DE1472995B2 - Elektrophotographisches kopiergeraet - Google Patents
Elektrophotographisches kopiergeraetInfo
- Publication number
- DE1472995B2 DE1472995B2 DE19641472995 DE1472995A DE1472995B2 DE 1472995 B2 DE1472995 B2 DE 1472995B2 DE 19641472995 DE19641472995 DE 19641472995 DE 1472995 A DE1472995 A DE 1472995A DE 1472995 B2 DE1472995 B2 DE 1472995B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- application device
- electrophotographic
- carriage
- toner
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/22—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
- G03G15/26—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is obtained by projection of the entire image, i.e. whole-frame projection
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electrophotography Configuration And Component (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches Kopiergerät, bestehend aus
einer elektrostatischen Aufladevorrichtung für das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial, einer
Belichtungsvorrichtung, einer Antragvorrichtung für den Entwickler und Mittel zum Halten der Vorlage
und des Aufzeichnungsmaterials.
Bekanntlich werden elektrophotographische Bilder in der Weise hergestellt, daß man ein elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Träger und einer photoleitfähigen Schicht,
zunächst elektrostatisch auflädt, beispielsweise mit Hilfe einer ,Koronaentladung, das geladene Aufzeichnungsmaterial
belichtet, wobei die Ladung an den vom Licht getroffenen Stellen abfließt, und das auf
diese Weise entstandene Ladungsbild durch Bestreuen mit einem elektroskopischen Harzpulver, dem sogenannten
Toner, sichtbar macht und durch Erhitzen oder Behandeln mit einem Lösungsmittel fixiert. Es
ist bekannt, diese aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte zum Funktionsablauf teil- oder vollautomatisch
arbeitender Kopiervorrichtungen zu machen. So wird z. B. in einer bekannten Vorrichtung eben mit
der lichtempfindlichen Schicht nach oben liegendes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial in
der Weise mit einem Bild versehen, daß zuerst ein hin- und herbeweglicher Wagen, der mit einer Koronaaufladevorrichtung
versehen ist, über das Material bewegt wird und dieses dabei auflädt, daß es dann
bildmäßig belichtet und darauf mit Hilfe einer magne-. tischen Tonerantragvorrichtung, die auf einem weiteren
eben hin- und herbeweglichen Wagen angeordnet
ίο ist, entwickelt wird. Diese Vorrichtung hat den Nachteil,
daß sie durch die zwei getrennten Wagen recht unhandlich ist und daß diese sich in ihrem Funktionsablauf gegenseitig leicht stören.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartige Vorrichtung, die sich insbesondere für nichtflexibles ebenes Aufzeichnungsmaterial, wie z. B. lithographische Platten, eignet, handlicher zu gestalten und die durch zwei getrennte Wagen bedingten möglichen gegenseitigen Störungen auszuschalten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartige Vorrichtung, die sich insbesondere für nichtflexibles ebenes Aufzeichnungsmaterial, wie z. B. lithographische Platten, eignet, handlicher zu gestalten und die durch zwei getrennte Wagen bedingten möglichen gegenseitigen Störungen auszuschalten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektrostatische Aufladevorrichtung und
die Tonerantragvorrichtung auf einem gemeinsamen hin- und herbeweglichen Wagen untergebracht sind.
In einer vorteilhaften Ausführung ist die Antragvorrichtung für den Entwickler eine an sich bekannte
magnetische Antragvorrichtung und die elektrostatische Aufladevorrichtung für das elektrophotographische
Material eine an sich bekannte Koronavorrichtung. Die magnetische Antragvorrichtung für
den Entwickler kann während der Entwicklung abgesenkt und während der elektrostatischen Aufladung
angehoben werden. Dabei wird das Antragsystem für
den Toner mit Hilfe von Kniehebeln und Nocken betätigt. An dem hin- und herbeweglichen Wagen
sind Mittel vorgesehen, die das Antragsystem für den Toner in einem bestimmten Abschnitt der horizontalen
Bewegung des Wagens vertikal auf und ab bewegt. Der Wagen ist mit der Antragvorrichtung für
den Toner in der Weise verbunden, daß sie auf und ab bewegt wird, wenn der Wagen eine Nocke passiert.
Das magnetische Antragsystem beinhaltet einen Magneten, z. B. einen permanenten oder einen
Elektromagneten, der in einem Abschnitt der horizontalen Bewegung des Wagens durch eine Nocke
gehoben und gesenkt werden kann.
Die erfindungsgemäße Vereinigung von Auflade- und Entwicklungsvorrichtung auf einem hin- und
herbeweglichen Wagen ermöglicht eine kleinere und* damit handlichere Ausführung des Kopiergerätes,
wobei wegen der gleichzeitig erzielbaren einfachen Anordnung auch ein besseres Funktionieren und
schnelleres Arbeiten ermöglicht wird.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen näher erläutert, in denen eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Apparates dargestellt ist.
In Fi g. 1 wird, der Apparat der vorliegenden Erfindung
perspektivisch dargestellt. Die obere Klappe ist geöffnet, so daß die zu kopierende Vorlage eingelegt
werden kann.
In F i g. 2 wird der Apparat wie in F i g. 1 perspektivisch dargestellt. Hier ist jedoch die obere Klappe
geschlossen und die untere Klappe geöffnet, so daß sie.das elektrophotographische Material aufnehmen
kann.
In F i g. 3 wird der untere Teil des in Fi g. 1 und 2 gezeigten Apparates dargestellt. Hierbei wurde der
obere Gehäuseteil fortgelassen;
F i g. 4 stellt einen Schnitt entlang der Linie 4-4
F i g. 4 stellt einen Schnitt entlang der Linie 4-4
des in F i g. 3 gezeigten Teiles dar, in Pfeilrichtung gesehen;
F i g. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 5-5 des in F i g. 3 gezeigten Teiles, ebenfalls in Pfeilrichtung
gesehen;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in
Fig.4;
F i g. 7 ist eine schematische Darstellung der vier Stellungen der Entwicklungsvorrichtung während der
Aufladungsphase;
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung der vier
Stellungen der Entwicklungsvorrichtung während der Entwicklungsphase.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht der Apparat
Welle 52 exzentrisch verdreht, wodurch die Bügelnocken 46 angehoben werden. Die an den Bügeln 36
angebrachten Räder 54 liegen dabei unter Spannung gegen die Bügelnocken 46, hervorgerufen durch die
5 Zugfedern 44. Während der Ladungsphase bewegt sich der Wagen 26 nach rechts (s. F i g. 7), wobei die
das Gehäuse 40 tragenden Räder 56 über die Gehäusenocken 58 laufen (s. Stellungen 2 und 3, F i g. 7),
bis sie die Stellung 4 in F i g. 7 erreicht haben. Sie ίο bleiben ebenso wie das Gehäuse dadurch angehoben,
daß sich die unteren hakenförmigen Enden 60 der Winkelhebel 36 an der die Räder 56 tragenden Achse
62 festhaken. Während sich der Wagen nach rechts bewegt (s. F i g. 7), rasten die oberen Haken 68 der
aus einem Gehäuse, das sich zweckmäßig aus einem 15 Winkelhebel an der Achse 64 ein, auf der sich die
oberen Teil 2 und einem unteren Teil 4 zusammen- den Magneten 42 tragenden Räder 66 befinden. Das
setzt, um das Innere des Gehäuses leichter zugänglich Einrasten der Haken 68 an der Achse 64 wird durch
zu machen. Im Bedarfsfalle kann es jedoch auch aus Hinabrollen der Räder 66 über die Nocken 70 bis zu
eiaem einzigen Teil bestehen. Der obere Gehäuse- dem Punkt, an dem das Einrasten erfolgt, bewirkt,
teil 2 hat einen automatischen Zeitmesser 5 und eine 20 Der mit der Achse 64 verbundene Magnet 42 wird
Tür 6, auf der sich eine Platte 8 befindet, die die zu während des Aufladungsvorganges ebenfalls angekopierende
Vorlage aufnimmt. Die Vorlage (hier hoben, wie aus Stellung4 in Fig. 7 ersichtlich ist.
