DE144898C - - Google Patents
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- Publication number
- DE144898C DE144898C DE1902144898D DE144898DA DE144898C DE 144898 C DE144898 C DE 144898C DE 1902144898 D DE1902144898 D DE 1902144898D DE 144898D A DE144898D A DE 144898DA DE 144898 C DE144898 C DE 144898C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- linoleum
- frame
- knife
- cut
- cutting
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000009966 trimming Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B5/00—Hand knives with one or more detachable blades
- B26B5/005—Hand knives with one or more detachable blades specially adapted for cutting cardboard, or wall, floor or like covering materials
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, Linoleum zum Belegen
der Fußböden regelrecht schneiden und bearbeiten zu können.
Die bislang gebräuchlichen Werkzeuge leiden an dem Fehler, daß mit ihnen nicht ein gerader
Schnitt ausgeführt werden kann, da sie in der Hand geführt werden und infolgedessen
leicht hin- und herschwanken. Diesem Übelstand soll die vorliegende Vorrichtung abhelfen.
Mittels dieser Vorrichtung können ferner drei verschiedene Bearbeitungen des Linoleums ausgeführt
werden. .Zuerst werden mit ihr die einzelnen Linoleumstreifen auf richtige Länge
geschnitten, zweitens wird ein genaues Aneinanderfügen der einzelnen Linoleumstreifen ermöglicht,
drittens werden etwa noch vorhandene Unebenheiten im Schnitt weggehobelt. In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1
eine derartige Vorrichtung in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Ansicht von rückwärts dargestellt.
Fig. 3 zeigt das Messer in der Ansicht, Fig. 4 im Schnitt. Fig. 5 zeigt wieder eine
Ansicht der Vorrichtung mit dem an einer anderen Stelle eingesetzten Messer. Fig. 6 zeigt
die Rückansicht dieser Anordnung. Fig. 7 stellt die Vorrichtung dar, um Linoleum behobeln
zu können und Fig. 8, um sich an den Kanten überdeckende Linoleumstreifen genau abzuschneiden.
In einem Gestell a, welches die Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks hat und mit
einer Öffnung b als Handgriff versehen ist, das ferner in seinem Fuße eine Metalleiste c trägt,
um eine rasche Abnutzung zu verhindern, wird ein Messer e (Fig. 3 und 4) durch eine
Druckschraube/ unter einem auf dem Gestella
befestigten Quersteg g fest gelagert. Die Vorrichtung wird nun mit ihrer Ecke h in die
Zimmerecke gestellt, für die das Linoleum passend abgeschnitten werden soll. Das Linoleum
wird nun leicht mit der einen Hand gegen den gekrümmten Schenkel k des Gestelles
gedrückt; mit der anderen Hand wird die Vorrichtung durch den Handgriff b längs
der Zimmerkante geführt. Das Messer e schneidet auf diesem Wege das Linoleum ein, welches
nun leicht abgebrochen werden kann. Auf diese Weise erhält man einen Schnitt, der
genau parallel der Zimmerkante läuft und der das Linoleum so abschneidet, daß es scharf in
die Ecke paßt.
Sollen die Schnittflächen nachgearbeitet werden, so wird die Vorrichtung als Hobel benutzt
(Fig. 2 und 7), indem das Messer e durch den Schlitz / quer durch das Gestell gesteckt
wird, so daß das an seinen Längskanten meißelartig geschärfte Messer e als Hobel benutzt
werden kann. Bei dieser Anordnung wird das Messer durch die Druckschraube m mittels der
Platte η fest gegen und in den Schlitz / gedrückt. Sollen zwei Linoleumstreifen i1 und i
(Fig. 8) zum Zusammenfügen bearbeitet werden, so wird der eine Streifen bekanntlich so verlegt,
daß er den anderen um 2 bis 3 mm überdeckt. Das Messer e wird nun in seine
dritte Stelle (Fig. 5, 6 und 8) eingespannt, indem es durch die Schraube m und die
Platte 0 fest in eine Aussparung ρ des Gestelles so eingedrückt wird, daß die flache Seite
der Klinge gegen die Druckplatte 0 anliegt und daß die Spitze des Messers etwa um die Dicke
des Linoleums vorsteht. Wird nun die Vorrichtung mit ihrer Anschlagsleiste q genau längs
des Randes des oben liegenden Linoleums i1 geführt, so schneidet die Klinge genau parallel
in den unterliegenden Streifen i ein, so daß jetzt beide Stücke genau aneinander passen.
Mit dieser einen Vorrichtung können mithin durch die verschiedenartige Einstellung desselben
Messers die zum Legen von Linoleum erforderlichen Schneidearbeiten ausgeführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Schneiden von Linoleum, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gestell (a) von der Form eines gleichschenkligen Dreiecks ein in bekannter Weise an der Spitze und den beiden Längsseiten geschliffenes Messer (e) entweder an einer Ecke der Grundlinie des Gestelles zum Beschneiden der Linoleumbahn längs der Zimmerwand oder mit seiner Längsschneide quer zum Gestell in einen Querschlitz (I) der Gestellgrundlinie zum Behobeln der Linoleumkanten, oder aber in eine Aussparung (p) der Gestellwand flach und mit über der Basiskante vorstehender Spitze zum Abschneiden der sich überdeckenden Kanten der Linoleumstreifen eingespannt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT16878D AT16878B (de) | 1902-12-02 | 1903-11-07 | Vorrichtung zum Schneiden von Linoleum. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE144898C true DE144898C (de) |
Family
ID=412277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1902144898D Expired - Lifetime DE144898C (de) | 1902-12-02 | 1902-12-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE144898C (de) |
-
1902
- 1902-12-02 DE DE1902144898D patent/DE144898C/de not_active Expired - Lifetime
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