DE1487637C - Verfahren und Anordnung zur Wegesuche in mit Schaltmatrizen aufgebauten Koppel feldern - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Wegesuche in mit Schaltmatrizen aufgebauten Koppel feldern

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DE1487637C
DE1487637C DE1487637C DE 1487637 C DE1487637 C DE 1487637C DE 1487637 C DE1487637 C DE 1487637C
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abc
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Michel Saint Jeannet Bohy Francois Vence Alpes Maritimes Bastian, (Frankreich) H04q 11 04
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International Business Machines Corp
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wege- gehend vermeiden müssen, sind sie kompliziert und
suche in mit Schaltmatrizen aufgebauten Koppel- daher aufwendig.
feldern und eine Anordnung, die nach diesem Ver- Leitadernetzwerke andererseits können zu Störunfahren arbeitet. Sowohl das Verfahren, als auch die gen Anlaß geben. Die Übertragung des Belegungs-Anordnung dient zur Verbindung zweier Endstellen, 5 zustandes des Koppelfeldes in das Leitadernetzwerk insbesondere zweier Fernsprechanschlüsse in einem und das Abfühlen des Leitadernetzwerkes erfordert Vermittlungssystem. zusätzliche Einrichtungen, so daß Wegesucheinrich-
Es ist eine bekannte Praxis bei Vermittlungs- tungen mit Leitadernetzwerken sehr aufwendig sind, systemen, daß eine Leitung, die aus einer ersten Zur Vereinfachung der Wegesuche sind bereits Gruppe von Leitungen (z. B. Teilnehmerleitungen) io Koppelfelder mit Sternverhalten vorgeschlagen woiv ausgewählt worden ist, mit einer Leitung einer den, in denen jeweils von einer Eingangsmatrix zu zweiten Gruppe verbunden werden muß, damit ein einer Ausgangsmatrix nur ein Verbindungsweg führt, gewünschter Fernsprechanschluß, der zu dem Ver- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mittlungssystem gehört, erreicht werden kann. Die einfaches und rasches Wegesuchverfahren, sowie eine Leitungen, die aus den letztgenannten Gruppen her- 15 Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens vorausführen, z. B. Verbindungssätze, sind im allge- zusehen, die die oben geschilderten Nachteile vermeinen weniger zahlreich als die Teilnehmerleitungen. meiden. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch Die Kopplung der ersten Leitungsgruppe mit der gekennzeichnet, daß zur Verbindung einer Eingangszweiten Leitungsgruppe geschieht über ein Koppel- matrix mit einer Ausgangsmatrix jeder dieser Mafeld, dessen grundlegende Elemente Schaltmatrizen 20 trizen entsprechend ihrer Stellung in der Eingangssind, bzw. Ausgangsstufe Koordinaten zugeteilt werden,
Ein solches Koppelfeld besteht im allgemeinen aus nämlich für die Eingangsstufe: i, I für die Gruppe;
mehreren Stufen, wobei die Matrizen einer Stufe zu /, 7 für die Untergruppe und k, K für die Stellung in
Gruppen und Untergruppen zusammengefaßt sein der Untergruppe, bzw. für die Ausgangsstufe: a, A
können. Matrizengruppen in benachbarten Stufen 25 für die Gruppe, b, B für die Untergruppe und c, C
werden untereinander durch sogenannte Zwischen- für die Stellung in der Untergruppe, daß das Koordi-
leitungen verbunden. An den Ausgang des Koppel- natenpaar einer aufzubauenden Verbindung mit den
feldes werden im allgemeinen Teilnehmerleitungen Koordinatenpaaren bestehender Verbindungen ver-
oder Verbindungssätze zu anderen Koppelfeldern glichen wird, wobei eine der folgenden drei Bedin-
angeschlossen. 30 gungen anzeigt, daß die aufzubauende Verbindung
Es ist bekannt, daß die Anzahl der Stufen, der eine bereits belegte Zwischenleitung zwischen zwei
Matrizen je Stufe, der Schalter je Matrix, die Netz- Matrixstufen benützen würde:
werkkonfiguration und das Zwischenleitungsschema 1 f _ . . nr _ ,
der Zahl der Teilnehmer und Verbindungssätze und £ // Jr AB = ab '
den entsprechenden Verkehrswerten angepaßt sein 35 ^ jj^ __ W a — a
müssen. Bekannte Untersuchungen haben die gün- " ' '
stigsten Parameter für die Dimensionierung des Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Koppelfeldes ermittelt. Hierdurch wurde es möglich, Durchführung dieses Verfahrens ist gekennzeichnet für eine gegebene Anzahl von Teilnehmerleitungen durch vier Register zur Aufnahme der Adressen und Verbindungssätzen ein Koppelfeld anzugeben, 40 [JKL, ijkl, abci, ABCI, durch einen Teilnehmerwelches die Wahrscheinlichkeit einer vollkommenen leitungsabtaster, mit dem synchron sich die Koordi-Blockierung nur noch in geringem Umfange enthält natenwerte IJKL im Register ändern, durch einen und bei dem die Zahl der notwendigen Schalter Belegungsspeicher zur Speicherung der Adressen ijkl, (Koppelpunkte) in vernünftigen Grenzen gehalten ist. durch eine Suchlogikschaltung zum Vergleich der
In solchen Koppelfeldern erfordert die Herstel- 45 Adressenpaare IJK, ABC mit den Paaren ijk, abc lung einer Verbindung zwischen einem Teilnehmer und zur Steuerung der Wegesuchoperation.
und einem Verbindungssatz, worauf sich im allge- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfinmeinen die Herstellung einer Verbindung zwischen dung sind den Unteransprüchen zu entnehmen,
diesem Verbindungssatz und einem anderen Teil- Die Erfindung geht allgemein von dem Gedanken nehmer anschließt, das Schließen einer ganz be- 50 aus, daß ein Adressenpaar, nämlich die Koordinaten stimmten Anzahl von Schaltern (einer je Verbin- einer Eingangsmatrix und die Koordinaten einer Ausdungsstufe) und danach das Inbetriebnehmen einer gangsmatrix, genügen, einen Verbindungsweg zu bestimmten Anzahl von Zwischenleitungen. Wenn definieren. Die in zwei Adressenpaaren enthaltene eine neue Verbindung hergestellt werden soll, Information wird nach der Erfindung vorteilhaft dazu beispielsweise, wenn ein neuer Teilnehmer einen 55 benutzt, eine minimale Anzahl von Kollisions-Anruf wünscht, dann ist es notwendig, einen Ver- kriterien zu erhalten. Nach einer weiteren Ausgestalbindungsweg zu finden, welcher keine gemeinsamen tung der Erfindung ist direkt ersichtlich, welche Abschnitte mit einem bereits belegten Verbindungs- Koordinate geändert werden muß, um eine Kollision weg besitzt. . zwischen zwei Verbindungswegen aufzuheben.
Die bekannten Wegesucheinrichtungen haben den 60 Die Erfindung weist eine Reihe von technischen Nachteil, daß sie entweder den Belegungszustand der Vorteilen auf. Zunächst definiert das gewählte Zwischenleitungen im Koppelfeld selbst prüfen oder Koordinatensystem auf einfache Weise die bestehenaber ein Leitadernetz zur Abbildung des Koppel- den Verbindungen. Hierdurch wurde es möglich, feldes vorsehen. Das Prüfen des Belegungszustandes ohne großen technischen Aufwand eine zuverlässige im Koppelfeld selbst hat den Nachteil, daß es zu 65 Wegesucheinrichtung aufzubauen. Da die Prüfung Störungen in bestehenden Verbindungen, besonders des Belegungszustandes im Koppelfeld selbst entin Sprechverbindungen, führen kann. Da diese Prüf- fällt, wird eine Störung (z. B. Knacken) bestehender einrichtungen eine Belastung des Koppelfeldes weit- Verbindungen, z. B. Fernsprechverbindungen, ver-
mieden. Ferner wird durch die Erfindung ein Leitadernetzwerk überflüssig, wodurch der hohe technische Aufwand, welcher mit Leitademetzwerken verbunden ist, vermieden wird. Da für jede bestehende Verbindung nur ein minimaler Informationsumfang gespeichert werden muß, wird die Adressierung des Belegungsspeichers stark vereinfacht. Durch die Erfindung wird auch die zur Wegesuche nötige Zeit durch das Wegfallen einer Prüfung des Koppelfeldes selbst, durch das Wegfallen eines Leitadernetzwerkes, sowie durch die leichte Adressierung des Belegungsspeichers stark verkürzt.
