DE1451987A1 - Einspritzbrennkraftmaschine,die mit stark schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wird - Google Patents
Einspritzbrennkraftmaschine,die mit stark schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wirdInfo
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Description
Einspritzbrennkraftmasehine, die mit stark
schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wird
Die Erfindung betrifft eine Einspritzbrennkraftmaschine, die mit stark schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wird
und einen Abgasturbolader hat, der die Maschine bis zu einer bestimmten Teildrehzahl, zweckmäßigerweise der halben Höchstdrehzahl,
mit dem höchstmöglichen Mitteldruck auflädt, wobei eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, die von dieser Teildrehzahl
der Maschine bis zu deren Höchstdrehzahl die Leistung der Maschine möglichst konstant hält.
Eine Einspritzbrennkraftmaschine der vorstehend näher beschriebenen
Art kann gegenüber einer Einspritzbrennkraftmaschine, die mit Ansaugung der Verbrennungsluft arbeitet,
ein Drehmoment abgeben, welches, wenn die Drehzahl von der höchsten Drehzahl aus abnimmt, stark ansteigt, und zwar so
stark, daß unter Umständen auf das der Einspritzbrennkraftmaschine nachgeschaltete Wechselgetriebe, wenn nicht ganz,
so doch zum größten Teil, verzichtet werden kann.
Es ist eine Einspritzbrennkraftmaschine mit Abgasturboaufladung, deren Drehmoment mit fallender Drehzahl stark ansteigt,
bekanntgeworden, bei welcher das Abgasturbogebläse überbemessen ist und bei welcher der Gebläsedruck mit Hilfe
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eines Abgasabblaseventils zwischen Brennkraftmaschine und
Turbine geregelt wird in der Weise, daß er von einer Bittleren bis zur höchsten Maschinenleistung stetig und verhältnismäßig
mehr und mehr, gegenüber dem normalen, in
quadratischen Verhältnis mit der Gebläsedrehzahl zunehmenden Förderdruck gesenkt wird. Auf diese Weise wird das Maß
der Aufladung der Maschine im oberen Leistungsbereich verhältnismäßig ebenso vermindert und damit der stark ansteigende
Verlauf der Homentenkennlinie bei fallender Drehzahl
erreicht. Das Abblasen von Abgas ist wegen des damit verbundenen Energieverlustes sehr nachteilig.
Bei einer anderen bekannten Einspritzbrennkraftmaschine, die einen Abgasturbolader aufweist, der so ausgelegt ist, daß
die Einspritzbrennkraftmaschine bei der halben Höchstdrehzahl mechanisch und thermisch bis auf das höchstzulässige
Maß belastet wird, ist der mit dem Abblasen von Abgas verbundene Fachteil dadurch vermieden, daß die Leistung der
Einspritzbrennkraftmasehine von einer bestimmten Drehzahl
an mit Hilfe eines besonderen Reglers durch Begrenzung der Höchstbrennstoffmenge an der Brennstoffeinspritzpumpe etwa
konstant gehalten wird. Bei dieser Einspritzbrennkraftma— schine sind also thermische Verluste dadurch vermieden,
daß in bezug auf die ganze Maschine im Haushalt der Gase Gleichgewicht besteht. Zwar ist bei dieser bekannten Einspritzbrennkraftmasehine
ebenfalls in der Abgasleitung ein Abblaseventil vorgesehen, welches mit zunehmender Belastung
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und nach Erreichen der halben Höchstdrehzahl sich mit zunehmender Drehzahl mehr und mehr öffnet. Dieses Abblaseventil
hat jedoch hier eine andere Wirkung als das
Abblaseventil bei der vorbeschriebenen bekannten Einspritzbrennkraftmaschine.
Es dient hier in der Hauptsache dem !week« eine unzulässige Beanspruchung des Abgasturbo
«ata·« zu vermeiden.
Das Problem, um, die Gestaltung der Drehmomentabgabe einer
Einspritzbroankr&ftm&aehine, die mit stark schwankender
Drehzahl und Belastung betrieben mird, ist auch schon
dadurch gelööt wurden, daß ein geibstregelungseffekt erzielt
wird, I»eb, «intern bekannten Vorschlag, der darauf
gerichtet igt* soll der Querschnitt der Auspuffleitung
gleioh oder kleiner als der maximale Querschnitt des Auslasses eines Zylinders sein mit der Wirkung, daß nur bei
niedrigen Haschinendrehzahlen der bei Eröffnung des Auslasses hinter diesem entstehende Druck des Auspuffstoßes
bis zur Eröffnung des Einlasses auf einen Wert kleiner als der Ladedruck abgebaut ist.
Bei den beiden zuletzt erwähnten bekannten Einspritzbrennkraftmaschinen ist jeweils der Abgasturbolader so ausgelegt,
daß er etwa bei der halben Höchstdrehzahl der Maschine sein Wirkungsgradoptimum hat. Der Wirkungsgrad des Abgasturbola
ders wird von der halben Höchstdrehzahl der Maschine an mit steigender Drehzahl mehr und mehr schlechter.
