DE1436876C - Trennvorrichtung - Google Patents

Trennvorrichtung

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DE1436876C
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English (en)
Inventor
Helmut 5600 Wuppertal Barmen Kempf
Original Assignee
Otto Brand KG, 5600 Wuppertal Bar men
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung mit In üblicher Weise können der Querträger einereinem quer zu einer Etikettenbearbeitungsbahn an- seits, die Unterlage zur Abstützung der Etikettenbahn geordneten Trennwerkzeug zum intermittierenden im Bereich des Trennmessers andererseits quer zur Unterteilen von in Streifenform in ununterbrochener Erstreckung der Etikettenstreifen federnd angeordnet Reihenfolge vorliegenden Selbstklebeetiketten aus 5 sein, wobei die Unterlage selbstverständlich aus Kunstfasergewebe, z. B. Acetatgewebe, die auf der hitzebeständigem Material zu fertigen ist.
Klebeseite mit einem beim Trennvorgang un- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist nicht nur beschädigt bleibenden Schutzstreifen aus imprägnier- zur Lösung der oben angegebenen komplexen Auftem Papier oder ähnlichem Material ausgestattet sind. gäbe bestens geeignet, sondern darüber hinaus auch
Eine derartige Trennvorrichtung ist aus der briti- io besonders gut zu automatisieren, wenn beispielsweise sehen Patentschrift 948 515 bekannt. Die bekannte lange Streifen von Etiketten rapportgetreu zu trennen Vorrichtung ist mit einem mechanisch arbeitenden, sind. Hierzu kann man in bekannter Weise von einer umlaufenden Trennwerkzeug ausgestattet, das für ge- fotoelektrischen Steuerung Gebrauch machen, wie wisse Typen von Etiketten erhebliche Nachteile auf- nachfolgend an Hand des in den Zeichnungen darweist. Die Schneidkante muß nämlich scharf sein, um 15 gestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert,
einen sauberen Schnitt zu ermöglichen, verschleißt F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung in aber besonders bei Acetatseidegeweben sehr schnell schematischer Darstellung;
und um so schneller, wenn die Etiketten an der Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dar-Trennlinie bedruckt sind. Ferner verklebt die Trenn- gestellte Vorrichtung, ebenfalls in schematischer Darscheibe durch anhaftenden Klebstoff, was den Trenn- 20 stellung;
Vorgang stark beeinträchtigt. Ein besonders wesent- Fig. 3 ist eine Ansicht der Trennvorrichtung, von
licher Nachteil aber liegt darin, daß die Etiketten der linken Seite in F i g. 1 her gesehen, und zwar ent-
noch recht fest an dem Schutzstreifen haften und das sprechend der Trennlinie III-III in dieser Figur.
Abziehen jedes einzelnen Etiketts mühsam ist, wäh- Die Vorrichtung nach der Erfindung besitzt, wie in
rend nach dem Abziehen des Etiketts das Gewebe an 25 F i g. 1 und 2 der Zeichnung zu erkennen, eine Band-
den Schnittstellen zum Ausfransen neigt. ablaufvorrichtung 10 mit einer feststehenden Achse
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der 11, auf die eine Rolle 20 eines zu verarbeitenden
eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der die Etikettenbandes 21 aufgesetzt werden kann. Das
Etikettenstreifen an jeder gewünschten Stelle — also Etikettenband 21 wird im Anschluß an die Ablauf-
auch an bedruckten Stellen — einwandfrei getrennt 30 vorrichtung 10 durch eine Vorabzugseinrichtung 30
