellt sich nun folgende Aufgabe: Eiti Bündel aus
synthetischen organischen Endlosfäden soll elektrostatisch aufgeladen werden und unter mechanischer
Spannung gegen eine Aufnahmefläche gefördert werden. Auf der Aüfnähmefiäche sollen die Fäden zu
einem Faservliesstoff mit gut getrennten Fäden zufallsmäßig
regellos abgelegt werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine besonders hohe elektrostatische Aufladung der
Fäden nicht nur für eine sehr gute Separierung der Fäden sorgt, sondern auch die Wirrfaserlage beträchtlich
verbessert. Die elektrostatische Ladung hat also eine doppelte Funktion, einmal entfernt sie die einzelnen
Fäden voneinander und sorgt so für eine gleichmäßigere Trennung der Fäden in dem Vlies, und zweitens
bewirkt sie eine zufallsmäßig regellose Ablagerung (Wirrfaserlage), d. h. benachbarte Fäden liegen
in dem Vlies niemals oder nur selten parallel und alle möglichen Winkellagen werden praktisch gleich oft
eingenommen. Der Mechanismus, der für diese zweite Funktion der elektrostatischen Aufladung entscheidend
ist, ist so zu verstehen, daß ein gegebener Faden während seines Weges auf die Aufnahmefläche hin infolge
der auf ihm sitzenden elektrischen Ladungen, welche eine gegenseitige Abstoßung der verschiedenen
Fädeiiabschnitte bewirken, im Vergleich zu einem nicht geladenen Faden relativ gestreckt ist.
Die erfindungsgemäß erhältlichen Produkte sind viel gleichmäßiger als die zum bekannten Stand der Technik gehörenden Produkte. Da bisher nur bekannt war, daß die elektrostatische Aufladung die Separierung der Fäden verbessern kann, lag es nicht nahe, die elektrostatische Aufladung zur Verbesserung des Grades der Wirrfaserlage heranzuziehen. Da die beste Separierung mittels dem getrennten Spinnen von Einzelfäden (ohne Bündelung) gemäß beispielsweise USA.-Patentschrift 2 473 528 erzielt wird, lag es auch nicht nahe, die elektrostatische Beaufschlagung nicht nur zur Verbesserung der Wirrfaserlage, sondern auch zugleich zur Erzielung einer guten Separierung heranzuziehen.
Die erfindungsgemäß erhältlichen Produkte sind viel gleichmäßiger als die zum bekannten Stand der Technik gehörenden Produkte. Da bisher nur bekannt war, daß die elektrostatische Aufladung die Separierung der Fäden verbessern kann, lag es nicht nahe, die elektrostatische Aufladung zur Verbesserung des Grades der Wirrfaserlage heranzuziehen. Da die beste Separierung mittels dem getrennten Spinnen von Einzelfäden (ohne Bündelung) gemäß beispielsweise USA.-Patentschrift 2 473 528 erzielt wird, lag es auch nicht nahe, die elektrostatische Beaufschlagung nicht nur zur Verbesserung der Wirrfaserlage, sondern auch zugleich zur Erzielung einer guten Separierung heranzuziehen.
Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von Faservliesstoffen durch elektrostati-
sches Aufladen von synthetischen, organischen Endiosfäden,
Fördern des Fadenbündels unter mechanischer Spannung gegen eine Aufnahmefläche, wobei
eine wesentliche Verminderung der mechanischen Spannung vor dem Auftreffen der Fäden auf die Aufnahmefläche
erfolgt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man zur Erzielung einer voneinander getrennten,
zufallsmäßig regellos und schleifigen Anordnung der Fäden diese mit mindestens 30 000 E/m2 (elektrostatische
Einheiten je Quadratmeter oder 10 Mikrocoulomb je Quadratmeter) auflädt, damit die einzelnen
Fäden sich durch gegenseitige elektrische Abstoßung vor der Aufnahmefläche trennen, und daß man
die Fäden in an sich bekannter Weise so ablegt, daß sie beim Auftreffen auf die Aufnahmefläche ihre Bewegungsrichtung
wesentlich ändern, Sie formen dabei zufailsmäßig regellose Schleifen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens führt man das Fadenbündel
durch eine Koronaentladungszone, um es
So sd weit elektrostatisch aufzuladen, daß in dem geladenen
Teil des Bündels jeder Faden sich von benachbarten Fäden infolge der elektrostatischen Aufladung
trennen kann, aber nicht so weit aufzuladen, daß die Fäden an den Führungs- oder Förderungsmitteln
häfteti.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform geht man von fadenbildenden, synthetischen, organischen
Polymeren oder Cöpolymeren aus, die in der Schmelze einen spezifischen Widerstand von weniger
als 1010 Ohm cm aufweisen. Aus diesem Material erspinnt
man durch Schmelzspinnen bei 200° C Fäden. Die noch weichen Fäden werden verfeinert und so
weit abgekühlt, daß sie nicht mehr klebrig, aber auch noch nicht vollständig verfestigt sind. Die Fäden werden
dann unmittelbar vor ihrer vollständigen Verfestigung elektrostatisch aufgeladen. In diesem noch weichen
Zustand ist die zwar geringe Leitfähigkeit immerhin noch hoch genug, damit sich die elektrische Ladung
if die Fäden bringen läßt. Unmittelbar danach jedoch,
tchdem die Fäden vollständig verfestigt sind, nimmt e Leitfähigkeit sprunghaft so weit ab, daß die Laang
auf den Fäden »eingefroren« wird, d. h. sitzeneibt.
Bevorzugt sind bei dieser Ausfiihrungsform der rfindung (»Feldauflademethode«) Potentiale von etwa
)00 bis 30 000 V. Sie lassen sich beispielsweise mit nem Gleichrichtergenerator erzeugen. Eine FeIdpräsentative
quadratische Proben aus dem betrachteten Faservliesstoff ausschneidet und dann die Anzahl
der Fäden zählt. Die Fäden liegen »zufallsmäßig regellos« vor, wenn man unabhängig von der Lage und Orientierung
des Quadrates in der Vliesebene an jeder Seite des Quadrats praktisch die gleiche Anzahl Faden antrifft.
Unter gut getrennten Fäden werden solche Fäden verstanden, die mindestens so gut voneinander getrennt
ärke von 500 bis 4000 V/2,5 cm wird bevorzugt. In io sind, wie auf Grund eines streng statistisch nach
^stimmten Fällen eignet sich ein Wechselfeid. P ο i s s ο η verlaufenden Verfahrens zu erwarten ware.