Da die im Belegungsspeicher gespeicherte Information praktisch schon die zu schließenden Schalter angibt, können besondere Schaltungen in den Markierleitungen, wie z. B. Blockierschaltungen, vermieden werden. In rechnergesteuerten Vermittlungen liefert die Erfindung außerdem den Vorteil, daß auf einfache und übersichtliche Weise eine Trennung zwischen Verbindungsaufbau und dem Steuerrechner erzielt wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines fy durch Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung des Koppelfeldes der Erfindung,
Fig. 2 die schematische Darstellung einer Schaltmatrix,
F i g. 3 das Verbindungsschema zwischen den verschiedenen Stufen des Koppelfeldes nach Fig. 1,
Fig. 4 die schematische Darstellung zweier bestimmter Pfade zur Verbindung zweier bestimmter Teilnehmer,
F i g. 5 eine Darstellung der generellen Organisation eines konkreten Koppelfeldes,
Fig. 6 die Logikschaltung für die Anordnung nach F i g. 5,
F i g. 7 eine logische Darstellung zum Vergleich der beiden Koordinaten Jj, die in den Registern 3 und 6 in F i g. 6 dargestellt sind,
F i g. 8 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise des Registers 8 von F i g. 6,
F i g. 9 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise des Registers 7 von Fi g. 6,
Fi g. 10 eine Tabelle zur generellen Darstellung eines vollständigen Ablaufes bei der Wegesuche,
Fig. 11 eine Tabelle zur Darstellung einer speziellen Wegesuche und
Fig. 12 eine Tabelle zur Darstellung der Wegesuche für den Fall, daß kein freier Verbindungsweg gefunden werden kann.
Beschreibung des Koppelfeldes
F i g. 1 zeigt einen Teil eines Koppelfeldes, welches zu einer Nebenstellenanlage gehören möge. Für die Zwecke einer einfachen und klaren Darstellung wird dieses einfache Beispiel gewählt, jedoch kann es prinzipiell auf eine größere Anzahl von Teilnehmern oder Telefonanschlüssen zusammen mit einer wesentlich größeren Anzahl von Schaltmatrizen und Zwischenleitungen ausgedehnt werden.
Fig. 1 zeigt 54 Eingangsleitungen LA, die den Teilnehmerleitungen zugeordnet sind, drei Schaltmatrixstufen, die mit ST1, ST2 und ST3 bezeichnet sind, eine sogenannte Halbwegstufe, die mit STM bezeichnet ist, und schließlich Zwischenleitungen LI, die die verschiedenen Matrixstufen miteinander verbinden. Die Halbwegstufe STM trägt diese Bezeichnung deshalb, weil durch sie die Symmetrielinie x'—x verläuft, von der ab sich das System spiegelsymmetrisch nach rechts fortsetzt. Die nicht dargestellten Stufen sind daher identisch mit den Matrixstufen ST3, ST2, ST1 und den 54 Teilnehmerleituhgen LA. Das vollständige Koppelfeld enthält also sieben Schaltstufen, und auch jeder Teilnehmer hat Zugriff zu dem Koppelfeld über zwei Punkte, die
ίο symmetrisch in bezug auf die mittlere Stufe liegen.
Die verschiedenen Matrizen sind in den Figuren
als Blöcke dargestellt, wobei der innere Aufbau dieser Matrizen, wie F i g. 2 für eine 3-mal-2-Matrix zeigt, eine konventionelle Struktur besitzt. Die Matrixschalter Q00, Q01, Q10, Qn, Q20 und Q21 ermöglichen die Verbindung einer beliebigen Zeilenleitung mit einer beliebigen Spaltenleitung. Durch das Schließen des Schalters Q10 wird eine elektrische Verbindung zwischen der Zeilenleitung CL1 und der
ao Spaltenleitung CC0 hergestellt. Wie im folgenden noch zu sehen sein wird, besitzen die Matrizen eine unterschiedliche Anzahl von Zeilen- und Spaltenleitungen, die jedoch davon abhängt, an welcher Stufe des Koppelfeldes die jeweilige Matrix verwendet wird.
Wie F i g. 1 dann weiter zeigt, umfaßt die erste Stufe ST1, die auch als Eingangsstufe bezeichnet werden kann, 18 Matrizen, die in zwei Gruppen von neun Matrizen eingeteilt sind, wobei jede Gruppe ihrerseits wieder in drei Untergruppen zu je drei Matrizen unterteilt ist und jede von den drei Matrizen drei Zeilenleitungen (drei Teilnehmerleitungen) und zwei Spaltenleitungen besitzt.
Die erwähnten Matrizen der ersten Stufe können mit Hilfe von drei Koordinaten angegeben werden:
Die erste Koordinate ist /. Sie gibt die oben bereits erwähnte Gruppennummer an und ist entweder O oder 1.
Die zweite Koordinate ist /. Sie gibt die oben bereits erwähnte Untergruppennummer an und ist entweder O, 1 oder 2.
Die dritte Koordinate ist k. Sie gibt den Rang der Matrix innerhalb der Untergruppe an und ist entweder 0, 1 oder 2.
Die Matrix,- die beispielsweise die Koordinaten 102 besitzt, ist also die dritte Matrix der ersten Untergruppe in der zweiten Gruppe.
Einer Zeilenleitung wird eine Koordinate zugeordnet, welche die Werte 0, 1 oder 2 annehmen kann. In ähnlicher Weise erhält eine Spaltenleitung eine Koordinate zugeordnet, die entweder den Wert 0 oder 1 besitzt. Mit einem derartigen Adressierungsschema ist es möglich, daß eine beliebige Zwischenleitung durch die folgenden vier Koordinaten vollkommen definiert werden kann: Diese Koordinaten sind i, j, k und I und geben die Adresse einer Teilnehmerleitung an.
Die zweite Stufe ST2 besteht aus einem Satz von zwölf Matrizen, die in zwei Gruppen zu je sechs Matrizen eingeteilt sind. Jede Gruppe ist dann selbst
noch in zwei Untergruppen mit je drei Matrizen eingeteilt, wobei jede Matrix drei Zeilenleitungen und zwei Spaltenleitungen besitzt. Diesen Matrizen werden Koordinaten nach dem vorher erwähnten Schema
zugeordnet. Im einzelnen können die Koordinaten folgende Werte annehmen:
0 oder 1 für die Gruppe (zwei Gruppen),
0 oder 1 für die Untergruppe (zwei Untergruppen je Gruppe),
0, 1 oder 2 für die Matrix (drei Matrizen je Untergruppe),
0, 1 oder 2 für die Zeilenleitung (drei je Matrix), 0 oder 1 für die Spaltenleitung (zwei je Matrix), b möge diese Koordinate sein.
Das Verbindungsschema zwischen den Matrizen der ersten und zweiten Stufe hat folgende allgemeine Struktur: die Spaltenleitung einer Matrize der ersten Stufe mit der vollständigen Adresse i, j, k, a, wobei /, j und k für die Matrixkoordinaten und α für die Spaltenadresse verwendet werden, wird mit der Zeilenleitung einer Matrix der zweiten Stufe, deren vollständige Adresse a, i, j, k ist, wobei a, i und j die Matrixkoordinaten und k die Leitungskoordinate sind, über eine Zwischenleitung zusammengeschaltet. Dieses Schema ist in Fig. 3 dargestellt. Für eine vereinfachte Darstellung wird jede Zeilen- oder Spaltenleitung durch ihre vier Koordinaten definiert, die über der betreffenden Leitung dargestellt sind. Die Leitungskoordinaten werden von den Matrixkoordinaten durch einen Strich getrennt. Die Leitungskoordinate befindet sich in der äußersten linken oder äußersten rechten Position, je nachdem, ob sie eine Zeilenleitung oder eine Spaltenleitung angibt. Entsprechend der erwähnten Gesetzmäßigkeit wird die Spaltenleitung ijk-a, mit der Zeilenleitung k-aij verbunden.
Die Anwendung dieser Gesetzmäßigkeit ist sehr einfach. Es sei beispielsweise angenommen, daß die Leitung 102-0 der ersten Stufe weiter vorbunden werden soll. In diesem Falle ist i — 1, / = 0, k = 2 und a = 0. Diese Leitung soll mit der Leitung k-aij, d.h. 2-010 der zweiten Stufe verbunden werden (die kräftig ausgezogene Verbindung in Fig. 1).
Die dritte Stufe 5J3 umfaßt acht Matrizen, die in zwei Gruppen zu vier Matrizen geteilt sind. Jede Gruppe selbst ist wieder in zwei Untergruppen mit je zwei Matrizen weiter unterteilt, wobei jede Matrix wieder aus drei Zeilen- und drei Spaltenleitungen besteht.
Entsprechend dem gleichen, zuvor erläuterten Adressensystem können die verschiedenen Koordinaten die folgenden Werte annehmen:
0 oder 1 für die Gruppe,
0 oder 1 für die Untergruppe,
0 oder 1 für die Matrix,
0,1 oder 2 für die Zeilenleitung und
0, 1 oder 2 für die Spaltenleitung (diese Koordinate möge c sein).
Das Verbindungsschema zwischen Matrizen der zweiten und dritten Stufe besitzt folgende Struktur: Die Spaltenleitung aij-b der zweiten Stufe wird mit der Zeilenleitung j-abi der dritten Stufe über eine Zwischenleitung (s. F i g. 3) verbunden. Die stark ausgezogene Leitung in F i g. 1 zeigt, daß die Leitung 010-1 der zweiten Stufe mit der Leitung 0-011 der dritten Stufe verbunden ist.
Die vierte Stufe, im folgenden auch als Halbwegstufe oder mittlere Stufe ST M bezeichnet, besteht aus zwölf Matrizen, die in zwei Gruppen zu je sechs eingeteilt sind. Jede Gruppe ist weiter unterteilt in zwei Untergruppen zu je drei Matrizen. Die Matrizen in dieser Stufe besitzen zwei Zeilen- und zwei Spaltenleitungen (da sie die Symmetrieachse des Netzwerkes darstellen).