werden können, ohne daß sie sich von dem Schutz- hindurchgeführt. Hinter dieser Vorabzugseinrichtung
streifen lösen, jedoch von diesem bei der Ver- 30, deren Wirkungsweise im einzelnen später genauer
arbeitung mit weniger Mühe abhebbar sind und auch dargelegt wird, läuft das Etikettenband 21 weiter und
an den Trennstellen nicht mehr ausfransen, wobei gelangt" unter Bildung einer Vorratsschleife 22 auf
andererseits das Trennwerkzeug eine gegenüber der 35 die eigentliche Bandbearbeitungsvorrichtung 40. Diese
bekannten Vorrichtung wesentlich bessere Standzeit Bandbearbeitungsvorrichtung 40 kann z. B. eine nor-
besitzt. male Tischhöhe von etwa 70 bis 80 cm und je nach
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst Anordnung und Ausbildung der im folgenden näher durch ein langgestrecktes, senkrecht zur Etiketten- erläuterten'Einrichtungen etwa eine Länge von etwa bearbeitungsbahn auf und ab bewegbares, an seiner 40 1,5 bis 2,5 m haben. Diese Angaben werden lediglich nur leicht angeschärften Trennkante über den zum besseren Verständnis der in der Zeichnung dar-Schmelzpunkt des zu trennenden Etikettengewebes gestellten Vorrichtung, insbesondere hinsichtlich der elektrisch beheiztes Trennmesser, das endseitig zwi- vorhandenen Größenverhältnisse, gemacht,
sehen zwei an einem auf und ab bewegbaren Quer- Auf der Oberseite der Bandbearbeitungsvorrichträger schwenkbar gelagerten Haltestangen ange- 45 tung40 ist eine entsprechend der jeweils zu verbracht und unter Spannung gehalten ist. arbeitenden Bandbreite festgelegte Bandbearbeitungs-
Es sei darauf hingewiesen, daß elektrisch beheizte bahn 41 mit seitlichen Führungen für das Band 21 Messer zum Trennen und Siegeln von Kunststoffolien vorgesehen. Im Verlaufe dieser Bearbeitungsbahn 41 an sich bekannt sind, beispielsweise aus den USA.- sind in Transportrichtung des Etikettenbandes 21 Patentschriften 2 805 700 und 2 735 797. Dort sollen 50 hintereinander ein fotoelektrisches Auge 50, eine jedoch die Folien ganz durchgetrennt werden, und Etikettentrennvorrichtung 60 und eine Transportdie Versiegelung erfolgt mit einer zweiten Schicht bzw. Bandvorzugsvorrichtung 70 angeordnet. Nach gleichartigen Materials. Ferner sei erwähnt, daß die Verlassen der Bearbeitungsvorrichtung 40 wird das mechanische Aufhängung des Trennmessers an sich fertig bearbeitete Band 21' — nach Durchlaufen bekannt ist aus der schweizerischen Patentschrift 55 einer Bandschleife 22' — wieder in RoHenform auf-351828, doch wird dort die Übertragung auf die gewickelt und ist sodann versandfertig. Zu diesem Vorrichtung gemäß der Erfindung keineswegs an- letzteren Zweck ist eine Aufwickelvorrichtung 80 geregt. vorgesehen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung Die genannten Teile der Bandbearbeitungsvorrich-
sind die Haltestangen über ihre Anlenkungspunkte an 60 tung sind in Fig. 2 noch einmal in der Draufsicht
dem Querträger hinaus verlängert und an diesen dargestellt, wobei auch die im ganzen mit 90 beVerlängerungen durch eine Zugfeder miteinander zeichnete, hinter der Bearbeitungsvorrichtung 40 anverbunden. Dies bewirkt, daß die Andruckkraft exakt geordnete Antriebs- und Steuervorrichtung in ihren
nach unten senkrecht zur Arbeitslinie des Trenn- wesentlichen Einzelheiten zu erkennen ist.
