DE1483084A1 - OElfeuerung fuer Einzelkammeroefen fuer keramische Zwecke - Google Patents
OElfeuerung fuer Einzelkammeroefen fuer keramische ZweckeInfo
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Classifications
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- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
U8308A
• Patentanwalt
4 12.0ez.!§38
P 14 83 084.3 (L 51 294 VIa/31a)
Manfred LEISENBERÖ
Manfred LEISENBERÖ
ölfeuerung für Einzelkammeröfen für keramische Zwecke
Die Erfindung betrifft eine Ölfeuerung für Einzelkammeröfen für keramische Zwecke, mit etwa in Höhe der Feuerstellung angebrachter,
mittels Kugelgelenklagerung verschwenkbarer elektromagnetischer Einspritzpumpe·
Einzelkammeröfen haben seitlich der Brennkammer für das keramische
Gut und von dieser meist durch ein vielfach gitterartiges Mauerwerk getrennt eine Feuerkammer für Ölfeuerung. Um die Heizung
zu vereinfachen und zu verbilligen ist es bekannt, an der Feuerungsstelle normale Ölbrenner, z.B. Zerstäuberbrenner anzubauen,
die jedoch wegen ihrer zu kurzen und zu heissen Flamme trotz sehr teurer zusätzlicher Ausmauerungen einerseits die
Lebensdauer des Ofens stark beeinträchtigen, und andererseits für einen einwandfreien Garbrand des. keramischen Gutes wenig
günstig sind.
Daa keramische Gut erfordert eine milde lange Flamme, die durch an sich bekannte Dosiereinspritzpumpen erreicht werden kann,
welche bei jedem Impuls eine genaurdosierte Ölmenge in den Ofen
einzuspritzen gestatten. Hierbei zündet das öl nicht wie bei Zerstäuberbrennern an der Einspritzdüse, sondern erst in grösserer
Entfernung nach Eintreffen in eine seiner Zündtemperatur entsprechende Wärmezone des Ofens und verbrennt dann mit der ge-
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Unterlage vVi., j,
"■
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wünschten weichen Flamme. Man hat daher vorgeschlagen, im Deckengew<5lbe oberhalb der Feuerkammer eine oder mehrere Eeihen
von Schürlöchern mit elektromagnetischen Dosiereinspritzpumpen vorzusehen.
• Die Erfindung hat den Zweck, einerseits kostspielige Umbauten im
Ofengewölbe zu vermeiden, und andererseits die bei periodisch ■
arbeitender Befeuerung keramischer Ofen auftretenden Anlaufschwierigkeiten zu vermeiden, die dadurch entstehen, dass bis zum Brreichen
der normalen Betriebstemperatur die Zündung der periodisch eingespritzten Ölpartikel infolge zu geringer Temperatur des umgebenden
Mauerwerkes erst verhältnismässigfepät erfolgt.
Es kommt hinzu, dass m derartigen Öfen Belastungen von etwa
800 000 kcal/h auftreten können und dass die hierfür benötigten erheblichen Ölmengen so verbrannt werden müssen, dass keine zu
heisse Flamme oder gar eine Stichflamme entstehen kann.
Die Lösung der Aufgabe wird ds.ra.rch erreicht, dass im Anschluss
an die Einspritzdüse der Pumpe eine rohrförmige, nach oben abgebogene Verlängerung mit einem Ausströmmundstück grosser Masse,
insbesondere aus jusseisen, und unterhalb dieser ein vorzugsweise
mit einem Schamottering umgebener Schalenbrenner für Leichtöl vorgesehen ist.
Zweckmässig ist das Mundstück des Mischkammer-Verlängerungsrohres wenigstens bis in Höhe der Mitte des Feuerraumes geführt.
Die Einspritzpumpe mit Mischkammer und Verlängerungsrohr ist
zweckmässig mittels einer Kugelgelenklagerung mit allseits veränderlichem Neigungswinkel sowie axial verschiebbar gelagert,
so dass Feuerhühe- und -richtung- jederzeit schnell und bequem
entsprechend den^eweiligen Betriebsbedingungen einstellbar sind.
Die Verwendung intermittierend arbeitender Oleinspritzpumpen bei
kontinuierlich zugeführter Zusatzluft hat den besonderen Vorteil, dass jeweils rein oxidierende Zwischenarbeitsphasen entstehen,
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die wesentlich zur Schonung der feuerfesten Ofenausmauerung sowie zum einwandfreien milden Garbrand des Brenngutes beitragen.
Dabei hat man es durch bequemes inniges Zumischen relativ grosser Luftmengen auf einfache Weise in der Hand, die Flammenbildung,
also den Ort des Zündens des Öles im Ofen zu steuern
und eine zu heisse Flamme zu vermeiden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigtt
Fig. 1 einen schematischen Teilquerschnitt durch einen Einzelkammerofen
mit Ölfeuerung entsprechend der Erfindung,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch einen zweckmässigen Schürloohdeckel
mit Einspritzpumpe in grösserem Masstab.