Die Koordinatenvariation der Elemente der Stufe STU kann im einzelnen folgende Werte annehmen:
0 oder 1 für die Gruppe,
0 oder 1 für die Untergruppe,
0, 1 oder 2 für die Matrix, " . .v.
0 oder 1 für die Zeilenleitung und'
0 oder 1 für die Spaltenleitung.
(Die zuletzt genannten Leitungen gehören bereits zu dem Netzwerk der zweiten Hälfte, welches aus Gründen einer einfacheren Darstellung weggelassen wurde, da die beiden Hälften die gleiche Struktur und die gleiche Operationsweise besitzen).
Das Verbindungsschema zwischen der dritten und vierten Stufe ist wie folgt: Die Spaltenleitung einer dritten Stufe abi-c wird mit der Zeilenleitung i-abc in der vierten Stufe (s. Fig. 3) verbunden, d. h., die Leitung 011-2 der dritten Stufe ist mit der Leitung 1-012 der vierten Stufe (s. die stark ausgezogene
. Leitung in Fig. 1) zusammengeschaltet.
Aus den vorhergehenden Erläuterungen und der F i g. 3 folgt, daß durch ein Paar von Adressen ijkl und abc jeweils nur ein Verbindungsweg zwischen einem Teilnehmer und der entsprechenden Halbwegsmatrix definiert wird.
Mit der Erkenntnis von nur zwei Adressen können daher alle Netzwerkelemente (Matrizen, Schalter und Zwischenleitungen) betätigt werden, die entlang des Verbindungsweges verlaufen, welcher durch die zwei Adressen definiert ist. Beispielsweise hat ein Teilnehmer mit der Adresse ijkl = 10 2 2, das ist die Leitung l-ijk — 2-102. Die entsprechende Halbwegsmatrix hat die Adresse abc = 012. Als Verbindungsweg ergibt sich hieraus die in F i g. 1 stark aus-' gezeichnete Linie. In den verschiedenen Matrizen, die längs dieses Verbindungsweges liegen, werden die Schalter, die geschlossen werden sollen, durch die entsprechenden Koordinaten von Spalten- und Zeilenleitungen bestimmt, die in der betrachteten Matrix verwendet werden. Beim vorliegenden Beispiel sind beispielsweise diese Schalter (unter Voraussetzung des gleichen Bezeichnungssystems wie in Fig. 2):
ß20 für die Matrix 102 der ersten Stufe 5T1;
ß21 für die Matrix 010 der zweiten Stufe ST2,
Q02 für die Matrix 011 der dritten Stufe 5T3.
Die gleiche Gesetzmäßigkeit, wie sie in der F i g. 3 dargestellt ist, gilt auch für die Durchführung der Verbindungen in dem Koppelfeld der zweiten Hälfte.
Zum besseren Verständnis des Verbindungsaufbaues dient die F i g. 4. Hier sind zwei Teilnehmer mit den Adressen I1, J1, K1, L1 und I2, J2, K2, L2 dargestellt, die über die folgenden sieben Stufen ST1, ST2, ST3, STM, ST3', ST2' und ST1 miteinander verbunden sind.
Die F i g. 4 zeigt zwei mögliche Verbindungswege. Der erste Verbindungsweg führt über die Halbwegsmatrix mit der Adresse ABC und der zweite über die Halbwegsmatrix mit der Adresse A'B'C. Aus der Darstellung der Fig. 4 ist zu erkennen, daß bei der Kenntnis von zwei Teilnehmeradressen zusammen mit der Adresse einer Halbwegsmatrix nur ein einziger Verbindungsweg zwischen zwei Teilnehmern
definiert ist. Daraus kann die Erkenntnis abgeleitet werden, daß zum Aufsuchen eines freien Verbindungsweges zwischen zwei Teilnehmern folgende zwei Schritte zu untersuchen sind:
1. Das Suchen der Halbwegsmatrix, die einen freien Verbindungsweg zwischen dieser Matrix und dem ersten Teilnehmer definiert.
2. Prüfen, ob dieser einzigeyVerbindungsweg, welcher durch diese Matrix und den zweiten Teilnehmer definiert ist, frei ist oder nicht.
Diese zwei Prüfschritte sind im wesentlichen gleicher Natur und können gleichzeitig mit Hilfe gleicher Verfahren und Vorrichtungen durchgeführt werden. Zur folgenden Erläuterung wird deshalb nur auf die erste Hälfte des Koppelfeldes Bezug genommen werden, so wie es in Fig. 1 dargestellt ist, da für die zweite Hälfte des Koppelfeldes sinngemäß das gleiche gilt, wie für die erste Hälfte.
Aus der Koppelfeldstruktur abgeleitete logische Betrachtungen
Es ist bereits gezeigt worden, daß es möglich ist, eine Anzahl von Relationen abzuleiten, welche zwischen den Adressen von zwei bestimmten Teilnehmer-Halbwegsmatrixpaaren bestehen müssen, damit die beiden Verbindungswege, weiche durch die Adresse definiert sind, keine gemeinsamen Teilabschnitte besitzen. Darüber hinaus brauchen die genannten Relationen nur die Adressen der Eingangsmatrix und der Halbwegsmatrix des Koppelfeldes zu betreffen, da diese Adressen ausreichen, Verbindungsabschnitte zu definieren, wo ein Überlappen von Verbindungswegen auftreten kann. Wenn ein freier Verbindungsweg zwischen einer Eingangsmatrix und einer Ausgangsmatrix besteht, dann muß auch ein freier Verbindungsweg zwischen einem Teilnehmer, der an die genannte Eingangsmatrix angeschlossen ist, und eine Ausgangsleitung, die an die genannte Ausgangsmatrix angeschlossen ist, gefunden werden. In der nachstehenden Tabelle sind diese Relationen angegeben. Koordinaten, die durch Punkte dargestellt werden, sind solche, deren Werte ohne Bedeutung sind.
Eingangsmatrix Halbwegsmatrix oder
oder
FaM ijk
i'..
abc oder
Fall 2 ijk
ij'.
abc
a'.,
.b'.
..c'
Fall 3 ijk
ijk'
abc
a'..
.b'.
Fall 4 ijk
ijk
abc
a'..
Im Beispiel des Falles 1 gehört jeder Teilnehmer zu einer anderen Gruppe (die /-Koordinate ist unterschiedlich). Die Teilnehmer können mit jeder beliebigen Halbwegsmatrix und möglicherweise auch mit der gleichen Matrix verbunden werden, da jede Matrix, die zwei Zeilen und zwei Spalten besitzt, immer zwei verschiedene Verbindungswege definieren kann.
Im Fall 2 gehören beide Teilnehmer zur gleichen Gruppe (die /-Koordinate ist die gleiche), aber jeder gehört zu einer unterschiedlichen Untergruppe (die /-Koordinate ist unterschiedlich). Daraus muß die Folgerung gezogen werden, daß sie mit zwei verschiedenen Ausgangsmatrizen verbunden werden müssen.
Im Fall 3 gehören beide Teilnehmer zur,gleichen Gruppe (gleiche /-Koordinate) dej gleichen Unter-,
ίο gruppe (gleiche /-Koordinate), aber sie gehören zu verschiedenen Matrizen. Sie müssen daher mit zwei Ausgangsmatrizen verbunden werden, die zwei verschiedenen Gruppen angehören oder aber die der gleichen Gruppe, aber zwei verschiedenen Untergruppen angehören.
Im Fall 4 gehören beide Teilnehmer zur gleichen Eingangsmatrix (gleiche //^-Koordinaten). Sie müssen also mit zwei Ausgangsmatrizen gekoppelt werden, die zwei verschiedenen Gruppen angehören.
Wenn ein freier Verbindungsweg zwischen einem Teilnehmer der Adresse IJKL und der Halbwegsstufe des Koppelfeldes besteht, dann kann eine Halbwegsmatrix der Adresse ABC gefunden werden, wenn das Adressenpaar IJKL-ABC und jedes derartige Adressenpaar, welches bereits belegte Zwischenleitungen angibt, den oben angegebenen vier Relationen genügt.
Das Aufprüfen auf eine solche Matrix kann schnell und rationell mit Hilfe der im folgenden an Hand der Fig. 5 bis 10 beschriebenen Vorrichtung, durchgeführt werden.
Beschreibung der Aufprüfeinrichtung
F i g. 5 zeigt das Blockschaltbild der generellen Struktur dieser Aufprüfvorrichtung. Das Koppelfeld ist in 1 dargestellt, und dx bis dn stellen Teilnehmerschaltungen dar. Ein Abtaster 2 tastet in ununterbrochener Folge die Teilnehmerschaltungen ab, um alle Anrufe zu ermitteln. Der Abtaster wird von einem Register 3 gesteuert, in dem die Adressen aller Teilnehmerschaltungen mit einer gleichmäßigen Taktfrequenz zirkulieren. Wenn ein Anruf ermittelt wird, dann sendet der Abtaster 2 ein Signal zu einer Absuchsteuerung 4, welche augenblicklich veranlaßt, daß das Register 3 anhält, das nun die Adresse IJKL des rufenden Teilnehmers festhält. Gleichzeitig veranlaßt die Absuchsteuerung 4 die Einleitung von Suchoperationen und startet nacheinander eine Anzahl von Einrichtungen, die an diesen Operationen beteiligt sind. Die beiden genannten Arten von Steuerbefehlen werden in F i g. 5 durch die Pfeile F *h und F' dargestellt.
