DE1436743B2 - Kugelförmiger Typenträger für Schreibund ähnliche Maschinen - Google Patents
Kugelförmiger Typenträger für Schreibund ähnliche MaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/60—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies on spherical, truncated-spherical, or like surfaces
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Description
Die Erfindung betrifft einen kugelförmigen Typenträger für Schreib- und ähnliche Maschinen mit auf
der Oberfläche verteilten, fest angeordneten Typen, welcher um zwei aufeinander senkrecht stehende
Hauptachsen einstellbar ist.
Kugelförmige Typenträger haben gegenüber den bisher üblichen Ausführungsformen als Typenkorb,
Typenwalze bzw. Typenzylinder den Vorteil, daß alle Einstcllvorgänge sich in einfacher Weise auf Drehbewegungen
zurückführen lassen und daß die Lage der beim Abdruckyorgang wirksamen Massen nicht durch
den Einstellvorgang verändert wird.
Diese Erkenntnis liegt bereits dem Gegenstand der deutschen Auslegeschrift 1 036, 913 zugrunde, bei welcher
ein kugelförmiger Typenträger, in einer kardanischen Aufhängung gelagert, um zwei aufeinander
senkrecht stehende Hauptachsen einstellbar ist. Die Typen sind in parallelen Ringen entsprechend den
Breitenkreisen um die senkrechte Drehachse angeordnet, wobei die unmittelbare Umgebung der Drehachse
ungenutzt bleibt. Ähnliche Verhältnisse liegen beim Gegenstand der deutschen Auslegeschrift
1063 612 vor. Bei dieser bekannten Konstruktion der Typenträger um einen senkrechten Träger dreh-
und in gewissen Grenzen gegenüber diesem neigbar. Dementsprechend sind die Typen im Bereich des
maximalen Neigungswinkels in übereinanderliegenden, konzentrischen Kränzen ringförmig auf der
kugeligen Oberfläche angeordnet, wobei durch den begrenzten Neigungswinkel ein beträchtlicher
Teil der Kugeloberfläche um die Pole ungenutzt bleibt.
Bei beiden vorgenannten Ausführungen setzt die Beschränkung der Unterbringung einer vorbestimmten
Anzahl von Schriftzeichen auf einen Teil der Kugelfläche einen relativ großen Durchmesser des
kugelförmigen Teiles des Typenträgers voraus, wobei dieser nicht nur durch die Anzahl der Typen pro
Kranz bestimmt wird, sondern auch durch den mit zunehmendem Durchmesser flacher werdenden Krümmungswinkel
der Oberfläche, welche eine größere Beabstandung der einzelnen Zeichen erfordert, um den
gleichzeitigen Abdruck von benachbarten Typen zu vermeiden. Da jedoch die Bemessung der Mindestabstände
auf die Typen der polnahen Kränze zu beziehen sind, werden damit die Abstände auf den äquatornahen
Kränzen bei gleicher Typenzahl noch größer, während die Polbereiche aus diesem Grund überhaupt
nicht nutzbar sind.
Durch den Typenträger gemäß der Erfindung werden diese Nachteile umgangen, indem nahezu die gesamte
Kugcloberfläche ausgenutzt wird. Darüber hinaus können bei vergleichsweise kleinerem Durchmesser
des Kugclkörpers eine größere Anzahl von Typen untergebracht werden. Durch den sich daraus
ergebenden kleineren Träglicitshalbmcsser sind einerseits
kürzere Einstellzeiten möglich, andererseits wird die oftmals wünschenswerte Unterbringung von weiteren
Schriftzeichen ermöglicht. Dieses wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß der
Typenträger aus zwei halbkugelförmigen Schalen besteht, welche starr miteinander verbunden sind und
welche gegenüber einer zwischen ihnen angeordneten Äquatorscheibe drehbar sind, daß der Typenträger
durch Schwenken der Äquatorseheibe um Lagerzapfen drehbar ist, welche in einer senkrecht stehenden,
begrenzt drehbaren Lagergabel ruhen, und daß die Oberfläche des Typenträgers in sechs Typenbezirke
unterteilt ist, die den Flächen eines einbeschriebenen Quaders entsprechen.
