DE1482C - Vorrichtung zum Schutze von Manometerfedern - Google Patents

Vorrichtung zum Schutze von Manometerfedern

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DE1482C
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00—Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0007—Fluidic connecting means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

1877.
Klasse 42.
ROBERT MEYER in BRESLAU. Vorrichtung zum Schütze von Manometer federn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1877 ab.
Die bisher angewendeten Mittel zur Verhütung des Rosten von Stahlplatten, Federn, schwache Silber-, Gold- und Kupferplattirung haben sich auf die Dauer nicht bewährt, da dieselben in kurzer Zeit von der in jedem Wasser mehr oder weniger enthaltenen Säure vernichtet worden sind. Bei dem nach beiliegender Zeichnung construirten Apparat wird Quecksilber vermittelst des entstehenden Druckes gegen bezw. in die Feder gedrückt und hierdurch jede Oxydation und Ueberhitzung, sogar Erwärmung, vermieden.
Letzteres ist durch praktische Versuche in der Maschinenfabrik der Herren P. Suckow & Comp, in Breslau dahin erwiesen worden, dafs, wenn die Erwärmungsfläche (quadratischer Inhalt des Quecksilbers) im Verhältnifs zur Abkühlungsfläche des Apparats circa 1—15 beträgt, eine Wärmeleitung des Quecksilbers nicht stattfindet und hierdurch ein Warmwerden der Feder ausgeschlossen ist.
Der ganze Apparat besteht aus Gufseisen, das Kugelventil α aus Wärme widerstehendem Hartgummi, das Kugelventil b aus Eisen.
Letztere Ventile haben den Zweck, bei eintretendem Vacuum im Kessel ein Zurücktreten des Quecksilbers in denselben zu vermeiden.
Vor Inbetriebsetzung ist der Apparat durch die Füllöffnung c mit Quecksilber anzufüllen, welches letztere bei entstehendem Druck an bezw. in die Feder gedrückt wird, infolge dessen kommen weder Wasser noch Luft mit der Feder in Berührung, also kann eine Oxydation und Erwärmung der Feder nicht stattfinden.
Die Zeichnung zeigt einen Apparat unter Druck gestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1482DA 1877-12-04 1877-12-04 Vorrichtung zum Schutze von Manometerfedern Expired - Lifetime DE1482C (de)

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