DE1475889A1 - Mit Spannverschluss versehener Aussenring - Google Patents
Mit Spannverschluss versehener AussenringInfo
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Description
- Mit Spannverschluss versehener Aussenring Die Erfindung betrifft einen mit Spannverschluss versehenen Aussenring zum Vergiessen von Tonrohrverbindungen mit Muffenübergriff, bestehend aus einem im wesentlichen einen rechtwinkligen 4uerschnitt aufweisenden, elastischen Ringteil, auf dessen die Muffe der Tonrohre übergreifenden Schenkel der opannverschluss angeordnet ist, dessen Schließglied eine resdiesle Trennfuge des elastischen Ringteiles übergreift. Derartige mit Spannverschluss versehene Aussenringe zum Vergiessen von Tonrohrverbindungen sind an sich bekannt. Der wesentliche Übelstand bei den bekannten Ringen besteht darin, daß dieselben nicht elastisch genug sind, um Durchmesserdifferenzen des zu umspannenden Rohres in genügender Weise aufzufangen.
- Die Schwierigkeit bei diesen Aussenringen besteht darin, daß sie einerseits eine genügende Stabilität haben müssen, um während des Vergusses die heisse Teermasse genügend zu halten, während sie andererseits elastisch sein müssen, um bei auftretenden Durchmessertoleranzen, die über das normale Maß hinausgehen, diese auffangen zu können.
- Im Zuge der Europäisierung werden mehr und mehr in der Bauwirtschaft Tonrohre verwendet, die aus dem Ausland kommen und weit über das in Deutschland übliche Maß Toleranzunterschiede aufweisen. Demzufolge ist es notwendig, daß der Ring ausserordentlich elastisch ist, um bei grösseren Durchmessern noch die Umspannung möglich zu machen, während bei relativ kleinen Durchmessern noch ein genügender Andruck an sämtlichen Linien, insbesondere in dem Teil des Aussenringes, der das einzuschiebende Rohrende umgreift, vorhanden sein muss.
- Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen mit Spannverschluss versehenen Aussenring zu schaffen, der größere Toleranzunterschiede auffängt.
- Die Erfindung besteht darin, daß der die Muffe übergreifende Schenkel des Aussenringes in seiner Stärke unterhalb des Verschlusses dicker ausgebildet ist, als in dem geschlossenen, dem Verschluss gegenüberliegenden Teil. Damit wird bei stärkerem Zug des Spannverschlusses dieser Zug nicht nur im direkten unmittelbaren Bereich des Spannverschlusses aufgefangen, sondern der Zug wird in der verdünnten Zone des Aussenringes mitaufgefangen und somit verhältnismässig gleichmässig auf den Umfang verteilt. Ein Abreissen oder Einreissen des Aussenringes bei erhöhtem Zug des Spannverschlusses ist somit nicht möglich, ausserdem können, da somit fast der gesamte Umfang die Dehn#ing aufnimmt, grössere Unterschiede in Rohrstärken aufgefangen werden.
- Vorteilhafterweise läuft der Teil, der den Spannverschluss trägt und stärker ausgebildet ist, gleichmässig in die schwächer ausgebildete Zone ein. Somit steigt die Elastizität gleichmässig an, entsprechend der bei Zug entstehenden größeren Reibungskräften, und zwar proportional umgekehrt.
- Ein weiterer wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, den den Muffenspalt abschliessenden Schenkel zu seinem Innendurchmesser hin stark konisch auszubilden, derart, daß er am Ende zu einer elastischen Zippe ausläuft. In Kombination mit der Verjüngung des die Muffe übergreifenden Schenkels wirken beide Merkmale dahingehend, daß grösste Toleranzunterschiede aufgefangen werden können.
