DE144445C - - Google Patents

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DE144445C
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DE1902144445D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/26Front trucks; Axle-pivot steering of front trucks
    • A01D75/265Support wheels for poles or supporting devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

Bei den bekannten Mähmaschinen und anderen ähnlichen landwirtschaftlichen Geräten fällt die Deichsel derselben beim Befahren von Furchen oder Gräben jedesmal nach unten, und es hängt dann nicht nur die Deichsel, sondern, wenn dieselben vorn oder hinten noch mit einer Stütze versehen ist, auch noch das Gewicht dieser im Nacken der Zugtiere.
Diesem Übelstande soll die nachstehend beschriebene Vorrichtung abhelfen, bei welcher das Hoch- und Niedergehen der Deichsel beim Befahren von Erhöhungen und Vertiefungen auf die Zugtiere nicht einwirkt, indem die Lenkstange oder die Verbindung derselben mit den Zugtieren von den senkrechten Bewegungen der Deichsel oder letztere von den senkrechten Bewegungen der Maschine unabhängig gemacht wird.
Es sind zwar schon Befestigungen der Wage an der Deichsel bekannt, bei welchen die Verbindung zwischen den genannten Teilen durch Federn hergestellt ist, so daß die beim plötzlichen Senken der Deichsel auf den Nacken der Zugtiere treffenden Stöße gemildert bezw.
federnd aufgefangen werden. Hier findet jedoch in gewissem Sinne doch noch eine, wenn auch geringere, Beeinflussung der Zugtiere statt, während nach der vorliegenden Erfindung die Einrichtung so getroffen ist, daß auch diese beseitigt ist, und die Bewegung der Deichsel bezw. des Gerätes die Zugtiere vollständig unbeeinflußt läßt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Vorrichtung in einigen Ausführungsfonnen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung mit vorn befindlichem Deichselträger,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben;
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in Verbindung mit am hinteren Ende der Deichsel befindlicher Stütze;
Fig. 4 und 5 zeigen in Seiten- und Oberansicht eine andere Ausführung der Vorrichtung bei hinten an der Deichsel angebrachter, nicht federnder Stütze, und
Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform mit zwischen Träger und Lenkscheit gelenkiger Deichsel.
Die Lenkwage α (Fig. 1 und 2), welche von dem oder den Zugtieren getragen wird, ist innerhalb der praktischen Grenzen unabhängig von den senkrechten Bewegungen der Deichsel b der betreffenden landwirtschaftlichen Maschine. Sie besitzt beispielsweise nach Fig. 1 und 2 einen nach unten ragenden Bügel oder eine Gabel c, durch welche die Deichsel b frei hindurchgesteckt ist und sich in derselben auf- und abbewegen kann. Zwecks Führung bei dieser Auf- und Abbewegung in dem Bügel c ist die Deichsel b an der Unterseite mit einem offenen Führungslager d ausgestattet.
Bei dieser Konstruktion kann die Deichsel b, wenn die mit derselben verbundene Stütze e jedweder Art in eine Vertiefung am Boden, Graben, Furche usw. sinkt, sich frei im Bügel c der Lenkwage α nach unten bewegen, ohne daß dadurch die letztere und damit auch das oder die Zugtiere beeinflußt wird bezw. werden.
Die Vorrichtung kann auch, wie Fig. 3 zeigt, da Verwendung finden, wo sich die Deichsel-

Claims (3)

  1. stütze e am hinteren Ende der Deichsel b hinter der Zugwage f befindet.
    Fig. 4 und 5 zeigen eine Konstruktion mit hinten an der Deichsel angebrachter, nicht federnder Stütze g. Um hier die Übertragung der senkrechten Schwankungen der Deichsel b auf die Lenkwage α zu verhindern, ist der Bügel oder die Gabel c wagerecht und bei h gelenkig am vorderen Ende der Deichsel b angebracht und steht mit der Wage a in loser Verbindung.
    Fig. 6 und 7 zeigen eine Konstruktion, bei welcher die Deichsel b zwischen Stütze g und Lenkwage a, bei m senkrecht gelenkig angeordnet ist, so daß sich die betreffende Maschine, ohne auf die Zugtiere zu wirken, beim Befahren von Furchen usw. heben und senken kann, aber dadurch die Lenkfä'higkeit nicht beeinflußt wird.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Deichselträger für landwirtschaftliche Maschinen mit vorn oder hinten an der Deichsel befindlicher Stützrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkwage von den senkrechten Bewegungen der Deichsel oder letztere von den senkrechten Bewegungen der Maschine unabhängig gemacht wird.
  2. 2. Deichselträger für landwirtschaftliche Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkwage (a) entweder durch Führungen (c d) oder durch drehbare Arme um einen wagerechten Zapfen (h) mit der Deichsel (b) der Maschine verbunden ist, so daß beim Befahren von Gräben oder Furchen die Deichsel (b) sich frei senken und heben kann, ohne durch die Lenkwage (a) die Zugtiere zu beeinflussen.
  3. 3. Ausführungsform eines Deichselträgers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (b) zwischen der hinteren Stütze (g) und der Lenkwage (a) ein Gelenk (m) aufweist, so daß sich die Maschine unabhängig von der Höhe der Lenkstange (b) am vorderen Ende beim Befahren von Furchen heben oder senken kann, ohne die Lenkfähigkeit zu beeinflussen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902144445D 1902-07-20 1902-07-20 Expired DE144445C (de)

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