DE143741C - - Google Patents

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DE143741C
DE143741C DENDAT143741D DE143741DA DE143741C DE 143741 C DE143741 C DE 143741C DE NDAT143741 D DENDAT143741 D DE NDAT143741D DE 143741D A DE143741D A DE 143741DA DE 143741 C DE143741 C DE 143741C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Feder- oder Neigungswage mit zwei Zifferblättern, von denen das eine das Gewicht in kg und das andere in g anzeigt.
Zur Erreichung des genannten Zweckes wird ein großes Zifferblatt, welches mit g-Einteilung von ι bis 1000 eingerichtet ist, und ein kleineres Zifferblatt für Gewichtsangaben von 100 g bis 10 kg und mehr verwendet.
Das Gewicht wird in üblicher Weise durch zwei Zeiger angezeigt, welche mittels geeigneter Räderwerke in Tätigkeit gesetzt werden.
Fig. ι stellt die Wage im senkrechten Schnitt dar.
Fig. 2 zeigt einen dazu senkrechten Schnitt. Fig. 3 zeigt einen Teil des Haupträ'derwerkes. Fig. 4 zeigt die Anwendung der neuen Vorrichtung bei einer Pendelwage, und
Fig. 5 zeigt die beiden Zifferblätter mit der Einteilung für g und kg.
Der Zeiger des kleinen Zifferblattes ν ist in bekannter Weise auf der Antriebsachse α befestigt und wird bei der Belastung der Wage mittels der Zahnstange % und Rädchen b in Umdrehung versetzt.
Auf der Achse a des kleinen Zeigers dreht sich ferner eine hohle Achse r, auf welcher der Zeiger für das große Zifferblatt a> befestigt ist.
Die hintere Seite der Achse α trägt ein Rad d, welches mit einem auf der Achse e befestigten Rädchen / im Eingriff steht. Die andere Seite der Achse e trägt eine Scheibe g mit Anschlagstift h.
Auf der hohlen Achse r ist ein Rad i befestigt, welches mit einem sich auf der Achse ο lose drehenden Rade k in Eingriff steht. Diese beiden Räder i k werden von dem Haupttriebrade q des Uhrwerkes angetrieben, und zwar vermittels einer in dem Gehäuse t des Rades q angeordneten Uhrfeder. Im Ruhezustande wird das Rad q durch eine in den überstehenden Rand u eingreifende Sperrklinke χ gehalten.
Auf der einen Seite des Rades k befindet sich ein Anschlagstift / und auf der anderen eine Körnerspitze s, welche in der Ruhestellung mittels der Feder m in eine entsprechende Vertiefung des Randes u des Triebrades q gedrückt wird.
Befindet sich das Rad q in der Ruhestellung, so kann die Scheibe g mit ihrem Anschlagstift h den Anschlagstift / nicht berühren. Tritt jedoch der Fall ein, daß die Scheibe g ruht und das Rad k beginnt sich zu drehen, so tritt der Stift s aus der Vertiefung im Rande u heraus, wodurch das Rad k nach rechts gedrückt wird, was zur Folge hat, daß dasselbe mit dem Stift / bei seiner Umdrehung an den Stift h der Scheibe g anschlägt.
Das Übersetzungsverhältnis des Räderwerkes ist so gewählt, daß, während der kleine Zeiger nur eine Drehung bis 1 kg macht, der große Zeiger infolge Inbetriebsetzung des Uhrwerkes durch Heben der Sperrklinke χ das Zifferblatt von ι bis 1000 g durchläuft (rf:/= 10:1),
Infolge Belastung der Wage wird das Antriebrädchen b auf der Achse α mit dem Rade d durch die Zahnstange £ und weiter das Rädchen / und die Scheibe g mit dem Anschlagstift h auf der Achse e in Drehung versetzt. Nachdem dies geschehen und der kleine Zeiger die kg nebst Zehntel-kg auf dem kleinen Ziffer-
blatt ν anzeigt, wird das Uhrwerk mit seinen Rädern qki durch Heben der Sperrklinke χ in Tätigkeit gesetzt, welche aufhört, sobald das Rad k mit dem Anschlagstift I gegen den Anschlagstift h der Scheibe g trifft; der große Zeiger zeigt dann die g bis iooo an.
Steht das Gewicht genau auf ι kg, so wird das Uhrwerk gar nicht in Tätigkeit kommen, da die beiden Anschlagstifte h und / auf demselben Punkt stehen und hintereinander fassen. Sobald jedoch der kleine Zeiger nur ι g über ι kg steht, wird sich das Rad k um ein geringes bewegen und dann erst der Stift / den Stift h berühren. Die Übertragung auf den großen Zeiger würde dann 1 g angeben. Eine weitere Drehung der Scheibe g mit h infolge Anschlages des Stiftes I kann nicht stattfinden, da dies die Belastung nicht zuläßt.
Wird nun nach Bestimmung des Gewichtes die Wage entlastet, so drückt die Scheibe g mit dem Stift h das Rad k am Stift Z zurück in seinen Ruhepunkt. Das Rad k mit Stift s wird durch die Feder m in die Vertiefung des Randes u gedruckt und die Scheibe g mit dem Stift h kann nun den Stift / frei passieren, der kleine Zeiger wird sich also auf den Nullpunkt zurückbewegen.
Beispiel: Wiegt man einen Gegenstand von 3655 g, so wird der kleine Zeiger das Gewicht mit 3 kg angeben und zwischen 600 bis 700 g auf dem kleinen Zifferblatt ν stehen bleiben; setzt man nun den großen Zeiger in Bewegung, so wird derselbe auf dem großen Zifferblatt w genau 655 g angeben. Dieses Gewicht zu 3 kg addiert, ergibt das obige Resulfat von 3 kg 655 g.

Claims (3)

Pate nt-A N sprüche:
1. Feder- oder Neigungswage, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von Feinwägungen ein von dem Hauptanzeigewerk unabhängig wirkendes Nebenwerk einen zweiten Zeiger einstellt.
2. Feder- oder Neigungswage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Nebenwerkes durch Ausheben einer Sperrklinke (x) aus einem Randausschnitt des Hauptrades (q) des Nebenwerkes erfolgt.
3. Feder- oder Neigungswage nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehung des Rades (q) ein Stift (s) des Rades (k) aus einer Vertiefung des Randes (u) am Rade (q) heraustritt, wodurch das Rad (k) entgegen dem Druck einer Feder (m) derart verschoben wird, daß dessen Stift (I) in den Bereich eines an dem Rade (g) des Hauptanzeigewerkes befestigten Stiftes (h) gelangt und durch das Anschlagen des Stiftes (I) an den Stift (h) die Drehung des Nebenwerkes der Drehung des Hauptanzeigewerkes entsprechend begrenzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2230994A (en) * 1988-10-26 1990-11-07 Inst Elektroswarki Patona Non-consumable electrode for arc processes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2230994A (en) * 1988-10-26 1990-11-07 Inst Elektroswarki Patona Non-consumable electrode for arc processes

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