Bei dieser Ausführungsform kann man Fäden ver- Wenn man eine gerade Linie beliebiger, aber äusreienden,
die beispielsweise aus Pölycaproamid und chender Länge auf einem Vlies zieht, das gemäß den
olyhexamethylenadipamid sowie Copolymeren und/ Gesetzen des Zufalls abgelegt worden ist, so folgen beier
Gemischen derselben bestehen. Fäden aus Poly- 15 kanntlich die Abstände zwischen Schnittpunkten der
ihylenterephthälat und Polypropylen sind bei dieser Fäden mit dieser Linie einer Exponentialverteilüng
usführungsform nur dann verwendbar, wenn man (vgl. zum Beispiel An Introduction to Probability
arch Modifizierung ihren spezifischen Widerstand Theory and Its Applications, Bd. I, 2. Auflage, W.
af den obengenannten Wert vermindert. Die Modifi- F e 11 e r, John Wiley & Sons, 1957, S. 400 bis 402,
erung kann durch Einverleibung eines sulfonierten 20 und Stochastic Processes, J. L. D ο ο b, John Wiley &
Sons, 1953, S. 403). Auf Grund dieser Exponentialverteilüng
kann somit die Trennung der Fäden in einem nach den Gesetzen des Zufalls gebildeten Wirr-
omonomeren, wie Sulfoisophthalsäureester, in einer !enge von etwa 2 Gewichtsprozent oder eines leitihigen
Salzes, z. B. eines anorganischen Salzes, wie ithiumchlorid in Polyäthylenterephthalat erfolgen.
'er Zusatzstoff muß mit dem Polymeren bei dessen 25 gemäße Verfahren wird ein solcher Grad der Fadenchmelztemperatur
verträglich sein. Weitere Mög- trennung (oder Fadenseparierüng) erzielt, der derjeni-
faservlies vorhergesagt werden. Durch das erfindungs-
gen Fadentrennung, die auf Grund eines statistischen Verfahrens zu erwarten ist, gleich oder sogar noch besser
als diese ist.
Unter »schleifen-, biegurigs- oder windungsartig«
(»loopy«) wird verstanden, daß die Einzelfäden in dem Faservliesstoff derart angeordnet sind, daß ihre
durchschnittliche Länge in jedem beliebigen gegebenen Kreis mit einem Durchmesser von 5,08 cm den
chkeiten, das Polymere leitfähig zu machen, sind das pinnen oder Aufpfropfen einer (in der Schmelze)
itfähigen Fadenhülle.
Die Aufladung kann erfindungsgemäß auch durch eibung erfolgen. Für diese Ausführungsform gegnete
Fäden bestehen beispielsweise aus Polyami- m, wie Polyhexamethylenadipamid, Polycaproamid
id/oder Copolymeren derselben; Polyestern, wie
olyäthylenterephthalat, Poly-hexahydro-p-xylylen- 35 Durchmesser des Kreises übertrifft.
rephthalat und/oder Copolymeren derselben; Poly- Solche Schleifen, Biegungen bzw. Windungen sind
hauptsächlich in der Vliesebene verteilt und sind von den scharfen Querschleifen, die vom Nadeln oder ähnlichen
Vorgängen herrühren, zu unterscheiden. In den bevorzugten, nach dem erfindungsgemäßeh Verfahren
hergestellten Faservliesstoffen übersteigt die durchschnittliche Fadenlänge in einem 5,08 cm großen
Kreis den Kreisdurchmesser um einen Faktor von mindestens 1,2.
Wenn der Faservliesstoff räumlich sehr ausgedehnt ist und dadurch hergestellt werden muß, daß entweder
die Bündelachse oder das Aufnahmeorgan oder beide hin- und herbewegt werden, kann während des Hin-
und Herbewegens ein grobes Muster auftreten.
Das Fadenbündel sollte bei der Behandlung unge- 50 Trotzdem werden die Fäden vollständig statistisch inreht
oder wenigstens so wenig gedreht sein, daß die nerhalb eines kleinen Teils des Gebildes verteilt, so
daß keine zwei Teile des Gebildes gleich sind und kein Muster von Fadenparalleiität besteht. Die Gebilde
besitzen eine vortreffliche Deckkraft. Nach F i g. 1 kufen die mittels der Spinndüse 2
ersponnenen, frischgebildeten Fäden ί über die frei drehbare, d. h. keine Bremswirkung ausübende, leer
laufende Walze 3 und darauf zum Fadenbündel 4 zusammen. Das Fadenbündel 4 wird dann durch die
Saugdüse 5 gezogen, der durch den Lufteinlaß 6 kon-
ohlenwasserstoffen, wie Polypropylen, Polyäthylen, olyurethaneri, Polycarbonaten, Polyacetalen u. dgl.
Derartige Fäden sind auch für die Arbeitsweise mit ner Koronaentladung geeignet.
Vorzugsweise werden die Fäden auf dem Aufnahmergan mit einer Geschwindigkeit von 457 bis 5486 m/
lin. abgelegt. Förderungsgeschwiiidigkeiten unterilb
457 m/Min, führen zu Produkten geringerer eißfestigkeit und begrenzter Verwendbarkeit. Die
oere praktische Grenze für die Spinngeschwindigkeit iträgt etwa 37 490 den · m/Min, je Spinnloch. In
en Fäden kann vor dem Ablegen eine Kräuselung itwickelt werden.
rennung und zufallsmäßig regellose Ablegung nicht istört wird.
Die Aufnahmefläche kann ein von detfi der Fäden
weichendes Potential erhalten, damit die Fäden jher auf der Aufnahmefläche festgehalten werden,
■as Aufnahmeorgan kann massiv öder durchlöchert
.■in, d. h., es kann eine Platte, ein Sieb, ein Riemen
d. dgl. sein. Es kann sich kontinuierlich oder disontinuierlich hin und her und/oder im Kreis bewegen,
'as Aufnahmeorgan kann von einem Paar sich drehen-■;r
Walzen gebildet werden oder so gestaltet sein, daß einen vorgeformten Gegenstand vorbestimmter Gealt
erzeugt.
»Zufallsmäßig regellos« (»random«) bedeutet, daß der Anordnung der Einzelfäden praktisch keine
nisotropie auftritt. Eine Prüfmethode zur Bestim-•Ling
dieser Eigenschaft besteht darin, daß man retinuierlich Druckluft zugeführt wird, wobei das Fadengut im elektrischen Reibkontakt mit dem sich verjüngenden
Einlaßteil oder der Eintrittsöffnung 7 der Düse steht. Nach Wunsch können die Fäden 1 direkt, ohne
Zusammenführung, der Saugdüse 5 zugeführt werden, wenn sie in genügende reibende Berührung mit der
Eintrittsöffnung 7 der Saugdüse 5 kommen (d. h. wenn die Spinndüse 2 und die Saugdüse 5 nicht
BAD ORfGSNAL COPY
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flüchtend zueinander angeordnet sind). Die Saugdüse 5
(und somit die Eintrittsöffnung 7 derselben) liegt über die Leitung 8 an Erde. Die geladenen Fäden 9, die aus
der Saugdüse 5 austreten, trennen sich im wesentlichen vollständig voneinander und werden auf dem Aufnahmeorgan,
das bei dieser Ausführungsform über die Leitung 12 geerdet ist, zu dem Faservliesstoff gesammelt.
