DE1449309C3 - - Google Patents
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Description
3 4
und einer Andruckrolle hindurchgeführt, an einem Andruckrolle aufläuft, wegweisenden Richtung leicht
ersten Wandler vorbei in einer praktisch rechteckigen gegeneinander versetzt sind.
Schleife um die Zufuhrspule herumgeführt und an Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in
einem zweiten Wandler vorbei wiederum zwischen der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
Antriebsrolle und Andruckrolle hindurch zu einer 5 näher erläutert. Es zeigt
Bandaufnahmespule geführt wird. Bei dieser Vor- F i g. 1 eine Magnetband-Transportvorrichtung gerichtung
liegt das Magnetband zwar immer nur auf maß der Erfindung in Aufsicht;
einer Seite der Bandantriebsrolle. Es wird dabei je- F i g. 2 zeigt einen vergrößerten Querschnitt der
doch eine Doppel-Bandlage zwischen Bandantriebs- Transportvorrichtung längs der in Fig. 1 eingezeichrolle
und Andruckrolle hindurchgeführt. Bei einer io neten Schnittlinie 3-3 im Aufriß, und
derartigen Transportvorrichtung werden zwar die F i g. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus
obengenannten Nachteile, die sich auf Grund von Fig. 1.
Konstruktionsungenauigkeiten der Bandantriebsrolle Gemäß F i g. 1 umfaßt eine Magnetband-Transergeben,
vermieden, da das Band immer nur über portvorrichtung 11 ein Gehäuse 12 mit einer Deckeine
Seite der Antriebsrolle läuft. Auf Grund der un- 15 platte 13 zur Befestigung der verschiedenen Transterschiedlichen
Reibung zwischen Band und An- portelemente. Ein Aufsatz 14 ist mit einer höher lietriebsrolle
einerseits sowie der beiden Bandlagen genden Platte 16 abgedeckt und bildet einen höher
zwischen Antriebsrolle und Andruckrolle anderer- liegenden stufenförmigen Teil der Deckplatte 13.
seits ergeben sich aber Schlupferscheinungen zwi- Auf dem Hauptteil der Deckplatte 13 ist eine Nabe
sehen den durch Antriebsrolle und Andruckrolle lau- 20 17 zur Aufnahme einer Bandspule 18 vorgesehen,
fenden Bandabschnitten. welche eine Magnetband-Zufuhrvorrichtung bildet. Dieser Schlupf führt aber zwangläufig zu unter- Auf diese ist ein Magnetband 19 aufgespult. Von der
schiedlichen Spannungen in den über die beiden Bandspule 18 ausgehend ist das Magnetband 19 über
Wandler laufenden Bandabschnitten, d. h., gerade an einen federnden Arm 21 und um eine Führungsrolle
den Stellen, an denen immer eine konstante Band- 25 22 geführt. Der Arm 21 steuert eine Bremsvorrichspannung
herrschen soll, ist die Forderung nicht er- tung (nicht dargestellt) für die Bandspule 18, damit
füllbar. die Bandspannung konstant bleibt. Von der Füh-Es ist schließlich auch aus den USA.-Patentschrif- rungsrolle 22 aus verläuft das Magnetband 19 um
ten 2 756 940 und 1 260 595 bei Film-Transportvor- einen Löschwandler 24 auf einen Flansch 26, der
richtungen bekannt, einen Film mehrfach über eine 30 von einer massiven und festen Abtastvorrichtung 27
Seite einer Film-Antriebsrolle zu führen. Entweder vorspringt. Vom Löschwandler 24 aus ist das Band
ist es dabei nicht erforderlich, konstante Spannungen zu einer Bandantriebsrolle 28 geführt, die ebenfalls
in Filmschleifen aufrechtzuerhalten (USA.-Patent- fest in dem Flansch 26 und einem dazu parallellieschrift
2 756 940), oder aber es treten ebenfalls — genden höheren Flansch 29, der ebenfalls aus der
bei Filmen zulässige — Zerrungen auf (USA.-Patent- 35 Abtastvorrichtung 27 vorspringt, gelagert ist. Dieser
schrift 1 260 595). Bandabschnitt stellt den Anfang einer Bandschleife Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- 31 dar, welche durch eine untere Andruckrolle 32
gründe, eine Magnetband-Transportvorrichtung der gegen die Bandantriebsrolle 28 gedrückt wird. Dain