An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert
werden.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht die Typenkugel 1 aus zwei halbkugelförmigen Schalen 2,
welche in noch näher zu beschreibender Weise gegenüber einer zwischen ihnen angeordneten Äquatorscheibe
3 drehbar sind. Die Äquatorscheibe 3 ist mit Lagerzapfen 4 versehen, mit denen sie in einer senkrecht
stehenden Lagergabel 8 frei drehbar ruht. Die Lagergabel 8 selber ist wiederum in Grenzen um ihren
eigenen Lagerstutzen 9 schwenkbar.
Die Oberfläche der beiden Kugelschalen 2 ist in sechs Typenbezirke gleicher Form und Größe unterteilt.
Die Grenzen der Typenbezirke werden durch die Großkreise 10 gebildet, welche jene Punkte 11 der
Kugeloberfläche miteinander verbinden, an denen ein in die Kugel 1 einbeschriebener Quader die Oberfläche
berührt. Jeder Typenbezirk umfaßt dabei beispielsweise sechzehn Typen in vier übereinanderliegenden
Zeilen zu je vier Typen, wobei die Zeilen auf Großkreise ausgerichtet sind, die sich auf der Drehachse
der Äquatorscheibe 3 schneiden. Im übrigen sind die sechs Bezirke so auf die beiden Halbkugeln
aufgeteilt, daß vier der Typenbezirke durch die Äquatorscheibe 3 halbiert werden.
Um die einzelnen Bezirke und darin die einzelnen Typen wahlweise in Druckposition bringen zu können,
sind die Kugelschalen 2 gegenüber der Äquatorscheibe 3 und diese um ihre Lagerzapfen 4 in der
gleichfalls verschwenkbaren Lagergabel 8 drehbar.
Zu diesem Zweck ist die Äquatorscheibe 3 mit einem doppelseitigen Lagerbügel 3 α verschen, in dem eine Achse 5 drehbar gelagert ist. Mit und über diese Achse 5 sind die beiden Kugelschalen 2 starr verbunden. Im Berührungsbereich der Äquatorscheibe 3 werden sie durch diese konzentrisch geführt. Auf der Achse 5 ist ein Dreharm 6 fest angeordnet, der in der Ruhelage durch eine Feder 7 in Gegenlage gegen einen Anschlag 3 b gehalten wird. Entgegen der Zugrichtung dieser Feder 7 greift ein Seilzug 4d am Dreharm 6 an, welcher durch eine Längsbohrung 4c in dem einen Lagerzapfen 4 von außen betätigbar ist und über den die beiden Kugelschalen 2 gegenüber der Äquatorscheibe 3 durch Gegenlage des Armes 7 am Anschlag 3 c um genau 90° verdrehbar sind. In Verbindung mit einer 90- bzw. 180°-Drehung der Äquatorscheibe 3 über eine, aus Rolle 4 α und Seilzug 4 b bestehende Einstellvorrichtung ist jeder der sechs Typenbezirke in Druckposition zu bringen. Die Auswahl der gewünschten Type erfolgt nun durch weitere Einstellschrittc der Einrichtung 4a, 4b zur Auswahl der Zeile, während über eine Verschwenkung der Lagergabcl 8, gesteuert über die am Lagerstutzen 9 angreifenden Einstell vorrichtungen 9 a, 9 b die zugehörige Spalte ausgewählt wird. Die somit eingestellte Type wird anschließend in an sich bekannter Weise zum Abdruck gebracht, wobei die Druckbewegung entweder vom Typenträger selber oder durch einen separaten Druckhammer ausgeführt wird.