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Es ist nunmehr Aufgabe der Erfindung, bei der Vermeidung yon Verlusten an Abgasenergie eine Einspritzbrennkraftmaschine
der vorstehend an zweiter Stelle als bekannt vorausgesetzten Art zu verbessern, in dem Sinne, daß der Abgasturbosatz
im Drehzahlbereich von der-mittleren Höchstdrehzahl bis zur Höchstdrehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine
bei allen Belastungsverhältnissen mit relativ gutem Wirkungsgrad arbeitet.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Abgasturbolader an sich für volle Leistung bei Höchstdrehzahl
bemessen ist, daß jedoch die Abgasturbine eine verstellbare Leitvorrichtung und gegebenenfalls auch der Verdichter
einen verstellbaren Diffusor-Leitapparat besitzt und daß eine oder beide Leitvorrichtungen des Abgasturboladers
durch die Regeleinrichtung so beeinflußt werden, daß die Querschnitte der beiden Leitapparate von der Höchstdrehzahl
abwärts bis zur vorzugsweise halben Höchstdrehzahl verändert (verkleinert) werden und damit bis zur bestimmten
Teildrehzahl nach Möglichkeit konstante Leistung bzw. entsprechende Aufladung auf den höchstmöglichen Mitteldruck
bei günstigem Wirkungsgrad erreicht wird.
In einem Aufsatz sind die hauptsächlichen Möglichkeiten zur Erzielung geänderten Drehmoment-Drehzahl-Verhaltens
mittels Turboladung besprochen und in einem Schaubild anhand von Kurven deutlich gemacht. In bezug auf einen
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selbstansaugenden Motor ist gesagt, daß dieser durch Ausrüstung
eines mit keinerlei Regelorganen versehenen Turbolader ein stark ansteigendes Drehmoment im höheren
Drehzahlbereich abgeben kann. Ausgehend von der Drehmoaentcharakteristik
eines so aufgeladenen Motors ist in v die entsprechende Kurve (2) des Schaubildes willkürlich
ein Punkt X als geforderter Betriebszustand eingezeichnet.
Ia Bnbliok auf den Punkt X ist de-r Fall betrachtet, daß
aus irgendwelchen Gründen, wie Überbeanspruehung von Motorbauteilen
oder zu hoher Drehzahl des Turboladers, der Betrieb des Motors mit größerer Drehzahl und höherem
Mitteldruok als in X unerwünscht ist. Hierzu wird dann
ausgeführt, daß man entweder durch Drosselung hinter dem Turbinenrad oder durch einen vergleichbaren, die Turbolader-Drehzahlsteigerung
verhindernden Vorgang eine Drehmomenteharakteristik
erhalten kann, die vor dem Punkte X sohneller und ein wenig höher als X ansteigt und jenseits
stark abfällt (Kurve 5). Ein noch schnelleres Ansteigen der Drehmomentoharakteristik und noch Höhersteigen derselben
über den Punkt X hinaus soll erzielbar sein, wenn Turbolader und z.B. ein Abgasabblase-Regelorgan in'geeigneter
Weise im System vereinigt werden (Kurve 4). Schließlich wird darauf hingewiesen, daß ein Turbolader mit sogenannter
variabler Geometrie, z.B. Düsenquerschnittsregelung in der Abgasturbine etwa eine Betriebslinie ermöglicht,
die im unteren Drehzahlbereich des Motors maximal und er-
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heblich höher als der Punkt X ansteigt (Kurve 5).
Die neue Erfindung ist durch, den Aufsatz -nicht vorweggenommen.
Zunächst darf festgehalten, werden, daß der Punkt X bereits im letzten Drittel des Drehzahlbereiches liegt.
Jedoch würde ein Verlegen dieses "Punktes in dem Bereich
der halben Höchstdrehzahl immer noch nicht den Scheitelpunkt
der Kurve (5) erreichen. Bei der Kurve (3) liegt der Punkt X zwar in seiner dargestellten Lage nahe des
Scheitelpunkt» indessen kann die Kurve (3) keinesfalls die Forderung erfüllen, die bei der Gattung der Motoren, von
denen die neue Erfindung ausgeht, Voraussetzung ist, denn
die Kurve (3) entspricht in ihrem Verlauf nicht der Bedingung,
daß ihr Scheitelpunkt im Bereich verhältnismlßig niedriger Betriebsdrehzahlen des Motors liegt. Biese liegen
etwa im Bereich der halben Höchstdrehzahl. Pur die Kurve (5) würde dies in etwa zutreffen. Für diese Kurve
liegt der Punkt X jedoeh im abfallenden Ast. JSarait ist Jedoch
klargestellt, daß der Punkt X nicht verglichen werden kann mit einem Punkt, der im Scheitelpunkt einer Ilrehmomentkurve
liegt, nach der gemäß der neuen Erfindung der Motor auf höchstmöglichen Mitteldruck aufgeladen wird.
Die Kurve (5) unterscheidet sich von der Drehmomentkurve nach der neuen Erfindung dadurch, daß sie nach den Ausführungen
im Aufsatz in ihrem Scheitelpunkt nicht für die Auf-
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ladung mit höchstmöglichem Hitteldruck bei etwa mittlerer
Höchstdrehzahl gedacht ist, aber auch dadurch, daß sie von ihres Scheitelpunkt in den Bereich höherer Drehzahl keine
Portsetzung entsprechend gleichbleibender Leistung hat. Auch die anderen Kurven lassen über eine Transformierung
nach gleichbleibender Leistung des Motors nicht erkennen, und es ist darüber im Aufsatz auch nichts ausgesagt. Nach
allem kann mit Recht gesagt werden, daß der Verfasser des Aufsatzes nicht den längst vorbekannten Motor, von dem
die neue Erfindung ausgeht, gekannt hat und daß ihm aus diesem Grunde auch nicht die Lehre, die dieser Motor bereits
vermittelt, geläufig war.
In der Zeichnung sind eine Ausführungsform der Erfindung und weitere Verbesserungen derselben beispielsweise dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Kraftanlage von oben gesehen, bei welcher eine Einspritzbrennkraftmaschine,
die mit stark schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wird und die mit einem Abgasturbolader ausgerüstet
ist, als Kraftquelle dient.
