DE147002C - - Google Patents

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DE147002C
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DE
Germany
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buschan
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travel
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DENDAT147002D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/76Graders, bulldozers, or the like with scraper plates or ploughshare-like elements; Levelling scarifying devices
    • E02F3/7604Combinations of scraper blades with soil loosening tools working independently of scraper blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES /i
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVS 147002 -■ KLASSE 19 c.
1. A.B.BUSCHAN geb. BEYER in PÖSZNECK,
2. E.W. BUSCHAN in OEPITZ β. PÖSZNECK,
3. F. P. BUSCHAN in DÜSSELDORF,
4. O. A. BUSCHAN in EHRINGSHAUSEN, 5.CK-BUSCHANiNSCHLEIZ, " ■
6. A. R. BUSCHAN in PÖSZNECK,
7. H. L. BUSCHAN in WEISZENFELS,
8.-B. F. CBUSCHAN in ALTNAUENDORF b. LEIPZIG, 9. F.W. BUSCHAN in HALLE a. S. und 10. M. BUSCHAN in PÖSZNECK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1902 ab.
Die vorliegende Bodenbearbeitungsmaschine ist für den Straßenbau bestimmt und soll vornehmlich zur Herstellung sowie zur Unterhaltung von Banketts, Sommerwegen, Landstraßen u. dgl. in dem vorgeschriebenen Querprofil Verwendung linden.
Während bisher die hierzu erforderlichen Bodenbearbeitungen von Hand ausgeführt wurden und äußerst zeitraubend waren, können diese Arbeiten mit der vorliegenden Maschine nunmehr in zuverlässiger Weise, und zwar ohne weitere Nacharbeit in einem Arbeitsgange vorgenommen werden.
Der Arbeitsvorgang" der Maschine ist folgender:
Die vorderen Werkzeuge (Schare) dienen im wesentlichen dazu, den hinter diesen angeordneten Erdhobeln vorzuarbeiten, indem sie die in der Regel sehr fest getretenen Wege bis zu einer bestimmten Tiefe aufreißen, die hinteren Werkzeuge (Hobel) haben in einem Falle die Verteilung oder Beseitigung der durch die Schare gelockerten Erdmassen, im anderen Falle das Abhobeln und Glätten des unter der aufgelockerten Erdschicht liegenden Bodens zu bewirken. Die überschüssigen, sowie die durch die Hobel noch losgelösten geringen Erdmassen werden durch die Hobel infolge ihrer schrägen Anordnung nach einer Seite hin abgeschoben.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine wiedergegeben und ist Fig. 1 ein Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 ein Grundriß.
Die Maschine setzt sich in der Hauptsache zusammen aus einem zweckmäßig aus starkem Profileisen gebogenen Rahmenwerk, welches
auf einem mit Rädern versehenen Untergestell gelagert ist. Dieses Rahmenwerk wird gebildet durch ein vorderes, parallel mit den Radachseti und senkrecht zur Fahrtrichtung liegendes Parallelogramm α und ein durch Ouerstangen mit diesem verbundenes, unter einem Winkel zur Fahrtrichtung liegendes hinteres Parallelogramm b. Während das vordere dazu bestimmt ist, die Lockerungsschare c aufzunehmen, dient das hintere zur Aufnahme der Erdhobel oder Streicheisen d.
Die Träger der Auflockerungschare c sind
in Form von Winkelhebeln ausgebildet und haben sämtlich auf der Achse e ihren gemeinsamen Drehpunkt. Die Schare sind aus Zweckmäßigkeitsgründen in bei Bodenbearbeitungsgeräten bekannter Weise in zwei ..' Gruppen geteilt, von welchen jede durch einen sie tragenden und ebenfalls um die
ao Achse e drehbaren Rahmen f unter Vermitteliing der mit Handrad versehenen Schraubenspindel g in gewünschter Weise eingestellt werden kann. Eine Federung dieser versetzt zueinander liegenden Lockerungsschare ist in ebenfalls an sich bekannter Weise herbeigeführt, indem auf den wagerechten Armen der Scharträger h je eine Stahlfeder i be-• festigt ist, welche durch ein über die ganze
; Gruppe reichendes und mit dem Rahmen f fest verbundenes Flacheisen k beständig unter Druck gehalten wird.
In ganz ähnlicher Weise wie die Lockerungsschare c sind die Erdhobel d angeordnet, nur mit dem Unterschiede, daß sie nicht senkrecht, sondern schräg zur Fahrtrichtung steht. Im Gegensatz zu den Scharen sind die Erdhobel nicht mit größeren Abständen voneinander versetzt, sondern es bilden ihre Schneiden eine gerade Linie mit nur geringen Abständen der benachbarten Hobel. Infolge dieser Anordnung dienen die Erdhobel auch als Streich- oder Glätteisen, indem durch sie eine gleichmäßige Verteilung und Glättung der gelockerten Erdmassen erfolgt. Beide Gruppen Hobel können ebenso wie die Schare unabhängig voneinander durch mit Handrad versehene Schraubcnspindeln / um die Achse m heb- und senkbar sein. Die Teilung der Schare c sowohl wie der'Hobel d in zwei Gruppen hat den Zweck, die Gewichtsmassen auf mehrere Schraubcnspindeln zu verteilen und jede Gruppe für sich in beliebige Arbeitshöhe einzust'ellen, auch gelegentlich aus der Arbeitslagc auszuschalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bodenbearbeitungsmaschine zur Herstellung und Unterhaltung von Banketts, Sommerwegen u. dgl. mit in Gruppen geteilten und federnd gelagerten Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Bodenbearbeitungswerkzeuge(c) rechtwink- lig zur Fahrtrichtung und die hinteren Erd- : hobel (d) schräg zur Fahrtrichtung angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT147002D Active DE147002C (de)

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