DE1464176C - Fassung fur elektrische Glassockel lampen - Google Patents

Fassung fur elektrische Glassockel lampen

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DE1464176C
DE1464176C DE1464176C DE 1464176 C DE1464176 C DE 1464176C DE 1464176 C DE1464176 C DE 1464176C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact strips
resilient
socket
glass base
contact
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Norbert 7980 Ravensburg Lichte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rafi Raimund Finsterholzl Elektrotechnische Spezialfabrik
Original Assignee
Rafi Raimund Finsterholzl Elektrotechnische Spezialfabrik
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Fassung für elektrische des einen Schenkels sich nach unten bis in den Glassockellampen, insbesondere Kleinstlampen, mit Bereich des Austritts des Stromzuleitungsdrahtes einem aus isolierendem Material bestehenden becher- erstreckt und nach innen bis zur federnden Anlage förmigen Körper und zwei darin eingesetzten, aus an diesem abgebogen ist, während der federnde Teil jeweils einem ebenen Blechzuschnitt geformten Kon- 5 des anderen Schenkels sich nach oben erstreckt,
taktstreifen, welche einen aus dem Fassungskörper Das besondere an dieser Ausbildung wird darin herausragenden, dem elektrischen Anschluß dienen- gesehen, daß durch die querfedernden Schenkel die den Abschnitt und zwei sich etwa in Fassungslängs- Haltewirkung verbessert werden konnte, so daß sie achse erstreckende federnde Schenkel aufweisen, von auch bei Schwingungen und Erschütterungen erhalten denen der eine bei eingesetzter Lampe gegen einen io bleibt. Außerdem legt sich auf jeder Seite des der parallel zur Lampenlängsachse an der Außenseite Lampensockels der eine Schenkel jedes Kontaktdes Glassockels anliegenden Stromzuleitungsdrähte Streifens mit einer verhältnismäßig großen Be'rühfedernd drückt und der andere an der gegenüber- rungsfläche an den außenliegenden Stromzuleitungsliegenden Seite des Glassockels in die dort vor- draht des Glassockels, so daß der Übergangswidergesehene Rastvertiefung federnd eingreift. 15 stand gering gehalten wird und vorteilhafterweise
Derartig ausgebildete Fassungen für elektrische auch eine gegenseitige Selbstreinigung der Kontakt-
Glassockellampen sind z. B. durch die britische fläche beim Einsetzen bzw. Herausnehmen der Lampe
Patentschrift 865 868 sowie die USA.-Patentschriften gewährleistet ist. Dazu kommt noch die vorteilhafte
3 049 689 und 3 017 599 bekanntgeworden. Diese Wirkung, daß der gute Kontakt zwischen dem federn-
Ausführungen haben den Vorteil, daß die Mittel für 20 den Kontaktschenkel und dem Stromzuleitungsdraht
die Befestigung in der Fassung und für die Herstel- der Lampe auch dann nicht gestört werden kann, wenn
lung des elektrischen Kontaktes auf kleinstem Raum sich diese Teile quer zu einander verschoben haben.
untergebracht sind, so daß derartige Fassungen be- Die Teile der aus dem Fassungskörper ragenden
sonders für Anzeigelampen in Schalttafeln, Signal- Abschnitte des Kontaktstreifens können jeweils um
leuchten, Leuchttasten u. dgl. geeignet sind. 25 180° zurückgebogen und die Enden dieser zurück-
Bei den angestrebten geringen Abmessungen der gerichteten Teile können durch Aufbiegen als Zun-
stromzuführenden, zugleich als Halterungen dienen- gen ausgebildet sein, mittels denen die Kontakt-
den Kontaktstreifen besteht jedoch die Gefahr, daß streifen beim Einschieben in den Fassungskörper
schon geringe mechanische Beanspruchungen oder mit diesem verrasten. Dabei kann am Boden des
Erschütterungen genügen, um die in den Rastver- 30 Fassungskörpers je ein zwischen die Schenkel der
tiefungen des Glassockels eingreifenden Schenkel zu Kontaktstreifen eingreifendes Schulterstück vorgese-
lockern bzw. den Übergangswiderstand zu den Strom- sen sein, das zur Führung der Kontaktstreifen und
zuleitungsdrähten zu erhöhen, was bei der geringen zur Abstützung der federnden Zungen dient. .
