DE1476249C - Vergaser für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vergaser für Brennkraftmaschinen

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DE1476249C
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DE
Germany
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throttle valve
stop
carburetor
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adjustable stop
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English (en)
Inventor
Andre Louis Neuilly-sur-Seine Mennesson (Frankreich)
Original Assignee
Societe Industrielle De Brevets Et D'etudes S.I.B.E., Neuilly-Sur-Seine (Frankreich)

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Description

Die Erfindung betrifft Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer willkürlich betätigbaren Hauptdrosselklappe und einer stromauf dieser im Ansaugkanal angeordneten, vom Unterdruck betätigten, den Meßdüsenquerschnitt für die Brennstoffzufuhr in den Ansaugkanal steuernden Vordrosselklappe, mit einem einstellbaren Anschlag für eine Drosselklappe am Vergasergehäuse und einem zweiten, mit ersterem in der Ruhestellung der Drosselklappen zusammenwirkenden, einstellbaren Anschlag für die Schließbegrenzung der anderen Drosselklappe und einem Anschlag zur Begrenzung der Öffnungsbewegung der Vordrosselklappe.
Bekanntlich sind bei derartigen Vergasern der durch die Vordrosselklappe bestimmte Luftdurchtrittsquerschnitt und der durch das Dosierglied bestimmte Querschnitt für den Brennstoff theoretisch proportional, so daß Luft und Brennstoff, die unter gleicher Druckdifferenz geliefert werden, ein Gemisch mit konstantem Mischungsverhältnis bilden.
Die Erfindung bezieht sich auf Vergaser mit einer exzentrisch gelagerten Vordrosselklappe, die sich durch den Unterdruck im Ansarugkanal entgegen ' einem elastischem Rückstellglied oder einem Gegengewicht zu öffnen sucht, wodurch ein etwa konstanter Unterdruck zwischen den beiden Drosselklappen aufrechterhalten wird. Wenn bei einem solchen Vergaser die Hauptdrosselklappe die Stellung für den Langsamlauf bzw. Leerlauf einnimmt, so treten insofern Nachteile auf, daß die Vordrosselklappe unter gewissen Bedingungen Schwingungen ausführt, die einen stabilen Leerlauf ' des Motors unmöglich machen. Selbst mit einem Dämpfersystem, wie z. B. einem Dämpfertopf, gelingt es nicht immer, die im Leerlauf auftretenden geringen Schwingungen zu verhindern und die Zusammensetzung des Leerlauf-' gemisches auf einen gewünschten Wert einzustellen. Die mechanische Verbindung zwischen der Vordrosselklappe und dem Dosierglied für den Brennstoff gestattet nämlich nicht, den Durchtrittsquerschnitt für Luft zu verändern, ohne gleichzeitig den Durchtrittsquerschnitt für den Brennstoff zu ändern, und umgekehrt. Die Zusammensetzung des Leerlaufgemisches ist somit ein für allemal festgelegt, während eine Veränderung zweckmäßig wäre, wenn sich die Kenngrößen des Motors ändern (Leck in der Luftleitung, zu wenig festgezogener Stutzen, Spiel in der Ventilführung usw.).
Bei einem schwimmerlosen Vergaser der obigen Art ist es bekannt, durch Verbindungsglieder zwischen Haupt- und Vordrosselklappe, die Vordrosselklappe an einem Anschlag anliegend zu halten, wenn sich die Hauptdrosselklappe in der Leerlaufstellung befindet.
Ab einem gewissen Öffnungsgrad der Hauptdrosselklappe wird hierbei das Verbindungsglied freigegeben und lediglich durch einen einstellbaren Anschlag in seiner Bewegung begrenzt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zwischen dem Anschlag der Vordrosselklappe an einem als Kurvenscheibe ausgebildeten Verbindungsglied im Leerlaufbetrieb kein Kraftschluß, sondern ein Spiel vorhanden, das zu Schwingungen der Vordrosselklappe führt.
Ferner ist ein schwimmerloser Vergaser obiger Bauart bekannt, an dessen Gehäuse ein Anschlag vorgesehen ist, an dem eine in einem mit der Hauptdrosselklappenwelle verbundenen Hebel gehaltenen Stellschraube in der Ruhestellung der Drosselklappe zur Anlage kommt. Weiterhin ist für die Vordrosselklappe ein einstellbarer Anschlag zur Begrenzung der Schließstellung der Drosselklappe und ein weiterer Anschlag zur Begrenzung der Öffnungsstellung vor-S gesehen, die in Wirkverbindung mit dem Anschlag an der Hauptdrosselklappe stehen. Dabei ist es möglich, die Vordrosselklappe über den Anschlag für die Hauptdrosselklappe in ihrer Schließstellung zu begrenzen und gleichzeitig noch eine relative Verstellung der Vordrosselklappe zur Hauptdrosselklappe durchzuführen, wobei die Vordrosselklappe beim öffnen der Hauptdrosselklappe zwangsweise geöffnet wird. Auch mit dieser Ausführungsform werden die oben angegebenen Nachteile nicht vollständig beseitigt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß bei einem Vergaser obiger Bauart keine Schwingungen der Vordrosselklappe auftreten können, wenn die Hauptdrosselklappe die Langsam-
ao laufstellung einnimmt.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurcrTerfeicht, daß der einstellbare -Anschlag am Vergasergehäuse gleichzeitig den die Schließbewegung der Drosselklappen begrenzenden Anschlag bildet und mit einem
as mit der Vordrosselklappenwelle fest verbundenen Hebel zusammenwirkt und der die Öffnungsbewegung der Vordrosselklappe begrenzende einstellbare Anschlag, mit der Welle der Hauptdrosselklappe fest verbunden, gleichzeitig über den Vordrosselklappenhebel und den Anschlag die Schließstellung der Hauptdrosselklappe festlegt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser ist ein Vergaser in einem Teilschnitt und in Seitenansicht dargestellt.
Der Vergaser weist im Ansaugkanal 1 stromauf der willkürlich betätigbaren, auf einer Welle 6 befestigten Hauptdrosselklappe 2 im Lufteinlaßabschnitt? eine exzentrische Vordrosselklappe 3 auf, die sich in Abhängigkeit von der den Ansaugkanal in Pfeilrichtung durchströmenden Luftmenge selbsttätig öffnet und ein die Brennstoffmenge regelndes Dosierglied 4 betätigt, wobei der Brennstoff durch einen Kanal 5 angesaugt wird. Die auf einer drehbaren Welle 8 befestigte Vordrosselklappe 3 wird durch die einströmende Luft entgegen der Wirkung eines Rückstellgliedes, ζ. B. einer Feder 9 oder eines Gegengewichts, geöffnet. Bekanntlich wird dabei in einer durch die beiden Drosselklappen abgegrenzten Kammer 10 ein Unterdruck aufrechterhalten, der, wenn er nicht konstant ist, wenigstens in Abhängige keit von der Zunahme der Luftmenge einer bestimmten Gesetzmäßigkeit folgt. Für geringe Änderungen dieser Luftmenge kann der Unterdruck als unveränderlich angesehen werden. Der Brennstoff kommt z. B. aus einem belüfteten Schwimmerbehälter 11 und wird über eine kalibrierte Öffnung 12 in eine mit dem Schwimmerbehälter 11 durch einen Kanal 14 in Verbindung stehende Kammer 13 gesaugt. Das Dosierglied 4 wird zweckmäßig durch eine konische Nadel in der kalibrierten öffnuna 12 gebildet. Diese Nadel ist durch einen Lenker 15 über einen zylindrischen Stab 16 mit der Vordrosselklappe 3 verbunden. Der durch die Vordrosselklappe 3 bestimmte Durchtrittsquerschnitt für Luft ist somit praktisch zu dem durch das Dosierglied bestimmten Durchtrittsquerschnitt für den Brennstoff proportional.
Tm Langsamlauf nehmen die einzelnen Teile des
Steuermechanismus am Vergaser die dargestellten Stellungen ein, wobei die Hauptdrosselklappe 2 fast vollständig geschlossen ist und die Vordrosselklappe 3 der Stellung der vollständigen Schließung sehr nahe liegt. Normalerweise hält die geringe Luftmenge, die durch den von der Vordrosselklappe 3 frei gelassenen Ringquerschnitt strömt, die Klappe etwas offen, was in der Kammer 10 einen durch die Spannung der Feder 9 eingestellten Unterdruck ergibt.