.nicht abgebildet) wird von der Platte 8 und der durch Nach Aufladung des Aufzeichnungsmaterials
ein Scharnier an der Tür angebrachten Gläsplatte 10 kehrt der Wagen 26 in die Ausgangsstellung zurück
festgehalten. Im oberen Gehäuse befinden sich meh- 25 (s. Fig. 7), und nach der Belichtungsphase beginnt
rere Glühlampen 12, die zur Beleuchtung des Origi- der Entwicklungsvorgang. Er wird ausgelöst durch
nals während des Belichtungsvorganges dienen. Das Drehen der Kurbel 48, die die gekröpften Teile 50
Abbild der zwischen der Platte 8 und der Glasplatte der Welle 52 und die Bügelnocken 46 niederdrückt,
10 befindlichen Vorlage wird mit Hilfe des Spiegels wodurch die Winkelhebel 36 entgegen der Uhrzeiger-14
und des Objektivs 16 auf ein elektrophotographi- 30 richtung gedreht werden, wie die Stellungen 1 und 2
sches Aufzeichnungsmaterial 18 im unteren Teil des in Fig. 8 zeigen. Während sich das Gehäuse 40 nach
Gehäuses projiziert. Dieses Material wird durch rechts bewegt (s. Fig. 8),-rollen die Räder 66 über
die geöffnete Tür 20 in den Apparat hineingelegt die Magnetnockeri 70 hinab und führen damit den
(s. Fig. 2). Magneten42 nach unten, so daß er sich dem im
Wie F i g. 3 zeigt, wird das elektrophotographische 35 Tonerbehälter 31 befindlichen Toner 32 nähert. Wird
Aufzeichnungsmaterial im unteren Gehäuse 4 fest- die Rechtsbewegung der Antragvorrichtung fortgesetzt,
so laufen die das Gehäuse tragenden Räder 56 über die Gehäusenocken 58 hinauf, und während
sie auf der anderen Seite der Gehäusenocken hinab-40
laufen (s. Stellung 3 in F i g. 8), werden die Winkelhebel
wieder in Uhrzeigerrichtung geneigt, da die Räder 54 über die Abschrägung 72 an den Bügelnocken
46 laufen. Die Drehung der Winkelhebel 36 in Uhrzeigerrichtung führt zum Einhaken der unteren
häuseteiles angebracht, daß er in Längsrichtung hin- 45 Bügelenden 60 an der Achse 62, so daß das Gehäuse
und.herlaufen kann. Auf der linken Seite der in 40 angehoben bleibt, wie aus Stellung4 in Fig. 8
Fig. 3 gezeigten Vorrichtung befindet sich ein Be- hervorgeht. Die Achse 64 und der Magnet 42 bleiben
hälter 31, der den Toner 32 enthält. Der Toner wird jedoch gesenkt, d. h. in der gleichen Lage wie bei
durch eine aus einer drehbaren Welle mit mehreren Stellung 2 und 3 in Fig. 8, wobei der Magnet 42
an ihr befestigten Querstäben 34 bestehenden Rühr- 50 durch den Vorsprung 74 im Gehäuseinnern festgehalvorrichtung
ständig in Bewegung gehalten. ten wird. Der Magnet ist innerhalb des Gehäuses ver-
Der Aufbau des im Gehäuse 30 enthaltenen Ent- schiebbar auf einer Auflage angebracht.