Die Größe der Ladung auf den Fäden 9 nach der Saugdüse 5 ist schematisch als Ladung E auf dem
Pfeil 13 dargestellt, dessen Ursprung in der Fadenzone liegt. Andererseits kann das Fadengut 4 mit geringem
oder keinem Drall der Saugdüse 5 von einer Packung 14 zugeführt werden. Bei jeder dieser Ausführungsform
(F i g. 1) kann die Walze 3 durch eine Bremsführung ersetzt werden, um die Fäden zu verfeinern und orientieren
oder ihre Spannung am Einlaß 7 der Saugdüse zu erhöhen.
F i g. 2 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung nach F i g. 1, bei welcher das Fadengut durch Kontakt mit
der Führung 15 reibungselektrisch aufgeladen wird. Die Führung 15 wird von einem Material gebildet, das
auf den Fäden des Fadengutes 4 eine solche Ladung zu erzeugen vermag, daß sich die Fäden bei Herabsetzung
der Spannung voneinander trennen.
F i g. 3 zeigt im Längsschnitt eine Saugdüse, die bei der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 Verwendung
finden kann. Die Düse weist einen zylindrischen Fadengutdurchlaß 15 auf, der sich unter Bildung einer
Führungs-Eintrittsöffnung 7 nach außen zum Fadeneinlaß 16 hin erweitert. Durch den Lufteinlaß 6 tritt
Druckluft ein; der Luftstrom tritt in den Fadendurchlaß 15 durch den Ringschlitz 17 über die Sammelkammer
18 ein. Bei dieser Vorrichtung kommt die Luft, die durch den Schlitz 17 hindurchtritt, mit den
Fäden unter einem Winkel von etwa 15° in Berührung, wodurch den Fäden eine Vorwärtsbewegung erteilt
wird. Der Aufbau des Eingangsteils 5 σ (somit der Führungs-Eintrittsöffnung 7) ist für die Gesamtergebnisse
des Verfahrens wichtig.
Beim Arbeiten mit einer der oben beschriebenen Vorrichtungen wird das Fadenbündel von dem Zuführorgan
und durch die Wirkung der Saugdüse dem Aufnahmeorgan zwangläufig zugeführt. Im Falle
frisch ersponnener Fäden ist die Saugdüse (oder ein äquivalentes Fördermittel) nach der Stelle vorgesehen,
an welcher die Fäden im wesentlichen vollständig verfestigt sind; dies gilt gewöhnlich auch für die zugeordneten
Führungsmittel, wenn diese nicht in einer Art ausgebildet sind, in der sie nicht bremsend wirken.
Dies verhindert ein Zusammenschmelzen der Fäden. Die Einzelfäden werden durch die Reibung mit dem
Führungsmittel elektrostatisch auf ein hohes Potential aufgeladen, das in Abhängigkeit von den Fadengut- und Führungsmittel-Zusammensetzungen positiv
oder negativ ist.
Wenn der die Fäden vorwährts führende Zug in der Düse nicht genügt, kann eine Anziehung der Fäden
durch die Düsenwände und ein Ankleben an diesen auftreten. Dies kann verhindert werden, indem man mit
genügend hohen Düsendrücken arbeitet oder die Saugdüse auf etwa dem gleichen Potential und der gleichen
Polarität wie die Fäden hält, wodurch die elektrostatischen Anziehungskräfte auf ein Minimum vermindert
werden.
Fig. 4 zeigt in Diagrammform die Auswirkung
einer Erhöhung der elektrostatischen Aufladung und des Luftdruckes. Dabei ist das elektrostatische Potential
E auf der Ordinate OE gegen den Luftdruck P auf der Abszisse OF aufgetragen. Die Figur zeigt einen
Bereich zwischen den Geraden AB und BC und ihren
Verlängerungen, in dem eine optimale Vliesbildung erhalten wird. Die genaue Lage dieser Linien hängt
von der Identität des Polymeren, dem Fadentiter, der Konstruktion und den Dimensionen der Saugdüse
u. dgl. ab. Unterhalb der Geraden BC können auf Grund einer ungenügenden Aufladung der Fäden im
allgemeinen keine zufriedenstellenden fiächenhaften Gebilde erhalten werden. Oberhalb der Geraden AB
und links derselben ist die Aufladung der Einzelfäden überstark, und die Fäden haften an der Düse.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 8 werden
frischgebildete Fäden 1, die aus der Spinndüse 2 austreten, durch die Saugdüse 3 geleitet, der durch den
Einlaß 4 Druckluft zugeführt wird (die Richtung der Luftströmung ist durch einen Pfeil angedeutet). Die
Saugdüse 3 wird von einer Quelle 5 eines elektrostatischen Potentials auf ein positives Potential (+E) aufgeladen.
Die Potentialquelle 5 ist mit der Saugdüse 3 über die Leitung 6 verbunden; der andere Pol liegt
über Leitung 7 an Erde. Beim Passieren der Saugdüse 3 werden die geladenen Fäden 8 auf dem Aufnahmeorgan
10, das von einer bei 11 zum Teil eingezeichneten Unterlage getragen wird, zu einem Faservliesstoff 9
gesammelt. Das Aufnahmeorgan 10 ist entweder durch die Leitung 12 geerdet oder erhält über die
Leitung 13 von der Potentialquelle 5 eine Ladung, deren Vorzeichen derjenigen der Fäden 8 entgegengesetzt ist,
wobei man die Erdleitung 12 beim Schalter 14 unterbricht.
F i g. 9 zeigt ein geeignetes Saugorgan, das aus einem im wesentlichen zylindrischen Fadendurchlaß 15
besteht, der sich am Fadeneinlaß 16 nach außen erweitert. Dieser Durchlaß kann konvergieren, aber soll
nicht divergieren. Dem Saugorgan wird durch den Lufteinlaß 4 Druckluft zugeführt; der Luftstrom tritt
in den Fadendurchlaß 15 beim Einlaß 17 ein und ergibt, da er in Ringform nach unten gerichtet ist, eine den
Spinnfäden erteilte Vorwärtsbewegung.