Die Verbindungswegsteuerung selbst besteht aus einem Speicher 5, drei Registern 6, 7 und 8 und
logischen Schaltkreisen, die generell als Block 9 in F i g. 5 dargestellt sind.
Der Speicher 5, der beispielsweise ein Magnetkernspeicher sein kann, ist in vierundzwanzig adressierbare Blöcke eingeteilt. Die Adresse jedes Blockes gehört zu der Eingangsleitungsadresse abci einer Halbwegsmatrix, deren Eingangsleitung im weiteren als Halbwegsleitung bezeichnet wird. Immer wenn eine Verbindung zwischen einem Teilnehmer IJKL und einer Matrix ABC hergestellt wurde, d. h. zwisehen den Leitungen L-IJK und I-ABC, dann wird diese Adresse IJKL in den Speicherblock übertragen, dessen Adresse ABCI entspricht. Daher enthält jeder Speicherblock, der einer belegten Halbwegsleitung
100 ^I 0/1 10
entspricht, zu jedem Augenblick die Adresse des mit dieser Leitung verbundenen Teilnehmers. Die übrigen Speicherblöcke enthalten keine Information.
Die Information, die in diesem Speicher enthalten ist, stellt zu jedem Zeitpunkt eine Tabelle für belegte Zwischenleitungen dar. Neben der Hauptaufgabe, das ist das Ausfindigmachen des Verbindungsweges, wird die Tabelle noch für zwei weitere Aufgaben benötigt:
1. Zur Identifizierung des Verbindungsweges nach dem Auflegen des Hörers bei einem Teilnehmer nach Gesprächsende und
2. für das Rückstellen aller Schalter, die an diesem Verbindungsaufbau beteiligt waren.
Die Register 6 und 7 sind für die nacheinander während der Aufprüfoperation erfolgende Aufnahme aller Adressenpaare ijkl-abci, die bereits belegten Verbindungsabschnitten entsprechen, vorgesehen. Das Register 8 dient zur Aufnahme der Adresse ABCI der Halbwegsleitung, die während der Aufprüfoperation dem rufenden Teilnehmer IJKL zugeteilt wurde. Jedes der Register 3, 6, 7 und 8 ist mit der Logikschaltung 9 verbunden, die das Abtasten oder Auslesen der Register steuert. Diese Verbindungen sind in der F i g. 5 mit 10, 11, 12 und 13 bezeichnet. Die Register 7 und 8 arbeiten als Zähler, wie noch zu sehen sein wird, und können zusätzlich über die Verbindungsleitung 14 und 15 Weiterschaltinformationen aus der Logikschaltung 9 empfangen. Die vier Register sind dann ferner mit dem Speicher 5 verbunden. Der Speicher wird vom Register 7 aus über die Verbindungsleitungen 16 und 17 und das Adressenregister 18 adressiert. Über das Lese-Schreib-Register 19 und die Verbindungsleitung 20 kann der Speicher 5 ausgelesen und in das Register 6 die Adresse ijkl desjenigen Teilnehmers eingeschrieben werden, der mit derjenigen Halbwegsleitung verbunden ist, deren Adresse abci in dem Register 7 gespeichert ist. Wenn kein Teilnehmer mit dieser Halbwegsleitung verbunden ist, dann erhält das Register? eine Leerstelleninformation (z.B. blank).
Der Speicher 5 kann in ähnlicher Weise von dem Register 8 aus über die Verbindungswege 21 und 17 und das Adressenregister 18 adressiert werden. Die Verbindungsleitung 22 und das Lese-Schreib-Register 19 ermöglichen dann das Einlesen der Adresse IJKL in denjenigen Speicherblock, dessen Adresse ABCI entspricht. Diese Operation wird am Ende der Verbindungswegsuchoperation durchgeführt, wann immer eine Halbwegsleitung ABCI definitiv dem Teilnehmer IJKL zugeteilt wurde. Auf diese Weise wird die Information über die neu hergestellte Verbindung gespeichert.
Die Logikschaltung 9 ist mit der Steuereinrichtung 4 über die Leitungen 23 und 24 gekoppelt. Über die Leitungen 23 wird der Steuereinrichtung 4 mitgeteilt, daß eine Wegesuche erfolgreich abgeschlossen wurde. Über die Leitung 24 werden sogenannte Durchdreher angezeigt, die dann entstehen, wenn dem Anrufer keine Verbindung zugeteilt werden kann. Im ersten Falle steuert die Einrichtung 4 die Einspeicherung der neuen Weginformation in dem Speicher 5 (s. Abschnitt oben) und löst die Markierung und effektive Einstellung des genannten Verbindungsweges in dem Koppelfeld aus. In beiden Fällen steuert sie sowohl das Anhalten als auch das Starten der Suchoperation des Registers 3 und des Abtasters 2.
F i g. 6 zeigt die Hauptanordnung und die logischen Schaltkreise, die in dem Block 9 in F i g. 5 dargestellt sind und welche die Verarbeitung der in den Registern 6, 7 und 8 gespeicherten Informationen vornehmen. In F i g. 6 werden die folgenden Symbole verwendet:
Vergleichsschaltungen oder Vergleicher werden durch Kreise dargestellt. Solche Kreise, die ein » = «-Zeichen enthalten, stellen solche Schaltungen
ίο dar, die ein Ausgangssignal erzeugen, wenn die Eingangssignale zu diesen Kreisen gleich sind. Kreise, die ein »^«-Zeichen enthalten, kennzeichnen Schaltungen, die ein Ausgangssignal abgeben, wenn die Eingangssignale nicht gleich sind. Die Eingänge und Ausgänge dieser Schaltungen werden durch die Richtung der Pfeile angegeben. Logische Inverterschaltungen werden durch quadratische, stark ausgezogene Blöcke angegeben, die mit Diagonalen versehen sind. Und-Tore werden durch gleichschenkelige Dreiecke und Oder-Tore durch Halbkreise dargestellt.
Ein Vergleich der in den Registern 3 und 6 gespeicherten Informationen wird mit Hilfe der folgenden Schaltungen durchgeführt:
Die Koordinaten IJK, die im Register 3 gespeichert sind, werden über die drei Verbindungen 25, 26 und 27 ausgelesen und getrennt zu den ersten Eingängen der Vergleicher 28, 29 und 30 übertragen. In ähnlicher Weise werden die Koordinaten ijk, die in dem Register 6 gespeichert sind, ausgelesen und über die drei Verbindungen 31, 32 und 33 zu dem zweiten Eingang der drei Vergleicher 28, 29 und 30 übertragen. Die Ausgänge 34, 35 und 36 dieser Vergleicher führen immer dann ein Signal, wenn der Inhalt der Register 3 und 6 voneinder abweicht.
Bei dem vorliegenden Beispiel kann ein Vergleich zwischen den Koordinaten / und i in einem einzelnen Vergleichskreis durchgeführt werden, da jede der genannten Koordinaten durch eine einstellige Binärzahl angegeben werden kann, da sowohl / als auch / nur zwei verschiedene Werte annehmen können. Für / und j und K und k liegen die Verhältnisse anders. Jede dieser Koordinaten kann drei verschiedene Werte annehmen, deren Kodierung zwei Bits erfordert. Die Stelle, d. h. der Rang, dieser Bits wird mit »1« und »2« bezeichnet. Um / und / beispielsweise miteinander zu vergleichen, müssen die Bits (Informationen) mit der Stelle »1« und die Bits mit der Stelle »2« miteinander verglichen werden. / und / sind unterschiedlich, wenn beide Bits der Stelle »1« oder beide Bits der Stelle »2« nicht übereinstimmen. Die für einen Vergleich erforderlichen Schaltkreise sind in F i g. 7 dargestellt.
Die an den Verbindungen 26' und 32' angeschlossenen Kreise sind zusammen mit dem Vergleicher 29' zum Vergleich von Informationen mit der Stelle oder dem Rang 1 vorgesehen, während die mit den Verbindungen 26" und 32" gekoppelten Schaltungen zusammen mit dem Vergleicher 29" zum Vergleich von Informationen mit dem Rang 2 vorgesehen sind. Die Ausgänge der Vergleicher 29' und 29" führen immer dann ein Signal, wenn die zu vergleichenden Größen nicht übereinstimmen. Die Ausgangssignale der beiden Vergleicher werden zu der Oder-Schaltung 35"' übertragen, deren Ausgang 35 immer dann ein Signal führt, wenn / und / nicht miteinander übereinstimmen Qi=J). Die Koordinaten K und k können auf ähnliche Weise miteinander verglichen werden.
Es sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt,
11 12
daß der Ausgang 35 in F i g. 7 mit dem Ausgang 35 Das Ausgangssignal dieses Inverters wird über die
in F i g. 6 übereinstimmt. Leitung 78 zu dem ersten Eingang eines Und-Tores
Die Ausgangsleitung 34, die vom Vergleicher 28 79 übertragen. Der zweite Eingang dieses Und-Tores herführt, ist über einen Inverter 37 und die Leitung führt über die Teilleitungen 80 und 67 zu dem Aus-38 mit dem ersten von zwei Eingängen eines Und- 5 gang des Inverters 66. Der dritte und letzte Eingang Tores 39 verbunden. Der zweite Eingang 40 ist mit dieses Und-Tores ist über die Leitungen 81 und 72 dem Ausgang 35 des Vergleichers 29 verbunden. Die mit dem Ausgang des Inverters 71 verbunden. Das Ausgangsleitung 41 des Und-Tores 39 führt dann ein Und-Tor 79 liefert daher immer dann ein Ausgangs-Signal, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: signal an seine Ausgangsleitung 82, wenn folgende
-J1 -ίο Bedingungen erfüllt sind: A=a, B=b und C—c.