messers wirkt, wobei die Feder den Kräfteausgleich 65 In Fig. 3 der Zeichnung ist die Vorrichtung60
besorgt. Auch gestattet diese Anordnung Dehnungen zum Durchfuhren des Trennvorganges in ihren
des Trennmessers infolse Temperaturwechsel. ohne Einzelheiten dargestellt. Sie besteht im wesentlichen
daß das Messer sich verzieht. J>us einem langgestreckten, mechanisch etwas an-
geschärften, quer zur Bewegungsrichtung des Etikettenbandes 21 angeordneten, elektrisch beheizten Trennmesser 61. Dieses Trennmesser 61 ist an seinen beiden Enden an zwei Haltestangen 62 befestigt, die ihrerseits an einem Querträger 63 mittels Schrauben 62' od. dgl. angebracht sind. Der Querträger 63 weist an seinen beiden Enden je eine Muffe 64 für die senkrechte Führung an Säulen 65 auf. Die Säulen 65 sind mit dem Bearbeitungstisch fest verbunden. Unterhalb der beiden Führungsmuffen 64 des Querträgers 63 sind sie für die federnde Abstützung der Trennvorrichtung mit je einer Schraubenfeder 66 umgeben. Die Auf- und Abbewegung des Querträgers 63 und des an ihm befestigten Trennmessers 61 erfolgt über einen Schwenkbalken 67, der an seinem einen Ende an einem als Schwenkachse dienenden und am oberen Ende der in der Zeichnung rechts dargestellten Führungssäule 66 befestigten Bolzen 66' schwenkbar angelenkt ist. In seinem mittleren Bereich ist der Schwenkbalken 67 mittels eines quer hindurchgeführten Bolzens 67' od. dgl. mit einem an dem Querträger 63 vorgesehenen Mitnehmerauge 63' verbunden. Das Auge 63' muß dabei selbstverständlich so ausgebildet sein, daß es eine gewisse Querbewegung des Bolzens 67' zuläßt. Es kann aber auf dem Bolzen 67' auch lediglich eine Mitnehmerrolle angebracht sein, die dann für die Auf- und Abbewegung des Querträgers 63 in einem entsprechenden Längsschlitz an diesem geführt ist. An seinem der Schwenkachse 66' gegenüberliegenden Ende ist der Schwenkbalken 67 beispielsweise durch Zwischenschaltung eines einstellbaren Gestänges 69 mit einem in Fig. 2 in der Draufsicht zu erkennenden Nockentrieb 102 verbunden.
Um den Trennvorgang in der gewünschten Weise automatisch durchführen zu können, ist es erforderlich, daß das Trennmesser 61 an seiner Trennkante stets in geeigneter Weise erhitzt wird. Das Trennmesser 61 weist zu diesem Zweck an seinen beiden Enden je eine Klemme 68' auf, von denen elektrische Stromzuführungskabel 68 ausgehen, die in bekannter Weise mit einem einstellbaren Schiebewiderstand 110 (s. F i g. 2) verbunden sind. Durch Verstellen dieses Schiebewiderstandes 110 ist die Stromzufuhr zu dem Trennmesser 61 derart einstellbar, daß die Temperatür an der Trennkante über der Schmelztemperatur des durchzutrennenden Etikettenmaterials liegt, so daß der Trennvorgang durch kurzzeitiges Absenken des Trennmessers 61 mit geringem Druck in Bruchteilen einer Sekunde erfolgt, ohne daß dabei jedoch der Papierschutzstreifen auf der Klebeseite der Etiketten beschädigt wird. Um ein Verkleben der Trennkante schon nach wenigen Trennvorgängen zu vermeiden, ist es wichtig, daß ihre Temperatur auf jeden Fall so hoch ist, daß an dem Trennmesser etwa anhaftende Partikel des Etikettenbandes verbrannt werden. Wenn mit Farbaufdrucken versehene Etiketten an den Farbstellen getrennt werden, muß auch die Farbe gleich an dem Trennmesser verbrannt oder zumindest doch in einen getrockneten Zustand übergeführt werden. Um das zu erreichen, wird vorzugsweise mit Temperaturen zwischen 350 und 500° C an der Trennkante gearbeitet.
Um ein Verziehen des Trennmessers 61 infolge wechselnder Temperaturen zu vermeiden, sind die Haltestangen 62 über ihre Befestigungspunkte 62' an dem Querträger 63 hinaus verlängert und an diesen verlängerten Enden durch eine kräftige Zuofeder 62" verbunden. — Für einen einwandfreien Trennvorgang hat es sich weiterhin als sehr vorteilhaft erwiesen, daß das Bandmaterial im Bereich unterhalb des Trennmessers federnd unterstützt ist. Zu diesem Zweck ist auf der Bearbeitungsbahn 41 eine Platte 42 aus hitzebeständigem Material, wie Pertinax oder Asbestmaterial, angeordnet, die sich über die ganze Breite des Trennmessers und auch ein Stück vor und hinter dem Trennmesser erstreckt. Diese Platte 42 kann zur federnden Unterstützung mit ihrer Unterseite auf einer Schaumgummizwischenschicht 43 angebracht sein.