F i g. 10 veranschaulicht den Bereich längs des extrudierten Fadens, in welchem der Faden sich in einem
hochplastischen Übergangszustand zwischen dem Flüs- '
sig- und dem Festzustand befindet. Der extrudierte Strangle ist beim Ausfließen aus der Austrittsöffnung
24 der Spinndüse anfänglich eine Flüssigkeit (durch Punkte 19 angedeutet). Beim Abkühlen nimmt
die Viskosität des Polymeren zu und bildet sich eine Plastizität des Fadens aus. Das weitere Abkühlen ergibt
einen festen Faden (durch die Schraffierung 20 dargestellt). Den Zwischenbereich der hohen Übergangsplastizität
zeigen die Striche 21. In diesem Bereich ist ein Zustand erreicht, in welchem keine Klebrigkeit
vorliegt; die Spannung, die sich aus der Einwirkung einer Vorwärtsbewegung bei 22 ergibt,
pflanzt sich nach rückwärts fort und hat in der durch die Pfeile 23 gezeigten Zone eine Verfeinerungswirkung.
Die optimale Lage des vorwärts führenden Mittels wird bestimmt, indem man es verschiebt, bis die Fäden
gut verfeinert werden, aber kein Zusammenschmelzen der Fäden bewirkt wird. Diese Lage ist
gewöhnlich auch die beste Stelle für die elektrostatische Aufladung der Fäden.
Wenn das Aufnahmeorgan zu nahe an der Düse angeordnet ist, kann die Fadensammlung auf Grund der
aus der Düse ausstrahlenden Luft unzureichend sein. Dieses Problem läßt sich lösen, indem man das Ende
des Fadendurchlasses der Düse leicht (gewöhnlich um
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7 8
nicht mehr als 6°) divergieren läßt. Wenn sich das Auf- d. h. aus der gleichen oder einer benachbarten Spinnnahmeorgan
in zu großem Abstand von der Düse be- düse, erspinnen. Bevorzugte Bindemittelfäden für
findet, ist die Lenkung der Fadenablegung schwierig. Polyhexamethylenadipamid sind Fäden aus Polycapro-Hiergegen
hilft man sich durch eine Erhöhung der La- amid oder Copolymeren, Schmelzmischungen usw.
dung der Fäden oder der entgegengesetzten Ladung 5 mit Polyhexamethylenadipamid. Zu bevorzugten Bindes
Aufnahmeorgans. demittelfäden für Polyäthylenterephthalat gehören die
Die Saugdüse setzt die Fäden unter eine mecha- Isophthalat-Copolymere desselben oder einfach PoIy-
nische Zugspannung. Hierdurch werden die Spinn- äthylenterephthalatfäden mit verringerter Orien-
fäden verfeinert und orientiert und die geladenen Fä- tierung.
den zum Aufnahmeorgan hin gedrückt. Im allgemei- io Die Faservliesstoffe können auch dadurch einen stär-
nen erzeugen die Düsen einen schnellen Ringstrom keren Zusammenhalt erhalten, daß man sie einfach in
von Luft oder einem anderen geeigneten strömenden der frisch hergestellten Form preßt oder die freien
Medium in einer zu den Fäden gleichsinnigen Rieh- Einzelfäden an Kreuzungspunkten verfestigt oder er-
tung. Man kann mit geeigneten Saugdüsen des Stan- hitzt.
des der Technik arbeiten. Düsen mit (um mehr als 15 Faservliesstoffe, in denen die Einzelfäden eine Kräu-
etwa 6°) divergierenden Fadendurchlässen sind je- seiung von mehr als etwa 11,8 Kräuseln/cm aufweisen,
doch nicht völlig zufriedenstellend. Die Wirksamkeit eignen sich auf Grund ihrer erhöhten Weichheit und
einer Düse kann verstärkt werden, indem man den ab- ihres besonders guten Falls für Bekleidungszwecke,
stromseitigen Abschnitt des Fadendurchlasses länger Bei Kräuselungen von mehr als etwa 39 Kräuseln/cm
ausbildet. Er erstreckt sich vorzugsweise nicht über 20 ist der Effekt besonders ausgeprägt. Bei Kräuselungen
den Punkt hinaus, an dem eine extreme Turbulenz des von weniger als etwa 11,8 Kräuseln/cm sind die Wa-
strömenden Mediums beginnt. Man kann eine Einzel- ren steifer und somit am besten für die schärfere An-
düse zusammen mit mehr als einer Spinndüse einset- forderungen stellenden technischen Zwecke, z. B.
zen. Man kann andererseits auch mit den Fäden einer Planen und Persenninge, geeignet,
einzelnen Spinndüse mehrere Saugdüsen speisen. 25 Aus den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren er-
einzelnen Spinndüse mehrere Saugdüsen speisen. 25 Aus den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren er-
Zur Förderung der Fäden können auch andere Vor- hältlichen Faservliesstoffen lassen sich beispielsweise
richtungen an Stelle einer Saugdüse verwendet werden, Bahnen, Matten, Filze, lederartige, veloursartige oder
wenn diese Mittel eine Fadentrennung erlauben, die papierartige Produkte herstellen,
notwendige Förderwirkung ausüben und die Fäden
dem Aufnahmeorgan mit genügender Geschwindig- 30
notwendige Förderwirkung ausüben und die Fäden
dem Aufnahmeorgan mit genügender Geschwindig- 30
keit zuzuführen vermögen. Beispiel 1
Bei der Aufladung durch Reibung kommt es darauf
an, daß die Reibungsfläche, d. h. diejenige Fläche, mit
an, daß die Reibungsfläche, d. h. diejenige Fläche, mit
der die Fadenoberfläche auf ihrem Wege bis zur Auf- Unter Verwendung einer Vorrichtung, die im wesentnahmefläche
in innige Berührung kommt, für die er- 35 liehen F i g. 1 entspricht, wobei die leer laufende
forderliche elektrostatische Aufladung groß genug ist. Walze 3 weggelassen ist, wird Polyhexamethylenadip-Die
Reibungsfläche soll aus einem Material bestehen, amid (relative Viskosität 39) durch eine 34-Loch-Spinndas
in der reibungselektrischen Reihe sich an anderer düse (Lochdurchmesser jeweils 0,229 mm) mit 16 g
Stelle als die Fadenmasse befindet. Die Reibungs- Polymerisat (Gesamtmenge)/Min. bei einer Temperaoberfläche
soll auch geerdet werden. Man kann mit 40 tür von 290° C zu Fäden versponnen. Die Fäden werden
verschiedenen festen Oberflächen, vorzugsweise mit in eine ruhige Atmosphäre (25° C, 70 °/„ relative Feuch-Metallen
und feuerfesten Stoffen, z. B. Chromoxid, tigkeit) gesponnen. In einem Abstand von 76 cm, in
arbeiten. Bei jedem gegebenen Polymeren hängen die der Spinnrichtung gesehen, von der Verfestigungsstelle
optimalen Arbeitsbedingungen von der Wahl der und etwa 15 cm seitlich des normalen Fadenlaufes ist
Stoffe ab. Es ist jedoch möglich, die Verwendbarkeit 45 eine Saugdüse (F i g. 3) mit folgenden Dimensionen
einer gegebenen Polymerenmasse z. B. durch die Kern- vorgesehen:
Mantel-Spinntechnik zu erhöhen, d. h. durch Umspinnen des Körpers eines Fadens, der für eine elektrosta- Einlaßdurchmesser, mm 23,8
Mantel-Spinntechnik zu erhöhen, d. h. durch Umspinnen des Körpers eines Fadens, der für eine elektrosta- Einlaßdurchmesser, mm 23,8
tische Ladung weniger aufnahmefähig ist, mit einer ^ , , ,, „ ^ ,
Oberflächenmasse, die für die elektrostatische Ladung 50 Fadendurchlaß-Durchmesser, mm 2,4
aufnahmefähiger ist. Der Querschnitt der Einzelfäden Strecke, auf der sich der Einlaß auf den
kann modifiziert, z. B. Y- oder bandförmig sein, um Minimaldurchmesser verjüngt, mm 19,1
eine verstärkte Berührung mit der Reibungsoberfläche
zu erzielen. Orientierte Fäden verhalten sich in bezug Länge des Fadendurchlasses, cm 39,4
auf ihre elektrostatische Kapazität anisotrop. Auf diese 55 winkel des Lufteintritts
Weise ist es möglich, eine Aufladung durch Laufbe- (unternalb des Einlasses) etwa 15°
ruhrung zwischen identischen Faden einzuführen, die
in ζ. Β zueinander senkrechten Richtungen laufen.
