DE1471991B2 - Blaskopfanordnung, insbesondere zum Kühlen von Glasscheiben - Google Patents

Blaskopfanordnung, insbesondere zum Kühlen von Glasscheiben

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DE1471991B2 DE19651471991 DE1471991A DE1471991B2 DE 1471991 B2 DE1471991 B2 DE 1471991B2 DE 19651471991 DE19651471991 DE 19651471991 DE 1471991 A DE1471991 A DE 1471991A DE 1471991 B2 DE1471991 B2 DE 1471991B2
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    • C03B27/04—Tempering or quenching glass products using gas
    • C03B27/0404—Nozzles, blow heads, blowing units or their arrangements, specially adapted for flat or bent glass sheets
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Blaskopfanordnung, insbesondere zum Kühlen einer vertikal angeordneten Glasscheibe zwischen einem Paar sich gegenüberstehender Blasköpfe, wobei an den Stirnwänden der Blasköpfe Austrittsdüsen für ein Kühlmedium vorgesehen sind und eine große Düsenzahl ein erhebliches Stück von jeder Stirnwand gegen die gegenüberliegende Stirnwand vorragend angeordnet ist.
Erfindungsgemäß soll ein möglichst wirksamer Wärmeübergang bei hoher Geschwindigkeit zwischen dem Kühlmedium und einer Glasscheibe beispielsweise geschaffen werden. Hierzu ist es wünschenswert, daß auf die Glasscheibe das Medium auftrifft, um Wärme von den Scheiben an dieses abzugeben; ein großes Volumen soll auf die Glasscheibe auftreffen und von dieser abströmen, denn nur so kann eine große Wärmemenge von der Glasscheibe abgeführt werden.
Bei bekannten Vorrichtungen wurde das Merkmal der erheblichen Gasausströmung (deutsche Patentschrift βη 920) zwar erkannt, Mittel, die die Glasscheibe während der Abkühlung stabilisieren!, sind jedoch nicht vorhanden, zudem ist ein rascher Wärmeübergang nicht möglich.
Demgegenüber wird dies erfindungsgemäß erreicht, durch die um eine Reihe von Düsen angeordnete Stauelemente zur Unterstützung des Dnuckaufbaus zwischen Scheibe und Stirnplatte und durch außerhalb der Stauelemente vorgesehene Abströmeinrichtungen für das aus den Blasköpfen stammende Medium.
Vorzugsweise besitzt jeder Blaskopf eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Stirnwänden, wobei der Raum hier zwischen die Abströmeinrichtungen bildet.
Zweckmäßig verbinden hierbei die Stauelemente bzw. Stegteile benachbarte Düsenelemente mdteiil·- ander.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Düsenelemente in horizontalen und vertikalen Reihen angeordnet, wobei die im Abstand angeordneten horizontalen Düsenelementreihen über horizontale Staubereiche verbunden sind, von denen wenigstens einige Vertikalreihen durch vertikale Stegteile miteinander verbunden sind.
Zweckmäßig läßt man die vertikalen Stegteile der Vertikalreihen unter Abstand zu den horizontalen Stegteilen enden.
Günstig ist es, wenn jede Stirnwand einem Vollkörperabschnitt zugeordnet ist und eine Vielzahl von Düsenelementen in diesen Abströmöffnungen aufweist, wobei benachbarte Vollkörperteile miteinander verbunden sind und so Kanäle zum Fördern des Mediums von den benachbarten Vollkörperteilen gegen den gegenüberliegenden Blaskopf geschaffen werden.
Es kann von Vorteil sein, sich gegenüberstehende Blasköpfe zueinander spiegelbildlich auszubilden.
Nach einer weiteren Ausführungsform sind Einrichtungen zur Überführung dieses Paares von Blasköpfen zusammen in Ebenen vorgesehen, die im allgemeinen parallel zu der dazwischen befindlichen Glasscheibe liegen.
Erfindungsgemäß wird also erreicht, daß das Medium im schnellen Strähl gegen die Glasscheibe auftrifft und für einen wirksamen Wärmeübergang bei großer Geschwindigkeit zwischen Glas und Medium sorgt. Durch die Stegteile, Wehre oder Ablenkbleche, die die Düsen umgeben, strömt das Medium dann um die Düsen bei relativ niedriger Geschwindigkeit und erzeugt so zusätzlich einen beachtlichen statischen Druck. Der statische Druck ist ein Gegendruck, der dadurch erzeugt wird, daß das Medium über die Stegteile zwischen deren außen Enden und der Scheibe durchströmen muß, wodurch es eine Drosselung bei gleichzeitiger Geschwindigkeitssteigerung erfährt, ein statischer Druck wird daher um die Düsen herum aufgebaut. Der statische Druck um die Düsen
ίο herum baut sich um so schneller auf, je mehr die Glasscheibe sich den äußeren Enden der Stegteile nähert; die Glasscheibe wird so zentriert.