Die Transporteinrichtung 70 für das Etikettenband ist hinter der Trennvorrichtung 60 angeordnet und kann als Zugeinrichtung ausgebildet sein. Aus diesem Grunde ist hinter der Trennvorrichtung ein auf horizontal verlaufenden Holmen 71 hin und her verschiebbares Traggestell 72 vorgesehen, das an seiner Unterseite einen durch ein Solenoid 73 betätigten Transportfuß 74 aufweist. Dieser Transportfuß 74 ist an dem Anker des Solenoids 73 in Förderrichtung entgegen der Rückholwirkung einer Feder 75 ausschwenkbar angelenkt. Für den Transport des Bandes 21 wird das Solenoid 73 eingeschaltet und drückt den Transportfuß 74 entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder auf das Band 21'. Damit dieses sicher mitgenommen wird, ist mit dem Gestell 72 über seitliche Streben 72' ein durch einen Längsschlitz in der Bearbeitungsbahn 41 hindurchragender und sich gegen die Unterseite des Etikettenbandes 21' legender Gegenschuh 74' vorgesehen.
Die Hin- und Herbewegung der Transportvorrichtung 70 über ein Zwischengestänge 76 wird durch einen auf unterschiedliche Hublängen einstellbaren Kurbeltrieb 103 bewirkt, der an einer gemeinsamen Hauptantriebswelle 101 angeordnet ist, die ihrerseits mittels eines Keilriemens 104 über Stufenscheiben 105 von einem Elektromotor 100 jeweils mit der gewünschten Geschwindigkeit angetrieben wird.
An der Hauptantriebswelle 101 ist im übrigen auch der bereits erwähnte Antriebsnocken 102 für die Auf- und Abbewegung der Trennvorrichtung 60, 61 angeordnet. Dabei sind der Kurbeltrieb 103 und der Nocken 102 derart aufeinander abgestimmt, daß bei der Vorwärtsbewegung der Transportvorrichtung 70 die Trennvorrichtung bzw. das Trennmesser 61 angehoben ist und daß dieses lediglich während des Rückganges der Transportvorrichtung 70 kurzzeitig abgesenkt wird.
Weiterhin sind an der Welle 101 Nocken bzw. Exzenterscheiben 106,107 und 108 angeordnet. Der Nocken bzw. die Exzenterscheibe 106 ist dazu vorgesehen, einen Mikroschalter 116 zu betätigen, durch den die Fotozelle 51 des fotoelektrischen Auges 50 jeweils dann ein- und danach wieder ausgeschaltet wird, wenn es gilt, eine bestimmte, an jedem Etikett wiederkehrende Markierungsstelle zu registrieren, um dadurch das Etikettenband jeweils in eine rapportgerechte Lage unter die Trennvorrichtung 60 zu bringen. Sobald diese Markierungsstelle durch das fotoelektrische Auge 50 festgestellt worden ist, wird durch die Fotozelle 51 ein Impuls gegeben, der über eine Relaissteuerung 130 das Ausschalten des Solenoids 73 der Transporteinrichtung 70 bewirkt, wodurch der Transportfuß 74 unter der Wirkung der nicht dargestellten Feder von dem Etikettenband 21 abgehoben und somit der Transport des Bandes 21 unterbrochen wird.
Der Nocken bzw. die Exzenterscheibe 107 auf der Hauptantriebswelle 101 hat eine doppelte Funktion zu erfüllen; einmal ist er dazu vorgesehen, über einen Mikroschalter 117 und die Relaissteuerung 130 das Einschalten des Solenoids 73 der Transporteinrichtung 70 zu Beginn eines jeden Transportganges zu bewirken. Das Ausschalten des Solenoids erfolgt dann auf die soeben beschriebene Weise durch den von der Fotozelle 51 gegebenen Impuls. Es kann aber auch umgekehrt sein, daß nämlich das Solenoid durch den Impuls der Fotozelle jeweils eingeschaltet und dabei gegen die Wirkung der nicht dargestellten Feder vom Etikettenband 21' abgehoben und beim Ausschalten durch den Mikroschalter 117 durch die Wirkung dieser Feder wieder auf das Etikettenband abgesenkt wird.
Außerdem wirkt der Nocken 107 mit einem zweiten Mikroschalter 118 zusammen, der mit einer Zählvorrichtung 131 verbunden ist (F i g. 2).