Stromaufnahme solcher Lampen besonders nach- Diese Vorschläge ermöglichen trotz der geringen
teilig ist. 35 Materialstärken eine für die zu erwartenden Bean-
Diese Möglichkeit ist vor allem dann gegeben, . spruchungen ausreichende Befestigung der Lampe
wenn die aus den Kontaktstreifen gebildeten federn- im Fassungskörper, wobei zugleich die Wirkung der
den Schenkel keine ausreichende Anpreßkraft aus- unmittelbaren Haltemittel für den Glassockel und
üben oder wenn die Kontaktfläche für den Strom- die Aufrechterhaltung eines guten Kontaktes zwischen
Übergang zwischen dem Kontaktschenkel und dem 40 den Kontaktschenkeln und den Zuleitungsdrähten in
Stromzuleituhgsdraht zu klein bemessen ist. Bei.den vorteilhafter Weise unterstützt wird,
bekannten Ausführungen wurde zwar versucht, diese In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Forderungen zu berücksichtigen. Es zeigt sich jedoch, Erfindung dargestellt. Es zeigt
daß die Ergebnisse dieser Bemühungen in baulicher Fig. 1 die Fassung mit Lampe, etwa im Maß-
und funktioneller Beziehung noch verbesserungs- 45 stab 1:1,
bedürftig sind. So sichern bei einer der bekannten Fig. 2 die Fassung mit Lampe, geschnitten nach
Ausführungen die Kontaktstreifen zwar eine aus- IT-II der F i g. 3, ·
reichende Haltewirkung für den Glassockel, jedoch F i g. 3 eine Ansicht des Gehäuses von oben,
sind hier die für den Kontakt mit den Zuleitungs- Fig. 4 das Gehäuse im Längsschnitt IV-IV der
drähten der Lampe vorgesehenen federnden Schenkel 5° F i g. 2.
an der Kontaktstelle abgewinkelt, so daß im un- Die F i g. 2 bis 4 sind in wesentlich vergrößertem
günstigsten Falle nur eine linienförmige Berührung Maßstab dargestellt.
für den Stromübergang besteht. Der Innenrauni des Fassungskörpers 1, welcher als
Da die einwandfreie und zuverlässige Funktion der Isolierkörper vorzugsweise aus Kunststoff geformt Kleinstlampen häufig für die Betriebssicherheit großer 55 ist, besitzt zwei einander gegenüberliegende und Aggregate und Geräte ausschlaggebend ist, so besteht spiegelbildlich gleich ausgebildete Ausnehmungen 2, die Aufgabe der Erfindung darin, eine Fassung für 3, welche zur Aufnahme und formschliissigen Fixicelektrische Glassockellampen zu schaffen, bei welcher rung der beiden von oben in den Körper eingeschodie genannten Mängel behoben sind und welche benen stromführenden Kontaktstreifen 4 und 5 dienoch eine höhere Funktionssicherheit als die bekann- 60 nen. Jeder Streifen hat an beiden Längsseiten etwa ten Ausführungen besitzt, ohne daß der technische über seine halbe Länge reichende rechtwinklig abAufwand und Raumbedarf sich vergrößert. Erfin- gebogene Schenkel 6, 7, die teilweise vom Streifen dungsgemäß wird dies bei einer Fassung der eingangs getrennt sind, so daß sie teilweise in Querrichtung genannten Art dadurch erreicht, daß die Kontakt- federnd beweglich sind, wobei tier federnde Teil des 'streifen im Bereich des Glassockels U-förmig aus- 65 Schenkels 6 sich nach unten und derjenige des Sehengebildet sind und die U-Schenkel zur Bildung teil- kels 7 nach oben erstreckt. Im Anschluß an den weise querfedernder Schenkel teilweise von den Kon- federnden Teil des Schenkels 6 ist noch ein fester taktstreifen abgetrennt sind, wobei der federnde Teil Lappen 8 vorgesehen, welcher zusammen mit dein
gegenüberliegenden Ende 9 des Schenkels 7 der seitlichen Verankerung des Kontaktstreifens dient, wobei ein Schulterstück 10 des Gehäuses zwischen die genannten Teile hineinragt.
Die Fixierung in Längsrichtung erfolgt einerseits dadurch, daß die Teile 8 und 9 sich am Gehäuseboden 11 abstützen. Dieser Boden ist mit Schlitzen 12 und 13 versehen, durch welche die Anschlußabschnitte 14 und 15 nach außen ragen. Zur Verstärkung sind die Anschlußabschnitte umgefaltet, wobei die freien inneren Enden leicht abgewinkelt sind, so daß Zungen 16 bzw. 17 gebildet werden, welche beim Einschieben selbsttätig hinter Ausnehmungen des Gehäusebodens Il einrasten und dadurch die Kontaktstreifen 4, 5 auch gegen ein Verschieben fixieren.
Damit die so im Gehäuse verankerten Kontaktstreifen 4, 5 als Halterung für die Lampe 20 dienen können, ist deren Quetschsockel 21 auf jeder Seite mit einer Rastvertiefung 22 versehen, welche jeweils neben dem ebenfalls auf jeder Seite aus dem Lampensockel herausgeführten und außen freiliegenden Stromzuleitungsdraht 18 angeordnet ist. Der an den Schenkel 7 angeformte Nocken 19 rastet beim Einstecken der Lampe selbsttätig in die Vertiefung 22 ein. Dabei wird gleichzeitig der als Kontaktfeder wirkende Schenkel 6 an den Zuleitungsdraht 18 gedrückt, so daß der Lampensockel zwischen die auf beiden Seiten vorhandenen federnden Schenkel 6, 7 eingespannt ist, wobei jedoch die Kontaktschenkel 6 nicht als Halterungen dienen. Diese Ausbildung der Halte- und Kontaktmittel ist erschütterungssicher i;nd ermöglicht ein mehrmaliges Einsetzen bzw. Herausnehmen der Lampe, ohne daß die Halte- oder Kontaktwirkung dadurch beeinträchtigt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ■1. Fassung für elektrische Glassockellampen mit einem aus isolierendem Material bestehenden becherförmigen Körper und zwei darin eingesetzten, aus jeweils einem ebenen Blechzuschnitt geformten Kontaktstreifen, welche einen aus dem Fassungskörper herausragenden, dem elektrischen Anschluß dienenden Abschnitt und zwei sich etwa in Fassungslängsachse erstreckende federnde Schenkel aufweisen, von denen der eine bei eingesetzter Lampe gegen einen der parallel zur Lainpenlängsachse an der Außenseite des Glassockels anliegenden Stromzuleitungsdrälite federnd drückt und der andere an der gegenüberliegenden Seite des Glassockels in die dort vorgesehene Rastvertiefung federnd eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen im Bereich des Glassockels U-förmig ausgebildet sind und die U-Schenkel zur Bildung teilweise querfedernder Schenkel (6, 7) teilweise von den Kontaktstreifen (4, 5) abgetrennt sind, wobei der federnde Teil des einen Schenkels (6) sich nach unten bis in den Bereich des Austritts des Stromzuleitungsdrahtes (18) erstreckt und nach innen bis zur federnden Anlage an diesem abgebogen ist, während der federnde Teil des anderen Schenkels (7) sich nach oben erstreckt.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der aus dem Fassungskörper (1) ragenden Abschnitte der Kontaktstreifen jeweils um 180° zurückgebogen und die Enden dieser zurückgerichteten Teile durch Aufbiegen als Zungen (16, 17) ausgebildet sind, mittels denen die Kontaktstreifen (4, 5) beim Einschieben in den Fassungskörper (1) mit diesem verrasten.
  3. 3. Fassung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (11) des Fassungskörpers (1) je ein zwischen die Schenkel (8, 9) der Kontaktstreifen (4, 5) eingreifendes Schulterstück (10) vorgesellen ist, das zur Führung der Kontaktstreifen (4, 5) und zur Abstützung der federnden Zungen (16, 17) dient.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen

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