Rede stehenden Art anzugeben, bei der das Ma- nach wird das Band zu einer Umlenkführung 33 gegnetband
frei von Spannungsschwankungen um eine 40 führt, von der es nach oben zu der Abtastvorrichtung
Abtastvorrichtung zu führen ist. 27 läuft. Diese Umlenkführung 33 hat einen Flansch
Diese Aufgabe wird bei einer Magnetband-Trans- 34, mit dem sie an der Abtastvorrichtung 27 befestigt
portvorrichtung der eingangs genannten Art erfin- ist. Das Band kommt an einem Punkt 36 mit der Abdungsgemäß
dadurch gelöst, daß der zwischen der tastvorrichtung 27 tangential in Eingriff und verläuft
Magnetband-Zufuhrvorrichtung und den Führungs- 45 im Halbkreis im Gegen-Uhrzeigersinn nach oben aus
flächen verlaufende Abschnitt des Magnetbandes der Zeichenebene heraus bis zu einem zweiten tandurch
die Berührungslinie zwischen einer Bandan- gentialen Berührungspunkt 37. Dort verläßt es die
triebsrolle und einer zu dieser achs-parallelen ersten Abtastvorrichtung und verläuft weiter nach oben zu
Andruckrolle auf eine Umlenkführung läuft, die das einer zweiten Umlenkführung 38. Hier macht das
Magnetband in eine Tangentialebene zu den Füh- 50 Band einen scharfen Knick und läuft in einer im werungsflächen
umlenkt, daß der zwischen den Füh- sentlichen parallel zur Deckplatte 13 verlaufenden,
rungsflächen und der Magnetband-Aufnahmevor- höher liegenden Bahn zum oberen Teil der Bandanrichtung
verlaufende Abschnitt des Magnetbandes triebsrolle 28. Dieser Bandabschnitt ist das Ende der
auf eine Umlenkführung läuft, die das Magnetband Bandschleife 31 und wird durch eine obere Andruckaus
einer Tangentialebene der Führungsflächen in 55 rolle 39 an die Bandantriebsrolle 28 gedrückt. Die
die Berührungslinie zwischen der Bandantriebsrolle Andruckrollen 32 und 39 sind je an einem Arm 41
und einer zu dieser achs-parallelen auf der gleichen gehaltert, die wiederum auf einer gemeinsamen Welle
Seite der Bandantriebsrolle wie die erste Andruck- 43 sitzen. Diese Welle befindet sich in einem Gerolle
angeordneten zweiten Andruckrolle umlenkt, häuse 44 auf der Deckplatte 13. Von der Bandandaß
die Achsen der Umlenkführungen derart gegen- 60 triebsrolle 28 und der Andruckrolle 39 wird das
sinnig gegen die Achse der Bandantriebsrolle geneigt Band zu einem Tonwandler 46 geführt, der ebenfalls
sind, daß die zwischen der jeweiligen Umlenkführung auf dem oberen Flansch 29 befestigt ist. Von dort
und der Bandantriebsrolle laufenden Abschnitte des wird es dann zu einer auf einer Nabe 48 sitzenden
Magnetbandes in einer einzigen Ebene tangential zur Bandspule 47 geführt. Die Nabe 48 ragt aus dem
Bandantriebsrolle laufen, und daß die Achsen der 65 Aufsatz 14 und der oberen Deckplatte 16 heraus.
Andruckrollen in bezug auf die Achse der Bandan- Die Bandspule 47 bildet mit der Nabe 48 eine
triebsrolle in Bandrichtung in einer von der Umlenk- Bandaufnahme-Vorrichtung. Wie in dem aufgebroführung,
auf die das Magnetband von der jeweiligen chenen Teil der Abtastvorrichtung 27 dargestellt ist,
ist ein Wandler 49 für die Bespielung einer Regelspur so an der Abtastvorrichtung 27 angebracht, daß
er an einem Teil der halbkreisförmigen Bahn des Bandes mit diesem in Eingriff kommt.
Das Band verläuft von der Bandspule 18 bis zur unteren Umlenkführung 33 in einer Ebene parallel
zum unteren Teil der Deckplatte 13. Von der Umlenkführung 33 bis zum Tangentenberührungspunkt
36 verläuft es in einer ersten Ebene aufwärts praktisch tangential zur Abtastvorrichtung 27. Von hier
aus steigt es bis zum Punkt 37 in einer halbkreisförmigen Bahn weiter und verläuft vom Punkt 37 aus
weiter nach oben in einer zweiten Ebene tangential zur Abtastvorrichtung 27 im wesentlichen parallel
zur genannten ersten Ebene. Von der oberen Umlenkführung 38 an verbleibt das Band in einer oberen
Ebene parallel zu der Deckplatte 13 bis zur Bandspule 47.