Die Abb. 2 und 3 beziehen 3ich auf die Regeleinrichtung
der Kraftanlage gemäß Abb. 1 und stellen jeweils Veränderungen der Regeleinrichtung dar, wie sie bereits grundsätzlich
auch in der Abb. 1 dargestellt ist.
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Die Abb. 4 zeigt in graphischer Darstellung das Kennfeld des Aufladegebläses der Einspritzbrennkraftmaschine nach
Abb. 1.
Die Einspritzbrennkraftmaschine der Kraftanlage, die
beispielsweise zum Antrieb eines Landfahrzeuges dient,
ist mit 1 bezeichnet. Die Kraftabgabe der Einspritzbrennkraftmaschine 1 erfolgt über ein Leistungsverzweigungsgetriebe
2, dem ein Stufengetriebe 3 nachgeschaltet ist. In
die Verbindung zwischen dem Schwungrad 4 der Einspritzbrennkraftmaschine und dem Leistungsrerzweigungsgetrietre ·
ist eine elastische Kupplung 5 eingeschaltet. 6 ist die
Abtriebswelle.
Die Einspritzbrennkraftmaschine 1 treibt mit ihren Abgasen eine Abgasturbine 7 an, die mit einem der Einspritzbrennkraftmaschine
1 die Verbrennungsluft unter erhöhtem Druck zuführenden Aufladegebläse 8 gekuppelt ist. Die
Einspritzbrennkraftmaschine 1 ist in V-Form mit drei Zylindern 9 in einer Reihe gebaut. Die beiden Zylinderreihen
haben jeweils eine eigene Abgasleitung 10 bzw. 11, die zur Abgasturbine 7 führen. Die Verbrennungsluft wird den Zylindern
9 vom Aufladegebläse 8 aus durch eine gemeinsame Ladeleitung 12 zugeführt.
Der Abgasturbolader 7, 8 ist imstande, die Einspritzbrenn-
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kraftmaschine 1 bei etwa der halben Höchstdrehzahl derselben
so stark aufzuladen, daß die Einspritzbrennkraftmaschine dabei mechanisch und thermisch bis auf das
höchstzulässige Maß belastet wird. Eine Regeleinrichtung sorgt dafür, daß die Leistung der Einspritzbrennkraftmaschine
1 etwa von ihrer halben Höchstdrehzahl aus bis zu ihrer Höchstdrehzahl möglichst konstant bleibt. Es wird
hier ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der Einsatz der Regeleinrichtung nicht beschränkt ist auf einen Wirkungsbereich,
der bei der halben Höchstdrehzahl beginnt. Es kann gegebenenfalls zweckmäßig sein, die Wirkung der
Regeleinrichtung früher oder später einsetzen zu lassen. Es ist im Rahmen der Erfindung auch nicht zwingend, daß
die Wirkung der Regeleinrichtung im oberen Drehzahlbereich der' Einspritzbrennkraftmaschine auf das Einhalten genau
konstanter Leistung abgestellt ist. Auch hier sind im Rahmen.der Erfindung Abweichungen nach oben und nach unten
möglich, die für einen gegebenen Fall vorteilhaft sein können.
Die Kraftanlage weist nunmehr die Besonderheit auf, daß der Abgasturbolader 7,8 an sich für volle Leistung bei
Höchstdrehzahl bemessen ist, daß jedoch die Abgasturbine 7 eine verstellbare Leitvorrichtung 15 und gegebenenfalls
auch das Aufladegebläse 8 einen verstellbaren Diffusor-Leitapparat 14 besitzt. Durch die Regeleinrichtung werden
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sowohl die leitvorrichtung 13 als auch der Diffusor-Leitapparat 14 so beeinflußt, daß deren Querschnitte von
der Höchstdrehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine abwärts bis vorzugsweise zur halben Höchstdrehzahl derselben verändert,
verkleinert werden, wobei also bei etwa der halben Höchstdrehzahl Aufladung auf den höchstmöglichen Mitteldruck
bei günstigem Wirkungsgrad des Abgasturboladers 7, 8 erreicht wird.
Nach der Abb. 1 erfolgt die Verstellung der beiden Leitvorrichtungen
13 und 14 durch ein gemeinsames Zahnrädergetriebe 15» dessen Eingangswelle mit 16 bezeichnet ist.
An dieser Welle 16 greift die Regeleinrichtung an. Die Regeleinrichtung für den Abgasturbolader 7, 8 steht in
wirkungsmäßigem Zusammenhang mit der Regeleinrichtung der Einspritzbrennkraftmaschine 1, deren Brennstoff einspritz;-pumpe
mit 17 bezeichnet ist.
Der auf das Segelglied 18 der Brennstoffeinspritzpumpe 17 arbeitende als Fliehkraftregler ausgebildete Drehzahlverstellregler
19 wird von der Kurbelwelle 20 der Einspritzbrennkraftmaschine
1 aus über die Zahnräder 21, 22, 23 und 24 angetrieben. Als Drehzahlverstellglied dient ein
Hebel 25 > der bei einem landfahrzeug, beispielsweise Lastkraftfahrzeug, Gleiskettenfahrzeug oder Schienentriebfahrzeug,
als Fußhebel ausgebildet ist. Der Hebel 25 ist
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im Drehpunkt 26 ortsfest gelagert und wirkt auf die Reglerfeder
27 ein, indem er diese mehr oder weniger spannt. Die Feder 27 belastet die Reglermuffe 28, die mit dem
Regelglied 18 der Brennstoffeinspritzpumpe verbunden ist und auf die die Fliehgewichte 29 des Drehzahlverstellreglere
19 über Winkelhebel einwirken. Einer höheren Spannung der Reglerfeder 27 entspricht eine höhere Drehzahl der
Einspritzbrennkraftmaschine 1.
