DE1466176B1 - Reflektor fuer hochfrequente elektromagnetische Wellen - Google Patents

Reflektor fuer hochfrequente elektromagnetische Wellen

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DE1466176B1
DE1466176B1 DE19651466176D DE1466176DA DE1466176B1 DE 1466176 B1 DE1466176 B1 DE 1466176B1 DE 19651466176 D DE19651466176 D DE 19651466176D DE 1466176D A DE1466176D A DE 1466176DA DE 1466176 B1 DE1466176 B1 DE 1466176B1
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DE19651466176D
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English (en)
Inventor
Morihain Marcel Alexis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MORIHAIN MARCEL ALEXIS
Original Assignee
MORIHAIN MARCEL ALEXIS
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • H01Q15/14Reflecting surfaces; Equivalent structures
    • H01Q15/141Apparatus or processes specially adapted for manufacturing reflecting surfaces
    • H01Q15/142Apparatus or processes specially adapted for manufacturing reflecting surfaces using insulating material for supporting the reflecting surface
    • H01Q15/144Apparatus or processes specially adapted for manufacturing reflecting surfaces using insulating material for supporting the reflecting surface with a honeycomb, cellular or foamed sandwich structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Reflektor für hoch- schaffen, dessen reflektierende Oberfläche unter Einfrequente elektromagnetische Wellen, bestehend aus haltung der übrigen eingangs genannten Bedingungen mindestens einem mit einer diese Wellen reflektieren- eine große Präzision aufweist,
den Schicht versehenen Block aus einem anorga- Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einem Renischen Material mit Zellstruktur. 5 flektor der eingangs geschilderten Art dadurch, daß
Der Block, d. h. der Träger der reflektierenden der Block aus einem expandierten Schaumbeton auf
Schicht, muß bestimmte Bedingungen erfüllen, der Basis von Monocalciumsilikat besteht, der eine
welche die Wahl des Herstellungsmaterials bisher Dichte zwischen 0,5 und 0,8 besitzt,
sehr erschwerten. Unter diesen Bedingungen seien Dank der Wahl dieses Schaumbetons kann man
insbesondere genannt: io einen Reflektor für elektromagnetische Wellen er-
_. __,.... , _, „.. , , halten, dessen Gestehungspreis im Verhältnis zu der
Eine große Präzision der Oberflache, was be- erzieIteQ PräzisiQn gerin| ist und weIcher diese
dingt, daß das Material genau bearbeitbar sein Präzision im Laufe |er Zeit beibehält, insbesondere
mu ' . ,.,,., ,, , , ._ . auch bei Einwirkung von Witterungseinflüssen und
ein geringer dielektrischer Verlustkoeffizient, mechanischen Spannungen.
eine große mechanische Festigkeit, Die e^^ wird an Hand von Ausführungs-
Formbestandigkeit über einen langen Zeitraum, beispieien erläutert. In der Zeichnung zeigt
Beständigkeit gegen Witterungseinflusse, F- Λ eine perSpektivische Darstellung eines aus
geringer Wärmeausdehnungskoeffizient, einem einzigen Block bestehenden Reflektors,
möglichst geringes Gewicht, ao Fig 2 bis 4 vergrößerte Querschnittsansichten
maßiger Herstellungspreis. des Reflektors von F i g. 1 in Nähe seiner Oberfläche
Bekanntlich soll die für die Oberfläche solcher in drei verschiedenen Ausführungsformen,
Reflektoren zu erzielende geometrische Genauigkeit Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer
etwa Vw der Wellenlänge betragen. Sie hängt bei Reflektorantenne, deren Reflektor aus mehreren
einem im Betrieb befindlichen Reflektor von ver- 25 Blöcken besteht,
schiedenen Faktoren ab: F i g. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VT
Der geometrischen Oberfläche nach Fertigstellung von F i g. 5,
und den Deformationen, welche während der Mon- F i g. 7 eine perspektivische Darstellung des Re-
tage oder unter der Einwirkung statischer Spannun- flektors einer anderen Reflektorantenne und
gen (Belastungen, beim Einspannen auftretende 30 F i g. 8 eine axiale Schnittansicht durch den mon-
Kräfte) oder dynamischer Spannungen (Windeffekte, tierten Reflektor von F i g. 7.
Einfluß von Wärme und Regen) und schließlich In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Block,"welcher ent-
infolge bestimmter, sich mit der Zeit abspielender weder einen vollständigen ebenen Reflektor oder ein
Wirkungen (innere Spannungen, physiko-chemische Bauelement eines Reflektors darstellt.
Veränderungen) auftreten können. 35 Der Körper 1 besteht aus expandiertem Schaum-
Daraus ergibt sich, daß die Herstellung von Re- beton auf der Basis von Monocalciumsilikat. Mono-
flektoren mit großer Präzision ein schwieriges calciumsilikat erhält man durch sehr feine Mahlung