F i g. 2 zeigt, wie die Umlenkführungen 38 und 33 ausgebildet und auf der Abtastvorrichtung 27 befestigt
sind. Die Umlenkführung 33 ist als Rundstab 71 mit Flanschen 72 und 73 an seinem oberen und seinem
unteren Ende zur Führung des Bandes ausgebildet. Der Flansch 34 ist mit der Hinterseite des Stabes
71 so verbunden, daß dieser über seine ganze Länge fest gehaltert ist. Der Flansch 34 ist an der Abtastvorrichtung
mit Dübeln 76 und Bolzen 77 befestigt. Der Rundstab 71 liegt mit dem Flansch 34 in einer
Ebene und ist nur in dieser Ebene geneigt. Diese Ebene verläuft im wesentlichen parallel zu der
Ebene, in der das Band von dem Rundstab 71 zum Tangentenberührungspunkt 36 der Bandebene mit
der Abtastvorrichtung liegt. Aus F i g. 2 geht außerdem hervor, daß die Abtastvorrichtung aus zwei
massiven Teilen, nämlich einem unteren Teil 78 und einem oberen Teil 79, besteht, die beide halbzylindrische
Führungsflächen 81 und 82 gleicher Größe besitzen und auf einer gemeinsamen Achse voneinander
räumlich getrennt angeordnet sind, so daß zwischen ihnen ein Spalt 83 gebildet wird, in dem eine
Kopftrommel 84 mit zwei diametral entgegengesetzt angeordneten Übertragerköpfen 86 und 87 rotiert.
Das Band läuft um die Abtastvorrichtung unter einem solchen Anstiegswinkel, daß es innerhalb von
180° gerade um eine Bandbreite steigt, so daß jeder der Köpfe 86 und 87 bei jeder Umdrehung einmal
die gesamte Breite des Bandes für eine Aufzeichnung oder Abtastung einer vorbespielten magnetischen
Spur überstreicht. Außerhalb der Kreisbahn der Köpfe 86 und 87 haben die Teile 78 und 79 massive
Fortsätze 88 und 89 in Richtung zur Bandantriebsrolle 28 und dem Anfang und Ende der Bandschleife.
Die Fortsätze 88 und 89 sind fest miteinander verbunden, so daß der obere Teil 79 der Abtastvorrichtung
fest gehaltert ist und der Spalt 83 eine unveränderliche Breite behält. Im einzelnen besteht
der Teil 88 aus einem nach oben ragenden, den Flansch 29 umfassenden Teil. Die obere Führungsfläche 82 der Abtastvorrichtung ist mit einer abnehmbaren
Deckplatte 91 abgedeckt.
In Fig. 3 sind weitere konstruktive Einzelheiten der Abtastvorrichtung 27, der Bandantriebsrolle 28
und der Andruckrollen 32, 39 dargestellt. Eines der Hauptprobleme bei Transportvorrichtungen mit in
einer Schleife um die Abtastvorrichtung geführtem Band besteht darin, wie das Band in der Schleife und
in der unmittelbaren Nachbarschaft der rotierenden Wandler gegen Vibrationen sowie Spannungs- und
Geschwindigkeitsänderungen zu schützen ist, die eine gleichmäßige Aufzeichnung und Abtastung des Signals
stören würden. Einer der Vorteile bei in einer Schleife geführtem Band besteht darin, daß sowohl
der in die Schleife eintretende als auch der austretende Bandabschnitt von derselben Seite der Bandantriebsrolle
28 erfaßt werden. Ist die Bandantriebsrolle bis zu einem gewissen Grad unrund oder
exzentrisch befestigt, so haben dennoch die die beiden Bandabschnitte erfassenden Teile im wesentlichen
die gleiche Umfangsgeschwindigkeit, so daß eine Dehnung oder ein Lockern des Bandabschnittes
in der Schleife vermieden wird. Die Andruckrollen haben üblicherweise federnde zylindrische Teile 171,
gewöhnlich aus Gummi, die das Band erfassen und so einen festen und gleichmäßigen Druck des Bandes
gegen die Bandantriebsrolle herstellen. Vibrationen, die durch die Transportvorrichtung auf die Andruckrollen
übertragen werden können, oder andere Schwingungen, die ihren Ursprung in den federnden
Teilen 171 selbst haben, müssen zumindest von der Bandschleife, aber auch vom übrigen Band ferngehalten
werden. Die erfindungsgemäße., Vorrichtung sieht eine Umfassungszone des Bandes auf der Bandantriebsrolle
28 vor, in der das Band fest gegen deren Oberfläche gepreßt wird. Dabei ist der Bandabschnitt,
der mit dem federnden Teil 171 der Andruckrolle in Verbindung steht, wesentlich kleiner
und befindet sich innerhalb der Umfassungszone. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
folgendermaßen gestaltet. Damit die Neigung der Umlenkführungen 33 und 38 in der gleichen Ebene
liegt, ist es erforderlich, sie so anzuordnen, daß sie die längs verlaufenden Mittellinien der beiden Bandabschnitte
zwischen den Führungen 81, 82 und der Bandantriebsrolle in einer einzigen Ebene tangential
zur Bandantriebsrolle führen. Um diese Forderung zu erfüllen und gleichzeitig die beschriebene Umfassung
zu erhalten, stehen die Andruckrollen in einem gewissen Winkel zwischen der vorderen und der
rückwärtigen Mittellinie der Vorrichtung. Dieser Winkel wird von der Achse der Bandantriebsrolle 28
aus gemessen, und die Abweichung liegt immer in einer Richtung von der Schleife weg in Richtung zu
der zunächst gelegenen Bandspule. Mit anderen Worten ist gemäß F i g. 3 die untere Andruckrolle 32
in einen Winkel um die Achse der Bandantriebsrolle in Uhrzeigerrichtung so versetzt, daß das Band, das
die Bandantriebsrolle in der unteren Ebene verläßt und in die Schleife eintritt, an dieser Stelle nur mit
der Bandantriebsrolle in Eingriff steht und fest an diese gedrückt wird. Entsprechend ist die obere Andruckrolle
39 im Gegenuhrzeigersinn so versetzt, daß das Band, das aus der Schleife austritt und die Bandantriebsrolle
in der oberen Ebene erreicht, zunächst nur diese berührt und erst dann an die Andruckrolle
gelangt. Ferner sind die Bandabschnitte, die in der unteren Ebene auf die Bandantriebsrolle laufen bzw.
die Bandantriebsrolle in der oberen Ebene verlassen, außerhalb der Schleife in einem solchen Winkel zur
Bandantriebsrolle geführt, daß eine entsprechende Wirkung erreicht wird.
Die Arme 41 und 42 für die Befestigung der Andruckrollen sind auf der gleichen Welle 43 befestigt,
mittels der sie ein- und ausschwenkbar sind. Der Druck der unteren Andruckrolle gegen das Band und
die Bandantriebsrolle hat einen vorgegebenen Wert, der gegebenenfalls veränderbar ist. Wichtig ist, daß
der Druck der oberen Andruckrolle veränderbar ist, damit er dem der unteren Rolle gleichgemacht werden
kann. Diese Druckeinstellung erfolgt durch eine besondere Ausführung des oberen Armes 42. In dem
festen Mittelteil dieses Armes 42 ist ein Schlitz 172 derart vorgesehen, daß ein relativ schmaler Steg 173
verbleibt, der ausreichend biegsam ist, um eine Einstellung der Winkelauslenkung der Andruckrolle 39
zu ermöglichen. Der genaue Auslenkwinkel wird über vier Einstellelemente 174 vorgenommen, von
denen zwei Spannbolzen und die anderen zwei, Druckeinstellschrauben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Magnetband-Transportvorrichtung, mittels der wichtigsten Aufgaben, dafür zu sorgen, daß das
der ein von einer Magnetband-Zufuhrvorrichtung 5 sich bewegende Magnetband in der Nähe der Wandabgehendes
und von einer Magnetband-Aufnah- ler eine konstante Geschwindigkeit behält, damit die
mevorrichtung aufgenommenes Magnetband in Frequenz des abgetasteten Signals gleich der des aufeiner
schraubenförmigen Bahn um zwei koaxiale gezeichneten Signals ist. Zu diesem Zweck werden
zylindrische Führungsflächen gleichen Durch- die Bandantriebsrollen und das Band an diese anmessers
zu führen ist, zwischen denen sich ein io drückende Andruckrollen unmittelbar hinter den
Spalt befindet, innerhalb dem wenigstens ein Wandlern angeordnet. Außerdem soll die Bandspan-Wandler
zur Aufzeichnung oder Abtastung von nung konstant gehalten werden, da Längenänderunauf