Eine stabilisierende Wirkung allein auf Grund des Auftreffens der Strahlen aus zwei sich gegenüberstehenden Düsen ist nicht zu erwarten, da die Druckluftstrahlen gewissen Schwankungen ausgesetzt sind, so daß es praktisch unmöglich ist, alle Düsen zum gleichen Zeitpunkt gleich zu beaufschlagen. Dagegen kann mit der erfindungsgemäßen Anordnung
ao innerhalb der Stauabschnitte ein statischer Gegendruck aufgebaut werden, der auf Grund der Einschnürung der Strömung über die Oberseite der Stauabschnitte im wesentlichen konstant bleibt, d.h., es treten nur vernachlässigbare Schwankungen auf.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird vor allem die Pendelbewegung der Glasscheibe vermieden; bekanntlich kann eine solche Pendelbewegung der Scheibe, wenn sie sich zunächst auf den Blaskopf zu bewegt, zum Anschlagen am Blaskopfaufbau führen und somit das Glas, da es noch plastisch ist, durch Riefenbildung, Verwerfung oder andere Verformungen so beschädigen, daß diese nicht mehr rückgängig gemacht werden können und sich so ein erhöhter Ausschuß ergibt. Der statische Druck nach der Erfindung sorgt jedoch für die Aufrechterhaltung der zentrischen Lage der Glasscheibe od. dgl.
Die Druckbereiche sind also von Ausblasebereichen durch die Stauelemente getrennt.
Gegenstand der Erfindung sind ferner einander entgegengesetzt wirkende Blasköpfe der vorstehend grundsätzlich beschriebenen Art, deren Druckbereiche im wesentlichen einander gegenüberliegen und die beide derart synchron zueinander in Ebenen parallel zueinander in Schwingungen versetzt werden, daß die einander gegenüberliegenden Druckbereiche der Blasköpfe immer einander gegenüberliegend verbleiben. Düsen und Stege können aus einem federnden elastomeren Werkstoff geformt werden und so einen Stöße abfedernden Pufferkörper bilden.
Die erfindungsgemäße Blaskopfanordnung ist auch billig herzustellen. Die Düsenteile der einteilige Formkörper bildenden Düsen und Stegkonstruktionen sind mit Vorsprüngen versehen, welche durch Löcher in den Stirnplatten von Füllkammern hindurchgepreßt werden, sich ausdehnen und dann, an der rückwärtigen Seite der Stirnplatten anliegend, die geformten Düsen- und Stegabschnitte an ihrer Stelle halten.
Die Einzelheiten und weiteren Merkmale sowie Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung 'einer vorzugsweisen Ausführungsform derselben an Hand der Figuren.
F i g. 1 ist eine Seitenansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten, unterhalb eines Heizofens angeordneten Blaskopfkonstruktion, der die zu behandelnden Glasscheiben aus einem Vorwärmofen zugeführt werden;
F i g. 2 ist eine Aufsicht auf die in F i g. 1 darge-
stellte Konstruktion etwa aus der durch die Linie 2-2 der Fig. 1 angedeuteten Lage gesehen;
F i g. 3 ist eine isometrische Darstellung einer der beiden Füllkammern, welche auf den einander gegenüberliegenden Seiten einer zu kühlenden Glasscheibe angeordnet sind;
F i g. 4 ist ein. horizontaler Schnitt gemäß Linie 4-4 der Fig. 3;
F i g. 5 ist eine teilweise Seitenansicht etwa aus der durch die Linie 5-5 der F i g. 3 angedeuteten Stellung gesehen und zeigt die Kombination von Düsen und Stege aufweisenden Segmenten, die vorderseitig der der Glasscheibe gegenüberliegenden Füllkammer angeordnet sind;
Fig. 6 ist ein abgebrochener Schnitt gemäß Linie 6-6 der F i g. 5 in erheblich größerem Maßstab.
Obwohl die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist, wird sie im folgenden in ihrer Anwendung auf eine Blaskopfkonstruktion zum Kühlen großer Glasscheiben von gegebenenfalls verschiedenen Abmessungen beschrieben. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist die Blaskopfkonstruktion 10 unterhalb eines Ofens 11 angeordnet. Dieser Ofen wird von einer Stahlkonstruktion 12 mit vier Pfosten 13, die außerhalb der Blaskopfkonstruktion 10 angeordnet sind, getragen.