I = i und Jφι. Die Ausgangsleitungen 41 und 82 werden über die
Und-Schaltung 83 zusammengefaßt, deren Ausgang
Das Ausgangssignal des Vergleichers 29 auf der 84 ein Signal abgibt, wenn die Bedingungen I=i und Leitung 35 wird über den Inverter 42 und die Lei- und ABC=abc erfüllt sind. In ähnlicher Weise führung 43 zu einem von drei Eingängen des Und-Tores 15 ren die Ausgangsleitungen 47 und 76 zu dem Und-44 übertragen. Der zweite Eingang ist über die Lei- Tor 85, dessen Ausgang 86 ein Signal abgibt, wenn tung 45 direkt mit dem Ausgang36 des Vergleichers die Bedingungen//=// und AB=ab gleichzeitig er-30 verbunden. Der dritte Eingang 46 dieses Und- füllt sind. Auch das Und-Tor 87 erzeugt an seinem Tores ist mit dem Ausgang des Inverters 37 verbun- Ausgang 88 ein Signal, wenn die über die Leitungen den. Die Ausgangsleitung 47 des Und-Tores 44 führt 20 53 und 67 eintreffenden Signale das gleichzeitige Voralso immer dann ein Signal, wenn die folgenden Ko- liegen der folgenden Bedingungen anzeigen: IJK=ijk inzidenzbedingungen erfüllt sind: und A= a.
Das Ausgangssignal des Und-Tores 83, welches
I = i, J = j und Κφίζ. über die Leitung 89 zu der Stufe 8C des Registers 8
25 übertragen wird, bewirkt, daß der Wert der Koordi-
Der Ausgang 36 des Vergleichers 30 ist über einen nate C, der in diesem Register gespeichert ist, um 1
Inverter 48 über die Leitung 49 mit dem ersten Ein- erhöht wird. Ebenso bewirkt das Ausgangssignal des
gang des Und-Tores 50 verbunden. Der zweite Ein- Und-Tores 85, welches über die Leitung 90 zu der
gang führt über die Leitungen 51 und 38 zu dem Stufe 8 B übertragen wird, daß der in dieser Stufe
Ausgang des Inverters 37. Der letzte Eingang dieses 30 gespeicherte Wert der Koordinate B um 1 erhöht
Und-Tores ist schließlich über die Leitung 43 mit . wird. Ferner bewirkt dieses Signal, welches auch über
dem Ausgang des Inverters 42 verbunden. die Leitung 91 zu dem Oder-Tor 92 und von dort
Der Ausgang des Und-Tores 50 führt deshalb über die Leitung 93 zu der Stufe 8 C übertragen wird,
immer dann ein Signal, wenn /=/, J=j, und K=k ist. daß der in dieser Stufe enthaltene Wert der Koordi-
Im folgenden wird unter Zuhilfenahme der Fig. 6 35 nate C auf Null zurückgesetzt wird. Das Ausgangs-
der Vergleich der in den Registern 7 und 8 gespei- signal des Und-Tores 87 wird über die Leitung 94 zu
cherten Informationen erläutert. der Stufe 8^4 des Registers 8 übertragen und bewirkt
Die Koordinaten abc, die in dem Register "7 ge- dort sowohl die Erhöhung des Wertes der Koordi-
speichert sind, werden über die drei Leitungen 54, nate A als auch die Rückstellung der Stufe 8 B, in der
55 und 56 jeweils zu einem der Vergleicher 57, 58 40 die ß-Koordinate enthalten ist, und der Stufe 8 C, in
und 59 übertragen, wobei die genannten Leitungen der der Wert der Koordinate C enthalten ist. Die Lei-
jeweils einen von zwei Eingängen dieser Vergleicher tungen 89, 90 und 94 sind in F i g. 5 als Verbindung
darstellen. In ähnlicher Weise werden die Koordi- 15 dargestellt.
naten ^4.B C, die in dem Register 8 gespeichert sind, Fig. 8 zeigt nun ein ausführlicheres Blockschaltüber drei Leitungen 60, 61 und 62 zu dem zweiten 45 bild des Registers 8, welches eine Anzahl von UnterEingang der Vergleicher 57, 58 und 59 übertragen. registern enthält. Die Darstellung zeigt nur die Unter-Die jeweiligen Ausgänge der Vergleicher führen register 8 A, 8B und 8 C. Das Unterregister 8/ wurde dann auf ihren Ausgangsleitungen 63, 64 und 65 fortgelassen, da die im Register 3 gespeicherte Ko-Ausgangssignale, wenn die Informationen an.ihren Ordinate/ lediglich über die Leitung97 (Fig. 6) in Eingängen nicht^übereinstimmen. Ein Vergleich zwi- 50 dieses Register übertragen wirä."'"
sehen den Koordinaten C und c (die die einzigen Ko- Da die Koordinaten A und B jeweils nur zwei verordinaten sind, die drei unterschiedliche Werte an- schiedene Werte annehmen können, besitzen diese nehmen können) kann in einer Anordnung durch- Register nur jeweils eine Binärstufe. Im Gegensatz geführt werden, die derjenigen ähnlich ist, die bereits hierzu besitzt das Unterregister 8 C zwei Binärstellen, im Zusammenhang mit der F i g. 7 erläutert wurde. 55 da die in ihm gespeicherte Koordinate C drei ver-
Die Ausgangsleitung 63 des Vergleichers 57 führt schiedene Werte annehmen kann. Die folgenden drei
zu einem Inverter 66, dessen Ausgangsleitung 67 Dezimalziffern 0, 1 und 2 werden als 00, 01 und 10
dann ein Signal führt, wenn A= α ist. codiert. Die Binärzahl 11 (die der Dezimalziffer 3
Die Ausgangsleitung 64 des Vergleichers 58 führt entspricht) wird nicht verwendet.
zu dem Inverter 71 und über die Leitung 72 zu dem 6° Wenn die Leitung 90 ein Signal führt, und dieses ersten Eingang des Und-Tores 73. Dieses Und-Tor ist immer dann der Fall, wenn IJ=ij und AB=ab ist, besitzt noch einen anderen Eingang, welcher über die wird der Wert in dem Unterregister 8 B über das Leitungen 75 und 67 mit dem Ausgang des Inverters Oder-Tor 102 und die Leitung 103 um 1 erhöht und 66 verbunden ist. Die Ausgangsleitung 76 des Und- gleichzeitig der Inhalt des Registers 8 C über die Lei-Tores 73 führt daher dann ein Ausgangssignal, wenn 65 tung 91 und das Oder-Tor 92 und die Leitung 93 die Eingangssignale angeben, daß A=a und B=b gelöscht.
ist. Der Ausgang des Vergleichen 59 ist über die Lei- Wenn in dem Unterregister 8 B eine Null gespei-
tung 65 mit dem Eingang des Inverters 77 verbunden. chert ist, wird dieser Inhalt um 1 vermehrt. Wenn
aber der Inhalt von SB bereits eine 1 ist, dann wird ein Übertrag zu dem Unterregister 8^4 übertragen. Die Leitung 105, die bei dem Inhalt 1 des Unterregisters 8 B ein Ausgangssignal führt, ist zusammen mit der Leitung 106 mit dem Und-Tor 107 verknüpft, dessen Ausgangsleitung 108 das Oder-Tor 109 öffnet, welches andererseits auch durch einen Impuls auf der Leitung 94 (s. auch F i g. 6) geöffnet wird. Über die Leitung 110 wird dann der Inhalt des Unterregisters 8 A um 1 erhöht. Gleichzeitig wird über die Leitung
111 durch das Ausgangssignal des Und-Tores 107 der Inhalt des Unterregisters SB über das Oder-Tor
112 und die Leitung 113 gelöscht.
Wenn die Leitung 94 ein Signal überträgt (dieses ist immer dann der Fall, wenn IJK=ijk und A=a ist), dann wird der Inhalt des Unterregisters SA über das Oder-Tor 109 und die Leitung 110 um 1 vermehrt. Gleichzeitig wird der Inhalt des Unterregisters 8 C über die Leitungen 95 und 96, das Oder-Tor 92 und die Leitung 93 gelöscht. Das gleiche geschieht mit dem Register SB über die Leitung 95, das Oder-Tor 112 und die Leitung 113. Der Inhalt des Registers 8 A wird um 1 vermehrt, wenn er Null beträgt. Ist dieser Wert jedoch eine 1, dann wird lediglich ein Überlauf angezeigt. Für diese Anzeige dient das Signal auf der Leitung 115 als Eins-Detektor, und die Verzweigungsleitung 116, die mit dem Ausgang des Und-Tores 109 verbunden ist, führt ebenso, wie die Leitung 115 zu einem Und-Tor 117, welches ein Ausgangssignal führt (s. F i g. 5), wenn ein Überlauf stattfindet.
