DE148064C - - Google Patents

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DE148064C
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tumblers
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bolt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/06Means to prevent accidental or unauthorised actuation using a removable actuating or locking member, e.g. a key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Hahn mit Verschluß für Wasser-, Gas-, Luftleitungen usw. Eine Anwendung des Hahnes bei Gasleitungen in ' unmittelbarer Nähe des Gasmessers soll verhindern, daß unehrliche Personen aus der Leitung Gas entnehmen, das nicht durch den Gasmesser hindurchgegangen ist.. Eine andere Verwendung findet der Hahn bei Kanälen für elektrische Leitungen,
ίο für den Verschluß von Fässern, Behältern und für andere Zwecke.
Es kommt darauf an, verschiedene Teile des Schlosses so auszubilden, daß sie gleichzeitig mehreren Zwecken dienen, so daß der Hahn eine gedrängte Bauart erhält. Als Drehzapfen für die Zuhaltungen des Schlosses werden beispielsweise Stäbe benutzt, welche in dem Küken befestigt und mit ihren freien Enden im Deckel gelagert sind. Dieselben dienen auch dazu, den Deckel in seiner richtigen Lage zum Küken zu sichern.
Ferner sind an dem unteren Teil dieser Stäbe zwei Besatzungsansätze angeordnet, welche einerseits zur Führung der Riegel an den Innenseiten derselben dienen und andererseits das Hineinstecken eines falschen Schlüssels verhüten sollen. Diese Besatzungsansätze finden an den Stäben, an welche sie angegossen sind, einen festen Halt.
Es kommt ferner darauf an, daß bei diesem Hahn das Losnehmen und Wiedereinbauen des Deckels mit großer Leichtigkeit erfolgt. Dieser Umstand ist außerordentlich wichtig für die Herstellung der Hähne, welche ein Gegenstand der Massenfabrikation sind, weiter auch für Reparaturen an denselben beim Auswechseln von Riegeln, Zuhaltungen oder ähnlichen Teilen, ferner für das Nachsehen der Schlösser. Das Ein- und Ausbauen der Deckel wird wesentlich erleichtert durch die beiden an dem Küken befestigten Stäbe, welche dem Deckel zur Führung' dienen. Durch diese Stäbe wird die Sicherheit gegeben , daß die Deckel beim Wiedereinbau wieder genau in die richtige Lage kommen.
Fig. ι zeigt den Hahn im Längenschnitt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht mit abgenommenem Deckel.
Fig. 3 ist ein Längenschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. v
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie '4-4 der Fig. i.
Fig. 5 zeigt schaubildlich den Deckel, der die verschiedenen, beweglichen Teile einschließt. ,
Fig. 6 zeigt schaubildlich den Schlüsselpfosten, der einen Teil des Schlüssels bildet.
Das Hahngehäuse kann an der Leitung in der üblichen Weise befestigt sein. Beispielsweise kann das Rohr 2 mit einem Flansch durch die Überwurfmutter 3 und unter Anordnung des Dichtungsringes 4 an das Ge-
häuse ι angeschlossen sein, oder das letztere kann unmittelbar auf das Ende der Leitung mittels des Gewindes 5 geschraubt sein (Fig. 3). Beliebige andere Anschließnngsarten lassen sich benutzen.
Das Gehäuse 1 ist mit Ansätzen oder Anschlägen 6 und mit Aussparungen 7 versehen. Der in dem Ventil drehbare Kegel 8 hat den Durchlaßkanal 9 und ist ferner mit der Unterlegscheibe 10 verbunden, durch welche die Schraube II hindurchgeht, so daß die Mutter 12 zur Sicherung des Kegels dient. In das Gehäuse ist ein Deckel 13 eingepaßt, der mit Nasen 14 versehen ist. Letztere wirken mit den erwähnten Vorsprüngen 6 zusammen, um die Drehung des Kegels oder Kükens zu begrenzen.
Der Deckel 13 ist ferner mit Ansätzen 16 versehen, welche einen winkelförmigen Kopf für das Ansetzen einer Zange zum Drehen des Deckels bilden. Zwischen jenen Vorsprüngen befindet sich eine öffnung 15' für das Einführen eines Schlüssels, und von dieser Öffnung gehen ein Paar Schlitze 17 aus (Fig. 5), durch die der Schlüsselbart frei hindurchgesteckt werden· kann. Der Kegel 8 ist mit Stangen 19 versehen, die in der Nähe des Kegels die Ansätze 19° tragen, denen übereinstimmend gestaltete Aussparungen des Schlüssels entsprechen. Jene Stäbe 19 dienen als Führungen, indem sie den Deckel 13 und den Kegel 8 in der richtigen gegenseitigen Lage sichern. Das Küken 8 ist an dem Deckel mittels Schrauben 20 befestigt, wie sich aus Fig. 1 ergibt.
In dem hohlen Teil des Kükens befinden sich zwei in der Längenrichtung und quer zum Küken verschiebbare Riegel 21, die sich an ihren Innenseiten an den am unteren Teil der Stäbe 19 angeordneten Besatzungsansätzen 19", an ihren Außenseiten mit Schlitzen 22 an Ansätzen 23 führen. Die Enden der Riegel führen sich frei in entsprechenden Aussparungen des Kükens, wie Fig. 4 zeigt.
-45 Der Schlüsselpfosten 25 ist mit Flanschen 26 und 27 versehen, sowie mit Schlitzen 28, die dem Schlüssel zur Führung dienen. Der Schlüssel ist an dem Bartende geschlitzt, wie Fig. 1 zeigt, und die beiden so gebildeten Barthälften umfassen mit jenem Schlitze den Mittelteil des Schlüsselpfostens. Das Schloß ist weiter mit zwei Paaren von Zuhaltungen 29 und 30 versehen, die sich um eine der Stangen 19 drehen und mit den anderen Enden unmittelbar neben der anderen Stange 19 sich frei bewegen. Daher dienen diese Stangen 19 auch als Drehzapfen für die Zuhaltungen und sind, um ihren doppelten Zweck als Deckelführungen und Drehzapfen erfüllen zu können, in besonders widerstandsfähiger Weise mit ihren unteren Enden in den Küken befestigt und mit ihren oberen Enden in den Deckeln gelagert. Die Zuhaltungen werden in ihrer normalen Lage (Fig. 2) durch die gebogenen Federn 31 gehalten.
Durch Einsetzen und Drehen des Schlüssels werden die Zuhaltungen zur Seite gedreht, so daß die Riegel dann verschoben werden können.
Die äußeren Enden 33 der Zuhaltungen stehen bei der Normalstellung (Fig. 2) mit den Ansätzen 34 an den Riegeln in Eingriff, wodurch die unerwünschte Verstellung der Riegel vermieden wird, d. h. die Riegel können weder nach außen noch nach innen bewegt werden, solange nicht die Zuhaltungen zur Seite bewegt sind, weil sonst die Enden 33 der Zuhaltungen die Nasen 34 nicht vorbei lassen. Wird eine Seite des Schlosses geöffnet, d. h. würden zwei der Zuhaltungen zurückgedrückt werden, so würden die beiden anderen Zuhaltungen den anderen Riegel in seiner Lage halten. Selbst wenn drei Zuhaltungen ausgelöst werden und nur eine Zuhaltung" in der Normallage bleibt, kann das Küken nicht gedreht werden. An zwei gegenüberliegenden Seiten ist das Gehäuse mit Vorsprüngen 35 versehen, in denen sich die Öffnungen 7 für den Eintritt der Riegel befinden. \
Die Wirkung gestaltet sich wie folgt:
Der Schlüssel 18 wird eingesetzt und gedreht. Er erfaßt mit seinen Vorsprüngen die Zuhaltungen 29 und 30 und drückt sie zurück, wodurch die Riegel frei werden. Bei der weiteren Drehung des Schlüssels werden die Riegel in der bekannten Weise nach innen oder außen bewegt.
Dieser Hahn ist also zuverlässig verschließbar, indem die verschiedenen Ansätze des Schlüsselbartes erst verschiedene Zuhaltungen auslösen müssen, bevor die Riegel sich frei bewegen können. Das Schloß ist doppeltwirkend, indem zwei entgegengesetzt sich bewegende Riegel angeordnet sind. Die Riegel sind außerdem in gewisser Hinsicht unabhängig voneinander, so daß das öffnen des einen Riegels noch nicht das Öffnen des verschlossenen Ventils ermöglicht.

Claims (2)

  1. Pa te nt-An Sprüche:
    ι. Hahn mit Verschluß, dessen verschiebbares Küken (8) durch Riegel (21), die von Zuhaltungen (29 und 30) in ihren Endstellungen gesichert sind, gegen unbefugtes A^erdrehen geschützt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (19) für die Zuhaltungen (29 und 30) der beiden Riegel (21) durch
    Stäbe gebildet werden, die zwischen beiden entgegengesetzt bewegten Riegeln angeordnet sind und den Deckel (13) mit dem Küken (8) verbinden, um hierdurch eine genügend widerstandsfähige Lagerung für die Drehzapfen der Zuhaltungen zu schaffen und auch Deckel und Küken in ihrer gegenseitigen Lage zu sichern.
  2. 2. Hahn mit Verschluß gemäß Anspruch i, mit Besatzungsansätzen (19 a) an den Führungsstäben (19), dadurch gekennzeichnet, daß diese Besatzungsansätze im Verein mit besonderen, an der Außenseite der Riegel (21) angebrachten Aussparungen (22) und Führtmgsstiften (23) zur Führung der Riegel (21) dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0355457A3 (de) * 1988-08-08 1991-03-13 Greiner S.P.A. Ventil-Konstruktion mit durch Schlüssel zu betätigender Verriegelung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0355457A3 (de) * 1988-08-08 1991-03-13 Greiner S.P.A. Ventil-Konstruktion mit durch Schlüssel zu betätigender Verriegelung

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