Der Boden 14 des Ofens weist eine langgestreckte schmale Öffnung 15 auf, durch welche hindurch Glasscheiben, von denen in Fig. 1 eine, mit dem Bezugszeicben 16 bezeichnet, dargestellt ist, die von einem sie tragenden Wagen 17 herabhängen, angehoben und abgesenkt werden. Der Wagen 17 weist als Hauptbestandteil einen Rohrprofilabschnitt 18 auf, an welchem eine Mehrzahl von Zangen 19 angebracht sind, welche die obere Kante der Glasscheibe 16 greifend erfassen und diese sowohl während ihres Aufenthaltes in dem Ofen 11 wie in der Blaskopfappaxatur 10 tragen. Von den einander, gegenüberliegenden Enden des Rohrabschnittes 18 erstrecken sich ein Paar von im Abstand voneinander liegenden T-Profil-Abschnitten 20. Der Tragwagen 17 wird mittels einer Hebevorrichtung 21 in den Ofen angehoben und aus ihm abgesenkt. Diese Hebevorrichtung besteht aus einem vertikalen Schaft 22, welcher an seinem unteren Ende einen horizontalen Schenkel 23 trägt, der an jedem seiner Enden ein· Paar von L-förmig gestalteten Fingern 24 aufweist. Die horizontalen Schenkel jedes Paars dieser Finger erstrecken sich aufeinander zu und sind so angeordnet, daß sie der Bodenfläche des oberen horizontalen. Teils der T-Profil-Abschnitte 20 anliegen, um hierdurch den Tragwagen 17 anzuheben. Der Wagen 17 ruht, wenn die Glasscheibe 16 sich in· ordnungsgemäßer Lage in der Blaskopfkonstruktion 10 befindet, auf einer Reihe von Rollen 25 auf, die sich in seitlicher Richtung von der Blaskopfkonstruktion aus nach einer nicht dargestellten Be- und Entladestation erstreckt. Die Kupplung des Tragwagens 17 mit der Hebevorrichtung 21 erfolgt dadurch, daß der Wagen in seitlicher Richtung verfahren wird, bis die horizontalen Schenkel 23 der L-förmig gestalteten Finger 24 unterhalb der Bodenfläche der horizontalen Teile der T-Profil-Abschnitte 20 liegen.
Die Blaskopfanlage 10 besteht aus zwei Teilkörpern 26 und 26' von grundsätzlich genau gleicher Ausbildung, mit Ausnahme dessen, daß der eine das Spiegelbild des anderen Teils ist. In der Folge wird nur einer dieser Teilkörper im einzelnen beschrieben, und diejenigen Bestandteile des anderen Teilkörpers, welche im wesentlichen identisch mit solchen des ersten Teilkörpers sind, werden durch gleiche Bezugszeichen unter Zufügung von »'« bezeichnet.
Der Teilkörper 26 besteht aus einer Füllkammer 27, die ihrerseits aus zwei einander gleichen Hälften 28 gebildet ist, welche, wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, durch eine Zwischenplatte 29 miteinander verbunden sind. Auf ihrer Rückseite ist jede
ίο dieser Hälften 28 durch ein sich in vertikaler Richtung erstreckendes rechteckiges Rinnenprofil 30, das eine flache rückwärtige Anlagefläche 31 aufweist, abgeschlossen. Diese flachen rückwärtigen Anlageflächen 31 liegen dicht, jedoch gleitbar, an den flachen Stirnflächen von zugeordneten rechteckigen Flanschen 32 (F i g. 2) an, welche die vorderen Enden von Luftzuführungsleitungen 33 bilden. Die verjüngten rückwärtigen Enden dieser Luftzuführungsleitunr gen 33 sind durch biegsame Schlauchabschnitte 35,
ao in welchen Absperrventile 36 liegen (F i g. 1) mit der Druckseite jeweils eines Paars von Gebläsen 34 verbunden. Die Gebläse 34 werden durch einzelne elektrische Motoren 37 über Keilriemen 38 angetrieben. Jedes der Absperrventile weist eine Mehrzahl von nicht dargestellten, durch einen Hebel 39 öffnen- und schließbaren Schlitzen bzw. Öffnungen auf. Die Hebel 39, 39' werden durch eine Steuervorrichtung betätigt, welche sämtliche Ventile 36 und 36' gleichzeitig öffnet und schließt. Unterhalb der Ventile 36 und 36' sind Querwellen 40 und 41' angeordnet, und auf jedem Ende einer Welle sitzt ein Arm 41 bzw. 41'. Diese Arme sind durch Verbindungsstangen 42 und 42' mit den Hebeln 39 und 39' verbunden. Auf den rückwärtigen Enden der Wellen 40 -und 40' sitzen Kettenräder 43 und 43', welche miteinander durch eine von Losrollen 41 gespannte endlose Kette 44 verbunden sind. Die Welle 40' weist einen Betätigungsarm 46 (F i g. 1) auf, der seinerseits durch die Kolbenstange 47 eines hydraulischen Zylinders 48 bewegt wird.