- äeiterhin besteht ein wesentlicher Gedanke darin, den radialen Spalt derart auszubilden, daß er eine Pufferwirkung ausübt und auch hier können Toleranzunterschiede der zu umspannenden Rohre aufgefangen werden.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Figur 1 einen Aussenring im Schaubild, Figur 2 eine Draufsicht auf einen derartigen Ring, Figur 3 einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel, Figur 4 ein Teil eines weiteren Ausfüiirungsbeispieles im Schaubild. Der erfindungsgemässe Aussenring 1 zum Vergiessen von Tonrohrverbindungen mit Muffenübergriff besteht im wesentlichen aus einem, einen rechtwinkligen Querschnitt aufweisenden elastischen Ringteil mit einem die Muffe übergreifenden Schenkel '!a und einen den Muffenspalt abschliessenden Schenkel 1b.
- Der die Tonrohrmuffe übergreifende Schenkel 1a trägt an seiner Aussenmantelfläche zwei Befestigungsplatten 2 und 2a, wobei auf der Platte 2a Halterungen 3 für ein Schließglied 4 und einen Bedienungshebel 5 befestigt sind. Das Schließglied 4 greift hakenförmig in Ausnehmungen-6 der Befestigungsplatte 2a ein und überspannt mit seiner Länge einen radialen Trennschlitz 7. Dieser Trennschlitz kann auch bei besonderen Ausführungsbeispielen schräg liegen, was aber nachteilhaft gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel wäre.
- Der die Muffe übergreifende Schenkel 1a ist erfindungsgemäss in seiner Stärke unterhalb des Verschlusses, also unterhalb: der Befestigungsplatten 2 und 2a, dicker ausgebildet als in dem geschlossenen, dem Verschluss gegenüberliegenden Teil. Der Teil 1' ist somit stärker als der Teil 1". Dabei läuft der stärkere Teil 1' in die schwächer ausgebildete Zone 1" gleichmässig ein. Beim Umspannen der Muffe gibt somit der Teil 1" stärker nach und ist elastischer als der Teil 1', da aber an dieser Stelle die Reibung stärker ist als im vom Verschluss bewegten Teil 1', ist eine gleichmässige Dehnung auf dem gesamten Umfang des Ringes gbwährleistet. Der Schenkel lb, der den Muffenspalt abschliesst, weist erfindungsgemäss eine Verjüngungszone auf, die die gesamte Edh® des Muffenspaltes 6 ausmacht, wobei die Verjüngung vorzugsweise noch über die Höhe des Muffenspaltes hinausläuft. Der den. Muffenspalt schliessende Schenkel 1ly'verjüngt sich an seinem Ende ringartig bis zu einer verdickten Zippe '1c; wobei hier eine einseitig hinterschnittene Zone 1d liegt, und zwar in der Aussenmantelfläche '1f des Schenkels 1b: Die hinterschnittene Zone ld liegt direkt über der Verdickung 'ic und die Verjüngung ist vorzugsweise derart gelegt, da13 die verjüngte Zone konkav ausgebildet ist.
- Damit ist eine hohe Elastizität des Schenkels lb gewährleistet, der ebenfalls Toleranzunterschiede des umgriffenen Rohres auffängt.
- Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin., daß der radiale Trennschlitz einen V-förmigen Spalt ?a bilden und zwar etwa bis zu der Linie, die vom Schließglied 4 überlaufen wird. Dieser radiale V-förmige Spalt ?a gibt eine genügende -Elastizität beider Teile, die hier zusammenstossen so daß die eine Seite des Ringes als Puffer ?c Wirkt; während. die andere Seite eine oder mehrere Eingussöffnungen ?d aufweisen kann.
- In der Figur 4 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt der An.-bringung der Eingieesöffnungen 8, wobei die Eingiessöf:rriurigän noch durch einen Einschnitt l)-' voneinander getrennt sein. k8n- nen, so daB hier auch noch eine gewisse Elastizität vorhanden ist, genauso wie ein V-förmiger Schlitz 9 hinter den Eingiessöffnungen angeordnet sein kann.
- Alle diese Merkmale tragen einzeln und in Kombination dazu bei, Toleranzunterschiede, die die zu umgreifenden Tonrohre, insbesondere auch die Muffen aufweisen; aufzufangen. Selbstverständlich ist der Gedanke der Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, so kann z.B. der Schenkel '1a unterhalb der Befestigungsplatten 2, 2a noch verbreitert ausgebildet sein, wie es in Figur 'f dargestellt ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, diese Verbreiterung fortzulassen. Der wesentliche Vorteil der-Verstärkung und auch Verbreiterung dieses Teiles besteht auch darin, daB die Beanspruchung der Gummiteile durch den Verschluss durch dieselben aufgefangen wird. Der Ring erhält dadurch eine längere Lebensdauer.
Claims (3)
- P a t e n t a n s p r-ü c h e 1. Mit Spannverschluss versehener Aussenring zum Vergiessen von Tonrohrverbindungen mit Muffenübergriff, bestehend aus einem im wesentlichen einen rechtwinkligen Querschnitt aufweisenden elastischen Ringteil, auf dessen die Muffe der Tonrohre übergreifenden Schenkel der Spannverschluss angeordnet ist, dessen Schließglied eine radiale Trennfuge des elastischen Ringteiles übergreift, dadurch gekennzeichnet, daß der die Muffe übergreifende Schenkel (1a) in seiner Stärke unterhalb deS Verschlusses (2, 2a, 4) dicker ausgebildet ist als in dem geschlossenen, dem Verschluss gegenüberliegenden Teil (111).
- 2. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Muffe übergreifende Schenkel (1 a) von dem dem Verschluss als Basis dienenden Teil (11) in den schwächer ausgebildeten Teil (1") gleichmässig einläuft, derart, daß die Innenmantelfläche somit exzentrisch zur Aussenmantelfläche steht.
- 3. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsplatten (2, 2a) des Verschlusses tragende Teil breiter ausgebildet ist, als der übrige Teil de:, Schenkels (1a). 4. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung in der Dicke eine absatzweise Verstärkung und in der Breite eine absatzweise Verbreiterung aufweist. 5. Mit Spannverschluss versehener Aussenring insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Muffenspalt abschliessende Schenkel (1b) eine Verjängungszone aufweist, die über die gesamte Höhe des Muffenspaltes, vorzugsweise noch darüber hinausläuft. 6. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Muffenspalt schliessende Schenkel (1b) sich in Richtung auf die Ringmitte hin, vorzugsweise einseitig verjüngt und an seinem Ende lippenartig ausgebildet ist. 7. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den Muffenspalt schließende Schenkel (1b) sich an seinem verjüngten Ende ringartig zu einer Zippe (1c) verdickt, wobei eine einseitig hinterschnittene Zone (1d) in der Aussenfläche (1f) des Schenkels (1b) dicht über der Verdickung (1c) liegt. B. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verjüngte Zone (1f) konkav ausgebildet ist. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das verjüngte Schenkelende (1c) im ;uerschnitt eine nach aussengerichtete Krümmung aufweist. 10. Mit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die -radiale Trennfuge (7) bis zur Linie des Überlaufens des Schließgliedes (4) eine V-förmige Trennfuge (7a) aufweist, wodurch beide Seiten der Ringenden eine pufferartige Wirkung haben. 11. I:Iit Spannverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 10, d.:...d.urch gekennzeichnet, dar beide Enden des elastischen Ringteiles Krimmungen aufweisen zur Erhohung der Pufferwirkung der aneinanderstossenden Teile. 12. I:'lit bpannvers'chluss versehener Aussenring nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite der pufferartig wirxeadenTeile (7c) mindestens eine Eingussöffnung bzw. Zuftaus trittsöffnung (3) aufwe t. 1j. ILlit äpannversciiluss versehener Aussenring nach Anspruch 12, d,-durch gekennzeichnet, daß bei Anordnung zweier Einguss- bzw. Zuftaustrittsüffnungen (8) diese voneinander durch einen Einschnitt (9) in Verlaufrichtung der Eingussöffnungen (8) an der Aussenflüche derselben in ihrer Elastizität erhöht sind. 11f-. Lit Spacinverschluss versehener Aussenring nach Anspruch 13, dädurc@i gekennzeichnet, daß die Eingussöffnungen (8) an ihrer zur geschossenen Seite des Ringes übergehenden Aussenkante zur Ringecke hin einen V-förmigen Einschnitt (9') tragen.
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