Der weitere Nocken 108 auf der Antriebswelle 101 wirkt zusammen mit einem Schwinghebel 119 für die Betätigung eines Bowdenzuges 120 einer federgelagerten, am Ende der Bearbeitungsbahn 41 angeordneten Bandfesthalteeinrichtung 121. Diese Bandfesthaltevorrichtung 121 besteht aus einem quer über die Etikettenbahn verlaufenden auf und ab bewegbaren Querbalken, der bei jedem Rücklauf der Transporteinrichtung 70 abgesenkt wird, um das Band 21' in der bereits erreichten Transportlage zu sichern.
Um von der Bandablaufeinrichtung 10 möglicherweise herrührende unerwünschte Einflüsse auf den rapportgerechten Transport des Etikettenbandes 21 unter die Trennvorrichtung 60 auszuschalten, ist die bereits erwähnte Vorabzugseinrichtung 30 vorgesehen. Diese Vorabzugseinrichtung 30 besitzt eine diskontinuierlich angetriebene Rolle 31 für den Bandtransport. Der Antrieb der Rolle 31 erfolgt dabei über einen mit der Transporteinrichtung 70 verbundenen Kettentrieb 32. Die Kette dieses Ketteniriebes 32 läuft einerseits über das Kettenrad 33 der Vorabzugseinrichtung 30 und andererseits über ein Kettenumlenkrad 34 in der Nähe des Endes der Bearbeitungsbahn und wird entsprechend dem Vor- und Rückgang der Transporteinrichtung 70 hin und her bewegt. Ein in der Rolle 31 vorgesehener Freilauf sorgt dafür, daß der Bandabzug von der Bandrolle 20 immer nur beim Rückwärtsgang der Transporteinrichtung 70 erfolgt. Der Umfang der Rolle 31 und des Kettenrades 33 sind dabei zweckmäßigerweise so bemessen, daß immer ein etwas größeres Stück als die Rapportlänge des gerade bearbeiteten Etikettenbandes von der Bandrolle 20 abgezogen wird. Damit die Bandschleife 22 nicht zu lang wird, ist die Andruckrolle 36 mittels eines Hebels 37 von Hand oder durch einen Schalter 39 durch Fußbetätigung über einen Bowdenzug 37' von der angetriebenen Rolle 31 abhebbar, so daß der Bandabzug von der Rolle 20 zeitweilig unterbrochen ist. Die hinter der Bandbearbeitungsvorrichtung 40 vorgesehene Bandaufwickeleinrichtung 80 besitzt zweckmäßigerweise einen gesonderten Antriebsmotor 81, der über einen Keilriemenantrieb 82 auf die Achse 83 zur Aufnahme der Bandrolle 20' einwirkt. Um den Aufwickelvorgang steuern zu können, ist zweckmäßigerweise auf der Achse 83 eine Kupplung vorgesehen, die durch einen Fußschalter 85 über einen Bowdenzug 86 von dem Bearbeitungstisch her betätigt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Trennvorrichtung mit einem quer zu einer Etikettenbearbeitungsbahn angeordneten Trennwerkzeug zum intermittierenden Unterteilen von in Streifenform in ununterbrochener Reihenfolge vorliegenden Selbstklebeetiketten aus Kunstfasergewebe, ζ. B. Acetatgewebe, die auf der Klebeseite mit einem beim Trennvorgang unbeschädigt bleibenden Schutzstreifen aus imprägniertem Papier oder ähnlichem Material ausgestattet sind, gekennzeichnet durch ein an sich bekanntes langgestrecktes, senkrecht zur Etikettenbearbeitungsbahn (41) auf und ab bewegbares, an seiner nur leicht angeschärften Trennkante über den Schmelzpunkt des zu trennenden Etikettengewebes elektrisch beheiztes Trennmesser (61), das endseitig zwischen zwei an einem in an sich bekannter Weise auf und ab bewegbaren Querträger (63) schwenkbar gelagerten Haltestangen (62) angebracht und unter Spannung gehalten ist.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestangen (62) über ihre Anlenkungspunkte (62') an dem Querträger (63) hinaus verlängert und an diesen verlängerten Enden durch eine Zugfeder (62") verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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