Die beiden Hälften 28 der aus diesen bestehenden Füllkammer 27 sind im wesentlichen einander gleich, jedoch entgegengesetzt symmetrisch zueinander ausgebildet und miteinander durch die Zwischenplatte 29 verbunden (Fig. 3). An der Stirnfläche jeder der Füllkammerhälften 28 sind vier einander gleiche, im vertikalen Abstand voneinander liegende rechteckige Stirnplatten 49 vorgesehen, deren innere Enden an der Zwischenplatte 29 und denen äußere Enden an Seitenplatten 50 befestigt sind. Die Stirnplatten 49 liegen in gleichen vertikalen Abständen voneinander, so daß zwischen ihnen rechteckige Leerräume, nämlich Abströmbereiche 51 gebildet werden. Die Stirnflächen der Füllkammerhälften 28 weisen außerdem obere iund untere Stirnplatten 52 und 53 auf, deren vertikale Abmessungen größer sind, als die der Stirnplatten 49 und die von den benachbarten dieser Stirnplatten 49 durch Zwischenräume getrennt sind, welche ebenfalls Abströmbereiche 51 bilden, deren Flächengröße gleich der der Abströmbereiche 51 zwischen den Stirnplatten 49 ist. Von der oberen Kante der oberen Stirnplatte 52 erstreckt sich nach der Oberseite des durch das Rinnenprofil 30 gebildeten Kanals eine Deckplatte 54 von grundsätzlich trapezförmiger Gestalt und von der unteren Stirnflächenplatte 53 nach dem durch das Rinnenprofil 30 gebildeten Kanal eine ähnliche nicht dargestellte Bodenplatte. Diese Platten schließen die Füllkammerhälften 28 an ihrer oberen und unteren Seite. Ein-
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zelne einer Mehrzahl von untereinander gleichen horizontalen Querplatten 55 erstrecken sich von der unteren horizontalen Kante der oberen Stirnplatte 52 aus nach rückwärts, wobei die Kanten der horizontalen Stirnplatte 49 und die obere Kante der unteren Stirnplatte 53 sich nach dem Rinnenprofilabschnitt 30 hin in zueinander parallelen im Abstand voneinander liegenden Ebenen erstrecken und derart zueinander parallele Füllkammern' 56 (F i g. 6) bilden, die voneinander durch nach den offenen Bereichen 51 (F i g. 3) hin führende Abströmkanäle 57 (F i g. 3) getrennt sind. Die rückwärtigen Ecken der Querplatten 55, die dem rechteckigen Rinnenprofilabschnitt 30 benachbart sind, weisen dreieckige Nuten (F i g. 4) auf und kurze vertikale Abstandshalterplatten 58 und 59 erstrecken sich in horizontaler Richtung in der Querrichtung zwischen einander gegenüberliegenden Seiten des Rinnenprofilabschnitts 30 und in vertikaler Richtung zwischen den Platten 55 quer über den Abströmkanal 57. Hierdurch wird verhindert, daß Luft aus dem durch den Rinnenprofilabschnitt 30 gebildeten Kanal in die Abströmkanäle 57 fließt. In umgekehrtem Sinne erstrecken sich vertikale Seitenplatten 60 (die rechts in F i g. 4 ersichtlich sind) zwischen den Seitenkanten der oberen Platte 54 und der nächstunteren Querplatte 55 zwischen den Kanten dieser Querplatten E, die durch die Stirnplatten 49 miteinander verbunden sind, sowie zwischen der nicht dargestellten Bodenplatte und der untersten Querplatte 55, um derart die Füllkammern 56 seitlich zu schließen. In jedem der Abteile 28 fließt die Luft aus der sich in vertikaler Richtung erstreckenden, durch die Rinnenprofilabschnitte 30 begrenzten Öffnung und den vertikalen Abstandshalterplatten 58 und 59 und wird in die horizontalen, im Abstand voneinander liegenden Füllkammem 56 abgeleitet. Aus diesen Füllkammern 56 wird die Luft auf die Oberfläche der Glasscheibe 16 durch eine Mehrzahl von im gleichmäßigem Abstand voneinander angeordneten Düsen 61 (Fd g. 5 und 6), die in den Stirnplatten 49 gelagert sind, aufgeblasen. Diese Stirnplatten 49 sind hinreichend groß bemessen, um auf ihnen sechs horizontale Düsenreihen unterbringen zu können. Gemäß der Erfindung erstrecken sich längs der oberen und unteren Kanten der Stirnplatten 49 auf die Glasscheibe hin horizontale Ablenkplatten 62 (F i g. 5), welche Druckbereiche begrenzen und diese Druckbereiche von den dazwischenliegenden Abströmbereichen 51 trennen. Die aus den Düsen 61 in dem mittleren Bereich der Platten 49 ausgeblasene Luft muß in vertikaler Richtung durch langgestreckte, mit den Bezugszeichen 63 (F i g. 6) bezeichnete Räume zwischen der Glasscheibe 16 und den Ablenkplatten 62 strömen, wodurch sich ein geringfügiger Gegendruck in dem Bereich zwischen den Ablenkplatten 62 ergibt. Diese Strömung der Luft ist in F i g. 6 durch die Pfeile angedeutet.