Zu diesem Zweck ist die Äquatorscheibe 3 mit einem doppelseitigen Lagerbügel 3 α verschen, in dem eine Achse 5 drehbar gelagert ist. Mit und über diese Achse 5 sind die beiden Kugelschalen 2 starr verbunden. Im Berührungsbereich der Äquatorscheibe 3 werden sie durch diese konzentrisch geführt. Auf der Achse 5 ist ein Dreharm 6 fest angeordnet, der in der Ruhelage durch eine Feder 7 in Gegenlage gegen einen Anschlag 3 b gehalten wird. Entgegen der Zugrichtung dieser Feder 7 greift ein Seilzug 4d am Dreharm 6 an, welcher durch eine Längsbohrung 4c in dem einen Lagerzapfen 4 von außen betätigbar ist und über den die beiden Kugelschalen 2 gegenüber der Äquatorscheibe 3 durch Gegenlage des Armes 7 am Anschlag 3 c um genau 90° verdrehbar sind. In Verbindung mit einer 90- bzw. 180°-Drehung der Äquatorscheibe 3 über eine, aus Rolle 4 α und Seilzug 4 b bestehende Einstellvorrichtung ist jeder der sechs Typenbezirke in Druckposition zu bringen. Die Auswahl der gewünschten Type erfolgt nun durch weitere Einstellschrittc der Einrichtung 4a, 4b zur Auswahl der Zeile, während über eine Verschwenkung der Lagergabcl 8, gesteuert über die am Lagerstutzen 9 angreifenden Einstell vorrichtungen 9 a, 9 b die zugehörige Spalte ausgewählt wird. Die somit eingestellte Type wird anschließend in an sich bekannter Weise zum Abdruck gebracht, wobei die Druckbewegung entweder vom Typenträger selber oder durch einen separaten Druckhammer ausgeführt wird.
Die Belegung der einzelnen Typenbezirke kann nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen, wobei
lediglich zu beachten ist, daß die Typen der Polbezirke nur in einer der beiden möglichen Einstcllagen,
welche sich durch die Verdrehbarkeit der Kugel 1 gegenüber der Äquatorscheibe 3 ergeben,
eine abdruckgerechte Position einnehmen, d. h., daß entweder die beiden anderen Stellungen der Typenkugel
nicht wählbar sein dürfen oder in diesen eine Abdruckbewegung unterbunden werden muß.
Claims (5)
1. Kugelförmiger Typenträger für Schreib- und ähnliche Maschinen mit auf der Oberfläche verteilten,
fest angeordneten Typen, welcher um zwei aufeinander senkrecht stehende Hauptachsen einstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Typenträger aus zwei halbkugelförmigen Schalen (2) besteht, welche starr miteinander verbunden
sind und welche gegenüber einer zwischen ihnen angeordneten Äquatorscheibe (3) drehbar
sind, daß der Typenträger durch Schwenken der Äquatorscheibe (3) um Lagerzapfen (4) drehbar
ist, welche in einer senkrecht stehenden, begrenzt drehbaren Lagergabel (8) ruhen, und daß die
Oberfläche des Typenträgers in sechs Typenbezirke unterteilt ist, die den Flächen eines einbeschriebenen
Quaders entsprechen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Bezirken zugeordneten
Typen zeilenweise in Ausrichtung auf Großkreise angeordnet sind, welche gegeneinander
um gleiche Winkelbeträge verdreht sind und deren Schnittpunkte auf der Drehachse der Äquatorscheibe
(3) liegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung der Kugelschalen (2) gegenüber der Äquatorscheibe (3) über
eine Seilzugmechanik (4 d) erfolgt, welche durch die Mitte des einen Lagerzapfens (4) auf ein Verstellglied
(6) im Innern der Kugel (1) einwirkt, welches in seiner Bewegung durch Anschläge (3 b,
3 c) begrenzt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ruhelage kennzeichnende
Endanschlag durch eine Feder (7) bestimmt wird und daß der Schwenkbereich bis zum
anderen Anschlag (3c) genau 90° beträgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Äquatorscheibe
(3) vier der sechs Typenbezirke halbiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST024529 | 1965-10-19 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1436743A1 DE1436743A1 (de) | 1969-01-02 |
| DE1436743B2 true DE1436743B2 (de) | 1970-10-01 |
Family
ID=7460166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651436743 Pending DE1436743B2 (de) | 1965-10-19 | 1965-10-19 | Kugelförmiger Typenträger für Schreibund ähnliche Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1436743B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2535929A1 (de) * | 1974-08-13 | 1976-03-04 | Fujitsu Ltd | Seriendrucker |
-
1965
- 1965-10-19 DE DE19651436743 patent/DE1436743B2/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2535929A1 (de) * | 1974-08-13 | 1976-03-04 | Fujitsu Ltd | Seriendrucker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1436743A1 (de) | 1969-01-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |