DE14509C - Verfahren und Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzeribescßlagen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von KratzeribescßlagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/16—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli
- B24B19/18—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli for grinding carding equipment, e.g. card-clothings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die bisher zur Bearbeitung von Wolle, Baumwolle und anderen Faserstoffen verwendeten
feinen Drahtkratzen sind an ihrer Oberfläche derart abgeschliffen, dafs jeder Draht an seinem
Ende eine Fläche mit scharfen Rändern bildet, wie dies die vergröfserte Ansicht eines Drahtes
Fig. ι in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs bei α zeigt.
Es sind bisher bereits Bestrebungen zu Tage getreten, dem stumpfen Ende dieser feinen
Drähte eine zugespitztere Form zu geben, dadurch z. B., wie D. R. P. No. 6841 zeigt, dafs
man in dem zusammenhängenden Draht in Intervallen dünne Stellen einschliff, nachher den
so fagonnirten Draht in der Mitte dieser dünnen Stellen theilte und dadurch einen Draht erzeugte,
der, wie Fig. 3 zeigt, in der Kratze verjüngte Drahtenden für die Faserbearbeitung
darbot. ■
Entgegengesetzt diesem angeführten Verfahren, bei welchem also der Draht der Fagonnirung
vor dem Einsetzen in den Kratzenrücken unterliegt, wird nach dem vorliegenden Verfahren
der Kratzenrücken in der bisherigen Weise mit feinem Draht besetzt und nachher der Kratzenbeschlag
der Wirkung einer Maschine ausgesetzt, wodurch jeder Draht seitwärts zugeschärft
wird, also aus der Form Fig. 1 in die Form Fig. 4 verwandelt wird.
Es wird hierbei die Seite α des Drahtes von
der abschleifenden Wirkung der Maschine nicht betroffen, also auch nicht verändert; diese Wirkung
findet vielmehr nur gegen die Seite b statt, so dafs die Querschnitte des spitz zulaufenden
Theiles des Drahtes in vergröfsertem Mafsstabe sich, wie Fig. 5 zeigt, gestalten. Der Apparat
zum seitlichen Anschleifen der Spitzen ist in Fig. 6 in Ansicht und Fig. 7 im Grundrifs
dargestellt.
Das nach bisheriger Weise fertig gestellte Kratzenband wird in der Pfeilrichtung über die
Walzen abc zwischen Seitenführungen h h1 in
entsprechender Bewegungsgeschwindigkeit und mit solcher Kraft hinweggezogen, dafs der die
Bewegung hemmende Widerstand des Schildes oder der Zunge d und der Schmirgelscheibe e
überwunden wird.
Die Schmirgelscheibe kommt dabei in solcher Breite zur Verwendung, dafs dieselbe mit einer
Bewegung in der Richtung ihrer Axe von ca. 2 ο mm zwei Kratzenbänder auf einmal zu schleifen
im Stande ist. Die Schmirgelscheibe mufs ca. 3000 Touren pro Minute machen und wird
vorzugsweise eine solche Scheibe zur Anwendung gebracht, welche auf ihrem Umfang mit
feinen Cannelirungen versehen ist, die in der Richtung des Umfanges laufen. Die Scheibe e
ist in vertical verstellbaren Lagern montirt.
Die Bewegung der Scheibe in der Axenrichtung kann durch die bekannten mechanischen
Anordnungen, durch Daumenscheibe, durch Gabelhebel, Krummzapfen oder sonstwie erfolgen
(s. i, Fig. 7, in punktirten Linien). Da, wo die Wirkung der Scheibe gegen die Drähte
stattfindet, tritt die zugespitzte Kante des Schildes oder der Zunge d gegen die Drähte. Diese
Zunge d kann durch die Stellschrauben ff1
um ein Geringes gehoben oder gesenkt, also genau eingestellt werden, so dafs die gegen
dieselbe sich anbewegenden Drähte in dem Augenblick der Schleifwirkung durch Scheibe e
eine solche Neigung erlangen, welche zum Anschleifen der Spitze erforderlich ist. Die Zunge d
wird in dieser genauen Einstellung durch die Schrauben ggl festgestellt.
Der Gang des Schleifverfahrens ist also der, dafs die Drähte des in einem stumpfen Winkel
über Walze b hinweggezogenen Kratzenbandes auf dem höchsten Punkt seines Laufes durch
die Zunge d eine Neigung erhalten, welche dazu dient, dafs die Schmirgelscheibe e mit
grofser Rotationsgeschwindigkeit und einer geringen seitlichen Axenbewegung die Drahthäkchen
seitwärts anschleift.
Die Form dieser Drahthäkchen bietet wesentliche Vortheile:
i. Bei der Bearbeitung der Faserstoffe, indem diese Drahthäkchen besser und intensiver
die einzelnen Partien der Wollfasern öffnen und, ohne sie zu zerreifsen, vortheilhafter bei
der Vorbereitung des Fadens parallel legen.
2. Die Kratze mit seitwärts angeschliffenem Drahthäkchen ist für die Spinnerei ein weiterer
Vortheil, indem sich die Form dieser Drahthäkchen durch die Arbeit selbst erhält und
Nachschleifen ganz überflüssig macht.
Claims (3)
1. Der aus den Walzen abc, den Seitenführungen
h h1, der regulirbaren Zunge d, der
hin- und herbewegten, rotirenden und vertical verstellbaren Schmirgelscheibe e bestehende
Apparat zum Schleifen der feinen Stahldrahtkratzen in Kratzenbändern.
2. Das Verfahren, die feinen Stahldrähte eines fertigen Kratzenbandes seitwärts anzuschleifen.
3. Feine Stahldrahtkratzenbänder mit seitwärts angeschliffenen Drähten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE14509T | 1880-12-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14509C true DE14509C (de) | 1881-07-11 |
Family
ID=86732963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188014509D Expired DE14509C (de) | 1880-12-25 | 1880-12-25 | Verfahren und Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzeribescßlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14509C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3962970A (en) * | 1973-12-06 | 1976-06-15 | Van Dam Machine Corporation | Apparatus for supporting and printing non-circular containers |
| EP3546123A4 (de) * | 2016-11-25 | 2020-07-08 | Araki Manufacturing Co., Ltd. | Verfahren zur herstellung von kardengarnituren |
-
1880
- 1880-12-25 DE DE188014509D patent/DE14509C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3962970A (en) * | 1973-12-06 | 1976-06-15 | Van Dam Machine Corporation | Apparatus for supporting and printing non-circular containers |
| EP3546123A4 (de) * | 2016-11-25 | 2020-07-08 | Araki Manufacturing Co., Ltd. | Verfahren zur herstellung von kardengarnituren |
| US11577354B2 (en) | 2016-11-25 | 2023-02-14 | Araki Manufacturing Co., Ltd. | Method for manufacturing card clothing |
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