Gemäß der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die Ablenkplatten 62 als Stege bzw. Rippen zwischen der obersten und untersten horizontalen Reihe von Düsen 61 in jeder Stirnplatte 49 ausgebildet. Die Stege und Düsen 61 sind vorzugsweise aus einem Stück, und zwar aus einem elastomeren Werkstoff, wie Kautschuk, geformt, welcher als federndes Kissen wirkt, falls die Glasscheibe 16 als Folge von Querschwingungen auf die Düsen oder Stege auftreffen sollte. Da die zu beblasenden Glasscheiben nicht immer so breit sein werden, wie der Füllkasten 27, erstrecken sich im seitlichen Abstand voneinander Ablenkstege 64 in vertikaler Richtung zwischen den horizontalen Ablenkstegen 62, welche verhindern, daß Luft seitlich zwischen den horizontalen Ablenkstegen 62 hindurchfließt, ohne einen Gegendruck zu erzeugen. Da zwischen den oberen und unteren Ablenkstegen 62 vier Reihen von Düsen 61, und zwar nach einem quadratischen Muster im Abstand voneinander angeordnet sind, weist jede der
ίο aus Ablenkstegen und Düsen gebildeten Konstruktion vorzugsweise vier Düsen 61, die durch die Stege 64 miteinander verbunden sind, auf. Jeder der Enddüsen 61 der Gruppe ist ein halber solcher Steg 65 zugeordnet, der von ihr aus mit den Stegen 64 fluchtend vorspringt. Dadurch, daß die Halbstege 65 längs der oberen und unteren Kanten der Platten 49 miteinander fluchten, werden feste Ablenkplatten 62 gebildet. Zusätzlich können die gleichen Konstruktionen auch in vertikaler Richtung, und zwar so angeordnet sein, daß eine Mehrzahl von Ablenkplatten gebildet ist, welche ein seitliches Strömen, von Luft zwischen den Stegen 62 hindurch begrenzen und den Druckaufbau zwischen der Glasscheibe 16 und den Platten 49 unterstützen. Den Düsen 61 wird Luft aus den Füllkammern 56 durch Öffnungen 66 in deren Stirnplatten 49 zugeführt. Zum Halten der Steg- und Düsenkonstruktionen an ihrer Stelle können verschiedenartige Vorrichtungen verwendet werden. Vorzugsweise werden für diesen Zweck geflanschte Vorsprünge 67 (F i g. 6) am inneren Ende der Düsen 61 verwendet, welche sich durch die Öffnungen 66 erstrecken und deren seitlich abgebogene Teile der rückwärtigen Seite der die Öffnungen 66 umgebenden Bereiche der Platten 49 anliegen. Die Düsen 61 weisen vorzugsweise ferner Flansche 68 auf, welche der Stirnfläche der Platten 49 anliegen und die Stabilität der Steg- und Düsenkonstruktion in seitlicher Richtung verbessern, wenn diese an den Plätten 49 montiert ist.
Die gleichen aus Düsen und Stegen bestehenden Formkörper werden auch in horizontaler Richtung längs der Bodenkante der oberen Stimplatte52 und an der sechsten Reihe von Löchern 66 oberhalb der Bodenkante der Platte 52 angeordnet. Zusätzliche aus Düsen und Stegen bestehende Körper werden außerdem, wie das aus F i g. 5 ersichtlich ist, in vertikaler Richtung zwischen dem Boden und den sechsten Reihen vorgesehen. Teilabschnitte der aus Düsen und Stegen bestehenden Konstruktionen werden ferner in vertikaler Lage oberhalb der sechsten Reihe so angeordnet, daß sich ein gleichmäßiges Muster der Luftverteilung in dem der oberen Kante der Platte 52 benachbarten Bereich ergibt.
Die untere Stirnplatte 53 ist in der grundsätzlich gleichen Weise wie die Platte 52 ausgebildet, d. h.. sie weist wie diese Formkörper mit Düsen und Stegen, lediglich in umgekehrter Anordnung derselben, auf.
Um eine gleichmäßige Verteilung der Luft auf die den Ausblasebereichen gegenüberliegenden Glasscheiben zu erzielen, wird eine zweite Ausführungsform einer aus einem Formkörper bestehenden Düsenkonstruktion 69, die am besten aus F i g. 6 ersichtlich ist, verwendet. Diese Düsenkonstruktion besteht aus einem grundsätzlich T-förmigen Formkörper, dessen Querbalken sich in vertikaler Richtung erstreckt und den Boden- und Kopfquerplatten 55 der gegenüberliegenden Füllkammern 56 anliegt. In
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den Platten 55 sind Löcher 66 a vorgesehen, in zontal gelagerte Kurbelwellen 74 a. Jede der Kurbelweiche die gegenüberliegenden Enden der Querbalken wellen 73 und 74 weist doppelte Kröpfungen 75 auf, der T-förmig gestalteten Konstruktionen 69 so einge- die in der gleichen Winkelstellung angeordnet sind setzt werden, daß ihre Flansche 67 a die inneren und deren jeder eine Konsole 71 und 71' bzw. eine Flächen der Platten 55 hintergreifen. Jede der T-för- 5 Konsole 72 und 72' aufnimmt. Die Kurbelwellen 73 mig gestalteten Konstruktionen^ weist ein Paar von und 74 zentrieren daher die Füllkästen 27 und 27' grundsätzlich L-förmig gestalteten Düsenöffnungen 70 in unmittelbar einander gegenüberliegender Weise, auf, deren jede sich durch einen der Flansche 67 Die Kurbelwellen 73 und 74 tragen Ggengewichte, erstreckt und über diesen vorspringt, um in der welche das Gewicht der Füllkästen 27 und 27' aus-Ebene der Düsen 61 unter Bildung des gleichen io gleichen. Die Füllkästen 27 und 27' werden durch netzartigen Musters zu enden. einen Antrieb in Schwingungen versetzt. Dieser An-
Die aneinander gegenüberliegenden Seiten der trieb besteht aus einem auf einer der unteren Kurbel-Glasplatte 16 angeordneten Füllkästen 27 sind von . wellen 64 sitzenden Kettenrad 77, das über eine im wesentlichen gleicher Ausbildung, jedoch ist der Kette 78 und das Kettenrad 79 getrieben wird, welch eine das Spiegelbild des anderen, so daß die auf 15 letzteres auf einer Vorgelegewelle 80 sitzt. Diese Vorden Platten 49 gebildeten, durch die Stege 62 und 64 gelegewelle wird selbst über einen Kettenradantriebsbegrenzten Druckbereiche wie die Abströmbereiche mechanismus 81 von einem Motor 82 aus ange-51 grundsätzlich einander gegenüberliegen. Wenn trieben.