Drehzahlveratellregler haben üblicherweise die Wirkung,
daß bei einer Verstellung des Drehzahlverstellgliedes, Hebel 25, i*1 Richtung auf höhere Drehzahl, die Fliehgewichte
zunächst die volle Füllung an der Brennstoffeinspritzpumpe einstellen, um dann allmählich nach Erreichen der am Drehzahlrerstellhebel
25 vorgewählten Drehzahl die Füllung auf die für das Halten der vorgewählten Drehzahl entsprechende
Füllung zu vermindern. Diese Wirkung ist im Rahmen der Eründunj unerwünscht. Aus diesem Grunde wird bei der
Kraftanlage gemäß der Erfindung zusammen mit der Betätigung
des Drehzahlverstellhebels 25 ein aui das Regelglied 1Ö der Br3nn3toffeinspritzpumpe 1 einwirkender Höchstmengenbegrenzungsanschlag
30 verschoben, der eine solche veränderliche Gestalt hat, daß die Verschiebung des Regelgliedes
"IS der Brennstoffeinspritzpumpe 17 durch den Drehzahlverstellregler 19 lediglich einer Füllung entspricht,
die für das Halten der am Drehzahlverstellhebel
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neu eingestellten Drehzahl notwendig ist. Wie die Abb.1
zeigt, ist der verschiebbare Anschlag 30 nach einer Raumkurve ausgebildet und wird auch noch in Abhängigkeit vom
Ladedruck des Aufladegebläses 8 von?einer Membrandose 31
bewegt. Die Membrandose 31 wirkt über eine Zahnstange 32 und ein Zahnrad 33 auf eine längsverschiebliche Welle 34
ein, mit welcher zusammen der Anschlag 30 verschiebbar ist. Zur Verschiebung des Anschlages 30 vom Drehzahlverstellhebel
25 aus greift an der verschiebbaren Welle ein Winkelhebel 35 an, der über eine Stange 36 mit dem
Drehzahlverstellhebel 25 in Verbindung steht. Die Membrandose 31 ist über eine Leitung 37 mit dem Diffusor 38
des Aufladegebläses 8 verbunden. Durch die Einwirkung des Ladedruckes des Aufladegebläses 8 auf den Anschlag 30
geht in die Regelung der Einspritzbrennkraftmaschine 1 auch der Ladedruck des Aufladegebläses 8 insofern ein, als
einem höheren Ladedruck eine höhere Füllung, gefördert durch die Brennstoffeinspritzpumpe 17, zugeordnet ist.
Die Regelung der Einspritzbrennkraftmaschine 1 nach etwa gleichbleibender Leistung im oberen Drehzahlbereich geschieht
durch einen besonderen Drehzahlregler 39, dessen Anordnung so getroffen ist, daß er mit ansteigender Drehzahl
der Einspritzbrennkraftmaschine im Sinne einer Verkleinerung der Höchstbrennstoffmenge auf das Regelglied
18 der Brennstoffeinspritzpumpe 17 einwirkt. Zu diesem
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Zweck greift das Regelglied 18 der Brennstoffeinspritzpumpe 17 an einem Additionshebel 40 an, dessen einer Hebelarm
Berührung mit dem Höchstmengenbegrenzungsanschlag 30 und dessen anderer Hebelarm Berührung mit dem Verstellglied
41 des Drehzahlreglers 39 hat. Die Berührung des Additionshebels 40 mit dem Anschlag 30 ist durch eine
Stelze 42 und die Berührung des Additionshebels 40 mit dem Verstellglied 41 ist durch eine Stelze 43 herbeigeführt.
Die Stelze 43 liegt dabei nicht unmittelbar an dem Verstellglied 41 an, sondern an einem Querhebel 44 des Verstellgliedes
41, der in einem ortsfesten Drehpunkt 45
gelagbrt ist. Die Reglerfeder 46 des Drehzahlreglers 39 ist am Pederteller 47 fest eingestellt. 48 sind die ELiehgewichte
des Drehzahlreglers 39» die über Winkelhebel 49 auf die Reglermuffe 50 einwirken, die mit dem Regelglied
41 verbunden ist. Der Drehzahlregler 39 wird über Zahnräder 51 und 52 angetrieben. Das Zahnrad 52 steht mit dem
Zahnrad.23 über eine Welle 53 in treibender Verbindung.
Der wirkungsmäßige Zusammenhang der Regeleinrichtung der Einspritzbrennkraftmaschine 1 mit der Regelung des Abgasturboladers
7, 8 ist hergestellt durch eine an der Eingangswelle 16 angreifende Kurbel 54, die über eine Stange
55 an einem im Drehpunkt 56 ortsfest gelagerten Winkelhebel
57 angreift. Der noch freie Hebel 58 des Winkelhebels 57 steht in gelenkiger Verbindung mit einer Stange 59» die
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zu einem Additionshebel' 60 führt. Das eine Ende des Additionshebels 60 hat im Drehpunkt 61 gelenkige Verbindung
mit einer Verlängerung des Verstellgiiedes 41 des Drehzahlreglers 39» so daß auf diese Weise die Drehzahl
der Einspritzbrennkraftmaschine 1 als Regelgröße in die Regelung des Abgasturboladers 7, 8 eingeht. Die.Leitvorrichtungen
13 und 14 des Abgasturboladers werden aber auch noch vnn dem Regelglied 18 der Brennstoffeinspritzpumpe
beeinflußt, indem dieses zusammen mit dem Verstellglied an dem Additionshebel 60 angreift. Es geschieht dies über
einen mit dem Regelglied 18 verbundenen, im ortsfesten Drehpunkt 62 gelagerten Doppelhebel 63 und eine Stange
Wie bereits in der Einleitung zur Zeichnungsbeschreibung angedeutet wurde, sind ohne von der Erfindung abzuweichen,
: Änderungen der Regeleinrichtung möglich.
In der Abb. 2 ist die Brennstoffeinspritzpumpe mit 65 bezeichnet. 66 ist ihr Regelglied, welches beeinflußt wird
durch einen Drehzahlverstellregler 67. Der Drehzahlverstellhebel
des Drehzahlverstellreglers 67 ist mit 68 bezeichnet. Der Drehzahlverstellregler 67 wirkt über einen
Kraftverstärker 69, auf das Regelglied 66 der Brennstoffeinspritzpumpe 65. Um zu verhindern, daß beim Einstellen
einer höheren Drehzahl am Drehzahlverstellhebel 68 der
Drehzahlverstellregler 67 plötzlich volle Füllung gibt, ist
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in die Verbindung zwischen dem Kraftverstärker 69 und dem
Eegelglied 66 ein Verzögerungskorben 70 eingebaut. Dieser Kolben wird zweckaäßigerweise so ausgebildet, daß er seine
dämpfende Wirkung nur bei einer Verstellung des Drehzahlverstellhebels
68 in Richtung auf höhere Drehzahl ausübt. Der Verzögerungskolben 70 arbeitet in einem mit Dämpfungsflüssigkeit
gefüllten Zylinder 71, der gegen die Kraft einer Feder 72 verschiebbar ist. Die Verbindung von Kraftverstärker
69 zum Eegelglied 66 ist hergestellt durch einen im festen Drehpunkt 73 gelagerten Doppelhebel 74, eine
Stange 75 und einen Doppelhebel 76, der seinen Drehpunkt. 77 am Hegelglied 66 hat. Das freie Ende 78 des Doppelhebels
76 ist über eine Stange 79 verbunden mit einem im festen Drehpunkt 80 gelagerten Doppelhebel 81, dessen freies Ende
82 gelenkig an einer Stange 83 des Zylinders 7-1 angreift. An der Stange 83 greift auch die Feder 72 an, die sich
gegen einen ortsfesten Anschlag 84 abstützt. Der Doppelhebel 74 greift über eine Schlaufe 85 an der Stange 06
des Kolbens 70 an, die zum Kraftverstärker b$ führt.
Die Höchstmengenbegrenzung erfoljt wiederum durch einen
fest eingestellten Drehzahlregler a(t der über einen
Kraftverstärker 88 den Höchstmen^enbegrensungsanschlag 89
verschiebt, ./regen den das Ende 90 des Regelgliedes bb anstöSt;
dies jedoch nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung eines Keilstücices 91J welches über eine
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Stange 92 von einer Membrandose 93 "betätigt wird, die
über eine Leitung 94 mit dem Diffusor des Aufladegebläses 8 in Verbindung steht. Auf diese Weise gehen in die I1Ullungsbegrenzung
als Regelimpuls sowohl die Drehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine 1 als auch der Ladedruck des
Aufladegebläses 8 ein.
Der Kraftverstärker 88 ist deshalb vorgesehen, weil der
Drehzahlregler 87 auch zur Verstellung der Leitvorrichtungen 13, 14 des Abgasturboladers 7, 8 dient. Es geschieht
dies dadurch, daß an der Stange 95, die den Höchstmengenbe-;
grenzungsanschlag 89 trägt, im Punkt 96 ein doppelarmiger
Hebel 97 angelenkt ist. Der doppelarmige Hebel 97 steht an einem Ende über eine Stange 98 mit der Kurbel 54 in Verbindung.
Das andere Ende 99 des doppelannigen Hebels 97 hat über eine Stange 100 Verbindung mit der Verlängerung 101
des doppelarmigen Hebels 74· Dadurch wird die an sich nicht unbedingte Forderung erfüllt, daß zur Regelung der
Leitvorrichtungen 13, 14 des Abgasturboladers 7, 8 neben der Drehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine 1 auch die
jeweilige Stellung des Regelgliedes 66 der Brennstoffein- '
spritzpumpe 65 herangezogen wird.
Nach Abb. 3 erfolgt die Verstellung der Leitvorrichtungen
13, H des Abgasturboladers 7, 8 ausschließlich in Abhängigkeit
von. der Drehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine
1, indem an der Stange 95 ein im festen Drehpunkt
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gelagerter Doppelhebel 103 angreift, dessen freies Ende 104 zur Kurbel 54 führt. Die Beeinflussung des Eegelgliedes
66 der Brennstoffeinspritzpumpe 65 geschieht unmittelbar durch einen als Doppelhebel ausgebildeten
Verstellhebel 105f der mit einem Ende 106 in der Schlaufe
eines Hebels 107 geführt iat, der über eine Stange 108 am Kegelglied 66 angreift und auch Verbindung hat mit einem
Leerlauf- und Indregler 109. Um eine Übersteuerung durch
den Hegler 87 zu ermöglichen, wird der Hebel 105 betätigt
durch einen weiteren Hebel 110, der über eine Feder 111 an
dem aoch freien Ende 112 des im festen Drehpunkt 113 gelagerten Hebels 105 angreift. An den Hebel 105 ist noch
ein Winkelstück 114 angesetzt, gegen das der Hebel 110 anschlägt. Der Hebel 110 ist schwenkbar gelagert an dem
Teil des Hebels 105, der zwischen dem Drehpunkt 113 und dem Ende 106 liegt.
Die Beanspruchung der Einspritzbrennkraftmaschine 1, die
ala Viertakt-Maschine ausgebildet ist, erfolgt wie schon
gesagt - etwa bei der halben Höchstdrehzahl bis auf höchstmögliches pe. Die besondere Art des Abgasturboladers
erlaubt es, unter Umständen die Maschine auch bei höheren Drehzahlen bis an ihr äußerstes Vermögen zu belasten. Aus
diesem Grunde kann es sehr von Vorteil sein, wenn die Einspritzbrennkraftmasohine 1 Arbeitskolben aufweist, die
mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Veränderung des
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Yerdichtungsraumes der Arbeitszylinder ausgerüstet sind,
so daß der maximale Yerbrennungsdruck in den Arbeltszylindern durch Veränderungen des Kompressionsverhältnisses
in einem weiten Drehzahlbereich und bei unterschiedlichen Belastungen der Maschine im wesentlichen konstant gehalten wer
den kann. Kolben dieser Art haben sich bereits bewährt und sind bekanntgeworden durch die deutsche Patentschrift
1.062.981.
Damit die Hochaufladung der Einspritzbrennkraftmaschine [ leichter möglich ist, ist in die ladeleitung 12 ein lader
luftkühler 115 eingebaut. Die Kühlung der Einspritzbrennkraftmaschine
ist entsprechend des vorzugsweisen Betriebes
nach gleichbleibender leistung im oberen Drehzahlbereich ■ ebenfalls geregelt. Der Kühler ist in Abb. 1 mit 116 bezeichnet.
Er wird durch einen Lüfter 117 betrieben, der . vom Zahnrad 23 aus über eine Welle 118 angetrieben wird.
In die Welle 118 ist ein stufenlos regelbares Getriebe
eingebaut, dessen Eegelglied 120 über eine Stange 121 mit einem winkeligen Ansatz 122 des Drehzahlverstellhebels
verbunden ist. Auf den Hebel 120 kann auch noch ein Impuls
übertragen werden, der abhängig ist von der Drehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine, Es müßte dann am Hebel 120
ein Additionshebel angreifen,
Wie schon erwähnt, erfolgt der Abtrieb der Dieselmaschine
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über ein Leistungsverzweigungsplanetengetriebe 2. Es hat
zwei Zweige, einen rein mechanischen und einen mechanischhydrodynamischen
Zweig. Der mechanische Zweig "besteht nach Abb. 1 aus einem Teil des Planetengetriebes 123· Der mechanisch-hydrodynamische
Zweig besteht aus einem anderen Teil dee Planetengetriebes zusammen mit einem Turbowandler 124,
der »it einem Freilauf 125 auf der Eingangswelle 126 zum
Stufengetriebe 3 sitzt. Das Stufengetriebe 3 ist zweckmäßig als öldrueklastschaltbares Getriebe ausgebildet.
Getriebekombinationen der vorstehend näher erwähnten Art sind an sich bekannt. Bei ihnen wird das von der Einspritzbrennkraftmaschine
1 eingeleitete Drehmoment teilweise unmittelbar auf die Abtriebswelle 12b bzw. b und zugleich über
das Pumpenrad 127 des Wandlers, die Betriebsflüssigkeit, das Turbinenrad 12Ö und den Freilauf 125 auf die Abtriebswelle 126 bzw. 6 übertragen. Damit ergibt sich eine Mischung
der Wirkungsgrade des hydraulischen und des mechanischen Kraftweges, d.h. eine erhebliche Wirkungsgradsteigerung
gegenüber einem einfachen Drehmomentwandler. Das vorgeschaltete Leistungsverzweigungsplanetengetriebe 123 "bietet gleichzeitig
die Möglichkeit, einen rein mechanischen Gang dadurch zu erzielen, daß der mit der Wandlerpumpe 127 verbundene
Teil 129 des Leistungsverzweigungsplanetengetriebes 123 durch eine Bremse 130 festgebremst wird und das
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Turbinenrad 128 des Wandlers sich über den vorgesehenen Freilauf 125 selbsttätig auskuppelt. Die Umschaltung zwischen
dem mechanisch-hydraulischen und dem rein mechanischen Gang erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der
Fahrgeschwindigkeit einerseits und der Stellung des ■Verstellhebels
25 an der Einspritzbrennkraftmaschine 1 andererseits. Hinter dem Leistungsverzweigungsplanetengetriebe
ist z.B. für die Verwendung der Kraftanlage in einem Straßenfahrzeug das Nachschaltgetriebe 3 angeordnet, das
neben seinen Vorwärtsgängen auch einen Rückwärtsgang hat. .· Durch die Erfindung werden in der Regel zwei Vorwärtsgänge *
ausreichend sein. Durch die immer vorhandene. Verbindung der Abtriebswelle 126 bzw. 6 mit der Einspritzbrennkraftmasohine
1 läßt sich diese entweder allein oder unter gleichzeitiger Mitbenutzung des Wandlers zur Bremsung heranziehen.