in ζ. Β zueinander senkrechten Richtungen laufen.
Wenn gewünscht, kann die Beständigkeit der Faser- Der Einlaßteil bzw. die Eintrittsöffnung 7 der Düse
Vliesstoffe mittels eines Bindemittels verbessert werden, 60 besteht aus Aluminium, der Düsenkörper aus Messing,
das während oder nach der Herstellung der Waren zu- Die Düse ist geerdet. Als Aufnahmeorgan dient eine
gesetzt werden kann. Die Bindemittelteilchen können Aluminiumplatte von 30% · 301Z2 cm>
die manuell ge-
auch eine Ladung entgegengesetzten Vorzeichens wie handhabt wird (und somit geerdet ist). Das Aufnahme-
die Fäden erhalten, so daß sie von den laufenden Fä- organ wird in den Fadenlauf gebracht und gedreht,
den angezogen werden. Wenn als Bindemittel relativ 65 bis sich ein flächenhaftes Gebilde der gewünschten
niedrigschmelzende Fäden verwendet werden, können Dicke gebildet hat. Die Ergebnisse verschiedener sol-
diese gleichzeitig mit den Hauptfäden angesaugt wer- eher Versuche sind in der Tabelle I zusammenge-
den. Man kann auch die Bindemittelfäden gleichzeitig, faßt.
| 1 | 435 | 1 | 12 | 10 | |
| 9 | Tabelle II | ||||
| Tabelle I | |||||
| Luftdruck (P) | Titer | Faden | Mt**) | |
| Versuch | atii | den | 6,0 | |
| 0,25 | 6,0 | TIE*) | 6,7 | |
| 1 | 1,06 | 1,9 | 1,9/408 | 9,0 |
| 2 | 1,76 | 1,6 | 2,8/201 | 9,5 |
| 3 | 2,46 | 1,5 | 3,6/190 | Ö,Ö |
| 4 | 3,16 | 1,7 | 3,5/172 | |
| 5 | 3,6/142 | |||
*) Reißfestigkeit (Γ), gden; Dehnung (E), ° „.
**) Mi = Anfangsmodul, g den.
**) Mi = Anfangsmodul, g den.
In allen Versuchen ist die Durchführbarkeit des Verfahrens
sehr gut. Man erhält gleichmäßige Faservliesstoffe. Gute Ergebnisse erzielt man auch mit PoIycaproamid.
Auf der Vorrichtung nach F i g. 5 werden Faservliesstoffe aus Polyäthylenterephthalat hergestellt. Die aus
der Spinndüse 2 gesponnenen Fäden 1 laufen in der gezeigten Weise über die Stabführungen 2,13 und 14 und
dann zur Saugdüse 5, die durch den Einlaß 6 mit Druckluft gespeist wird. Die Saugdüse 5 weist eine
Fadendurchlaßverlängerung 15 auf, die sich am Ende 16 nach außen erweitert (6°). Die aufgeladenen Fäden 9,
die sich beim Austritt aus der Düsenverlängerung trennen, werden auf dem Aufnahmeorgan 11, einer Aluminiumplatte,
gesammelt. Die verschiedenen, auf der Abstromseite der Spinndüse 2 liegenden Teile sind über
Leitungen 12 geerdet. Die wichtigen Abstände längs des Fadenlaufes sind:
a = 33,0 cm
b = 43,2 cm
c = 50,8 cm
d = 58,4 cm
b = 43,2 cm
c = 50,8 cm
d = 58,4 cm
e = etwa 10,2 cm
/ = 121,9 cm
g = 19,1 cm
h = +30,5 cm
/ = 121,9 cm
g = 19,1 cm
h = +30,5 cm
Fadendurchlaß-Durchmesser, mm
Einlaßwinkel
Winkel des Lufteintritts
Abstand zwischen dem Einlaß und
darunterliegenden Lufteintritt, mm .
darunterliegenden Lufteintritt, mm .
dem
| 5 | 1 | Luftdruck^) | Fadeneigenschaften | Dehnung | Mi | Titer | |
| Ver | 2 | Reißfestig | °/o | g/den | den | ||
| such | 3 | atü | keit | 185 | 14,5 | 1,72 | |
| 10 4 | 2,8 | g/den | 117 | 16,2 | 1,37 | ||
| 5 | 3,5 | 2,0 | 115 | 20,0 | 1,15 | ||
| 6 | 4,2 | 2,4 | 100 | 29,9 | 1,1 | ||
| 4,9 | 3,0 | 103 | 28,0 | 1,03 | |||
| 5,6 | 3,5 | 77,3 | 26,7 | 0,97 | |||
| 6,3 | 3,5+ | ||||||
| 3,1 | |||||||
Die Fäden werden mit Luft abgeschreckt, die 15,2 cm unterhalb der Spinndüsenfläche zugeführt wird. Die
Führungsstäbe 3, 13 und 14 sind 2,5 · 2,5 cm groß, haben abgerundete Kanten und werden von Chrom(III)-oxyd
gebildet. Der Führungsstab 13, d. h. die Arbeitsfläche desselben, ist gegen den Fadenlauf um 6,4 cm
versetzt. Die Saugdüse ist im einzelnen in F i g. 6 gezeigt, in welcher die Bezugszeichen im wesentlichen
die gleiche Bedeutung wie in F i g. 4 haben. Die wichtigen Dimensionen sind:
Einlaßdurchmesser, mm etwa 19
85,7 In allen Versuchen gemäß Tabelle II ist die Durchführbarkeit des Verfahrens wie auch die Bildung des
Faservliesstoffes gut. Die erhaltenen Gebilde sind von aggregierten Fäden im wesentlichen frei, d. h., die
Fadentrennung nach der Aufladung ist völlig zufriedenstellend. Es ist zu bemerken, daß eine Erhöhung
ao des Luftdruckes zu einer entsprechenden Erhöhung der Geschwindigkeit führt, mit der die Fäden dem Aufnahmeorgan
zugeführt werden; die Fadengeschwindigkeiten nehmen von etwa 1830 m/Min, in Versuch 1 auf
etwa 3240 m/Min, in Versuch 6 zu.