das Magnetband aufzuzeichnenden bzw. von gen eines Bandabschnittes ebenfalls die Frequenz der
dem Magnetband abzutastenden Signalen um- von den Wandlern abgetasteten Signale ändern,
läuft, dadurch gekennzeichnet, daß 15 Die Auswirkungen von durch Gleitreibung des der zwischen der Magnetband-Zufuhrvorrichtung Magnetbandes an den Wandlern verursachten Längs-(17, 18) und den Führungsflächen (81, 82) ver- schwingungen können dadurch vermieden werden, laufende Abschnitt des Magnetbandes (19, 31) daß die freie Bandlänge zwischen Bandantriebsrolle durch die Berührungslinie zwischen einer Band- und Wandlern verkleinert wird,
antriebsrolle (28) und einer zu dieser achspar- 20 Weiterhin ergeben sich auch Spannungs- und Länallelen ersten Andruckrolle (39) auf eine Um- genänderungen von Magnetbändern auf Grund von lenkführung (33) läuft, die das Magnetband (19, Schwingungen mechanischer Elemente der Trans-31) in eine Tangentialebene zu den Führungsflä- portvorrichtung wie der Magnetband-Zufuhr- und chen (81, 82) umlenkt, daß der zwischen den Aufnahmevorrichtungen in Form von Bandspulen. Führungsflächen und der Magnetband-Aufnah- 25 Diese Schwankungen können im Bereich der Wandmevorrichtung (47, 48) verlaufende Abschnitt ler dadurch ausgeglichen werden, daß das Magnetdes Magnetbandes (19, 31) auf eine Umlenkfüh- band in einer Schleife um die Wandler herumgeführt rung (38) läuft, die das Magnetband aus einer wird, an deren Ansatz die Bandantriebsrolle angreift, Tangentialebene der Führungsflächen in die Be- so daß sowohl der Bandteil, der in die Schleife hinrührungslinie zwischen der Bandantriebsrolle 3° einläuft, als auch der aus dieser herauskommende (28) und einer zu dieser achs-parallelen auf der Teil mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben gleichen Seite der Bandantriebsrolle wie die erste wird, während die Wandler nur mit der Bandschleife Andruckrolle (39) angeordneten zweiten An- im Eingriff stehen.
läuft, dadurch gekennzeichnet, daß 15 Die Auswirkungen von durch Gleitreibung des der zwischen der Magnetband-Zufuhrvorrichtung Magnetbandes an den Wandlern verursachten Längs-(17, 18) und den Führungsflächen (81, 82) ver- schwingungen können dadurch vermieden werden, laufende Abschnitt des Magnetbandes (19, 31) daß die freie Bandlänge zwischen Bandantriebsrolle durch die Berührungslinie zwischen einer Band- und Wandlern verkleinert wird,
antriebsrolle (28) und einer zu dieser achspar- 20 Weiterhin ergeben sich auch Spannungs- und Länallelen ersten Andruckrolle (39) auf eine Um- genänderungen von Magnetbändern auf Grund von lenkführung (33) läuft, die das Magnetband (19, Schwingungen mechanischer Elemente der Trans-31) in eine Tangentialebene zu den Führungsflä- portvorrichtung wie der Magnetband-Zufuhr- und chen (81, 82) umlenkt, daß der zwischen den Aufnahmevorrichtungen in Form von Bandspulen. Führungsflächen und der Magnetband-Aufnah- 25 Diese Schwankungen können im Bereich der Wandmevorrichtung (47, 48) verlaufende Abschnitt ler dadurch ausgeglichen werden, daß das Magnetdes Magnetbandes (19, 31) auf eine Umlenkfüh- band in einer Schleife um die Wandler herumgeführt rung (38) läuft, die das Magnetband aus einer wird, an deren Ansatz die Bandantriebsrolle angreift, Tangentialebene der Führungsflächen in die Be- so daß sowohl der Bandteil, der in die Schleife hinrührungslinie zwischen der Bandantriebsrolle 3° einläuft, als auch der aus dieser herauskommende (28) und einer zu dieser achs-parallelen auf der Teil mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben gleichen Seite der Bandantriebsrolle wie die erste wird, während die Wandler nur mit der Bandschleife Andruckrolle (39) angeordneten zweiten An- im Eingriff stehen.