Es wurde erkannt, daß der vorbeschri'ebene Getriebesatz bereits eine günstige Rückwirkung auf eine normale nicht
aufgeladene Einspritzbrennkraftmaschine hat, insofern, als der Getriebesatz imstande ist, bei aufkommender Last die
Einspritzbrennkraftmaschine in ihrer Drehzahl schnell zu drücken, so daß sie bei Vollast in ihrem günstigsten Drehzahlbereich
arbeitet, wodurch ein günstiger spezifischer Brennstoffverbrauch erzielt werden kann. Diese Wirkung
wird bei der erfindungsgemäßen aufgeladenen Einspritz-
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brennkraftmaschine noch erheblich verstärkt, weil die bei aufkommender Last sehr schnelle Drückung der Einspritzbrennkraftmaechine
in ihrer Drehzahl, das gegenüber einer nioht aufgeladenen Einspritzbrennkraftmasehine sehr stark
ansteigende Drehmoment zur Wirkung kommt und eine Überladung der Einspritzbrennkraftmasehine durch den Abgasturbolader
vermieden wird.
Nachstehend werden die vorteilhaften Wirkungen des Aufladegebläses
8 anhand des Kennfeldes nach Abb. 4 erläutert.
In Abb. 4 sind in der Senkrechten die Druckverhältnisse des Aufladegebläses 8 und in der Waagerechten der Luftdurchsatz
des Aufladegebläses 8 aufgetragen. Im Kennfeld nach Abb. lassen eich die Schlucklinien der Einspritzbrennkraftmasehine
darstellen. Die Linie 131 stellt das Schluckvermögen der Einspritzbrennkraftmaschine 1 bei etwa der halben Höchstdrehzahl
dar. Die Linie 132 gibt das Schluckvermögen der Einspritzbrennkraftmaschine 1 bei Höchstdrehzahl an. Was
aas Aufladegebläse 8 angeht, so sind für dieses unter Bezugnahme
auf die vorerwähnten Schlucklinien, die Linien für die Pumpgrenzen und Kurvenscharen für die jeweiligen
Wirkungsgrade des Aufladegebläses 8 eingezeichnet.
Die Linie, welche die Pumpgrenze des Aufladegebläses 8 im Betriebsbereich der halben Höchstdrehzahl der Einspritz-
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brennkraftmaschine 1 wiedergibt, ist mit 131 bezeichnet; desgleichen gibt die linie 134 die Pumpgrenze des Aufladegebläse
s 8 im Bereich der Höchstdrehzahl der Bnspritzljrennkraftmaschine
1 wieder. Die Kurvenscharen, welche die Wirkungsgrade des Aufladegebläses 8 erkennen lassen, gehen
jeweils von den linien 131 und 134 aus. Es sei hier noch erwähnt, daß die Angaben für das Aufladegebläse 8 für den
Bereich der halben Höchstdrehzahl durch gestrichelte linie wiedergegeben sind; die entsprechenden Angaben für den Bereich
der Höchstdrehzahl sind durch ausgezogene BhIen wiedergegeben.
Aus der Abb. 4 ist ersichtlich, daß die Charakteristik des Aufladegebläses 8 durch den Diffusor-leitapparat 14 in dem
Arbeitsbereich der Einspritzbrennkraftmaschine 1 zwischen ihrer halben Höchstdrehzahl und ihrer Höchstdrehzahl stetig
verändert wird. Von der halben Höchstdrehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine 1 bis zu. ihrer Höchstdrehzahl liegen die
Pumpgrenzen zwischen den linien 131 und 134 und demgemäß verschieben sich auch die Kurvenscharen für die Angabe
des Wirkungsgrades des Aufladegebläses 8.
In Abb. 4 ist noch eine linie 135 eingetragen. Uach dieser
linie verläuft das maximale pQ der Einspritzbrennkraftmaschine
1 im Drehzahlbereich der Einspritzbrennkraftmaschine 1 zwischen ihrer halben Höchstdrehzahl und ihrer Höchstdrehzahl.
Wie ersichtlich, bleibt diese linie über einem weiten
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Bereich im Gebiet guter Wirkungsgrade des Aufladegebläses b.
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Claims (12)
1. Einspritzbrennkraftmaschine, die mit stark schwankender Drehzahl und Belastung betrieben wird und
einen Abgasturbolader hat, der die Maschine bis zu einer bestimmten Teildrehzahl, zweckmäßigerweise der halben
Höchstdrehzahl mit dem höchstmöglichen Mitteldruck auflädt, wobei eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, die von
dieser Teildrehzahl der Maschine bis zu deren Höchstdrehzahl die leistung der Maschine möglichst konstant hält,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasturbolader (7,8) an sich für volle Leistung bei Höchstdrehzahl bemessen ist,
daß jedoch die Abgasturbine (7) eine verstellbare Leitvorrichtung (13) und gegebenenfalls auch der Verdichter
(8) einen verstellbaren Diffusor-Leitapparat (14) besitzt und daß eine oder beide Leitvorrichtungen des Abgasturboladers
(7,8) durch die Regeleinrichtung so beeinflußt werden, daß die ,uerschnitte der beiden Leitapparate
(13, 14) von der Höchstdrehzahl abwärts bis zur vorzugsweise halben Höchstdrehzahl verändert (verkleinert) werden
und damit bis zur bestimmten Teildrehzahl nach Möglichkeit konstante Leistung bzw. entsprechende Aufladung auf den
höchstmöglichen Mitteldruck bei günstigem Wirkungsgrad erreicht wird.
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2. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch
«gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (13) an der Turbine (7) auch von dem Eegelglied (18) der Brennstoffeinspritzpumpe
(17) beeinflußt wird, indem dieses zusammen mit dem Einstellglied (25) für die Drehzahl an einem
Additionshebel (60) angreift, der mit dem Verstellglied (16)
der Leitvorrichtung (13, H) gekuppelt ist.
3. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine oder beide verstellbaren Leitvorrichtungen des Abgasturboladers (7,8) neben der Abhängigkeit
von der Drehzahl auch von dem Mengenregelglied (18) der Brennstoffeinspritzpumpe (17) beeinflußt werden,
indem dieses zusammen mit dem Einstellglied (25) für die Drehzahl an einem Additionshebel (60) angreift, der
mit dem Verstellglied (16) der Leitvorrichtungen (13»H) gekuppelt ist und damit den Abgasturbolader (7) auch im
Teillastbereich optimal zur Wirkung bringt.
4. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen
1 bis 3» gekennzeichnet durch einen Drehzahlverstellregler
(39), der auf das Regelglied (18) der Brennstoffeinspritzpumpe (17) einwirkt, deren Hbchstmengenbegrenzung
durch einen verschiebbaren Anschlag (30) veränderlich ist, der unter dem Einfluß des Drehzahlverstellgliedes
(25) steht.
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5· Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare
Anschlag (30) nach .einer Raumkurve ausgebildet ist und in Abhängigkeit vom ladedruck des Verdichters (8), z.B.
über eine Membrandose (31), bewegt werden kann.
6. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen T bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Begelglied (18)
der Brennstoffeinspritzpumpe (17) im Bereich des Anschlages für die Höchstmengenbegrenzung an einen Additionshebel (40) angreift, dessen einer Hebelarm Kontakt mit
dem Hochstmengenbegrenzungsanschlag (30) und dessen anderer
Hebelarm Kontakt mit dem Verstellglied (41) eines weiteren Drehzahlreglers (39) hat, dessen Anordnung eo getroffen
ist, daß er mit ansteigender Drehzahl der Maschine im Sinne einer Verkleinerung der Brennstoffhöchstmenge
auf das Regelglied (18) der Brennstoffeinspritzpumpe (17) einwirkt.
7. Einspritzbrennkraftmasehine nach den Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Kraftabgabe der Maschine (1) über ein leistungsverzweigungsgetriebe
(2), dem auch ein Stufengetriebe (3) nachgescbaLtet werden kann, erfolgt, wobei das Leistungsverzweigungsgetriebe
(2) aus einem vorgeschalteten Plane-
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tengetriebe (123) und einem nachgeschalteten mechanischen Zweig alt gegebenenfalls auch ein oder mehr Schaltstufen
und einem hydrodynamischen Turbowandler (124) besteht.
8. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7f gekennzeichnet durch eine elastische Kupplung (5)
zwischen der Maschine (1) und dem Leistungsverzweigungs-
getriebe (2).
9. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlanlage (116)
der Maschine (1) mit konstanter Kühlleistung über den ganzen Drehzahlbereich der Maschine (1) arbeitet, indem z.B.
der Lüfter (117) der Kühlanlage (116) durch ein regelbares
Getriebe (119) angetrieben wird.
10. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen
1 bis 9f dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlanlage (116)
in Abhängigkeit von der Motorleistung bzw. von Drehzahl und Einspritzmenge auf den jeweils optimalen Leistungswert geregelt wird.
11· Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ladeluftkühler
(115) vorgesehen wird, der in vorteilhafter Weise in der
Ladeleitun£; (12) untergebracht sein kann.
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12. Einspritzbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen
1 bis 11, gekennzeichnet durch Kolben mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Veränderung des Verdichtungsraumes
der Zylinder, so daß der maximale Verbrennungsdruck im Zylinder durch Veränderungen des Kompressionsverhältnisses
in einem weiten Drehzahlbereich und bei unterschiedlichen Belastungen der Maschine (1) im wesentlichen konstant
gehalten werden kann.
.. . n SAD ORSSfNAL
L e e r s e i t e
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0053356 | 1964-07-01 |
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| DE1451987A1 true DE1451987A1 (de) | 1969-10-16 |
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| GB (1) | GB1117106A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2468747A1 (fr) * | 1979-10-30 | 1981-05-08 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Perfectionnements apportes au fonctionnement de moteurs a combustion interne a autoallumage |
| FR2578581A1 (fr) * | 1985-03-08 | 1986-09-12 | Hitachi Shipbuilding Eng Co | Turbocompresseur pour moteur diesel et procede de commande d'un tel turbocompresseur |
| CN110296005A (zh) * | 2019-06-28 | 2019-10-01 | 潍柴重机股份有限公司 | 一种天然气发动机双输出模式控制系统及控制方法 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3115720A1 (de) * | 1981-04-18 | 1982-11-18 | Spica S.p.A., Livorno | Regelvorrichtung der foerdermenge einer kraftstoffeinspritzpumpe fuer verbrennungsmotoren |
| CN106368739A (zh) * | 2015-07-23 | 2017-02-01 | 熵零股份有限公司 | 几何形状可调叶轮 |
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1964
- 1964-07-01 DE DE19641451987 patent/DE1451987A1/de not_active Withdrawn
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1965
- 1965-06-28 GB GB27260/65A patent/GB1117106A/en not_active Expired
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| CN110296005A (zh) * | 2019-06-28 | 2019-10-01 | 潍柴重机股份有限公司 | 一种天然气发动机双输出模式控制系统及控制方法 |
| CN110296005B (zh) * | 2019-06-28 | 2022-04-15 | 潍柴重机股份有限公司 | 一种天然气发动机双输出模式控制系统及控制方法 |
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| GB1117106A (en) | 1968-06-12 |
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