Zur Erläuterung der Schaltung für die Schrittsteuerung des Registers 7 dient wieder die F i g. 6. Dieses Register ist im wesentlichen ein Zähler mit vier binären Unterregistern 7 a, 7 b, Ic und 7 i, die maximal die Werte 1, 1, 2 und 1 speichern können. Während der Wegesuche ist die Aufgabe dieses Registers, fortwährend aufwärts zu zählen, damit es nacheinander die Adressen aller Halbwegsleitungen von 0000 bis 1121 erzeugen kann. Diese fortlaufende Schrittschaltung wird dadurch erreicht, daß nach jeder vollständigen Vergleichsoperation zu der Adresse abci eine 1 hinzuaddiert wird (beispielsweise beim Vergleich IJK-ABC mit ijk—abc mit der eventuell erfolgenden Schrittsteuerung des Registers 8). Die Schrittsteuerung wird so lange durchgeführt, bis die Adresse 1121 der letzten Halbwegsleitung in das Register 7 gelangt.
Die Schaltungen zur schrittweisen Steuerung des Registers 7 dienen zur Ermittlung der Adresse 1121 und zur Weiterschaltung dieses Registers jedesmal, wenn diese Adresse noch nicht ermittelt wurde.
In F i g. 6 sind diese Schaltkreise nur generell als Eingangsleitungen 118, 119, 120 und 121 des Und-Tores 122 gezeigt. Diese Schaltungen sind in der F i g. 9 ausführlicher dargestellt. Die Ausgangsleitungen 118, 119 und 121 der Unterregister 7 a, Ib und 7/, welche zur Speicherung einer einstelligen Binärinformation vorgesehen sind, führen direkt zu dem Eingang des Und-Tores 122, wie es auch in F i g. 6 dargestellt ist. Diese drei Eingänge führen immer dann ein Signal, wenn der Inhalt der Unterregister la, 7b und 7i eine binäre Eins ist. Da jedoch dar. Unterregister 7 c zwei Binärstufen besitzt, wird die Leitung 120 in F i g. 6 nur dann ein Ausgangssignal führen, wenn dieses Register die Binärzahl 10 — das ist die Dezimalzahl 2 der Adresse 1121 — enthält. Das Abfühlen der Binärinformation 10 erfolgt über die beiden Ausgangsleitungen 123 und 124, wobei die letztere mit dem Inverter 125 verbunden ist. Die Leitung 123 und der Ausgang des Inverters 125 sind mit den beiden Eingängen des Und-Tores 126 verbunden. Die Ausgangsleitung 127 des Und-Tores 122 führt also, wie F i g. 9 zeigt, ein Ausgangssignal, wenn die Bedingung abci = 1121 erfüllt ist. Wie Fig. 6 nun weiter zeigt, wird das Ausgangssignal über die Leitung 127 zu dem Inverter 128 übertragen. Die Ausgangsleitung dieses Inverters ist mit.dem einen von zwei Eingängen des Und-Tores 129 verbunden. Die Koinzidenzbedingung für dieses Tor kann also immer nur dann erfüllt werden, wenn das Register 7 nicht die Information 1121 enthält. Der zweite Eingang des Und-Tores 129 führt über die Leitung 130 zu einer Zeitgabeschaltung, die immer einen Impuls am Ende einer vollständigen Vergleichsoperation abgibt. Die Ausgangsleitung 14 des Und-Tores 129 führt daher so lange ein Signal, wie das Register 7 Adressen enthält, die sich von der Adresse 1121 unterscheiden. Der Inhalt des Registers 7 wird also über diese Leitung schrittweise um Eins vermehrt.
Eine Verzweigung der Leitung 127, die von dem Und-Tor 122 herführt, wird als Leitung 132 bezeichnet, die zu einem von drei Eingängen des Oder-Tores 133 führt. Die Leitung 132 führt bekanntlich ein Signal, wenn die Adresse 1121 ermittelt wurde. Dieses Signal dient dann zur Beendigung der Suchoperation. Das Ausgangssignal des Oder-Tores 133 wird auf die Leitung 23 übertragen, die dann mit diesem Signal das Ende der Operation anzeigt.
Das Oder-Tor 133 wird in ähnlicher Weise über eine Leitung 134 geöffnet, wenn diese Leitung ein Signal führt, welches angibt, daß α größer als A ist.
Sollte diese Bedingung einmal auftreten, dann können keine weiteren Verbindungswege mit gemeinsamen Verbindungsabschnitten gefunden werden, da die Leitungen 67, 76 und 82 keine Signale mehr führen, wodurch verhindert wird, daß der Inhalt des Registers 8 noch verändert werden kann. In diesem Falle wird ein Operationsendesignal erzeugt, bevor alle möglichen Verbindungswege durchgeprüft wurden. Diese Bedingung kann vom Ausgang des Hilfsregisters7a über die Leitung 135 und vom Ausgang des Hilfsregisters 8 A und die Leitung 136 und den Inverter 137 mit Hilfe des Und-Tores 138, zu dem diese Leitungen führen, überwacht werden. Der Ausgang dieses Und-Tores führt über die Leitung 134 zu dem bereits erwähnten Oder-Tor 133. Das Oder-Tor 133 wird auch über seine Eingangsleitung 139 geöffnet. Diese Leitung 139 ist eine Zweigleitung zur Leitung 24 und führt ein Signal beim Überlauf des Registers 8.
Beispiele für das Aufprüfen auf freie
Verbindungswege
Im folgenden werden an Hand der F i g. 5, 6, 10, 11 und 12 zwei vollständige Beispiele für das Aufprüfen auf freie Verbindungswege erläutert.
1. Erfolgreiches Auf prüf en — Allgemeiner Fall
Fig. 10 zeigt tabellarisch nacheinander den Inhalt der vier Register während der verschiedenen Stadien der Operation sowie die zugehörigen logischen Bedingungen. Die Spalten abci und ijkl dieser Tabelle
geben die Adressen der Halbwegsleitung und des Teilnehmers an, die schon hergestellten Verbindungswegen entsprechen. Die Leerstellen in der Spalte ijkl zeigen an, daß die entsprechende Halbwegsleitung noch mit keinem Teilnehmer verbunden ist. Es sei angenommen, daß der Abtaster 2 gerade einen rufenden Teilnehmer ermittelt hat, so daß die Einrichtung 4 daraufhin die schrittweise Fortschaltung des Registers 3 unterbricht. In diesem Augenblick enthält das Register 3 die Adresse des rufenden Teilnehmers, die beispielsweise 1112 ist. Daraufhin veranlaßt die Steuereinrichtung 4, daß die Suchoperation gestartet wird, damit ein freier Verbindungsweg zwischen dem Teilnehmer und einer beliebigen Halbwegsmatrix ermittelt werden kann. Während dieser gesamten Suchoperation steuert die Einrichtung 4 sequentiell verschiedene Operationen, die im folgenden beschrieben werden, während sie selbst von einem Zeitgeber gesteuert wird. Zur klareren Darstellung wurde in F i g. 5 der Zeitgeber symbolisch durch die Pfeile F und F' dargestellt. Der innere Aufbau des Zeitgebers kann bekannte Merkmale besitzen.
Zu Beginn werden die Register 7 und 8 zurückgestellt und nur das Register 6 enthält eine Leerstelle. Sobald eine Suchoperation eingeleitet ist (oder möglicherweise am Ende einer solchen Suchoperation), wird die /-Koordinate (in diesem Falle /) vom Register 3 über die Leitung 97 zu der Stufe 8/ des Registers 8 übertragen und dort gespeichert. Diese Koordinate bleibt während der gesamten Suchoperation in dieser Stufe des Registers 8. Die Suchoperation wird dann nacheinander mit Hilfe von 24 Operationsschritten beschrieben. Jedem dieser Operationsschritte entspricht eine Zeile in Fig. 10. Der Rang einer Leitung wurde in der zweiten Spalte der Tabelle in Fig. 10 in der Numerierung von 1 bis 24 angegeben.
In dieser Tabelle bedeuten Gleichheitsangaben, wie beispielsweise ABC = abc, daß alle entsprechenden Koordinaten gleich sind. Das bedeutet in diesem Falle: A — a, B = b und C = c. Wenn irgendeine der entsprechenden Koordinaten nicht übereinstimmt, entstehen Ungleichheiten, wie beispielsweise ABC φ abc.
Erster Schritt
Der Speicher 5 (Fig. 5) wird über die Leitungen 16,17 und das Register 18 von dem Register 7 adressiert, welches zu dieser Zeit die Adresse 0000 enthält. Da kein Teilnehmer mit der betreffenden Halbwegsleitung verbunden ist, enthält der entsprechende Speicherblock eine Leerstelle, so daß der Speicher 5 Leerstelleninformationen über das Register 19 und die Leitung 20 in das Register 6 überträgt. Daraufhin beginnt der Vergleichskreis zu arbeiten. Da hier keine Teilnehmeradresse im Register 6 gespeichert ist, führt der Vergleich zwischen IJK und ijk zu der Ungleichheit /φι, Jφ] und ΚφΗ. Daher wird keine der Torschaltungen 39, 44 und 50 (F i g. 6) geöffnet, so daß auch die Torschaltungen 83, 85 und 87 geschlossen' bleiben. Im Register 8 wird dann der Inhalt 0001 festgehalten. Da die Torschaltung 122 die Adresse 1121 nicht ermittelt, wird das Tor 129 geöffnet und über die Leitung 14 ein Schrittschaltimpuls zu dem Register 7 übertragen, dessen Inhalt dann auf 0001 verändert wird.
Zweiter Schritt
Die Adressierung des Speichers 5 vom Register 7 her bewirkt diesesmal die Übertragung der Adresse 110 2 in das Register 6. Das Ergebnis des Vergleichers ist dann / = i, J = /, A = α und B = b. Die Tore 44 und 73 werden geöffnet, so daß ihre jeweiligen Ausgangsleitungen 47 und 76 Signale führen. Das Und-Tor 85 ist ebenfalls geöffnet, so daß"über
ίο die Leitung 90 eine Eins in das Unterregister 8B des Registers 8 übertragen wird. Der Inhalt dieses Registers ist dann 0101. Da das Und-Tor 122 nun immer noch nicht die Adresse 1121 ermittelt hat, erhält das Register 7 einen weiteren Schrittimpuls, so daß sein Inhalt nun 0010 ist.
Dritter Schritt
In der üblichen Weise wird nun die Adresse 0211 in das Register 6 übertragen. Der Vergleich der Register 3 und 6 ergibt nichts, da / von i im Werte abweicht, wodurch keines der Tore 83, 85 und 87 geöffnet wird. In dem Register 8 wird dann der Inhalt 0101 festgehalten und der Wert des Registers7 um 1 erhöht. Danach ist sein Inhalt 0011.
Vierter Schritt
Das Register 6 enthält eine Leerstelle. Es wird deshalb nur das Und-Tor 129 geöffnet, welches einen Weiterschaltimpuls zu dem Register 7 überträgt. Der Inhalt des Registers 8 bleibt mit 0101 erhalten, während sich der Inhalt des Registers 7 auf 0020 verändert.
Fünfter Schritt
Die Adresse 0010 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich der Register 3 und 6 führt zu keinem Ausgangssignal des entsprechenden Vergleichers. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 0101, während das Register 7 auf 0021 gebracht wird.
Sechster Schritt
Das Register 6 enthält eine Leerstelle, das Register 8 bleibt bei dem Inhalt 0101, und das Register? erhält als Inhalt 0100.
Siebter Schritt
Register 6 enthälf eine Leerstelle, Register 8 bleibt bei 0101 und Register 7 erhält 0101 als Inhalt.
Achter Schritt
Die Adresse 1110 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich führt zu folgendem Ergebnis: / = /, / = 7, K = k, A = a.
Das Ausgangssignal des Tores 87 wird über die Leitung 94 zu dem Unterregister SA des Registers 8 übertragen und bewirkt eine 1-Addition. Ferner wird das Unterregister 8 B zurückgestellt (8 C war schon zurückgestellt. Der Inhalt des Registers 8 erhöht sich auf 10 01 und derjenige des Registers 7 auf 0110.
Neunter Schritt
Die Adresse 0021 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich ergibt, daß Iφι ist. Der Inhalt
109 510/112
des Registers 8 bleibt bei 1001, und der Inhalt des Registers 7 erhöht sich auf Olli.
Zehnter Schritt
Die Adresse 1212 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich ergibt, daß I = i ist. Tor 39 wird geöffnet. Tor 83 bleibt geschlossen, da ABC φ abc ist. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1001, der Inhalt des Registers 7 erhöht sich auf 0120.
Elfter Schritt
In das Register 6 wird die Adresse 0200 übertragen. Die Vergleicher erzeugen kein Ausgangssignal, da / φ i ist. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1001, der Inhalt des Registers 7 wird auf 0121 erhöht.
Zwölfter Schritt
20
Die Adresse 1020 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich liefert / = i. Da jedoch ABC φ abc ist, bleibt der Inhalt des Registers 8 bei 1001, während der Inhalt des Registers 7 auf 1000 erhöht wird.
Dreizehnter Schritt
Register 6 erhält eine Leerstelle. Register 8 bleibt bei 1001, und Register 7 wird auf 1001 erhöht.
Vierzehnter Schritt
Die Adresse 1211 wird in das Register 6 übertragen. Der Vergleich liefert: / = /, A = a, B = b und C — c. Die Torschaltung 83 wird geöffnet und überträgt über die Leitung 89 eine 1-Addition in das Unterregister 8 C. Der Inhalt des Registers 8 erhöht sich nun auf 1011 und der des Registers 7 auf 1010.
Fünfzehnter Schritt
Neunzehnter Schritt
40
In das Register 8 wird eine Leerstelle übertragen. Daher bleibt der Inhalt des Registers 8 bei 1011, während der Inhalt des Registers 7 auf 1011 erhöht wird.
Sechzehnter Schritt
In das Register 6 wird eine Leerstelle übertragen. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1011, und nur das Register 7 wird auf 10 2 0 erhöht. so
Siebzehnter Schritt
Die Adresse 0112 wird in das Register 6 übertragen. Die Vergleicher liefern kein Ausgangssignal, dz. I φι ist. Das Register 8 behält den Wert 1011, während das Register 7 auf 1021 erhöht wird.
Achtzehnter Schritt
60
Die Adresse 1100 wird in das Register 6 übertragen. Die Vergleicher liefern Ausgangssignale, da I = i, J = j, A = α und B = b ist. Das Tor 85 wird geöffnet, so daß über die Leitung 90 eine 1-Addition in dem Unterregister 8 B erfolgt. Gleichzeitig wird das Unterregister 8 C gelöscht. Der Inhalt des Registers 8 erhöht sich dann auf 1101 und derjenige des Registers 7 auf 1100.
Die Adresse 0002 wird in das Register 6 übertragen. Die Vergleicher liefern keine Ausgangssignale, da / φ i ist. Der Inhalt des Register 8 bleibt bei 1101, während sich der Inhalt des Registers 7 auf 1101 erhöht.
Zwanzigster Schritt
Register 6 erhält ein Leerstellenzeichen. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1101, während sich der Inhalt des Registers 7 auf 1110 erhöht.
Einundzwanzigster Schritt
Die Adresse 0202 wird in das Register 6 übertragen. Die Vergleicher erzeugen kein Ausgangssignal, da Iφι ist. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1101, während sich der Inhalt des Registers 7 auf 1111 erhöht.
Zweiundzwanzigster Schritt
Register 6 erhält ein Leerstellenzeichen. Der Inhalt des Registers 8 bleibt bei 1101, während sich der Inhalt des Registers 7 auf 1120 erhöht.
Dreiundzwanzigster Schritt
Das Register 6 erhält ein Leerstellenzeichen. Während der Inhalt des Registers 8 bei 1101 bleibt, erhöht sich derjenige des Registers 7 auf 1121.
Vierundzwanzigster Schritt
Die Adresse 1011 wird in das Register 6 übertragen. Die Vergleicher erzeugen Ausgangssignale, die angeben, daß I = i ist und da ABC φ abc ist, bleibt der Inhalt des Registers 8 bei 1101. Das Tor 122 wird geöffnet, da die Adresse 1121 im Register 7 festgestellt wird. Dieses hat zur Folge, daß
1. das Tor 129 gesperrt und der Inhalt des Registers 7 deshalb nicht erhöht werden kann,
2. die Ausgangsstellung 23 des Oder-Tores 133 ein Ausgangssignal führt und deshalb ein Operationsendesignal an die Steuereinrichtung 4 überträgt.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden alle vorhandenen Verbindungswege geprüft. Das Register 8 enthält nun die Adresse 1101 der entsprechenden Halbwegsleitung, wodurch ein freier Verbindungsweg zu dem Teilnehmer mit der Adresse 1112 angegeben wird. Die Steuereinrichtung 4 bewirkt dann die Adressierung des Speichers durch die Adresse 1101, die in dem Register 8 gespeichert ist, über die Leitungen 21 und 17 und das Adressenregister 18. Die Steuereinrichtung 4 veranlaßt auch, daß die Adresse 1112, die sich in dem Register 3 befindet, über die Leitung 22 und das Adressenregister 19 in den entsprechenden Speicherblock übertragen wird.
Die Steuereinrichtung 4 sorgt auch dafür, daß nach der Markierung des Verbindungsweges dieser dann effektiv durchgeschaltet wird. Das Markierverfahren hängt im wesentlichen von dem besonderen Aufbau des Schaltsystems und den Eigenschaften der Schaltmatrix (elektronische oder elektromagnetische Schalter) ab. Jedoch entsprechend der in F i g. 3 schema-
tisch gezeigten Gesetzmäßigkeit muß berücksichtigt werden, daß die alleinige Kenntnis der Adresse ijkl des Teilnehmers und abci der Halbwegsleitung als Ergebnis die Koordinaten jener Schalter vermittelt, die zur effektiven Durchschaltung des Verbindungsweges geschlossen werden müssen. Unter Verwendung des gleichen Bezugszeichensystems wie in F i g. 2 sind dieses dann die folgenden Schalter:
Qla für die erste Stufe ST1, d. h. Q.n im vorliegenden Beispiel.
Qkb für die zweite Stufe ST2, d. h. Q11 im vorliegenden Beispiel.
Q!c für die dritte Stufe ST3, d. h. Q10 im vorliegenden Beispiel.
Die Steuereinrichtung 4 steuert auch die Rückschaltung der Register 6, 7 und 8, ferner den Operationsbeginn für Register 3 und die Operation des Abtasters 2.
2. Eine weitere erfolgreiche Aufprüfung: Für den Fall a>A
Hier sind zunächst alle Anfangsbedingungen identisch mit dem vorher erläuterten Fall. Eine Ausnahme besteht nur darin, daß die Tabelle die Teilnehmeradresse 1110 (Zeile 8 der Tabelle in F i g. 10) nicht enthält. Fig. 11 zeigt die entsprechende Tabelle, beginnend bei Zeile 7, da die vorhergehenden Zeilen der F i g. 10 entsprechen.
Bis zum zwölften Schritt einschließlich sind die Aufprüfoperationen die gleichen wie im Beispiel 1, sofern es sich um die Art der Operation handelt.
Beim 13. Schritt erkennt die Torschaltung 138 die Bedingung a > A und überträgt über die Leitung 23 ein Operationsendesignal zu der Steuereinrichtung 4. Die Steuereinrichtung 4 bewirkt dann den Operationsstop (besonders die Weiterschaltung des Registers 7) und befiehlt die Adressierung des Speichers mit der Adresse 0101, die sich in dem Register 8 befindet. Ferner bewirkt sie die Übertragung der Adresse 1112, die sich im Register 3 befindet, in den entsprechenden Speicherblock, so daß diese zwei Adressen nun den neuen Verbindungsweg definieren. Wie im vorhergehenden Falle, bewirkt dann die Steuereinrichtung 4 die Markierung und effektive Durchschaltung des genannten Verbindungsweges und steuert die Operation des Registers 3 und des Abtasters 2 für einen neuen Auf prüf Vorgang.
Nicht erfolgreicher Aufprüfvorgang: Überlauf
Alle Anfangsbedingungen sind hier die gleichen wie im Beispiel 1. Eine Ausnahme besteht nur insoweit, als die Tabelle eine Teilnehmeradresse, nämlich die Adresse 1111, mehr enthält, die der Halbwegsleitung 1101 (Zeile 20 der Tabelle) zugeordnet ist. Fig. 12 zeigt einen Auszug aus der Tabelle, wobei die Zeilen, die vor der Zeile 17 liegen, denjenigen in Fig. 10 entsprechen.
Bis einschließlich zu dem neunzehnten Schritt entsprechen alle Verhältnisse dem Beispiel 1.
Beim 20. Schritt liefern die Vergleicher als Ergebnis: I = i, J — j, K = k und A = a. Die Torschaltung 87 ist geöffnet und veranlaßt mit ihrem Ausgangssignal über die Leitung 94 eine 1-Addition zu dem Inhalt des Unterregisters 8 A. Wie bereits erwähnt, enthält dieses Register schon eine Eins. Da hier kein Übertrag vorhanden ist, wird das Und-Tor über das Ausgangssignal auf den Leitungen 115 und geöffnet (F i g. 8), so daß über die Leitung 24 ein Überlaufsignal zu der Steuereinrichtung 4 übertragen wird. Daraufhin stoppt diese alle laufenden Operationen (besonders die Weiterschaltung des Registers 7) und veranlaßt die Übertragung eines Besetztzeichens über die Teilnehmerleitung mit der Adresse 1112 und startet schließlich wieder die Aufprüf operation mit dem Register 3.

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Wegesuche in mit Schaltmatrizen stufenförmig aufgebauten Koppelfeldern, in denen jeweils von einer Eingangsmatrix zu einer Ausgangsmatrix nur ein Verbindungsweg besteht, dadurch gekennnzeichnet, daß zur Verbindung einer Eingangsmatrix (ijk in
Fig. 1) mit einer Ausgangsmatrix (abc in Fig. 1) jeder dieser Matrizen, entsprechend ihrer Stellung in der Eingangs- bzw. Ausgangsstufe, Koordinaten zugeteilt werden, nämlich für die Eingangsstufe (5T1): i, / für die Gruppe; /, / für die Unter-
gruppe und k, K für die Stellung in der Untergruppe, bzw. für die Ausgangsstufe (STM) : a, A für die Gruppe; b, B für die Untergruppe und c, C für die Stellung in der Untergruppe, und daß das Koordinatenpaar einer aufzubauenden Verbindung (IJK, ABC) mit den Koordinatenpaaren bestehender Verbindungen (ijk, abc) verglichen wird, wobei eine der folgenden Bedingungen anzeigt, daß die aufzubauende Verbindung eine bereits belegte Zwisc'henleitung zwischen zwei Matrixstufen benutzen würde:
1. / = i,ABC = abc,
2. IJ = ij, AB = ab,
3. IJK = ijk, A = a.
2. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auftreten einer der drei genannten Kollisionsbedingungen die Wegesuche mit geänderten Koordinaten ABC fortgesetzt wird.
3. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten der Bedingung 1 (/ = i, ABC = abc) der Wert C geändert wird.
4. Verfahren zur Wegesuche nacfc-Änspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auftreten der Bedingung 2 (U = ij, AB =ab) der Wert B geändert wird.
5. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten der Bedingung 3 (IJK = ijk, A = α) der Wert A geändert wird.
6. Verfahren zur Wegesuche nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Koordinaten ABC diese Koordinaten jeweils um 1 erhöht werden, wobei bei Erhöhung von A die Werte von B und C auf 0 zurückgestellt werden, und bei Erhöhung von B die Koordinate C auf 0 zurückgestellt wird.
7. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Koordinatenwerten abc = ABC = 000 begonnen wird und daß die Wegesuche beendet ist, wenn für die der
Reihe nach zum Vergleich herangezogenen Matrizen (abc) die Koordinate α einen Wert annimmt, der größer ist als A, wenn die Koordinatenwerte für alle Ausgangsmatrizen (abc) erschöpft sind, oder wenn keine Erhöhung von A mehr möglich ist.
8. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Eingangsmatrix ein Fernmeldeteilnehmer angeschlossen ist, daß die Ausgangsmatrix (STM) als Mittelmatrix eine Halbwegsmatrix (STM) eines symmetrisch zu einer Mittellinie (x'-x in Fig. 1, 4) aufgebauten Koppelfeldes darstellt und daß nach erfolgter Verbindung zwischen einem ersten Teilnehmer (Ll in Fig. 4) und einer Halbwegsmatrix über die erste Hälfte des Koppelfeldes eine zweite Wegesuche zum Aufbau einer Verbindung zwischen dieser Halbwegsmatrix und einem zweiten Teilnehmer (L 2 in F i g. 4) über die zweite Hälfte des Koppelfeldes eingeleitet wird.
9. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgloser zweiter Wegesuche die erste Wegesuche zwischen dem ersten Teilnehmer (Ll) und der Halbwegsmatrix (STM) mit geänderter Koordinate ABC wiederholt wird.
10. Verfahren zur Wegesuche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelfeld neben der Eingangsstufe (Si1) und der Ausgangsstufe (St1^) noch zwei Zwischenstufen (St,, St3) enthält, wobei Matrizen der ersten Zwischenstufe (St2) die Koordinaten aij und die Matrizen der zweiten Zwischenstufe (St3) die Koordinaten abi haben, die Koordinate der Spaltenleitungen der Eingangsstufe (St1) mit a, die Koordinate der Spaltenleitungen der ersten Zwischenstufe mit b und die Koordinate der Spaltenleitungen der zweiten Zwischenstufe mit c bezeichnet wird, und wobei die Zeilenleitungen der Matrizen der ersten Zwischenstufe (St2) die Koordinate k und die Zeilenleitungen der Matrizen der zweiten Zwischenstufe die Koordinate j haben.
11. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch vier Register (3, 6, 7, 8 in F i g. 6, 5) zur Aufnahme der Adressen IJKL, ijkl, abci, ABCI, durch einen Teilnehmerleitungsabtaster (2), mit dem synchron sich die Koordinatenwerte IJKL im Register (3) ändern, durch einen Belegungsspeicher (5) zur Speicherung der Adressen ijkl, durch, eine Suchlogikschaltung (9,4) zum Vergleich der Adressenpaare IJK, ABC mit den Paaren ijk, abc und zur Steuerung der Wegesuchoperation.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Belegungsspeicher für jeden Koordinatenwert abci eine Speicherstelle aufweist, welche dadurch direkt von den Registern (7 [abci] und 8 [ABCI]) adressiert werden kann und in der der zugehörige Koordinatenwert ijkl bzw. IJKL gespeichert ist.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der im Belegungsspeicher (5) gespeicherten Daten die einen bestimmten Verbindungsweg betreffenden Koppelpunkte (Q in Fi g. 2) zum Aufbau der Verbindung durchgeschaltet bzw. zum Lösen der Verbindung unterbrochen werden.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Register (3, 7, 8) als Zähler ausgebildet sind.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch logische Schaltungen zur Ermittlung der Fälle / = i, J = j, K = k (28 bis 30, 37, 42, 48) sowie der Fälle A = a, B = b, C = c (51 bis 59, 66, 71, 77) und durch logische Schaltungen (39, 44, 50, 73, 79, 83, 95, 87) zur Ermittlung der drei Kollisionsbedingungen und zur Änderung der Koordinaten werte ABC im Register (8).
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch logische Schaltungen (133, 122, 137,138, 139) zur Ermittlung von das Ende einer Wegesuchoperation anzeigenden Signalen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

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