Wicklungsmechanismus geht am deutlichsten aus den Bewegt sich die Antragvorrichtüng nach rechts
F i g. 4, 7 und 8 hervor. Er besteht aus zwei Winkel- (s. F i g. 8), so kann der Magnet, während er über
hebeln 36, die an der Welle 38 im Gehäuse 30 dreh- 55 das elektrophotographische Material geführt wird,
bar angebracht sind. Im Gehäuse 30 befindet sich ein den an ihm haftenden Toner über das elektroweiteres
Gehäuse40 für den Magneten42 (Fig. 8), statische latente Bild vierteilen. Bewegt sich die Anbei
dem es sich entweder um einen Permanentmagrie- tragvorrichtung nach links, wie in F i g. 8 dargestellt,
ten oder um einen Elektromagneten handeln kann. so laufen die Räder 56 wieder über die Gehäuse-Die
Winkelhebel 36 werden durch die Zugfedern 44, 60 nocken 58 und die Räder 66 wieder über die Magnetderen
Befestigungspunkte sich am Gehäuse befinden, nocken 70 zurück. Wenn die Räder 66 über die
in Zugrichtung ständig schräg gehalten. Während der Magnetnocken laufen, wird der mit ihnen verbundene
Ladungsphase, d. h. der elektrostatischen Aufladung Magnet innerhalb des Gehäuses 40 angehoben, und
des Aufzeichnungsmaterials, darf das Gehäuse 40 der anhaftende Toner fällt in den Tonerbehälter
nicht mit dem Aufzeichnungsmaterial in Berührung 65 zurück, da sich am unteren Ende des Gehäuses 40
kommen. Das läßt sich, wie Fig. 7 zeigt, durch eine dünne Kunststoffolie76 befindet und die An-Drehen
der in Fig. 3 dargestellten Kurbel 48 er- ziehungskraft des angehobenen Magneten (s. Fig. 8,
reichen, die ihrerseits die gekröpften Teile 50 der Stellung 1) nicht ausreicht, den an dieser Folie haf-
gehalten, indem man es auf eine Lochplatte 22 legt, wo es durch eine Gebläsevorrichtung 24 angesaugt
wird, die von einem hier nicht abgebildeten Motor betätigt wird. . ! :
Ein Wagen 26 mit einer Vorrichtung zum elektrostatischen Aufladen, d. h. mit den Korona-Drähten
28 und dem die Entwicklungsvorrichtung enthaltenden Gehäuse 30, ist so innerhalb des unteren Ge-
5 6
tenden Toner festzuhalten. Der in den Behälter 31 tungsphase. Dabei werden die Bügelnocken 46 autozurückgefallene
Toner wird mit Hilfe der Rührvor- matisch gesenkt, der Antriebsmotor ausgeschaltet und
richtung 34 wieder mit der Tonermischung 32 ver- die Hochspannungsleitung (hier nicht abgebildet)
mengt. unterbrochen. Die im oberen Teil des Gehäuses 2
Der Antriebsmechanismus für den Apparat wird 5 angebrachten Lampen 12 werden ebenfalls automaam
deutlichsten in F i g. 5 gezeigt. Der Motor 78 (hier tisch betätigt, und die Belichtungsdauer wird auf
nur angedeutet) ist mit dem Zahnrad 80 durch ein dem automatischen Zeitmesser 5 auf der rechten
an dieser Stelle nicht abgebildetes Untersetzungs- Seite des Gehäuses (s. F i g. 1) eingestellt,
getriebe gekoppelt. Die Kette 82 treibt das an der Nach Beendigung des Belichtungsvorganges beWelle 86 befindliche Zahnrad 84 an. An der Welle 86 xo ginnt die Entwicklungsphase. Der Antriebsmotor wird sind ferner die Zahnräder 88 angebracht, die die in Betrieb gesetzt, und bei gesenkten Bügelnocken 46 Ketten 90 antreiben, welche ihrerseits den Wagen 26 läuft der nun nicht mehr von den Kniehebeln gein Bewegung setzen. Die Ketten 90 sind mit dem haltene Magnet 42, getragen von den Rädern 66, die Wagen 26 durch Kupplungsmuffen verbunden, die in Magnetnocken 70 hinab, bis er die Stellung 2 erreicht den Zapfen 92 drehbar gelagert sind. Ein Arm 94 ist 15 hat (s. Fig. 8). Dabei bleibt auf Grund der Anmit einem Ende an den · Zapfen 92 angebracht, mit ziehungskraft des Magneten eine große Menge der dem anderen Ende an der Kette 90, so daß er sich Mischung 32 aus Toner