Problem bildet. von Sand mit Zement und Aluminiumpulver, wobei
Es sind durch das deutsche Gebrauchsmuster die Mahlung auf nassem Wege erfolgt. Das durch 1765 806 Reflektoren mit überwiegend organischen 40 das Freiwerden von Wasserstoff bewirkte Auf-Trägern bekannt, die eine »wabenförmige« Struktur schäumen ermöglicht die Erzielung eines regelbaren besitzen, die jedoch auf mechanischem Wege erhalten Schaums, den man im Autoklav aushärtet. Das wurde und aus großen Poren von einfacher geome- erhaltene Material ist leicht, und man wählt eine irischer Form besteht, die im wesentlichen gerad- Dichte zwischen 0,5 und 0,8, vorzugsweise von 0,6. linige Durchlässe bilden; diese Struktur erfüllt in 45 Außer seiner Leichtigkeit ist dieses Material nicht keiner Weise die erfindungsgemäßen Bedingungen. deformierbar und besitzt einen mechanischen Wid^r-Es ist gerade die besondere Porenstruktur des erfin- stand, ist beständig gegen Wärme, gegen Frost und dungsgemäß verwendeten Schaumbetons, welche gegen starke Feuchtigkeit, welche Eigenschaft mit weitgehend die mechanischen Eigenschaften des der Zeit noch verbessert wird.
Materials sowie seine Bearbeitbarkeit, Metallisierbar- 5<> Der Block 1 kann leicht durch Sägen oder Fräsen keit und Stabilität bestimmt. oder auf jede andere Weise bearbeitet werden, wenn
Ferner sind durch die ausgelegten Unterlagen der man nicht bereits beim Herausnehmen aus der Form
deutschen Patentanmeldung T 11265 VIIIa/21 a4 die gewünschte Form erhalten hat. Diese Form
Reflektoren bekannt, bei welchen der Träger der richtet sich nach der beabsichtigten reflektierenden
reflektierenden Fläche aus massivem Beton besteht, 55 Oberfläche (konkav, plan oder konvex),
wobei eine elastische Zwischenschicht zwischen dem Wenn der Reflektor eine große Oberfläche besitzt,
Träger aus massivem Material und der reflektieren- kann man mehrere Blöcke flach Entstaubung,
den Schicht eingefügt sein kann. Diese Anordnung Imprägnierung der Oberflächen und Trocknung mit
hat unter anderem den Nachteil eines hohen einem an sich bekannten klebenden Mörtel mitein-
Gewichts. 6o ander verkleben und mit Zwingen befestigen. Je nach
Auch ist es schon bekannt, als Stützmaterial beim der zu erzielenden Präzision wird der aus der Form
Bau der Muschel großer Schirmantennen und Radio- entnommene Rohling auf seiner reflektierenden
teleskope Polystyrol-Hartschaum zu verwenden Oberfläche besonders bearbeitet, im Autoklav ge-
(Kunststoff-Rundschau, Oktober 1963, S. 556 und trocknet und entstaubt. Bei einem ganz besonders
557). Hierbei handelt es sich um einen Kunststoff 65 vorsichtigen Zusammenbau kann man die Blöcke,
mit den Mängeln einer schwierigen Bearbeitung und ohne sie zu verkleben, nebeneinander anordnen und
mangelnder Stabilität. dann durch Klemmorgane zusammenhalten. Diese
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Reflektor zu letzteren können außerdem eine Befestigung des
Reflektors auf einem ortsfesten oder verstellbaren Träger ermöglichen.
Die nicht reflektierenden Oberflächen des Blocks 1, die nicht mit einem anderen Block verklebt werden sollen, werden durch Imprägnierung, beispielsweise mit einer in den Zellen trocknenden Siliconlösung, oder durch Verkleidung mittels eines der zahlreichen, dem Fachmann bekannten Produkte wasserabstoßend gemacht. Man kann insbesondere eine dünne Schicht aus einem Epoxydharzpulver aufbringen und dieses im Trockenofen bei 200° C verschmelzen.
Vor jeder Aufbringung von Kunststoff muß der Block 1 sorgfältig durch Bürsten entstaubt werden.
Verschiedene Methoden zur Herstellung der reflektierenden Oberfläche 2, welche auf mindestens eine der Oberseiten des Blocks 1 aufgebracht wird, kommen in Frage. Je nach dem Präzisionsgrad wählt man zur Herstellung der Oberfläche 2 eine der verschiedenen Methoden:
20
a) Für eine mittlere Genauigkeit kann man auf
dem Block 1 eine Metallschicht2a (Fig. 2) befestigen. Diese kann direkt nach teilweiser Verglasung der Oberfläche 3 aufgespritzt werden. Man kann auch andere übliche Methoden zur 2_ Verkleidung der Oberfläche 3 anwenden; z. B. Aufdampfen von Metall, chemische Versilberung.
b) Wenn die Präzision größer sein soll, bringt man auf der nicht verglasten Oberfläche des Blocks 1 eine Schicht 2 b aus einem ein Metallpulver enthaltenden Kunststoff an (Fig. 3). Die Schicht 2 b kann dann noch einer Feinbearbeitung unterworfen werden.
In diesem Fall kann man insbesondere ein flüssiges Epoxydharz verwenden, welches ein Aluminiumpulver und ein Härtemittel enthält; die Polymerisation wird dabei in einem Ofen, beispielsweise bei 120° C, durchgeführt. Die Abmessung der Metallkörnchen variiert umgekehrt mit der Genauigkeit.
c) Eine dünne und zusammenhängende Metallschicht 2 c (F i g. 4) kann noch auf die unter a) angegebene Weise auf einer Schicht 2 d angebracht werden, die lediglich aus einer gehärteten 4S Kunststoffschicht besteht.
Die Schichten 2 a, 2 b, 2 c und 2d können je nach der gewünschten Genauigkeit jeweils eine oder mehrere Bearbeitungen erfahren. Die metallische Oberfläche 2 ist automatisch wasserabstoßend.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 5 und 6 besteht der Reflektor 5 aus vier Blocks la, Ib, lc und ld mit konkaver reflektierender Oberfläche, wobei die Blöcke mit klebendem Mörtel miteinander verklebt sind. Der dadurch gebildete Gesamtblock wiederum wird auf einen Arm 6 aus imprägniertem Schaumbeton aufgeklebt; dieser Arm trägt den durch einen Leiter 8 gespeisten trichterförmigen Erreger 7. Mit 9 ist der winkelförmige Rahmen bezeichnet, welcher als Träger für den Gesamtblock dient, dessen Befestigung mittels weiterer Winkelteile 11, 12, 13 gewährleistet ist, welche um vorspringende Teile der Blöcke la, Ib, lc und ld herumgreifen und mittels Gruppen von rechtwinklig zueinander stehenden Schrauben 15, 16, 17 festgezogen sind; die Schra ben 17 durchqueren dabei die Betonblöcke Führungskanälen 18.
Bei der Ausführungsform von F i g. 7 und 8 ist d Reflektor ein Umdrehungsparaboloid, welches dur Zusammenbau verschiedener Blocksektoren 21 rin um ein gleichartiges Mittelteil 22 erhalten wurc Sämtliche miteinander verklebten Blöcke, den reflektierende Oberfläche 27 bearbeitet wurde, sii in einem Traggestell montiert, das aus einem Meta kranz 23 besteht, welcher über Stützarme 24 π einem Tragkörper 25 verbunden ist.
Die Randfläche 26 der verschiedenen Blöcke Ά ist bearbeitet und dient als Anlegefläche für mitte Schrauben 29 befestigte Teile 28, welche Halt stangen 31 tragen, auf welchen der Erreger 32 b festigt ist.
Diese beiden Beispiele zeigen die Leichtigkeit ur Einfachheit, mit welcher man bei den erfindung gemäßen Reflektoren für hochfrequente elektn magnetische Wellen ohne Schwierigkeit jede Forj der reflektierenden Oberfläche erzielen kann.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Reflektor für hochfrequente elektromagni tische Wellen, bestehend aus mindestens einei mit einer diese Wellen reflektierenden Schiel versehenen Block aus einem anorganischen M; terial mit Zellstruktur, dadurch gekenn zeichnet, daß dieser Block aus einem expar dierten Schaumbeton auf der Basis von Monc calciumsilikat besteht, der eine Dichte zwische 0,5 und 0,8 besitzt.
2. Reflektor nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Block mit einer wasserabstoßenden Verkleidung ai Kunststoffbasis, beispielsweise aus einem Silicor harz oder einem Epoxydharz, bedeckt ist.
3. Reflektor nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die reflektierende Schicht au einer auf dem Schaumbeton befestigten Metall schicht besteht.
4. Reflektor nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß die Metallschicht auf einer einer partiellen Wärmeverglasung unterworfene Teil des Schaumbetons unmittelbar befestigt isi
5. Reflektor nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß die Metallschicht auf einer ai dem Schaumbeton haftenden Kunststoffschich befestigt ist.
6. Reflektor nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die reflektierende Schicht au einer Kunststoffschicht besteht, welche eii Metallpulver, ζ. Β. Aluminiumpulver, enthält.
7. Reflektor nach Anspruch 1 mit mehrerei Blöcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcki so zusammengefügt sind, daß die reflektierender Schichten bündig aneinanderstoßen.
8. Reflektor nach Anspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die Blöcke miteinander ver klebt sind.
9. Reflektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke miteinander durcr Einspannen in ein als Träger dienendes Gestel verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen COPY
DE19651466176D 1964-12-09 1965-12-08 Reflektor fuer hochfrequente elektromagnetische Wellen Pending DE1466176B1 (de)

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FR998024A FR1445474A (fr) 1964-12-09 1964-12-09 Procédé pour la fabrication de dispositifs collecteurs d'ondes comportant une paroi réfléchissante et dispositifs obtenus par un tel procédé

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DE1466176B1 true DE1466176B1 (de) 1971-09-16

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NL (1) NL6515854A (de)

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NL6515854A (de) 1966-06-10
FR1445474A (fr) 1966-07-15
GB1121999A (en) 1968-07-31

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