eine Glasscheibe 16 zwischen die einander gegen- Durch.den Motor 82 wird also eine der Kurbelüberliegenden Blaskopfkonstruktionen eingebracht 20 wellen 74, welche die Füllkästen 27 und 27' in wird, so muß die Luft aus den Düsen 61 über die Schwingbewegung versetzen, getrieben. Die vier Stege 62 nach den Abströmbereichen, 51 fließen. So- Kurbelwelleii 73 und 74 drehen sich gemeinsam und bald eine Glasscheibe 16 z. B. durch einen vagabun- versetzen die Füllkästen 27 und 27' in eine transliatodierenden Luftstrom oder während ihrer Bewegung rische Bewegung in einer Kreisbahn. Während dieser in den oder aus dem Raum zwischen den Blasköpfen 25 Bewegung der Füllkästen 27 und 27' gleiten die nach einem der Blasköpfe 10 hin bewegt wird, ver- Flächen 31 über die Stirnflächen der Flansche 32 in ringert sich der freie Zwischenraum 63 zwischen den die Abdichtung zwischen diesen Teilen aufrechterhal-Stegen 62 und der Glasscheibe, so daß der Luftdurch- tender Weise. .
fluß nach den Ausströmbereichen 51 gedrosselt und Wenn mittels der Hebevorrichtung 21 ein auf den dadurch der Druck, der zwischen den Platten 49 30 Rollen 25 befindlicher Wagen 17 abgesenkt und hierund der Glasscheibe herrscht, gesteigert wird. Gleiche durch eine Glasscheibe 16 zwischen die einander gezeitig wird der freie Zwischenraum 63 zwischen der genüberliegenden Blasköpfe verbracht worden ist, Glasscheibe 16 und den Stegen 62 auf der Seite des wird der Zylinder 48 beaufschlagt, und es werden die gegenüberliegenden Blaskopfes größer, so daß der Ventile 36 und 36' geöffnet, so daß nunmehr Luft Druck zwischen der Glasscheibe und den entspre- 35 von den Gebläsen 34 und 34' durch die Düsen 61 chenden Platten 49 dieses Blaskopfes absinkt. Dieser und 61' und 70 und 70' strömen kann. Gleichzeitig Druckanstieg auf der einen Seite der Glasscheibe und wird der Motor 42 angelassen und bewirkt die Druckabfall auf deren anderen Seite bewirkt, daß schwingende Bewegung der Füllkästen 27 und 27', sich die Scheibe nach ihrer Mittellage zurückbewegt. durch welche die aus den Düsen austretenden Blas-Demzufolge wird jeder Bewegung der Scheibe aus 40 strahlen gleichmäßig über alle Teile der Glasscheibe einer Lage außerhalb der Mittellage zwischen den verteilt werden.
Blasköpfen automatisch eine Gegenwirkung ent- Die Luft, die aus der Mehrzahl der Düsen 61 und
gegengesetzt und dadurch jede schwingende Bewe- 61' austritt, muß über die Stege 62 nach den Ab-
gung der Glasscheibe zwischen den Blasköpfen sehr Strömbereichen 51 und durch die Kanäle 57 nach
schnell gedämpft. 45 außen abfließen. Sobald sich die Glasscheibe 16 nach
Die aus den Düsen 61 und 70 austretenden, auf einer Füllkammer hin bewegt, wird hierdurch die
die Glasscheibe auftreffenden Luftstrahlen verdrän- über die Stege 62 oder 62', je nach der Richtung
gen die in der Nachbarschaft der Glasscheibe 16 be- dieser Bewegung, fließende Luft gedrosselt. Hierdurch
fmdliche Warmluftschicht, welche sonst die Kühl- wird der Luftdurchfluß je nach dem Einzelfall durch
geschwindigkeit des Glases herabsetzen würde. Der 5° die Düsen 61 oder 61' verringert, welche Luft den
Luftstrahl jeder Düse trifft auf einen bestimmten Druckbereichen zuführen, welche abgedrosselt werden,
Bereich der Glasscheibe auf. Um zu erzielen, daß die so daß der Druckabfall durch die Düsen 61 hindurch
aus den Düsen austretenden Luftstrahlen auf alle geringer wird. Dadurch, daß der Druck in der Füll-
Bereiche der Glasscheibe auftreffen, werden die kammer 46 erheblich oberhalb des atmosphärischen
Füllkästen 27 und 27 a in eine solche Schwingbewe- 55 Druckes liegt, wird durch die Verringerung des
gung _ versetzt, daß die Düsen eine Kreisbahn be- Durchflusses durch die Düsen sehr schnell innerhalb
schreiben. des Zwischenraumes zwischen den Stegen, der Glas-
An den oberen Enden der Seitenplatte 50 scheibe und der Fläche des Blaskopfes ein Druck (F i g. 1) der Füllkästen 27 und 27' sind Konsolen 71 aufgebaut, durch welchen die Glasscheibe von dem angeordnet, welche sich seitlich, und zwar in zuein- 60 Blaskopf, nach welchem sie sich hinbewegt hat, wegander entgegengesetzten Richtungen, nach außen er- gedruckt wird. Während sich die Glasscheibe nach strecken. An den unteren Enden der Seitenplatten 50 einem Füllkasten hin bewegt, entfernt sie sich von sind ähnliche, sich ebenfalls in seitlicher Richtung dem gegenüberliegenden Füllkasten, mit dem Ergebnach außen unterhalb der Konsolen 71 erstreckende nis, daß der Druck an der gegenüberliegenden Seite Konsolen 72 angeordnet. Mit den Konsolen 71 und 65 der Glasscheibe abfällt und diese sich nach einer 71' fluchten an einander gegenüberliegenden Seiten Mittellage zurückbewegt. Hierdurch wird die schwinder Füllkästen 27 und 27' angelenkte obere Kurbel- gende Bewegung zwischen den Blasköpfen sehr wellen 73 und mit den Konsolen 72 und 72' hori- schnell gedämpft.
