DE145204C - - Google Patents

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DE145204C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0007Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
    • B61H15/0014Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
    • B61H15/0028Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment with screw-thread and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei mit Radbremsen verbundenen Schlittenbremsen, bei welchen die Gleisbremsschuhe in der Längsrichtung· des Fahrzeuges zum Anstellen der Radbremsschuhe beweglich sind, und bei Backenbremsen, deren Bremsschuhe vom Rad mitgenommen werden, werden die oben angeführten Bewegungen der Bremsklötze dazu benutzt, eine Nachstellvorrichtung in Betrieb zu setzen. Am Untergestell befestigte Anschläge kommen zu diesem Zweck bei abgenutzten Bremsklötzen mit an den Bremsschuhen befestigten Armen von Nachstellschrauben in Eingriff und drehen letztere, während der Bremsklotz bei Schlittenbremsen gegen das Untergestell zurückbleibt bezw. bei Radbremsen vom Rade mitgenommen wird. Die Fig. ι bis 3 zeigen die Nachstellvorrichtung bei einer Schlittenbremse und die Fig. 4 bei einer Bremse mit von oben wirkendem Radbremsschuh.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. I bis 3 ist der Gleisschuh ι mittels verlängerbarer Stangen 4 am Hebel 3 angelenkt, die miteinander durch die Stange 5 verbunden sind. Der Gleisschuh hängt unmittelbar oberhalb der Gleisschiene an den Federn 6, die an dem Doppelarm 7 befestigt sind, so daß ein entsprechender Abstand zwischen Schuh und Fahrschiene verbleibt, wenn der Schuh sich in der Lösestellung befindet. Wird der Schuh gegen die Fahrschiene gepreßt und dabei durch die Reibung gegen das Untergestell des Fahrzeuges zurückgehalten, so werden durch diese Bewegung auch die Radbremsschuhe an die Räder gepreßt.
Um bei derartigen Bremsen die abgenutzten Gleisschuhe in die Normalstellung zurückzubringen, wird ein selbsttätig wirkendes Nachstellwerk zwischen dem Gleitschuh und seinem stützenden Halter 7 eingeschaltet, welches den Gleisschuh bei gelöster Bremse stets in dem Abstand von der Fahrschiene erhält, der erforderlich ist, um den Gleisschuh über Weichen usw. hinwegzuführen. Zu diesem Zweck sind an den Federhaltern 18 die Köpfe 17 (Fig. 3) von Stellschrauben 15 drehbar gelagert, welche letztere mit ihrem Gewinde in Muttern 14, die an den Gleisschuhen befestigt sind, eintreten. An den Schrauben 15 vorstehende Arme 16 wirken beim Zurückbleiben des Schuhes gegen das Untergestell, nachdem dieser über ein gewisses Maß hinaus sich abgenutzt hat, mit Anschlagstiften 12 oder 13 zusammen. Letztere befinden sich an Armen 10 bezw. 11 (Fig. 2) einer an dem Fahrzeugrahmen befestigten Platte 9 und in solcher Höhe, daß bei richtiger Einstellung des Gleisschuhes die Arme 16 der Stellschraube mit den Anschlagstiften nicht in Berührung gelangen. Wenn aber der Gleisschuh abgenutzt ist, dann gelangen beim Anziehen der Bremse die Arme 16 in die Ebene der Anschlagstifte 12, und die Schraube 15 wird während des Zurückbleibens der Gleisschuhe gegen das Untergestell durch die gegen die Arme 16 derselben wirkenden Anschlag-

Claims (2)

stifte 12 gedreht und damit die Verbindung zwischen dem Bremsschuh und der Feder 6 verlängert bezw. der Abstand zwischen Bremsschuh und Gleisschiene bei gelöster Bremse entsprechend verringert. Damit sich die Halter 18 mit der Schraube 15 nicht drehen können, sind sie mittels Stange 28 oder dergl. miteinander verbunden. Bei der Nachstellvorrichtung für von oben wirkende, beim Anlegen in der Drehrichtung des Rades mitgenommene Radbremsschuhe ist der Radschuh 2 mit den Kloben 21 versehen. In demselben ist die Stellschraube 15 drehbar, deren Kopf in der Hülse 18 der durch die Feder 6 gestützten Stange 24 drehbar gelagert ist. Die Stange 24 ist an dem Fahrzeugrahmen verschiebbar und drehbar befestigt, damit der Bremsschuh beim Anziehen der Bremse die senkrechte und die Drehbewegung ausführen kann, und die über die Stange geschobene Feder stützt sich zwischen den Fahrzeugrahmen und die Hülse 18. Die Anschlagstifte 12 und 13, die zu beiden Seiten der Stellschraube liegen, sind am Fahrzeugrahmen in solcher Höhe befestigt, daß sie bei abgenutztem Bremsklotz die Arme 16 erfassen und den Abstand des Schuhes \-on dem Rahmen regeln können. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3. P Λ T E N T - A N S P R f C II E :
1. Eine Nachstellvorrichtung für Bremsen mit längs der Bremsfläche verschiebbaren Bremsklötzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übersteigung eines bestimmten Maßes des Abstandes zwischen Bremsklotz und Bremsfläche die Nachstellvorrichtung durch die Längsverschiebung des Bremsklotzes selbsttätig in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Eine Ausführungsform der Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (15), der die Einstellung des beim Anlegen eine senkrechte Bewegung ausführenden Bremsschuhes (1) bewirkt, mit Armen (16) versehen ist und das Untergestell feste Anschläge (12, 13) trägt, mit welchen letzteren, sobald die Entfernung zwischen Bremsschuh und Reibungsfläche das festgesetzte Maß übersteigt, die Arme (16) beim Anlegen der Bremse in der Weise in Eingriff kommen, daß bei der Verschiebung des Bremsschuhes dieSchraubenbolzen (15) eine Drehung erfahren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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