DE147971C - - Google Patents
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- DE147971C DE147971C DENDAT147971D DE147971DA DE147971C DE 147971 C DE147971 C DE 147971C DE NDAT147971 D DENDAT147971 D DE NDAT147971D DE 147971D A DE147971D A DE 147971DA DE 147971 C DE147971 C DE 147971C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/46—Details
- B41F3/58—Driving, synchronising, or control gear
- B41F3/80—Driving, synchronising, or control gear for impression cylinders
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
FR. KLEIST in BERLIN.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Druckzylinderantriebsvorrichtung
an Zylinderschnellpressen mit durch Handbetrieb hin- und herbewegtem Druckfundament.
Obgleich derartige Antriebsvorrichtungen an Zylinderschnellpfessen mit Motorantrieb
bereits bekannt sind, so eignen sich dieselben nicht für Zylinderschnellpressen mit
Handbetrieb, weil die Bauart zu kompliziert
ίο und daher die Herstellungskosten bedeutende
sind, so daß im allgemeinen die Anschaffung einer so einfachen Druckpresse mit einer
solchen Antriebsvorrichtung des Druckzylinders keine Einführung gefunden hat. Durch
x5 die den Gegenstand der vorliegenden Erfinfindung
bildende Antriebsvorrichtung des Druckzylinders wird die Bauart der Zylinderschnellpressen
wesentlich vereinfacht. Sie besteht im allgemeinen darin, daß zwei an
beiden Seiten des Druckzylinders angeordnete Zahnräder je einen Stift besitzen, welche
Stifte gegenüberliegend in versetzter Stellung vorgesehen sind. Gegen diese Stifte wirken
zwei je an einer Seite des Druckfundaments angeordnete, unter Federwirkung stehende
Stoßhebel. Dadurch wird der Angriff, sowie der genaue Eingriff der beiden Druckzylinderzahnräder
mit den Zahnstangen des Druckfundamentes in der einen Bewegungsrichtung
des letzteren erreicht.
Auf der Zeichnung, die den Gegenstand
der Erfindung beispielsweise darstellt, zeigt:
Fig. ι links einen Querschnitt der Maschine
nach A-B der Fig. 2, rechts nach C-D der Fig. 2,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Sperrades und der Sperrklinke,
Fig. 4 einen Grundriß der Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht der neuen Antriebsvorrichtung für den Druckzylinder,
Fig. 6 eine Vorderansicht der Stoßhebelvorrichtung auf der Kurbelseite und
Fig. 7 die Seitenansicht des zweiten Stoßhebels. ·
Die Zylinderschnellpresse besteht aus dem Gestell e/ den Verbindungsstangen d und
Querträgern f. Letztere tragen eine Rollenbahn g, in deren am Ende zweckmäßig begrenzten
Nuten die gekuppelten Laufrollen h für das- Druckfundament geführt werden.
Hierauf ruht die gleichfalls mit Nuten versehene Druckfundamentplatte k mit dem den
Schriftsatz, den Stein oder dergl. umfassenden Rahmen i. In der Mitte der Fundamentplatte
k ist auf deren Unterseite die Zahnstange m befestigt, in welche das durch die
Handkurbel 0 bewegte Zahnrad η eingreift. An den Längsseiten der Druckfundamentplatte
k dagegen sind auf derselben die Zahnstangen ρ angebracht, die mit den Zahnrädern
I des Druckzylinders a in Eingriff stehen. Der Druckzylinder α ist in bekannter
Weise mit einer Aussparung b für die Greifervorrichtung versehen und in den Geradführungen
c des Gestelles e in vertikaler Richtung verstellbar gelagert. In der in den
Fig. I,.2, 5 und 6 dargestellten Anordnung kann das Druckfundament k, ohne den Zylinder
α zu beeinflussen, beim Rückgang unter ihm hinweggerollt werden, da bestimmte Zähne
der Zylinderzahnräder / entfernt sind. Gleich-
zeitig wird der Zylinder in dieser Stellung durch eine Sperrscheibe q gesichert, in deren
Lücke r die Nase der Sperrklinke s durch eine Schraubenfeder t hineingedrückt wird.
Bei der Druckgangbewegung des Druckfundaments k, also aus der Stellung" in Fig. 2 dagegen,
drückt ein an der Zahnstange ρ stellbar befestigter Stoßhebel ti gegen einen Stift ν
des Zylinderzahnrades Z, bewegt dadurch dieses
ίο etwas und bewirkt so den Eingriff desselben
in die Zahnstange p. Um eine genaue sichere Arbeitsweise der Maschine zu erzielen, sind
zwei Stoßhebel u und w vorgesehen und so
eingestellt, daß der in Fig. ι rechts an der Kurbelseite sich befindende Stoßhebel u etwas
früher anstößt als der zweite auf der anderen Maschinenseite wirkende Stoßhebel w,
auch ist der Stoßhebel w mit einer scharfen Kante versehen, während der Stoßhebel u
abgerundet ist. Die Stoßhebel können in beliebiger Form hergestellt werden. Die Wirkungsweise
der Maschine ist nun folgende:
Dreht man die Kurbel ο in Fig. 2 nach links herum, so bewegt sich durch Vermittelung
des Zahnrades η und der mit diesem in Eingriff stehenden Zahnstange m das Druckfundament
k nach links und drückt erst den Stoßhebel u und dann den Stoßhebel w gegen
die Stifte ν der Zylinderzahnräder /. Dadurch wird der Druckzylinder α ein wenig mitgenommen
und gedreht, bis die Zylinderzahnräder / iii die Zahnstangen ρ eingreifen. In
diesem Augenblick hebt sich die Nase der Sperrklinke s infolge ihrer Abrundung der
Kante χ aus der Lücke r der Scheibe q und schleift so lange, bis sie wieder nach vollendetem
Hingange des Karrens i in die Lücke r der Scheibe q durch die Feder t
einschnappt. Wird nun die Kurbel ο rückwärts gedreht, so bewegt sich das Druckfundament
Ic unter dem jetzt stillstehenden Druckzylinder α hinweg, um seine im Anfange
(Fig. 2) innegehabte Stellung wieder einzunehmen, worauf sich der ganze Vorgang wiederholt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Druckzylinderantrieb an Zylinderschnellpressen für Handbetrieb mit hin- und herbewegtem Druckfundament und von letzterem in einer Richtung angetriebenen, in feststehenden einstellbaren Lagern angeordneten Druckzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß je ein an jeder Seite des Druckfundaments angeordneter, unter Federwirkung stehender Stoßhebel gegen je einen Stift des an jeder Seite des Druckzylinders angeordneten Zahnrades stoßen, welche Stifte gegenüberliegend in versetzter Stellung sich befinden, zu dem Zweck, den Antrieb sowie den ganzen Eingriff der Druckzylinderräder mit den Zahnstangen des Fundaments in der einen Bewegungsrichtung des letzteren zu bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147971C true DE147971C (de) |
Family
ID=415102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147971D Active DE147971C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147971C (de) |
-
0
- DE DENDAT147971D patent/DE147971C/de active Active
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