Als Beispiel beträgt im Falle einer Ausführungsform der Erfindung der Durchmesser der Düsen 1,27 cm, die Düsen sind auf einem Quadrat von etwa 5 cm Seitenlänge angeordnet, und die Stege 62 springen bis zu 5 cm von der Mittellage der Glasscheibe an gemessen vor.
Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß die Luft, die aus den sechs Düsen jeder dieser vertikalen Reihen an der Platte 49 kommt, sich so verteilt, daß drei Düsen in aufwärtiger Richtung nach einem Äbstrpmbereich 51 hin und drei weitere Düsen nach unten nach einem anderen Abströmbereich 51 hin blasen, so daß die aus 2"1Va Düsen kommende Luft zwischen der Glasscheibe und den Stegen 62 durch einen Flächenbereich von 5 · 5 oder etwa 26 cm2 hindurchströmen muß. Der gesamte Querschnitt von 22/2 Düsen entspricht 3,26 cm2, so daß die Geschwindigkeit der über den Steg abströmenden Luft das 3,26- geteilt durch 20fache, d. h. das etwa 0,125'fache der Strömungsgeschwindigkeit der Luft durch die Düsen beträgt.
Die kinetische Energie eines abströmenden Mediums ist proportional dem Quadrat seiner Geschwindigkeit und deshalb der Druckanfall durch eine Einschnürung hindurch eine Funktion des Qpadrätes der änderung der Geschwindigkeit während des Strpmens durch die Einschnürung. Der Druck an dem Steg beträgt dann etwa Ö,1252, d. h. das 0,0156fache des Druckabfalll in den Düsen unter Vernachlässigung des Eintrittsyerlustes. Falls der Druck in der Füllkammer 265 mm WS beträgt, beträgt der Druckabfall in den Düsen 261 mm WS und der Rückdruck abr strömseitig über den Stege 2 mm WS.
Unter der Annahme, daß die Glasscheibe 16 sich um 1,3 cm aus ihrer Mittellage nach einer der Reihen von Düsen 61 und Stegen 62 hin bewegt, beträgt die Größe des Abstrpmbereiches 5,3 :4,0 cm2 = 21,2 cm2 und die Geschwindigkeit 3,5 geteilt durch 21,2 oder das Ö,167fache der Geschwindigkeit an (Jen Düsen.
Der Gegendruck über das Wehr hinüber beträgt dann das 0,0278fache des Druckabfalles in den Düsen oder 7,3 mm WS- Das bedeutet eine Druckerhöhung um 7,3 — 4, d. h. 3,3 mm WS.
Gleichzeitig hat sich die andere Seite der Glasscheibe um etwa 1,3 cm weiter von den benachbarten Stegen 62 wegbewegt, so daß die Größe des Abströmbereiches auf dieser Seite 32,3 cm2 beträgt und sich eine Geschwindigkeit der über den Steg strömenden Luft von 3,2 geteilt durch 32,3 oder etwa das 0,1 fache der Geschwindigkeit in den Düsen ergibt. Das ergibt einen Gegendruck von nur 2,6 mm WS über den Steg hinüber oder einen Druckabfall von 4—26, d.h. 1,4 mm WS. Die zusammenwirkenden Änderungen des ,Gegendruckes, welche bestrebt sind, das Glas in die Mittellage zu verbringen, betragen also 1,1 + 3,2 mm, d.h. etwa 4,3 mm WS, was 39 kg/m2 entspricht. Da sich der Gegendruck über die Abströmbereiche (vgl. F i g. 5) im wesentlichen nicht ändert, wirkt der zentrierend wirkende Druck auf zehn Sechzehnte! des gesamten Bereiches der Glasscheibe, welcher mehr als ausreichend ist, um das Verbringen der Glasscheibe in die Mittellage zu bewirken.
Nachdem die Glasscheibe 16 abgekühlt worden ist, wird der Wagen 17 über die Rollen 25 in die Entladestellung verfahren, der Motor ,82 ausgeschaltet, um die Schwingbewegung der Füllkästen 27 und 27' stillzusetzen, und der Zylinder 58 betätigt, um die Luft abzusperren.
Die Glasscheibe wird von dem Wagen 17 abgenommen, eine neue Scheibe eingesetzt und der Wagen in die Stellung oberhalb der Finger 24 der Hebevorrichtung wird die Glasscheibe in den Erhitzungspfen gehoben, nach dem Erhitzungsyorgang aus diesen? wieder abgesenkt und zwischen die Füllkästen 26 und 27' verbracht. Darauf wird der Zylinder 48 beaufschlagt, um die Luft anzuschalten, der Motor eingeschaltet, und der Äbkühlvorgang wiederholt sich.
- Selbstverständlich können die vorstehend .aufgezählten ebenso wie weitere Merkmale der Erfindung noch vervollständigt werden. Die Erfindung schafft durch ,das Vorhandensein dieser Merkmale eine Blaskopfkonstruktion, welche eine Werkstoffplatte zwi7 sehen einander entgegenwirkenden, auf gegenüberliegende Seiten der Platte aufgeblasenen Strahlen eines Blasmittels selbständig zentriert.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Blaskopf anordnung, insbesondere zum Kühlen einer vertikal angeordneten Glasscheibe zwir sehen einem Paar sich gegenüberstehender Blasköpfe, wobei an den Stirnwänden der Blasköpfe Austrittsdüsen für ein Kühlmedium vorgesehen sind und eine große Düsenzahl ein erhebliches Stuck von jeder Stirnwand gegen die gegenüberliegende Stirnwand vorragend angeordnet ist, gekennzeichnet durch je um eine Reihe von Düsen angeordnete Staueiemente (62, 64) zur Unterstützung des Druckaufbaus zwischen Scheibe (16) und Stirnplatte (49) und durch außerhalb
dieser Stauelemente (62, 64) vorgesehene Äbr Strömeinrichtungen (51) für das aus den Blasköpfen stammende Medium.
2. Blaskopf anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß jeder Blaskopf eine
Vielzahl von im Abstand angeordneten Stirnwänden (49) aufweist, wobei der Raum liierzwischen die Abströmeinrichtungen (51) bildet.
3. Blaskopf anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauelemente bzw. Stegteile benachbarte Düsenelemente miteinander verbinden (F i g. 6).
4. Blaskopf anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenelemente in horizontalen und vertikalen Reihen angeordnet sind, wobei die im Abstand angeordneten horizontalen Düsenelementreihen über horizontale Staubereiche verbunden sind, von denen wenigstens einige Vertikalreihen durch vertikale StegT teile miteinander verbunden sind.
5. Blaskopfanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Stegteile der Vertikalreihen unter Abstand zu den horizontalen Stegteilen enden.
6. Blaskopf anordnung nach Anspruch 4, da- ?,° durch gekennzeichnet, daß jede Stirnwand einem
Vollkörperabschnitt zugeordnet ist und eine Vielzahl von Düsenelementen in diesen Äbströmöffnungen aufweist, wobei benachbarte Vpllkörp.err teile miteinander verbunden sind und so Kanäle 6S zum Fördern des Mediums von den benachbarten •Vollkörperteilen gegen den gegenüberliegenden Blaskopf geschaffen werden.
7. Blaskopf anordnung nach Anspruch 4, da-
durch gekennzeichnet, daß sich die gegenüberstehenden Blasköpfe zueinander spiegelbildlich ausgebildet sind.
8. Blaskopf anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Überfüh- s ren dieses Paares von Blasköpfen zusammen in Ebenen, die im allgemeinen parallel zu der hierzwischen befindlichen Glasscheibe liegen.
9. Blaskopfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Blaskopf eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Stirnwänden aufweist und der Raum zwischen diesen die Abströmeinrichtung bildet und jede Stirnwand einem Vollkörperabschnitt zugeordnet ist, so daß jeder Blaskopf eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Vollkörperabschnitten umfaßt, daß eine Vielzahl von Düsenelementen in dem Abströmraum zwischen benachbarten Vollkörperabschnitten angeordnet ist und durch benachbarte
Vollkörperabschnitte getragen wird, derart, daß das Medium von den benachbarten Vollkörperabschnitten gegen den gegenüberliegenden Blaskopf gefördert wird.
10. Blaskopfanordnung nach Anspruch 1, wobei jeder Blaskopf eine Vielzahl solcher durch die Stauelemente gebildeter Abteilungen aufweist und die Ausströmeinrichtung Ausströmöffnungen zwischen bestimmten Abteilungen besitzt, derart, daß das Medium durch die Düsen tritt und auf die Scheibe bei relativ hoher Geschwindigkeit auftrifft und zurückgelenkt wird und zwischen den Düsenelementen bei relativ niedriger Geschwindigkeit sowie zu einem Stauelement strömt, über das das Medium bei einer Geschwindigkeit größer als die genannte niedrige Geschwindigkeit strömt und daß ein Gegendruck in jeder Abteilung zur Zentrierung einer Scheibe zwischen den Blasköpfen hervorgerufen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE19651471991 1964-01-29 1965-01-14 Blaskopfanordnung, insbesondere zum Kühlen von Glasscheiben Pending DE1471991B2 (de)

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