DE148491C - - Google Patents

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DE148491C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/1008Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring parallel with the pivot axis
    • E05F1/1016Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring parallel with the pivot axis with a canted-coil torsion spring

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Zuschlagvorrichtung für Türen, bei welcher beim Öffnen der Tür eine Feder gespannt wird, die den selbsttätigen Schluß der Tür bewirkt. Von den bekannten derartigen Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zwecks Ermöglichung einer beliebigen Federspannung zwei Scheiben mit nur teilweise gezahntem Umfange angeordnet sind, derart, daß nach einer gewissen Drehung des Türflügels die Verzahnung der Scheiben außer Eingriff kommt und dadurch die Spannung der an der einen Scheibe befestigten Feder ausgeschaltet wird, während durch irgend ein bekanntes Mittel der Türflügel nach erfolgter Freigabe so weit zurückbewegt wird, bis die Verzahnung der Scheiben wieder in Eingriff kommt und die ausgeschaltet gewesene Feder die weitere Schließbewegung bewirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung, während Fig. 2 und 3 die Stellung bei geschlossener bezw. teilweise geöffneter Tür darstellen.
Die an Stelle eines ge\vöhnlichen Fischbandes tretende Zuschlagvorrichtung besteht aus einem Gehäuse a, das je nach seinem Verwendungszweck eine beliebige Gestaltung haben kann. In dem Gehäuse α ist ein Dorn b befestigt, um welchen eine Schraubenfeder c gelegt ist, die mit ihrem oberen Ende an einer am Gehäuse α vorgesehenen Scheibe oder auch unmittelbar an diesem, mit dem unteren Ende dagegen an einer Scheibe e befestigt ist. Mittels der Verzahnung i steht diese Scheibe e mit einer gleichen Scheibe f in Verbindung, welche in dem Gehäuse a drehbar gelagert ist und deren oben vierkantiger Dorn g das Fischband 0 trägt. Das Gehäuse α wird' am Türgewände, das Fischband ο am Türflügel angeschlagen. Beim Öffnen desselben wird die Drehung durch die Zähne i auf die Scheibe e Überträgen; dadurch wird die Feder c gespannt, jedoch nur so lange, wie die Zähne i sich im Eingriff befinden. Wird die Tür noch weiter geöffnet, so erfolgt keine weitere Spannung der Feder, so daß die Tür ohne weitere Hilfsmittel offen stehen bleibt. Die Feder c wird dadurch sehr geschont und ein heftiges Zuschlagen der Tür infolge übermäßiger Federspannung vermieden. Um die Tür zu schließen, muß die Feder c wieder eingeschaltet werden, zu welchem Zwecke die Tür entweder bis zum Wiedereingriff der Verzahnung von Hand bewegt wird, oder, falls man auf das Offenstellen der Tür verzichtet, in bekannter Weise schräg angeschlagen wird, oder auch ein anderes bekanntes Mittel, z. B. eine zweite schwächere Feder angeordnet wird. Sobald die Zähne i wieder ineinander greifen, bewirkt die Feder c die weitere Schließbewegung.
Man kann nun den Grad der Spannung dadurch regeln, daß man z. B. die Scheibe f mit mehr oder weniger Zähnen versieht und durch entsprechende Einstellung auf ihrem
Dorn mehr oder weniger Zähne mit der Scheibe e in Eingriff bringt. Unabhängig von der Spannung durch die Tür kann die Feder c an sich in bekannter Weise mittels des Sperrades auf dem Dorn b und der Sperrklinke d gespannt werden.
Die Zuschlagvorrichtung kann auch bei Pendeltüren benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zuschlagvorrichtung für Türen mit durch
    Vermittlung von Zwischengliedern - zu spannender Schließfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf der Achse (b) der Schließfeder (c), wie auch auf der Drehachse (g) des am Türflügel befestigten Bandteiles (0) je eine Scheibe (e,f) mit nur zum Teil verzahntem Umfange angeordnet ist, derart, daß nach einer gewissen Drehung des Türflügels die Verzahnung der Scheiben außer Eingriff kommt und dadurch die Spannung der Feder ausgeschaltet wird, während durch irgend ein bekanntes Mittel der Türflügel nach erfolgter Freigabe so weit zurückbewegt wird, bis' die Verzahnung der Scheiben wieder in Eingriff kommt und die ausgeschaltet gewesene Feder die weitere Schließbewegung ausführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der REiCHSßRüCKErtcf.
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