und Trägermaterial an der um den Zapfen 92 dreht, wenn der Wagen 26 sich über das Ende des Gehäuses gespannten dünnen maximal nach rechts bewegt hat (s. Fig. 4). Läuft Kunststoffolie haften. Während sich der Wagen 26 nun die Kette weiter, so wird der Wagen in entgegen- 20 weiter nach rechts bewegt (s. Fig. 8), wird das Gegesetzter Richtung in Bewegung gesetzt. Der Wagen häuse 40 mit dem gesenkten Magneten über die 26 ist durch'die Arme 95 mit dem Zapfen 92 ver- Gehäusenocken 58 geführt, und die hakenförmigen" bunden. -··..' . Bügelenden 60 haken sich an der Achse 62 ein. In
getriebe gekoppelt. Die Kette 82 treibt das an der Nach Beendigung des Belichtungsvorganges beWelle 86 befindliche Zahnrad 84 an. An der Welle 86 xo ginnt die Entwicklungsphase. Der Antriebsmotor wird sind ferner die Zahnräder 88 angebracht, die die in Betrieb gesetzt, und bei gesenkten Bügelnocken 46 Ketten 90 antreiben, welche ihrerseits den Wagen 26 läuft der nun nicht mehr von den Kniehebeln gein Bewegung setzen. Die Ketten 90 sind mit dem haltene Magnet 42, getragen von den Rädern 66, die Wagen 26 durch Kupplungsmuffen verbunden, die in Magnetnocken 70 hinab, bis er die Stellung 2 erreicht den Zapfen 92 drehbar gelagert sind. Ein Arm 94 ist 15 hat (s. Fig. 8). Dabei bleibt auf Grund der Anmit einem Ende an den · Zapfen 92 angebracht, mit ziehungskraft des Magneten eine große Menge der dem anderen Ende an der Kette 90, so daß er sich Mischung 32 aus Toner und Trägermaterial an der um den Zapfen 92 dreht, wenn der Wagen 26 sich über das Ende des Gehäuses gespannten dünnen maximal nach rechts bewegt hat (s. Fig. 4). Läuft Kunststoffolie haften. Während sich der Wagen 26 nun die Kette weiter, so wird der Wagen in entgegen- 20 weiter nach rechts bewegt (s. Fig. 8), wird das Gegesetzter Richtung in Bewegung gesetzt. Der Wagen häuse 40 mit dem gesenkten Magneten über die 26 ist durch'die Arme 95 mit dem Zapfen 92 ver- Gehäusenocken 58 geführt, und die hakenförmigen" bunden. -··..' . Bügelenden 60 haken sich an der Achse 62 ein. In
Der Wagen 26 läuft auf den Rädern 98 über die dieser Stellung lauf en das Gehäuse 40 und der Magnet
Schienen 96. Der Magnet 42 ruht auf den Magnet- 25 42 über das belichtete elektrophotographische Marädern
66 und der Welle'64 (s. F i g. 5). Die Gehäuse- terial und entwickeln das elektrostatische Bild. Nachräder
56 sind an der Welle 62 angebracht. Ferner ist dem der Wagen wieder nach links zurückgelaufen ist
das Triebwerk 100 für die Rührvorrichtung abge- (s. Fi g. 8), wird der Magnet 42 durch die Magnetbildet.
; ■■"..■ nocken70 angehoben. Dadurch wird das magne-Bei
dem für den Betrieb des Apparates erf order- 3° tische Feld auf der Kunststoffolie 74 aufgehoben, so
liehen Stromkreis handelt es sich nicht um eine Neu- daß der anhaftende Toner in den Behälter 31 zurückerfindung.
Er ; kann von einem Fachmann ohne fällt und durch die Rührvorrichtung wieder gründ-Schwierigkeiten;
konstruiert werden und ist deshalb lieh mit der darin befindlichen Mischung vermengt
nicht abgebildet. wird. Das entwickelte elektrophotographische Mate-Die Arbeitsweise des Apparates "wird im folgenden 35 rial kann nun herausgenommen und fixiert werden,
beschrieben: Der Gebläsemotor unter der Vakuum- Außerdem weist die vorliegende Erfindung noch
platte 22 wird in Betrieb gesetzt und das mit einer folgende, in den Figuren nicht dargestellte Vorzüge
Papier-öder Metallunterlage versehene elektrophoto- auf: auf der linken Seite " des' in F i g. 1 gezeigten
graphische Material auf diese Platte gelegt, wie aus Apparates ist eine Tür angebracht, die das Heraus-Fig.