druckrolle (32) umlenkt, daß die Achsen der Gemäß einer aus der deutschen Auslegeschrift
Umlenkführungen (33, 38) derart gegensinnig ge- 35 1 133 144 bekannten Transportvorrichtung verläuft
gen die Achse der Bandantriebsrolle (28) geneigt die genannte Bandschleife in einer einzigen Ebene,
sind, daß die zwischen der jeweiligen Umlenkfüh- wobei der in die Schleife einlaufende Bandabschnitt
rung und der Bandantriebsrolle laufenden Ab- und der aus der Bandschleife herauskommende
schnitte des Magnetbandes (19, 31) in einer einzi- Bandabschnitt auf verschiedenen Seiten der Bandangen
Ebene tangential zur Bandantriebsrolle lau- 4° triebsrolle liegen. Weist dabei die Bandantriebsrolle
fen, und daß die Achsen der Andruckrollen (32, konstruktive Ungenauigkeiten, etwa eine Unrundheit
39) in bezug auf die Achse der Bandantriebsrolle auf, so kann dies zu Spannungsschwankungen in der
in Bandrichtung in einer von der Umlenkführung Bandschleife führen. Eine derartige Unrundheit führt
(33 bzw. 38), auf die das Magnetband von der je- nämlich im Effekt zu unterschiedlichen Umfangsgeweiligen
Andrückrolle aufläuft, wegweisenden 45 schwindigkeiten auf verschiedenen Seiten der Band-Richtung
leicht gegeneinander versetzt sind. antriebsrolle, so daß sich in dem in die Schleife ein-2.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- tretenden und in dem aus der Schleife herauskomkennzeichnet,
daß die Andruckrollen (32, 39) an menden Teil des Magnetbandes unterschiedliche
Armen (41, 42) gelagert sind, die auf der gleichen Spannungen ergeben, welche die Schleife unzulässig
Welle (43) sitzen, so daß sie bei Drehung dieser 50 dehnen oder lockern.
Welle eine Schwenkbewegung ausführen, und Bei einer weiteren aus der britischen Patentschrift
daß die Winkellage wenigstens eines der Arme 788 862 sowie der Zeitschrift »Rundfunktechnische
gegenüber der Welle einstellbar ist. Mitteilungen«, Jahrgang 5, 1961 Nr. 3, S. 97 bis 100
bekanntgewordenen Magnetband-Transportvorrich-55
tung wird das Magnetband in einer schraubenförmi-
gen Schleife um eine Trommel herumgeführt, in der
ein Wandlerkopf rotiert. Dabei ist jedoch die Bandantriebsrolle außerhalb dieser Schleife auf einer
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ma- Seite der Trommel angeordnet, so daß sie »unsymgnetband-Trapportvorrichtung,
mittels der ein von 60 metrisch« an der Schleife angreift. Ungenauigkeiten
einer Magnetband-Zufuhrvorrichtung abgehendes der Bandantriebsrolle wirken sich daher einseitig auf
und von einer Magnetband-Aufnahmevorrichtung die Bandschleife aus, d. h., auch bei dieser Vorrichaufgenommenes
Magnetband in einer schraubenför- tung können unzulässige Bandspannungen im Bemigen
Bahn um zwei koaxiale zylindrische Füh- reich des oder der Wandler auftreten,
rungsflächen gleichen Durchmessers zu führen ist, 65 Es ist weiterhin aus der deutschen Auslegeschrift zwischen denen sich ein Spalt befindet, innerhalb 1 128 164 eine Magnetband-Transportvorrichtung dem wenigstens ein Wandler zur Aufzeichnung oder bekanntgeworden, bei der das von einer Zufuhrspule Abtastung von auf das Magnetband aufzuzeichnen- ablaufende Band zwischen einer Bandantriebsrolle
rungsflächen gleichen Durchmessers zu führen ist, 65 Es ist weiterhin aus der deutschen Auslegeschrift zwischen denen sich ein Spalt befindet, innerhalb 1 128 164 eine Magnetband-Transportvorrichtung dem wenigstens ein Wandler zur Aufzeichnung oder bekanntgeworden, bei der das von einer Zufuhrspule Abtastung von auf das Magnetband aufzuzeichnen- ablaufende Band zwischen einer Bandantriebsrolle
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1449309A1 DE1449309A1 (de) | 1969-03-27 |
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ID=22782230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1449309A Granted DE1449309B2 (de) | 1962-07-16 | 1963-07-16 | Magnetband-Transportvorrichtung |
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| US (1) | US3377436A (de) |
| CH (1) | CH411381A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |