DE143967C - - Google Patents

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DE143967C
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cam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D15/00Varying compression ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/03Controlling by changing the compression ratio
    • F02D2700/035Controlling by changing the compression ratio without modifying the volume of the compression space, e.g. by changing the valve timing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

Swiaetiictk bei
KAISERLICHES
*V PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen mit einem oder mehreren Zylindern, deren Einlaßventile durch verstellbare Nocken gesteuert werden. Bei den bisher bekannten Regelungsvorrichtungen dieser Art wird der Nocken durch die Zentrifugalwirkung, also selbsttätig, verstellt, so daß bei großer Geschwindigkeit der Maschine bezw. der Nocken- scheibe das Ausschwingen des verstellbar gelagerten Nockens stattfindet, der entweder auf das Auspuffventil oder aber auf das Einlaßventil wirkt.
Demgegenüber besteht das kennzeichnende Merkmal der den Erfindungsgegenstand bildenden Regelungsvorrichtung darin, daß die Verstellung der Nocken aller Einlaßventile durch eine zentrale, die sämtlichen Nockenscheiben gemeinsam durchdringende Stange erfolgt.
Diese Stange liegt mit je einem Konus gegen jeden Nocken von innen her an und schwenkt denselben mehr oder weniger aus dem Umfang der Nockenscheibe heraus, sobald die Stange von Hand oder durch den Regler verschoben wird, um somit die Dauer der Ventilöffnung behufs genauer Bemessung des für die jeweilige Leistung erforderlichen Explosionsgemisches beliebig wählen zu können.
Diese Einrichtung ist in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt, während die Fig. 3 bis 6 Querschnitte durch die Nockenscheibe bei verschiedenen Stellungen des Nockens zeigen.
Die Stange A (Fig. 1) des Einlaßventils ist in bekannter Weise mit einer bei c befestigten Schraubenfeder B ausgestattet, welche das Ventil geschlossen hält.
Zum Öffnen des Ventils dient eine sich gegen die Ventilstange A legende und in den Gehäuseteilen E, F axial geführte Stoßstange D, welche mit einer an ihrem unteren Ende angebrachten Rolle g gegen die auf der Hohlspindel / befestigte Nockenscheibe H unter Federwirkung gepreßt wird.
Diese Nockenscheibe H besitzt einen verstellbaren Nocken J, welcher in bekannter Weise so auf der Scheibe angebracht ist, daß seine wirksame Hubfläche mehr oder weniger weit aus dem Umfang der Nockenscheibe herausgestellt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Nocken J in einem parallel zur Scheibenfläche geführten Mittelspalt der Nockenscheibe H untergebracht und mit derselben durch einen Bolzen k scharnierartig verbunden. Ein von einer Feder / beeinflußter, in der Scheibe H gelagerter Stift m ist bestrebt, den Nocken J so zu drehen, daß er gänzlich in dem Mittelspalt versteckt liegt (Fig. 3) und somit seine Außenfläche nicht über den Umfang der Nockenscheibe vorsteht. Zum Verstellen dieses Nockens nach außen dienen folgende Mittel.
In der Hohlspindel / ist eine Stange N verschiebbar, welche zwei verschiedene Durchmesser mit dazwischen liegendem Kegel besitzt.
Bei der Verschiebung dieser Stange in der Längsrichtung wird durch ihre Kegelfläche der mit seiner Innenfläche an die letztere sich
legende Nocken J fortschreitend nach außen gedrängt, so daß der Wirkungswinkel der Hubfläche mehr oder weniger vergrößert wird, was eine mehr oder weniger große Verzögerung des Ventilschlusses veranlaßt.
Bei der Darstellung nach Fig. 3 liegt der Nocken J vollständig in der Mittelspalte der Scheibe H, so daß lediglich durch den exzentrischen Teil der letzteren die Stoßstange D bewegt und während dieser Zeit das Einlaßventil geöffnet wird. Die wirksame Hubfläche, die während der Offenstellung des Einlaßventils unter der Rolle g der Stoßstange D hinweggleitet, liegt innerhalb des von den Schenkeln X, Y eingeschlossenen Winkels, welcher somit den Wirkungswinkel darstellt. Die Fig. 1, 4 bis 6, welche verschiedene Arbeitsstellungen des Nockens J darstellen, zeigen einen größeren, von den Schenkeln X, F gebildeten Wirkungswinkel, wobei die Fig. 1 und 6 den Nocken am weitesten nach außen gedrängt und somit den größten Wirkungswinkel darstellen. In dieser Stellung wird der Nocken während des ganzen Saughubes des Kolbens das Einlaßventil offen halten.
Die Stange JV ist allen Nockenscheiben H gemeinsam, die in der durch die vorhandenen Explosionszylinder bestimmten Anzahl der Einlaßventile vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen mit einem oder mehreren Zylindern, deren Einlaßventile durch verstellbare Nocken gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Nocken (J) durch eine zentrale, die sämtlichen Nockenscheiben gemeinsam durchdringende Stange (N) in der Weise erfolgt, daß diese Stange mit je einem Konus gegen jeden Nocken von innen her anliegt und denselben mehr oder weniger aus dem Umfang der Nockenscheibe herausschwenkt, sobald die Stange von Hand oder durch den Regler verschoben wird, um somit die Dauer der Ventilöffnung behufs genauer Bemessung des für die jeweilige Leistung erforderlichen Explosionsgemisches beliebig wählen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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