Unter Verwendung einer ähnlichen Vorrichtungsanordnung wird Polyäthylenterephthalat durch eine
68-Loch-Spinndüse und gleichzeitig ein Äthylenisophthalat - Äthylenterephthalat - Copolymeres (Gehalt
an Äthylenisophthalat 20 Gewichtsprozent) durch eine benachbarte 34-Loch-Spinndüse versponnen, wobei
dem entstehenden Faservliesstoff mindestens zwei Fäden aus dem Copolymeren einverleibt werden. Man erhält
ein gleichmäßiges Produkt, das den gleichzeitig ersponnenen Copolymeren-Bindemittelfaden enthält und
das durch anschließende Erhitzung eine erhöhte Stabilität erhalten kann.
Unter Verwendung der Vorrichtung nach Beispiel 2 werden Faservliesstoffe aus Polypropylenfäden hergestellt,
wobei man, von den folgenden Abänderungen abgesehen, mit den gleichen wichtigen Abständen arbeitet.
a = 45,7 cm
b = 55,9 cm
b = 55,9 cm
c = 76,2 cm
d = 96,5 cm
d = 96,5 cm
6,4 60°
5° Das Polypropylen (Schmelzindex 10) wird mit einer Geschwindigkeit von 6 g/Min, durch eine 30-Loch-Spinndüse
(Lochdurchmesser jeweils 0,229 mm) versponnen, wobei die Spinntemperatur (an der Spinndüse)
190° C beträgt. Man erhält gleichmäßige Faservliesstoffe. Unter Verwendung von Druckluft von
1,3 atü werden folgende Eigenschaften der Einzelfäden erhalten:
Der gesamte Düsenaufbau ist aus Messing gearbeitet.
Im Betrieb wird Polyäthylenterephthalat (relative Viskosität 34) durch eine 30-Loch-Spinndüse (Lochdurchmesser
jeweils 0,178 mm) mit 10 g des Polymeren (Gesamtmenge)/Min. versponnen. Die Spinntemperatur,
gemessen an der Spinndüse, beträgt 2840C. Ergebnisse:
Im ersponnenen
Zustand
Zustand
Entspannt
Reißfestigkeit
g/den
g/den
2,35
1,76
1,76
Dehnung
0/
/0
369
338
338
Mi
g/den
g/den
17,9
13,8
13,8
Titer den
Dieses Beispiel erläutert das gleichzeitige Verspinnen von Polyhexamethylenadipamid (relative Viskosi-
11 12
39) und eines Hexamethylenadipamid-Caproamid- Durchmesser) kommt mit den Fäden in leichte Be-
>polymeren (relative Viskosität 45; Gehalt an Capro- rührung und hilft, daß ein gleichmäßiger Abstand zwiiid
10 Gewichtsprozent). Das Polyhexamethylen- sehen den Einzelfäden und der Koronaquelle aufrechtipamid
wird mittels einer 34-Loch-Spinndüse (Loch- erhalten wird. An die Koronaspitzen wird eine negarchmesser
0,229 mm) mit 16 g (Gesamtmenge)/ 5 tive Spannung von 30 bis 40 Kilovolt (200 bis 250 μa)
in. bei 290° C und das Copolymere mittels einer angelegt.
^och-Spinndüse (Lochdurchmesser 0,229 mm) mit Die geladenen Polyäthylenterephthalatfäden wer-
78 g/Min, bei 255° C versponnen. Die beiden Spinn- den auf einem hin- und hergehenden Tisch (76 cm im
sen sind in einem Mittenabstand von 14,0 cm vorge- Quadrat), der positiv aufgeladen ist (20 Kilovolt), abien.
Die frisch gesponnenen Fäden werden über io gelegt. Die Geschwindigkeit der Tischbewegung wird
ien geerdeten, polierten Aluminiumstab geführt, der so eingestellt, daß ein geeignetes Grundgewicht und
1,6 cm unterhalb der Verbindungslinie der Mittel- zufriedenstellende Gleichmäßigkeit erzielt werden. Bei
nkte der Spinndüse, parallel zu dieser Linie und seit- einer Tischgeschwindigkeit von 73,7 cm/Min, in einer
h um 15,2 cm gegen sie versetzt vorgesehen ist. Eine Richtung und 1470 cm/Min, in der anderen Richtung
ugdüse der in F i g. 3 gezeigten Art ist 2,5 cm unter- 15 werden die geladenen Fäden als Bahn mit einer Gelb
der Stelle angeordnet, an welcher die Fäden den schwindigkeit von 27 g/m2 je Minute abgelegt. Die
ib berühren. Die Düse wirdmitDruckluftvonl,8atü Eigenschaften der Fäden sind:
-;peist. Das Aufnahmeorgan, eine geerdete Alumi-
-lmplatte von 106,7-106,7 cm, ist 101,6 cm unterhalb Titer 2,3 Denier
r Saugdüse vorgesehen; es wird mit einer Geschwin- 20 Reißfestigkeit
2,9 g je Denier
ikeit von 711,2 cm/Min, unterhalb der Düse und Dehnung 183 %
:iter unter 90° zu dieser ersten Bewegung mit einer ^f1- yj 2 g je Denier
:schwindigkeit von 71,1 cm/Min, hin- und hergerührt.
.lrch diese Sammlung der Fäden wird in etwa 8VaMi- Es werden verschiedene, in der oben beschriebenen
ten ein gleichmäßiger Faservliesstoff mit einem 25 Weise erfindungsgemäß hergestellte Faservliesstoffe
ladratmetergewicht von 136 g erhalten. Die Spinn- untersucht, um die zufallsmäßige Regellosigkeit und
schwindigkeit während dieses Versuches beträgt, auf die Schleifigkeit bzw. Biegungs- und Windungsart ihrer
■undlage des Polymerendurchsatzes und des Faden- Fadenstruktur zu verifizieren und um die Stärke der
dtiters, 2652 m/Min. Die Polyhexamethylenadip- Kräuselung der Einzelfäden zu bestimmen. Diese Eilid-Fäden
haben folgende Eigenschaften: Reißfestig- 30 genschaften von erfindungsgemäß hergestellten Fasert
(g/den)/Dehnung (%) = 3,5/165; Mi (g/den) vliesstoffen sind schematisch in Fig. 7 dargestellt.