2 hervorgeht. Die zu kopierende Vorlage wird 4° nehmen und Nachfüllen des Tonerbehälters 31 eraüf
die Platte 8 gelegt und mit Hilfe der in Fig. 1 leichtert/ Eine weitere Tür auf der rechten Seite des
gezeigten Deckplatte 10 festgeklemmt; anschließend Apparates führt zu einem Gehäuse, das einen Filterwerden
die Türen 6 und 20 geschlossen. Durch Dre- sack enthält, der das durch die Öffnungen der Vahen
der Kurbel 48. werden die Bügelnocken 46 an- kuumplatte 22 hindurchrieselnde Entwicklungspulver
gehoben, und" sie bewirken' nun, "daß die Magnetvor- 45 auffängt, sowie eine Filterpatrone, die das durch die
richtung im Gehäuse 40 angehoben bleibt. " Korona-Entladung entstehende Ozon absorbiert. Die
Danach wird-der-Motor angelassen; und der Wa- Vakuumplatte22 ist austauschbar, um die Verwengeh
26 bewegt sich nach rechts (s. Fi g. 4, 6,7 und 8), dung von elektrophotographischen Materialien verwobei
er von den Zahnrädern 88.'und den Ketten 90, schiedener Größe zu ermöglichen,
mit denen der Wagen 26 durch die Arme 94'und 95 50 Die Stromquelle, mit deren Hilfe die Koronaentsowie die Zapfen 92 verbunden ist, angetrieben wird. ladung hervorgerufen wurde, enthält eine Vorrich-Während sich der Wagen nach rechts bewegt, wird tung zur Einstellung der Spannung. Die Stärke des eine Hochspannung erzeugt und durch eine hier nicht zur Aufladung verwandten Stromes kann auf einem abgebildete- Stromschiene und einen Gleitkontakt zur Milliamperemeter abgelesen werden. Ferner kann Korona 28 geleitet. Da der Magnet.42 angehoben ist 55 die Entwicklerantrageinrichtung gegen die übrigen (s. Fig. 7), zieht er die im Behälter 31 befindliche Teile des Wagens 26 in bekannter Weise, was nicht Mischung von Toner und Trägermaterial nicht an, so -,aus der Figur hervorgeht, isoliert angeordnet und daß das elektrophotographische Material, wenn der über eine Stromschiene an eine niedrigere Spannung Wagen bei der Aufladungsphase (s. F i g. 7) darüber gleicher Polarität wie die der Koronaspannung angeführt wird, lediglich elektrostatisch aufgeladen 60 gelegt sein. Dadurch läßt sich ein durch Restladung wird. . sich ergebendes unerwünschtes Betonern des BiId-Nachdem der Wagen zur Ausgangsstellung (Stel- Untergrundes des photoelektrischen Materials verlung 1, Fig. 8) zurückgekehrt ist, beginnt die Beiich- meiden. ■ ,
mit denen der Wagen 26 durch die Arme 94'und 95 50 Die Stromquelle, mit deren Hilfe die Koronaentsowie die Zapfen 92 verbunden ist, angetrieben wird. ladung hervorgerufen wurde, enthält eine Vorrich-Während sich der Wagen nach rechts bewegt, wird tung zur Einstellung der Spannung. Die Stärke des eine Hochspannung erzeugt und durch eine hier nicht zur Aufladung verwandten Stromes kann auf einem abgebildete- Stromschiene und einen Gleitkontakt zur Milliamperemeter abgelesen werden. Ferner kann Korona 28 geleitet. Da der Magnet.42 angehoben ist 55 die Entwicklerantrageinrichtung gegen die übrigen (s. Fig. 7), zieht er die im Behälter 31 befindliche Teile des Wagens 26 in bekannter Weise, was nicht Mischung von Toner und Trägermaterial nicht an, so -,aus der Figur hervorgeht, isoliert angeordnet und daß das elektrophotographische Material, wenn der über eine Stromschiene an eine niedrigere Spannung Wagen bei der Aufladungsphase (s. F i g. 7) darüber gleicher Polarität wie die der Koronaspannung angeführt wird, lediglich elektrostatisch aufgeladen 60 gelegt sein. Dadurch läßt sich ein durch Restladung wird. . sich ergebendes unerwünschtes Betonern des BiId-Nachdem der Wagen zur Ausgangsstellung (Stel- Untergrundes des photoelektrischen Materials verlung 1, Fig. 8) zurückgekehrt ist, beginnt die Beiich- meiden. ■ ,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektrophotographisches Kopiergerät, bestehend aus einer elektrostatischen Aufladevorrichtung
für das elektrophotographische Material, einer Belichtungsvorrichtung, einer Antragvorrichtung
für den Entwickler und Mittel zum Halten der Vorlage und des Aufzeichnungsmaterials,
dadurch gekennzeichnet, daß die
elektrostatische Aufladungsvorrichtung und die Tonerantragvorrichtung auf einem gemeinsamen
hin- und herbeweglichen Wagen untergebracht sind. .
2. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antragvorrichtung für den Entwickler eine an sich
bekannte magnetische Antragvorrichtung und die elektrostatische Aufladungsvorrichtung für das
elektrophotographische Material eine an sich bekannte Coronavorrichtung ist.
3. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die magnetische Antragvorrichtung für den Entwickler während der Entwicklung abgesenkt und
während der elektrostatischen Aufladung angehoben werden kann.
4. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auf- und Abbewegung der Antragvorrichtung für den Entwickler durch Nocken hervorgerufen
wird, die der Wagen bei der Hin- und Herbewegung passiert.
5. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einschaltung der Aufladevorrichtung mit der Auf- und Abbewegung der Antragvorrichtung in
der Weise gekoppelt ist, daß die Aufladevorrichtung bei angehobener Antragvorrichtung ein- und
bei abgesenkter Antragvorrichtung ausgeschaltet wird.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US331710A US3256792A (en) | 1963-12-19 | 1963-12-19 | Electrophotographic apparatus and process |
| US33171063 | 1963-12-19 | ||
| DEK0054830 | 1964-12-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1472995A1 DE1472995A1 (de) | 1969-05-08 |
| DE1472995B2 true DE1472995B2 (de) | 1972-07-06 |
| DE1472995C DE1472995C (de) | 1973-01-25 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1472995A1 (de) | 1969-05-08 |
| US3256792A (en) | 1966-06-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2857890C2 (de) | Elektrostatische Kopiervorrichtung mit einem verschiebbaren Träger | |
| DE2701863B2 (de) | Halterung einer auswechselbaren, mit einem photoleitfähigem Aufzeichnungsträger versehenen Trommel | |
| DE2626037C3 (de) | Elektrostatische Kopiervorrichtung mit zwei Umdrehungen einer Aufzeichnungstrommel | |
| DE2167139B1 (de) | Elektrofotografisches Kopiergeraet mit schwenkbarem Teil | |
| DE2408418A1 (de) | Entwicklungsvorrichttung fuer einen elektrophotographischen mehrfarbenkopierer | |
| DE2263707C3 (de) | Einrichtung zur Steuerung einer elektrophotographischen Kopiermaschine | |
| DE2503149A1 (de) | Kombiniertes elektrostatisch-lithographisches kopierverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung | |
| DE3280432T2 (de) | Elektrostatisches kopiergeraet. | |
| DE3936236C2 (de) | ||
| DE2336332A1 (de) | Einrichtung zum entwickeln eines latenten bildes aus elektrostatischen ladungen auf einem elektrisch nicht leitenden traeger | |
| DE69217643T2 (de) | Entwicklungseinheit mit einem Mechanismus zur Tonerpulver-Entleerung von der Entwicklungseinheit | |
| DE3936235C2 (de) | ||
| DE1472995C (de) | Elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE2949338C2 (de) | Vorrichtung zum Verändern des Kopiermaßstabs | |
| DE2716565C2 (de) | Elektrophotographische Kopiervorrichtung | |
| DE1816190A1 (de) | Rasterungseinheit fuer die Halbtonbildreproduktion | |
| DE1472995A1 (de) | Elektrophotographisches Kopiergeraet | |
| DE2321002A1 (de) | Vorrichtung zur belichtung von probebelichtungsfilmen | |
| DE2242501A1 (de) | Verfahren zum erzeugen eines bildes auf einer elektrostatisch aufgeladenen oberflaeche | |
| DE3141424C2 (de) | Belichtungsvorrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE2522171B2 (de) | Steuervorrichtung zum herstellen von teilfarbbildern auf einem elektrophotographischen aufzeichnungsmaterial | |
| DE2027595B2 (de) | Verfahren zum Herstellen mehrfarbiger Kopien und Steuereinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2813641C3 (de) | Elektrofotografisches Kopiergerät mit einer austauschbaren endlichen Fotoleiterbahn | |
| AT211671B (de) | Elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE2055510A1 (de) | Elektrodenanordnung fur eine nach dem fotoelektrophoretischen Abbildungs verfahren arbeitende Kopiermaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |