DE146030C - - Google Patents

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DE146030C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C17/00Spurs
    • A43C17/02Spurs; Means for fastening spurs

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  • Table Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Sporen, die schnell am Stiefelabsatz angebracht und von demselben abgenommen werden können. Die Erfindung kennzeichnet sich im Prinzip durch eine in der Gabel des Sporns angebrachte zweiteilige Schraubenstange, die eine besondere federnde Kupplung besitzt, um ein Losschrauben dieser Stange vom Stiefelabsatz während des Tragens zu verhindern.
Die Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, in welchen
Fig. ι eine Ausführungsform des Sporns im Aufriß zeigt.
Fig. 2 ist eine Draufsicht desselben,
Fig. 3 ein Längsschnitt.
Fig. 4 zeigt das Einstellen der Stange.
Fig. 5 stellt eine andere Ausführungsform teilweise im Schnitt dar.
In diesen verschiedenen Figuren bezeichnen dieselben Überweisungsbuchstaben stets dieselben Teile.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, trägt die Gabel α hinter ihrem mittleren Teile eine kleine Hülse b, welche stufenartig gebildet ist. In diese Hülse dringt die Stange c ein, die an einem Ende eine Schraube bildet und am anderen Ende c1 gabelförmig gestaltet ist. Dieses gabelförmige Ende ist durch einen Stift d geschlossen, welcher in die erste Windung einer Schraubenfeder e eingreift. Das andere Ende dieser Feder ist durch einen Stift h mit der Hülse / verbunden. Letztere ist mittels eines Stiftes g in einem Schlitz der Stange c geführt, welche Anordnung somit eine Längsbewegung der Stange in der Hülse/ gestattet, aber ein Drehen der Stange in der Hülse verhindert. Die Hülse / ist an ihrem inneren Ende mit zwei den Ansätzen des Sporenhalses b entsprechenden Stufen versehen und läuft am äußeren Ende in eine zur Aufnahme des Sporenrades i dienende Gabel aus.
Das Befestigen des Sporns geschieht auf folgende Weise: Man paßt zuerst dessen Gabel dem Absatz des betreffenden Stiefels an, durchbohrt diesen Absatz mittels Nagelbohrer oder, wenn etwa Nägel zu . entfernen sind, mit Hülfe eines Vorstechers und schraubt hierauf die Stange in den Absatz ein. Ist sie fast ganz eingedrungen, so zieht man Röhre/" ein wenig durch Anziehen des Sporenrades zurück, damit die Stufen des Rohres über die obere Stufe der Hülse b gelangen, und dreht sodann die Schraube weiter ein, wie in Fig. 4 dargestellt ist, bis die Stuf ungen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, unter der Wirkung der sich zusammenziehenden Feder e ineinander eingreifen. Durch diese Anordnung wird ein unerwünschtes Loslösen der Sporenradstange während des Tragens, wie dies bei den gewöhnlichen Sporen vorkommt, vermieden.
Um die Stange abzunehmen, braucht man nur das Rädchen zurückzuziehen, worauf sich die Stufen der Hülse b und des Rohres f
voneinander lösen, so daß die Schraube losgeschraubt werden kann.
Die hier beschriebenen Verbesserungen lassen sich an Sporen aller Art anbringen.
Der neue Sporn eignet sich auch für die bekannten Sporen mit Schraubengehäuse j (Fig. 5), gleichgültig, ob dieselben mittels Ösen, Zangen, Haken usw. befestigt werden. In diesem besonderen Falle wird die HoIzschraube der Stange durch eine Metallschraube c2 ersetzt. / Form, Einzelheiten, Zubehör, Material und Größe dieser Sporen können natürlich verschieden sein, ohne daß das Prinzip der Erfindung dadurch verändert werde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Sporenbefestigung, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gabelhalse (b) des Sporns eine Bohrung zum Einführen einer in den Absatz einzudrehenden Schraubstange (c) vorgesehen ist, auf welch letzterer längsverschiebbar, jedoch gegen sie nicht drehbar, eine das Sternrädchen (i) tragende Hülse (J) angeordnet ist und unter Federdruck (e) ständig in Eingriff mit Ansätzen des Gabelhalses (b) gehalten wird, so daß ein Losdrehen der Schraubstange (c) erst nach Zurückziehen der Hülse (J) entgegen dem Druck der Feder (e) erfolgen kann. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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