DE145929C - - Google Patents

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DE145929C
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inlet valve
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F7/00Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Umschalteinrichtung für Wassermesserverbindungen beruht auf dem Prinzip, daß die in der Durchflußleitung an verschiedenen Stellen entstehende und mit der Durchflußgeschwindigkeit sich ändernde Druckdifferenz zur Steuerung der für Haupt- und Nebenmesser getrennt angeordneten Ventile benutzt wird.
Eine Ausführungsform der vorliegenden-
ίο Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung im Querschnitt dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, gelangt das Wasser zunächst in die verjüngte Röhre a. In dieser Röhre stellt sich infolge der Differenz der Geschwindigkeitshöhen zwischen der Stelle größten Querschnittes mit der Abzweigung b und der Stelle kleinsten Querschnittes mit der Abzweigung c für jede Durchflußmenge eine entsprechende Druckdifferenz ein, derartig, daß in c stets die kleinere hydraulische Druckhöhe ist, wobei infolge der allmählichen Erweiterung des Wasserstrahles in der Düse α Reibungsverluste vermieden werden. Im Eintrittstutzen, in dem das Wasser nach der verjüngten Röhre gelangt, zweigt die Leitung d mit dem. Absperrventil e zum kleinen Wassermesser ab, während der^ Zugang zum großen Messer durch das in der Zeichnung geschlossen dargestellte Ventil f mit Ventilteller g stattfindet. Der Ventilteller ist an der elastischen Membran h aufgehängt. Der Zugang zum großen Messer bleibt so lange geschlossen und das Ventil e zum kleinen Messer so lange geöffnet, bis die Umschaltwassermenge erreicht ist. Dies wird folgendermaßen erzielt: Das Gewicht der Ventilspindel mit dem Belastungsraum i in der dreifachen Ventilanordnung e, k und / ist gerade so bemessen, daß die Spindel bei einem der Umschaltmenge entsprechenden Druckunterschied in b und c infolge Überdruckes auf die untere Seite des Ventiltellers des Ventils k gehoben wird. Solange die Spindel in der gezeichneten Stellung bleibt, tritt der Raum oberhalb der elastischen Membran h durch die Leitung m und das Ventil / mit der größeren hydraulischen Druckhöhe in b in Verbindung. Die Membran hat einen größeren wirksamen Querschnitt als der Ventilteller g, so daß, weil zwischen Membran und Ventilteller der Druck durch den Reibungsverlust im kleinen Messer verringert ist, auf die Membran und damit auch auf den Ventilteller ein Überdruck nach unten ausgeübt wird, der das Ventil geschlossen hält. Dieser Überdruck wird noch durch das Gewicht der beweglichen Ventilteile vermehrt. Ist die Umschaltwassermenge erreicht worden , so geht infolge des Überdruckes die' Spindel mit dem Belastungskörper i und den drei Ventiltellern in der dreifachen Ventilanordnung in die Höhe; dadurch werden die Ventile e und Z geschlossen, während das Ventil k geöffnet wird, so daß jetzt der kleine Messer abgeschlossen ist und der Raum oberhalb der Membran durch die Leitung m, das Ventil -k mit der Abzweigung c der Stelle geringerer hydraulischer Druckhohe in Verbindung tritt. Da nun der Druck auf der oberen Seite der Membran infolge der großen Geschwindigkeitshöhe geringer ist als auf der unteren Seite, wird diese nach
oben durchgedrückt und dabei der Ventilteller g gehoben und der Zugang zum großen Messer freigegeben.
Nimmt die Wasserentnahme wieder bis zur Umschaltwassermenge ab, so sinkt zuerst die Spindel in der dreifachen Ventilanordnung; die Ventile e und / werden geöffnet, k wird geschlossen, so daß jetzt wieder die Abzweigleitung b mit der oberen Seite der
ίο Membran in Verbindung tritt und das Ventil f schließt. Durch die Anordnung der Membran und der bequemen Führungen η und ο soll ein Hängenbleiben des Ventils gänzlich vermieden werden.
Selbstredend kann an Stelle der als Ausführungsbeispiel dargestellten und beschriebenen Umschalteinrichtung irgend welche auf dem gleichen Prinzip ruhende Einrichtunggewählt werden, ohne aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung zu treten.

Claims (2)

  1. Pate nt-Anspruch E:
    I. Umschalteinrichtung für Wasserrnesserverbindungen, dadurch gekennzeichnet , daß die an verschiedenen Stellen, zweckmäßig ungleichen Querschnitts, der Zuleitung zum Haupt- und Nebenmesser entstehende und mit der Durchflußgeschwindigkeit sich ändernde Druckdifferenz zur Steuerung der für Haupt- und Nebenmesser getrennt angeordneten Ventile benutzt wird.
  2. 2. Ausführung der Anordnung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß zwei starr miteinander und mit dem Eintrittsventil (e) des kleinen Wassermessers verbundene, senkrecht übereinander angeordnete Ventile (kl) unter dem Einfluß zweier Stellen (b c) verschiedener hydraulischer Druckhöhe der beiden Wassermessern gemeinschaftlichen Zuleitung zunächst infolge eines nach unten wirkenden Überdruckes das Eintrittsventil (e) zum . kleineren Wassermesser öffnen und das Eintrittsventil (g) zum großen Wassermesser schließen, indem sie die nach oben durch eine Membran (JrJ abgeschlossene Seite dieses Ventils (g), dessen untere beständig unter dem Leitungsdruck steht, in Verbindung mit der Stelle der größeren Druckhöhe (b) bringen, hingegen, wenn die Umschaltwassermenge erreicht ist, infolge eines nach oben wirkenden Überdruckes das Eintrittsventil (e) zum kleinen Wassermesser schließen und das Eintrittsventil (g) zum großen Wassermesser öffnen, indem sie die obere Seite dieses Eintrittsventils (g) mit der Stelle (c) geringerer Druckhöhe in Verbindung bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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