Zwischen der Hauptdrosselklappe 2 und der Vordrosselklappe 3 werden Verbindungseinrichtungen vorgesehen, die die letztere an einem einstellbaren Anschlag festhalten, wenn die Hauptdrosselklappe 2 ihre Langsamlauf stellung einnimmt, sie aber für jede andere Stellung der Hauptdrosselklappe 2 freigeben.
Wie dargestellt, werden diese Verbindungseinrichtungen zweckmäßig durch einen an der Hauptdrosselklappenwelle 6 befestigten Hebel 17 und eine am freien Ende des Hebels 17 angebrachte Schraube 18 gebildet, wobei jein an der Vordrosselklappenwelle 8 befestigter Hebel 19 mit der Schraube 18 sowie mit einem einstellbaren Anschlag zusammenwirkt, der durch eine im Vergasergehäuse 21 eingeschraubte Schraube 20 gebildet wird. .
Der Vergaser arbeitet wie folgt: Bei richtiger Einstellung der Schrauben 18 und 20 werden die Hauptdrosselklappe 2 und die Vordrosselklappe 3 im Langsamlauf in einer durch das übliche auf die Hauptdrosselklappe 2 wirkende, nicht dargestellte Rückstellglied in einer genau bestimmten Stellung gehalten. Die Vordrosselklappe 3 und die Dosiernadel 4 werden dann sicher festgehalten, so daß an ihnen keine für den Langsamlauf nachteiligen Schwingungen auftreten können.
Bei einem derartigen Vergaser kann die Zusammensetzung des Gemisches für den Langsamlauf folgendermaßen verändert werden:
Wenn man z. B. das Gemisch anreichern will, so läßt man die Vordrosselklappe 3 in der ursprünglichen Stellung und vergrößert die Öffnung der Hauptdrosselklappe 2 etwas, indem man die Schraube 18 verdreht. Dies hat eine erhebliche Vergrößerung des Unterdrucks in der Kammer 10 zur Folge. Nun nimmt bekanntlich bei gleichem Anstieg des Unterdrucks an einer Flüssigkeit liefernden öffnung und an einer Luft liefernden Öffnung die Flüssigkeitsmenge schneller zu als die Luftmenge. Die obige Maßnahme erzeugt also eine Anreicherung des Gemisches für den Langsamlauf. Eine entgegengesetzte Verdrehung der Schraube 18 würde eine Verarmung des Gemisches zur Folge haben. Die obigen Verbindungseinrichtungen gestatten somit eine einfache
ίο Einstellung der Zusammensetzung des Gemisches für den Leer- bzw. Langsamlauf einer Brennkraftmaschine, ohne daß dabei die Vordrosselklappe 3 im Leerlaufbetrieb selbsttätig, nicht kontrollierbar öffnen und schließen und damit die Brennkraftmaschine zum Pendeln bringen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer willkürlich betätigbaren Hauptdrosselklappe und
    ao einer stromauf dieser im Ansaugkanal angeordneten, vom Unterdruck -betätigten, den Meßdüsenquerschnitt für die Brennstoffzufuhr in den Ansaugkanal steuernden Vordrosselklappe, mit einem einstellbaren Anschlag für eine Drosselklappe am Vergasergehäuse und einem zweiten, mit ersterem in der Ruhestellung der Drosselklappen zusammenwirkenden, einstellbaren Anschlag für die Schließbegrenzung der anderen Drosselklappe und einem Anschlag zur Begrenzung der öffnungsbewegung der Vordrosselklappe, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Anschlag (20) am Vergasergehäuse (21) gleichzeitig den die Schließbewegung der Drosselklappen begrenzenden Anschlag bildet und mit einem mit der Vordrosselklappenwelle (8) fest verbundenen Hebel (19) zusammenwirkt und der die öffnungsbewegung der Vordrosselklappe begrenzende einstellbare Anschlag (18), mit der Welle (6) der Hauptdrosselklappe (2) fest verbunden, gleichzeitig über den Vordrosselklappenhebel (19) und den Anschlag (20) die Schließstellung der Hauptdrosselklappe (2). festlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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