DE149028C - - Google Patents
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- DE149028C DE149028C DENDAT149028D DE149028DA DE149028C DE 149028 C DE149028 C DE 149028C DE NDAT149028 D DENDAT149028 D DE NDAT149028D DE 149028D A DE149028D A DE 149028DA DE 149028 C DE149028 C DE 149028C
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Classifications
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01B2170/0476—Components or parts for steam engines
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Foundations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung verbessert sowohl die Verbindung der Maschinengestelle mit
dem Fundament durch geradlinige Druckübertragung als auch die Gestelldurchbildung
selbst. Beim vorliegenden Maschinengestell sind beliebig viele geradlinig gruppierte, Kraft
abgebende oder Kraft aufnehmende Maschinenteile (Kraft- und Arbeitszylinder, Kurbellagerung
usw.) durch ein symmetrisch zur
ίο Maschinenmittellinie liegendes, gerade durchlaufendes
Stangensystem fest verspannt, welches das Fundament durchdringt oder am Ende mit seinen Stangen direkt in das
Fundament hineinläuft. Ferner ist eine Vereinigung mehrerer solcher Maschinengestelle
mit einem Fundament zu einem einheitlichen System zusammengestellt behandelt. Der
Verbindung der Maschinengestelle mit dem Fundament ist bisher nicht die gebührende
technische Beachtung gezollt worden, 'und man betrachtete das Fundament fälschlich
als einen gesonderten Teil der Anlage, während derselbe hier als ein mit dem Gestell
vereinigtes System auftritt.
Verbindet man z. B. Gußeisenmassen (Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6) mit einem Fundament a
aus Stein und Zement durch getrennte Verschraubungen b, so ist die Lagerung und
Standfestigkeit stets nur von der oberen Auflagefläche am Fundament abhängig.
Durch die Millionen Druckübertragungen und durch die Einflüsse von Schmiermaterial
werden aber die Verschraubungen b gelockert und die Verbindungsstelle zerstört, somit
kommt das ganze System ins" Schwanken und in schädliche Bewegung. Bei dem neuen
Gestell (Fig. 7, 8, 9, 10, 16, 17 und "18) gehen
die Gestellstangen c durch oder direkt in das Steinfundament α hinein, und es kann somit
eine Lockerung erst dann eintreten, wenn (was bei genügend großem Fundament ausgeschlossen
ist) die Gestellstangen c das ganze Fundament zerrissen oder zerbröckelt haben. Bei den alten Gestellen aus Gußeisen
mit schmiedeeisernem Fundament f (Fig. 22 und 23) ist zwar die Gefahr der Lockerung
der metallischen Verbindungsstellen nicht so bedeutend, jedoch immer vorhanden, indem
eine schwere Gußeisenmasse durch Schrauben mit einer dünnwandigen Schmiedeeisenkonstruktion
gesondert verbunden ist. Bei den neuen Gestellen auf Eisenfundament (Fig. 11,
12,13, 19,20,20a und 21) ist das schmiedeeiserne
Fundament d von den Gestellstangen c gerade durchdrungen oder in dasselbe eingesetzt;
Schwankungen und Lockerungen können auch hier nur eintreten, wenn das Fundament selbst sich bewegt.
Abgesehen von diesen praktischen Gesichtspunkten hat man aber bisher die Druckübertragung
selbst nicht genügend, berücksichtigt. In den alten, liegenden Maschinengestellen
(Fig. i, 2 und 3) liegt die Anhaftungsfläche zwischen Gestell und Fundament parallel zur
Mittellinie, dagegen in. den neuen liegenden Gestellen (Fig. 7 bis 13) liegt das Fundament
senkrecht zum Maschinenmittel. Alle wagerecht auftretenden Kräfte werden also bei
letzteren unmittelbar und senkrecht vom Fundament aufgenommen, während bei erste-
ren die Kräfte in Richtung der Mittellinie bis zur untenliegenden parallelen Anhaftungsfläche
Biegungsmomente hervorrufen, die bei dem steten Druckwechsel schließlich eine Lockerung des Gestelles auf dem Fundament
bewirken. Im neuen liegenden Stangengestell werden die Längskräfte senkrecht vom,
Fundament aufgenommen und es ist auch lediglich erforderlich, einen Maschinenteil mit
ίο dem Fundament festzustellen, während das
ganze längsliegende Maschinensystem in Richtung der Mittellinie beweglich gelagert werden
kann. Damit ist erreicht, daß die durch die Wärmeausdehnung entstehenden kleinen
.Längenveränderungen das ganze System unbeschadet verlängern oder verkürzen. Bei
den meisten alten Gestellen (Fig. 1, 2 und 3) war man genötigt, die hauptsächlichsten Teile
fest zu verankern, so daß Längenverände- -rungen eine gewaltsame Verschiebung in den
Ankerschrauben veranlaßten. Auch in stehender schräger oder hängender Anordnung (Fig. 16,17,18,19, 20, 20a und 21) bewirkt die
unmittelbare Verbindung der Gestellstangensysteme mit dem Fundament bessere Druckübertragung
als bei den alten Gestellen (Fig. 4, 5 und 6), bei denen die eiserne Systemjnasse
mittels Ankerschrauben b gesondert auf der steinernen Anhaftungsfläche a befestigt
ist.
Hier bewirken bei beiden (alt oder neu) die senkrecht zur Mittellinie gerichteten
Kräfte Schwankungen und Biegungen des ganzen Systems. Dadurch wird im alten Gestell wieder eine Lockerung zwischen
Ankerschrauben und Anhaftungsfläche bewirkt, im neuen Gestell sind Fundamentstangen
c und Gestellsystem aus durchlaufenden Stücken hergestellt, so daß eine Lockerung
erst bei Bruch der Stangen c oder Zerstörung des Fundamentes α eintreten kann.
Im alten Gestell z. B. (Fig. 6) müssen die Seitenkräfte der Stangen 5 erst eine Verbindungsstelle
sl passieren, und verteilen sich sodann in mehreren Kräftepaaren auf die
' einzelnen Ankerbolzen b mit je einer Verbindungsstelle. Im neuen gleichen Gestell
(z. B. Fig. 17) treten solche Kräftepaare nicht auf. Das ganze Stangensystem gleicht im
Sinne der Festigkeitslehre in Verbindung mit seinen eingespannten Maschinenteilen einem
Körper von gleicher Biegungsfestigkeit, der mittels geradlinig durchlaufender Stangen c
fest in das Fundament α eingespannt ist.
Dieser Vorzug des neuen Systems tritt insbesondere bei eisernen Fundamenten in
den Vordergrund, hier verbindet sich das schmiedeeiserne Fundament mit den hineinlaufenden
Gestellstangen zu einem besonders festen System. Während bei den alten gußeisernen
Gestellen auf schmiedeeisernem j Fundament f (Fig. 22 und 23) große Gußeisenmassen
auf dünnwandigem kastenförmigen Fundament eine gemischte Konstruktion bilden, so erhält man im neuen schmiedeeisernen
Gestell im schmiedeeisernen Fundament ein einheitliches System aus Material von großer Dehnung. Jede Stange findet
im Fundament unmittelbaren Anschluß an die schmiedeeisernen Wände. Ein solches Gestell kann bei größerer Festigkeit bedeutend
leichter gemacht werden.
Diese Vorteile kommen besonders zur Geltung, wenn mehrere schmiedeeiserne Gestelle
mit einem Fundament f zu einem Maschinensystem vereinigt werden, insbesondere
bei großen Schiffsmaschinen.. In Fig. 24, 25 und 26 sind derartige Vereinigungssysteme
dargestellt, in denen mehrere Maschinengestelle durch Längs- und Quer- oder diagonale
Stangenverbindungen c unter sich zu einem Körper von großer Festigkeit vereinigt
sind, dessen einzelne Gestellstangenenden unmittelbar mit den längs- und querlaufenden Spanten des schmiedeeisernen Funda-
mentes f bezw. Schiffskörpers . verbunden sind. Dieses einheitliche Schmiedeeisensystem
kann bei größerer Festigkeit bedeutend leichter sein, als eine Vereinigung mehrerer gußeiserner
Maschinengestelle χ (Fig. 22 und 23) auf einem schmiedeeisernen Fundament f,
weil Gußeisen keine Dehnung und eine Vereinigung in großen Dimensionen bis 30 m Länge und 15 m Breite zu einem einzigen .
Maschinengestell nicht zuläßt, so daß ein unverhältnismäßig starkes schmiedeeisernes
Fundament f (Fig. 22) erforderlich wird, während in der Vereinigungskonstruktion
(Fig. 24) Gestell und Fundament als ein Stück aufgefaßt werden und durchweg aus Schmiedeeisen mit der eigenartigen direkten
Stangenverbindung hergestellt wesentlich leichter gemacht werden können. Auch gegen ■
eine Vereinigung mehrerer Gestelle nach Fig. 6, die auf schmiedeeisernem Fundament
befestigt sind (Torpedoboote), hat das neue Gestellsystem als Vereinigungskonstruktion
den Charakter eines zusammenhängenden Körpers mit fest eingespannten Stangensystemen
ohne Verbindungsstellen. Infolge no dieser Festigkeitseigenschaften ist man auch
in der Lage, derartig große Maschinensysteme , im Schiff geneigt zu legen (Fig. 27 und 28).
Hierdurch kommen die Dampfzylinder wesentlich tiefer zu liegen, die oberen Decks
\verden frei und die Maschine hat bei Kriegsschiffen eine geringere Schußfläche. Hinsichtlich
der Montage am Ort bieten die runden durchlaufenden Stangen c gegenüber einzelnen großen Gußstücken den Vorteil, daß
die Stangen an und für sich bei der Zusammensetzung die Mittel angeben, während
bei zusammengesetzten gußeisernen Eckstücken die Mittel schwierig herzustellen sind.
In Fig. ii, 13 und 19 sind noch einige
Ausführungsformen dargestellt, in denen ein Maschinenteil mit dem Fundament zusammenfällt,
oder bei denen das Fundament d innerhalb des Maschinensystems an beliebiger
Stelle'angebracht ist.
Im übrigen ist in den Fig. 7 bis 10 gezeigt, daß die Maschinenteile in beliebiger
Anzahl und Reihenfolge zweckentsprechend in einem solchen Gestell angeordnet sind.
Fig. 24 zeigt auch ein Beispiel, daß ein Maschinenteil eine Abzweigung η außerhalb des
Gestelles c liegend erhalten kann.
Außerdem sind in Fig. 14 verschiedene Querschnittsformen der Gestellstangen c und
in Fig. 15 verschiedene symmetrisch in der Mittellinie liegende Stangenanordnungen c
gezeichnet. Schließlich sei noch erwähnt, daß man im speziellen Falle wohl auch Gußeisen
zu dem Stangensystem oder zum Fundament verwenden kann, im allgemeinen jedoch wird zweckmäßig Schmiedeeisen, Flußeisen,
Stahl oder dergl. Material mit größerer Dehnung Verwendung finden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Maschinengestell zur Vereinigung von beliebig vielen, verschiedenartig geradlinig gruppierten, Kraft abgebenden und Kraft aufnehmenden Maschinenteilen (Kraftarbeitszylinder, Kurbelgestängelagerung usw.), dadurch gekennzeichnet, daß in beliebiger Raumlage (liegend, schräg, stehend, hängend) ein symmetrisch um die Maschinenmittellinie verschiedenartig gruppiertes, gerade durchlaufendes Stangensystem (c) von beliebigem Material und Querschnitt, in welches die hauptsächlichsten Maschinenteile fest verspannt sind, so angeordnet ist, daß dasselbe an Stelle der Fundamentanker (b) (Fig. ι bis 6) mit seinen Stangen (c) das Fundament (Stein, Eisen, Holz usw.) durchdringt beziehungsweise in dasselbe eingebettet ist, zum Zwecke, das Fundament gleich wie einen in das Gestell verspannten Teil herzustellen, dadurch die Verbindung, zu verbessern, die Drucke geradlinig in das Fundament zu übertragen und die Festigkeit des ganzen Systemes zu erhöhen.
- 2. Eine Vereinigung mehrerer solcher Stangensysteme nach Anspruch I mit einem Fundament (Stein, Eisen, Schiffsboden usw.) zu einem Maschinensystem, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gestelle unter sich durch' längs-, quer- oder diagonallaufende Stangen (c) symmetrisch vereinigt sind, wodurch ein mit mehreren Gestellen vereinigtes Fundament die gleichen Eigenschaften wie ein einzelnes Gestell erhält.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149028C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748147C (de) * | 1937-12-22 | 1944-10-27 | Getriebedampfturbinenanlage fuer Schiffe und Luftfahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT149028D patent/DE149028C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748147C (de) * | 1937-12-22 | 1944-10-27 | Getriebedampfturbinenanlage fuer Schiffe und Luftfahrzeuge |
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