7,5; Fadentiter 1,60 den. Die Regellosigkeit des Faservliesstoffes wird ermittelt,
Während des Verfahrens werden die Fäden beim indem man quadratische Proben, wie die Probe A, unssieren
des Aluminiumstabes durch Reibung gela- tersucht. Bei einer solchen Probe ist die Zahl der Fä-
\; sie werden vor der Saugdüse, zum Teil am Stab 35 den, welche die Quadratseiten kreuzen, unabhängig
d zum Teil auf Grund eines Spinnstreckmechanis- davon, an welcher Stelle die Probe aus dem Vliesstoff
is vor dem Stab, orientiert. Auf Grund der gleich- genommen wurde, für jede Seite des Quadrats im wetig
ersponnenen Copolymeren-Bindemittelfäden sentlichen gleich. Man klemmt zur Bestimmung eine
it sich die Stabilität des Faservliesstoffes durch Er- Seite fest und löst die nicht festgeklemmten Fäden
zung verstärken. Das flächenhafte Gebilde wird z. B. 40 heraus oder zählt einfach die Fadenkreuzungen einer
ischen zwei Sieben aus rostfreiem Stahl mit einer gegebenen Seite aus. Um die Güte der zufallsmäßigen
hten Maschenweite von 0,3 mm (50 Maschen) Regellosigkeit zu verifizieren, werden mehrere solche
vtfinute bei 3,5 kg/cm2 und 200° C verpreßt, wobei Bestimmungen durchgeführt. Die Schleifigkeit (Bie-
;n eine zähe, drapierbare Ware erhält, die eine ver- gungs-und Windungsart) wird ermittelt, indem man die
rkte Widerstandsfähigkeit gegen EntSchichtung hat. 45 durchschnittliche Länge der Fäden in einem Kreis,
3 Zugfestigkeit dieser Ware beträgt 0,64 g/den. wie dem Kreis B, mißt (wobei die Fäden unter genü-
. . gender Spannung stehen, um Biegungen und Windun-
Beispiel 5 gen sowje Kräuselungen zu entfernen). In charakteri-
Jolyäthylenterephthalatflocken werden auf einem stischer Weise überschreitet die durchschnittliche Faimelzrost
auf eine Temperatur von 295° C auf ge- 50 denlänge in einem solchen Kreis den Kreisdurchmesser,
molzen und mit einer Geschwindigkeit von 15 g/m Die Stärke der Kräuselung wird durch Betrachtung in
r-ch eine 2,54 cm starke Schicht eines Sandfilter- situ bestimmt. Ein gekräuselter Faden ist in der Flätes
und einen 5,08 cm großen Spinnkopf mit ehe C gezeigt. Alle Faservliesstoffe genügten der oben
Kapillaren (0,023 cm im Durchmesser; 0,030 cm in beschriebenen Prüfung auf Regellosigkeit (zwölf
Länge) zugemessen. Der Beschlagklotz wird bei 55 2,4-cm-Quadrate je Probe). Das Quadrat A mißt in
)° C gehalten, und die Spinnkopftemperatur wird der Diagonalen 5,1 cm, der Kreis B hat einen Durch-285°C
eingeregelt. messer von 5,1 cm.
Das Fadenbündel wird vor dem Eintritt in die Zieh- R . ,
->e, die ungefähr 180 cm unterhalb des Spinnkopfes . , , «ezienung
geordnet ist, in Raumluft abgeschreckt. Ein Druck 60 zwischen der elektrostatischen Ladung
, 2,8 kg/cm* in der Saugdüse liefert eine Spannung und der mechanischen Spannung
ι ungefähr 3 g auf dem Fadenbündel, wobei die Polyhexamethylenadipamid mit einer relativen Vis-
ssung unmittelbar oberhalb der Düse erfolgt. kosität von 39 wird aus einer 34-Loch-Spinndüse
itels vier Entladungsspritzen, die 20 cm oberhalb (Lochdurchmesser 0,229 mm); 16 g Gesamtmenge/
Eingangs der Saugdüse und ungefähr 1,9 cm ent- 65 Min.; Spinntemperatur 272°C) in Umgebungsluft
it von dem Fadenbündel angeordnet sind, wird (20°C; relative Feuchtigkeit: 55°/0) schmelzgesponj
negative Korona gebildet. Ein sich drehender nen. Man arbeitet mit der Luftdüse gemäß F i g. 3, die
•getstab (10 Umdrehungen je Minute, 3,2 cm im mittig 114,3 cm unterhalb der Spinndüse und 76,2 cm
SAD ORIGINAL C0PY
oberhalb einer geerdeten Sammelplatte aus Aluminium angeordnet ist. Die Fäden werden mittels eines
polierten Aluminiumstabes von 1,3 cm Durchmesser, den man an einer Stelle 10,2 cm oberhalb der Saugdüse
mit dem Fadenlauf in Berührung bringt, durch Reibung aufgeladen. Die Luftdüse und der Aufladestab
sind an einem gemeinsamen Arm befestigt, der über einen Standardwiderstand von 6 Megohm geerdet
ist. Parallel zu diesem Widerstand ist ein Vakuumröhren-Spannungsmesser geschaltet. Aus dem bekannten
Innenwiderstand des Spannungsmessers und dem ermittelten Spannungsabfall an dem Standardwider
stand kann man den von der Düsen-Stab-Anordnun, abfließenden Strom errechnen. Dieser Strom ist eil
direktes Maß für die Zahl der Elektronen, die zwischei dem Aluminiumstab und den laufenden Fäden über
tragen werden, d. h. für die elektrostatische Aufla dung. Die Auswirkung einer Veränderung des Strom
flusses bei verschiedenen Luftdrücken (an der Saug düse) auf die Arbeitsfähigkeit des Verfahrens, d. h. di·
Bildung des Faservliesstoffes, ist in der Tabelle Π zusammengestellt.
Tabelle IV. Stromfluß (Mikroampere)
Versuch
Arbeitsfähigkeit, Art des Faservliesstoffes 4,2
Luftdruck, atü
3,2
3,2
2,1
keine Ablegung, Abblasung von Fäden von der Sammelplatte
Fäden haften in Bündeln, Aggregaten an der Platte...
Fäden haften an der Platte, gute Trennung der Fäden zwischen Düse und Platte, gleichmäßige, zufallsmäßig
regellose Ablagerung eines gleichmäßigen Faservliesstoffes
Fäden haften sowohl an der Platte als auch der Düse, es sind verschlungene Fäden zu beobachten, es
werden ungleichmäßige Faservliesstoffe erhalten...