Ein Einzelkammerofen 1 üblicher Bauart mit einem Feuerraum 2,
einem Brennraum 3 und einer meist gitterförmig unterbrochenen
Trennwand 4 weist in Höhe des Kohlerostes 5 zum Anheizen einen Schalenbrenner 6 für Leichtöl auf, der über eine Leitung 7 gespeist
wird und von einem Schamottering 8 umgeben ist.
In Höhe der Feuertür 9 ist der eigentliche "ölbrenner" montiert,
und zwar eine impulsweise arbeitende elektromagnetische Einspritzpumpe 10, die bei jedem- Arbeitshub eine genau dosierte 01-menge
in den Ofen gibt und bei der mittels eines Zyklons mit weitem Regelbereich Zusatzluft zugesetzt werden kann.
Eine diesen Forderungen genügende Einspritzpumpe 10 ist in Fig. mit ihren Hauptteilen dargestellt. Die besitzt einen über die
Luftleitung 11 angeschlossenen Zyklonbildner 12, an den sich eine die vorzugsweise mehrstrahlig ausgebildete Düse 13 umgebende
Mischkammer 14 anschliesst, deren rohrförmige Verlängerung It)
mit ihrem nach oben abgebogenen Ende 16 so ausgebildet ist, dass das Mundstück mit der Ausströmöffnung 17 etwa in der Mitte des
Feuerraumes 2 liegt. Die Ausströmöffnung 17 befindet sich zweckmässig
m einem Mundstück 30 grosser Masse, z.B. aus Gr-usseisen,
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wodurch die Ausströmöffnung auf der günstigsten Betriebstemperatur
gehalten werden kann und ausserdem kurzzeitige thermische
Überbeanspruchungen weitgehend ausgeglichen werden.
Zur Vermeidung einseitiger Feuerbelastung der Feuerkammer sowie zur Regelung des Zündpunkte* des eingespritzten Öles muss der
"Brenner" lü mit Mischkammer 14- und deren Verlängerung 15 in
der Schürlochhalterung 18 sowohl drehbar, ale auch axial verschiebbar
gelagert sein. Zu diesem Zweck sind die genannten Teile in einer Kugel 20 axial verschiebbar gelagert, indem die
xn einer Bohrung 21 der Kugel verschiebbare Mischkammer 14 mittels eines an der Kugel angeformten Stellringes 22 mit Klemmschraube
23 in der gewünschten Lage fixiert werden kann·
Zur Veränderung des Neigungswinkels der Teile lü, 14, 15 in jeder beliebigen Richtung ist die KugeJ. 20 in einer kugeligen
Pfanne 24 des Schürlochdeckels 25 drehbar gelagert und in der gewünschten Lage durch eine Klemmschraube 26 feststellbar.
Ein beachtlicher Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht noch darin, dass alle empfindlichen Teile, wie Einspritzpumpe
10 mit Zyklonbildner 12 und Mischkammer 14 sich weit ausserhalb des gefährlichen Temperaturbereiches befinden.
PATENTANSPRÜCHE;
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Claims (3)
1. ölfeuerung für Einzelkammeröfen für keramische Zwecke, mit
etwa in Höhe der Feuerstellung angebrachter, mittels Kugelgelenklagerung
verschwenkbarer elektromagnetischer Einspritzpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Einspritzdüse
(13) der Pumpe (10) eine rohrförmi*ge, nach
oben abgebogene Verlängerung (15) mit einem Ausströmmundstück (17, 30) grosser Masse, insbesondere aus Gusseisen, und
unterhalb dieser ein vorzugsweise mit einem Schamottering (8) umgebener Schalenbrenner (6) für Leichtöl vorgesehen ist.
2. ölfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einspritzpumpe (10) mit einem Zyklonbildner (12) für Zusatzluft und anschliessender Mischkammer (14) versehen "ist.
3. Ölfeuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (30) des im Kugelgelenk (20) axial verschiebbar
(22, 23) gelagerten Mischkammer-Verlängerungsrohres (15) bis in Höhe der Mitte des Feuerraumes (2) geführt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0051294 | 1965-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1483084A1 true DE1483084A1 (de) | 1969-09-25 |
Family
ID=7273955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651483084 Pending DE1483084A1 (de) | 1965-08-03 | 1965-08-03 | OElfeuerung fuer Einzelkammeroefen fuer keramische Zwecke |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1483084A1 (de) |
| GB (1) | GB1095618A (de) |
| SE (1) | SE323769B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0090088A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-10-05 | Krupp Polysius Ag | Brenner |
-
1965
- 1965-08-03 DE DE19651483084 patent/DE1483084A1/de active Pending
-
1966
- 1966-07-08 GB GB3073766A patent/GB1095618A/en not_active Expired
- 1966-07-25 SE SE1010866A patent/SE323769B/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0090088A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-10-05 | Krupp Polysius Ag | Brenner |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE323769B (de) | 1970-05-11 |
| GB1095618A (en) | 1967-12-20 |
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