DE144583C - - Google Patents

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DE144583C
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cutter
knives
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knife
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting
    • B27G13/14Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting for cutting grooves or tenons

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Messereinstellung von Fräsern oder Nutenschneidwerkzeugen zur Bearbeitung von Holz oder anderem verhältnismäßig weichen Material, besonders zum Ausfräsen von Türrahmenhölzern (Türstollen) oder dergl. Werkstücken.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine
perspektivische Ansicht eines Türstollens, an welcher die Art, wie das Werkzeug die Schulterausfräsung auszubilden hat, veranschaulicht ist.
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen Türstollen mit einer auf eine größere Länge sich erstreckenden Schulterausfräsung, so daß diese Länge größer als der Durchmesser des Werkzeugs ist.
Fig. 3 und 4 sind eine Seiten- und Oberansicht eines solchen Fräsers mit einstellbaren Messern.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 1 -1 von
Fig- 4,
ao Fig. 6 eine Ansicht des Fräserrumpfes ohne Messer,
Fig. 7 eine Oberansicht und
Fig. 8 eine rechtwinklig zu Fig. 6 gesehene Seitenansicht desselben.
Fig. 9 ist eine Einzeldarstellung bezw. Hinteransicht eines der Messer, welches ferner in
Fig. 10 in der Endansicht gezeichnet ist.
Fig. 11 ist eine Hinteransicht der Richtplatte zum Einstellen des Messers und
Fig. 12 eine Endansicht derselben.
Das Werkzeug ist zur Anwendung hauptsächlich bei der Bearbeitung von Türrahmen zur Herstellung von Schulterausfräsungen nach Fig. ι und 2 bestimmt. Fig. 1 zeigt einen Türstollen e, an welchem mit e1 eine Schulterausfräsung von pyramidenförmiger Ausgestaltung bezeichnet ist. Diese Ausfräsung soll zur Aufnahme der Enden f1 von Leisten f dienen. Man erzielt solche Schulterausfräsung in der Weise, daß das Holz in die Kantstellung gebracht und in dieser Lage an das umlaufende Werkzeug bezw. vor dessen Stirnfläche vorbeigeführt wird. Der Fräser arbeitet alsdann die mit schrägen Schultern versehene Vertiefung aus dem Holze heraus, wobei die Schneiden die Schräge der Schulterwangen ergeben.
In letzterem Falle ist vorausgesetzt, daß der Durchmesser des Fräserkopfes gleich der Weite der von den Schultern eingegrenzten Ausnehmung e1 ist, wobei die Fräsarbeit in einmaligem Arbeitsgange des Fräsers vollendet wird. Indessen können die Fräser einen kleineren Durchmesser, als der Ausfräsungsweite entspricht, haben und rechts- und linksgängig ausgeführt sein, damit der Fräser in entgegengesetzter Richtung mit glattem Schnitt durch das Holz zu führen ist.
Wenn der Fräserdurchmesser kleiner als das Maß der gewünschten Schulterausfräsung ist, so verfährt man derart, daß zuerst an den Enden die Ausfräsungen von der Weite des Fräserdurchmessers zur Ausbildung der Endschultern hergestellt werden und daß der dazwischen übrig bleibende V-förmige Holzblock oder Steg e2 (Fig. 2) alsdann nachträglich fortgeschnitten wird, zu welchem Zwecke man das
Holz ein oder mehrere Male mit dem Teil e2 dem Werkzeugangriff bis zur Beseitigung dieses Zwischenteils darbietet.
Um die Arbeit zu beschleunigen und einen vollkommeneren Fräserschnitt zu erzielen, ist die Stirnseite des Fräsers mit den Schneidkanten ß5 versehen, welche in Fortsetzung der Seitenkanten aB winklig zur Fräserachse verlaufen. Der Rumpf α des Fräserkopfes (Fig. 3 bis 1 2) ist auf dem Endzapfen des Schaftes c mittels einer Mutter c1, die versenkt in der axialen Bohrung liegt, befestigt und der Schaft c selbst kann gemäß Fig. 3 an der Werkzeugspindel d festgelegt werden.
Der Fräserrumpf α hat eine rautenförmige Grundrißgestalt, obschon andere Formen ebenfalls zweckentsprechend sein können, und besitzt vier eine abgestumpfte Pyramide bildende Flächen. An den in der Drehrichtung (wie durch den Pfeil in Fig. 4 angedeutet) voranliegenden Flächen sind die Hohlkehlen al angebracht, die zur Ableitung der Späne dienen. Die rückwärtigen Flächen hingegen sind flach oder eben und werden mit offen endigenden Schwalbenschwanznuten a10 versehen, die sich von der Grundfläche bis zur Stirnfläche des Rumpfes α erstrecken.
Die Messer a1 (Fig. 9 und 10) sind mit Schlitzöffnungen as zur Aufnahme von Schraubenbolzen versehen, weiche mit schwalbenschwanzförmigem Kopf in die Nuten aw des Rumpfes α passen. Mittels Schraubenmuttern a7 wird die Befestigung der Messerplatten auf den zugehörigen Flächen bewerkstelligt, wobei eine Einstellung in der Längsrichtung (mit Bezug auf die Schwalbenschwanznut) im Sinne einer änderbaren Vorrückung der Messer gegen den Scheitelpunkt hin sowie in der Querrichtung zu genannter Schwalbenschwanznut ermöglicht wird. Letztere Einstellung gestattet die auf ein größeres oder geringeres Maß regelbare Vorschiebung der Schneidkanten über den Umfang des Rumpfes hinaus. Nach gehöriger Einstellung werden die Muttern d1 angezogen und halten das Ganze in seiner Lage.
Um eine genaue seitliche Einrichtung der Messer αλ zu ermöglichen, wird folgende Hülfsvorrichtung angewendet.
Am Rumpf α des Werkzeugs wird rechtwinklig zur Nut a10 eine an ihrem Außenende offene Nut b hergestellt. Eine dreieckförmige Richtplatte bl (Fig. 11 und 12) läßt sich an dieser Nut verschieben, indem sie mit einem entsprechenden Steg b5 an der Unterseite versehen ist. Der Knopf oder Stift &2 dient als Handhabe zum Verstellen der Richtplatte, deren vordere Richtkante durch Anlegung an die rückwärtige Kante der Messerplatte für diese die gehörige Lage zu bestimmen gestattet.
Um die Richtplatte b1 in gewünschter Stellung festzustellen, ist eine Schraubverbindung vorgesehen, bei welcher die Richtplatte eine Schlitzöffnung b3 zur Aufnahme des Schraubenbolzens b* besitzt, der an dem Rumpf des Werkzeugs im Grunde der Nut b festsitzt. Durch eine Klemmschraube b6 wird die Platte in ihrer Lage hinter dem Messer festgestellt.
Die Oberenden der Messer a1, welche über den Rumpf α hinausragen, werden unter einem Winkel geschliffen, und ihre äußersten Spitzen erhalten zweckmäßig eine dreieckförmige Schleiffacette mit freier Schneidkante. Die Messeroberenden können andernfalls auch spitz auslaufen und bis zum Treffpunkt in der Achse des Werkzeugs verlängert werden.
Die beschriebene Messeranordnung hat den Vorteil, daß die Messer nach Maßgabe der Abnutzung leicht nachgestellt werden können, die sie beim Schärfen erleiden; ebenso ist eine bequeme Zerlegung des Werkzeugs für Aus-Besserungen möglich. Durch die senkrechte und seitliche Einstellung kann der Durchmesser des Werkzeugs in gewissen Grenzen behufs Anpassung an die Arbeitserfordernisse geändert werden.
Für die vorliegende Neuerung ist es unerheblich, ob statt zweier Messer deren mehrere an einem Messerkopf angeordnet werden, obschon sich in allen Fällen die Anbringung zweier gegenüberstehenden Messer zum Zweck der Massenausgleichung empfiehlt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein pyramidenförmig gestalteter, konische bezw. schrägwangige Ausschnitte erzeugender Fräserkopf für Holzbearbeitung, mit einem oder mehreren abnehmbar befestigten Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflächen des Fräserkörpers für die Messer mit längsgehenden Schwalbenschwanznuten (aw) versehen sind, in welchen die durch Querschlitze (aB) der Messerplatten hindurchgehenden Befestigungsschrauben verschiebbar sind, um die Längsund Quereinstellung der Messerplatten zu ermöglichen.
  2. 2. Ausführungsform eines Fräserkopfes nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Richtplatte (b1), welche in prismatischer Führung (b) derart hinter jeder Messerplatte einstellbar ist, daß letztere hierdurch ihre genaue Lage erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR319412A (fr) 1902-11-12

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