0,2
0,2 bis 1,0
0,2 bis 1,0
0,2
0,2 bis 0,8
0,2 bis 0,8
0,2
0,2 bis 0,5
0,2 bis 0,5
1,0 bis 1,7 i 0,8 bis 1,4 0,5 bis 0,8
1,0
0,8
0,5
Bei den Versuchen nach der vorstehenden Tabelle wird der Umschließungswinkel des Fadens gegenüber
dem als Reibmittel wirkenden Aluminiumstab von Versuch 1 zu Versuch 4 progressiv erweitert. Die Tabelle
zeigt, daß der Stromfluß auf ein Maximum zunimmt und dann abfällt. Die Arbeitsfähigkeit ist im
Bereich des Stromflusses gemäß Versuch 3 optimal. Diese Werte dienen dazu, einen bevorzugten Arbeitsbereich
zu erfassen, wie er schematisch in F i g. 4 dargestellt ist. Die Werte der Tabelle IV sind für die
jeweils vorliegende räumliche Ausbildung der Vorrichtung, den Düsentyp, die Spinnbedingungen
und die Zusammensetzung der Fadenführungen charakteristisch.
Die Tabelle IV lehrt, daß eine Mindestladung erforderlich
ist, um die Fäden bei einer gegebenen, durch den Luftdruck in der Saugdüse erzeugten Spannung
voneinander zu trennen. Eine Erhöhung der Ladung macht auch eine Erhöhung des Druckes erforderlich,
damit die auf die Fäden ausgeübte Spannung groß genug ist, um das Fadenbündel geschlossen und die Fäden
von den Wänden der Düse entfernt zu halten.
Bei den Versuchen 1 und 2, die in der Tabelle IV wiedergegeben sind, ist nun die elektrostatische Ladung,
deren Wert sich aus dem Stromfluß ergibt, nicht ausreichend, so daß die Fäden sich nicht trennen können
und kein geeigneter Faservliesstoff entsteht. In Versuch 3 reicht die Ladung zur Trennung der Fäden vor
ihrer Ablage auf dem Aufnahmeorgan aus, und auch die Spannung hat einen angemessenen Betrag, um eine
frühzeitige Trennung der Fäden in der Düse zu verhindern. Bei Versuch 4 schließlich ist die Ladung hoch,
aber die Spannung unzureichend. Daher berühren die Fäden die Wände und verstopfen die Saugdüse.
Um zu zeigen, daß die elektrostatische Ladung tatsächlich die Ursache dieses Effektes ist, wurden die
Ladungen in die Ladungsdichten (elektrostatische Einheiten je Quadratmeter [E/m2]) umgerechnet
Dieser Umrechnung liegen die gemessene elektrosta tische Aufladung, der Durchsatz in g/Min., der Faden
titer und die Polymerdichte, die aus den angegebene! Versuchswerten bestimmbar sind, zugrunde. Es erge
ben sich dann für die Ladungsdichte die in der folgen
den Tabelle wiedergegebenen Werte.
| 40 | Ver such |
4,2 atü | Tabelle V | 2,1 atü |
| 45 1 2 3 4 |
10 000 30 000 65 000 50 000 |
E/m2 3,2 atü |
10 000 18 000 33 000 25 000 |
|
| 10 000 25 000 55 000 40 000 |
||||
Unter Verwendung einer Vorrichtungsanordnung die im wesentlichen der F i g. 8 entspricht und mi
einer 34-Loch-Spinndüse (Lochdurchmesser 0,229 mm versehen ist, wird Polyhexamethylenadipamid (rela
tive Viskosität 39; 16 g Polymeren-Gesamtmenge Min.) bei einer Temperatur von etwa 2900C in ein·
ruhende Atmosphäre (25° C; relative Feuchtigkei 70°/0) zu Fäden versponnen. In den genannten Ab
ständen ist der Spinndüse eine Saugdüse aus Kupfe nachgeschaltet, die folgende Dimensionen hat (vgl
Fig. 3):
Durchmesser des Fadenguteinlasses 16 (Kopf) 47,6 mn Durchmesser des Fadengutdurchlasses 15 .. 19,1 mn
Strecke, auf der sich der Fadenguteinlaß zum
Durchlaß verjüngt 12,7 mn
Länge des Fadengutdurchlasses 15 68,6 cn
Durchmesser des Lufteinlasses 4 19,1 mn
Winkel des Lufteintritts 17 45°
COPY.
| Entfernung D, | Luftdruck | Elektrostatisches |
| cm | atü | Potential, V |
| 20,3 | 3,5 | 20,000 |
| 15,2 | 3,5 | 20,000 |
| 10,2 | 3,5 | 9,000 |
| 15,2 | 2,1 | 14,000 |
| 15,2 | 1,4 | 7,000 |
| 10,2 | 1,4 | 2,000 |
| 17,8 | 3,8 | 16,000 |
An die Saugdüsen, die von isolierten Mitteln in dem Fadenlauf gehalten wird, sind eine Druckluftquelle
und eine Gleichrichtergeneratur (Modell Nr. H-40 der New Jersey Engineering Company, Kenilworth, N. J.,
V. St. A.) angeschlossen. Als Aufnahmeorgan dient eine geerdete volle Aluminiumplatte von 30χ/2 · 301Z2 cm
die von Hand manipuliert wird. Das Aufnahmeorgan wird in den Fadenlauf gebracht und gedreht, bis sich
ein gleichmäßiger Faservliesstoff der gewünschten Dicke und Form gebildet hat. Die Ergebnisse verschiedener
solcher Versuche sind in der Tabelle VI zusammengefaßt.
In jedem Falle läßt sich das Verfahren ausgezeichnet durchführen. Die Fäden kleben nicht und werden
auch nicht weggeblasen. Das Produkt ist gleichmäßig.
Im wesentlichen die gleichen Ergebnisse erzielt man, wenn die Saugdüse eine Ladung entgegegesetzten Vorzeichens
erhält.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Faservliesstoffenίο durch elektrostatisches Aufladen von synthetischen, organischen Endlosfäden, Fördern des Fadenbündels unter mechanischer Spannung gegen eine Aufnahmefläche, wobei eine wesentliche Verminderung der mechanischen Spannung vor dem Auftreffen der Fäden auf die Aufnahmefläche erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Erzielung einer voneinander getrennten, zufallsmäßig regellos und schleifigen Anordnung der Fäden diese mit mindestens 30 000 E/m2 auflädt, damit die einzelnen Fäden sich durch gegenseitige elektrische Abstoßung vor der Aufnahmefläche trennen, und daß man die Fäden in an sich bekannter Weise so ablegt, daß sie beim Auftreffen auf dieAufnahmeflächeihre Bewegungsrichtung wesentlieh ändern.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen009587/246
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Publications (1)
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ID=27350582
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