DE149104C - - Google Patents

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DE149104C
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carbon
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

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  • Lasers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Bogenlampe gehört zu den Lampen mit geschlossenem Verbrennungsraum.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch die Lampe, während
Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Einstellvorrichtung in größerem Maßstabe darstellen.
Eine runde Metallplatte d (Fig. 1) trägt zwei Spulen α und b, von denen die eine a mit starkem Drahte bewickelt und für den Hauptstrom bestimmt ist, während die zweite b mit einer feineren Drahtwickelung versehen ist und als Zweigleitung dient. In den Spulen··** und b gleiten die Eisenkerne t und c, die durch eine über eine Rolle \ geführte Kette oder ein Band 0 miteinander verbunden sind.
Der Kern t in der Spule α trägt die positive obere Kohle k, während der andere Kern c in der Spule b diesen beiden als Gegengewicht dient. Der Kern t ist an zwei gegenüberliegenden Seiten in seiner ganzen Länge mit feinen Zähnen versehen, auf die sich die dünnen, an den Kanten leicht gebogenen Metallplättchen in m des Ausgleichreglers h h stützen; diese bewegen sich je in zwei kleinen Säulchen, die unter der Platte d neben dem durch letztere tretenden Kerne t angebracht sind. Diese Säulchen sind in ihrer Mitte so geschlitzt, daß sich-die Zapfen der Plättchen m m in den Schlitzen bewegen und drehen können. Schrauben η η reichen durch eine Bohrung in der Mitte der Säulchen bis an die Zapfen und dienen zur Begrenzung des Hubes der genannten Plättchen und des Kernes t, wodurch die zur Erzeugung und Erhaltung des Lichtbogens erforderliche Entfernung zwischen dem oberen und unteren Kohlenstifte bestimmt wird. Wenn beim Abbrennen der Kohlenstifte der Kern t herabgleitet, so drehen sich die Plättchen m m nach außen und lassen die Zähne des Kernes t nacheinander hindurchgleiten, da das Gewicht des Kernes t die Schwere der die Blättchen belastenden Hebelgewichte h h überwindet. In Fig. ι und 3 sind die mit Schlitzen versehenen Säulchen ersichtlich, in denen die Stellschrauben η η geführt und die Zapfen der Plättchen m m gelagert sind, während Fig. 2 und 4 die Form der mit den Hebelgewichten h h ausgestatteten Plättchen zeigt.
Der untere Kohlenhalter y mit der negativen Kohle k1 ist an der Platte d befestigt und daher unbeweglich. Die Verschiebung des Lichtbogens ist bei dieser Lampe infolge des langsamen Abbrennens der Kohlenstifte ohne besondere Bedeutung.
Die ganze Regelungsvorrichtung, d. h. die Spulen α und b mit der Scheibe \, ist oben durch eine aufzuschraubende Kupfer- oder Messingkappe geschlossen, während unten die Lampe durch eine Glasglocke verschlossen ist, die auf einen an die Platte d angeschliffenen Metallring aufgesetzt ist. Vermöge einer solchen Anordnung hat die Außenluft fast gar keinen Zutritt zur Lampe, so-
lange diese brennt. Um jedoch einer Zersprengung der Glaskugel durch die Ausdehnung der beim Anzünden der Lampe sich schnell erhitzenden Luft vorzubeugen, ist in die Platte d ein Metallventil / eingesetzt, das sich bei wachsender Spannung der Luft im Innern der Kugel nach außen öffnet und sich nach stattgefundener Ausgleichung des Druckes wieder durch seine eigene Schwere
ίο schließt.
Die Lampe arbeitet wie folgt:
Anfangs sind die Kohlenstifte durch das Gewicht c auseinandergezogen. Sobald der Stromkreis geschlossen wird, zieht die Nebenschlußspule b ihren Eisenkern c an, wodurch der Kern t in der Spule α herabsinkt und den oberen Kohlenstift mit dem unteren in Berührung bringt, so daß der Hauptstromkreis durch die Kohlenstifte und die Spule a geschlossen wird. Die Spule α zieht nun ihren Kern t an und hebt den mit ihm durch den Kohlenhalter i verbundenen oberen Kohlenstift k empor, wodurch der Lichtbogen gebildet wird. Währenddessen wird der Strom in der Spule b schwächer, der Kern c sinkt, bis die Zapfen der Platten m m des Reglers die höchste Stelle der Schlitze in den Säulchen erreicht haben und dadurch den Kern c am weiteren Herabsinken verhindern. Die Größe dieses Hubes kann im voraus durch die Schrauben η η auf die normale Länge des Lichtbogens eingestellt werden.
Sobald nun die Kohlenstifte so weit abgebrannt sind, daß sich ihr Abstand und folg-Hch auch der elektrische Widerstand des Bogens vergrößert hat, verstärkt sich der Strom in der Spule b, das Gegengewicht t fängt von neuem an zu steigen und der Kern t zu sinken, so daß sich der obere Kohlenstift dem unteren wieder auf die Länge des normalen Lichtbogens nähert. Derartig wirkt die Lampe während der ganzen Brennzeit, wobei die nur geringe Abnahme des Gewichts des Oberen Kohlenstiftes beim Abbrennen das regelmäßige Brennen der Lampe nicht beeinflußt. Ebensowenig hat die verschiedene Lage der Eisenkerne in den Spulen zu Anfang und am Ende des Brennens Einfluß auf die Tätigkeit der Lampe, da der Hub der Kerne nur auf die halbe Länge der Spulen berechnet ist. Eine derartige Bauart gestattet eine weitgehende Teilung des Stromes bis zu einem Ampere auf je eine Lampe, ohne daß die Gleichmäßigkeit des Brennens gestört wird, und zwar weil der Strom überhaupt nicht zum Antriebe etwaiger mechanischer Vorrichtungen der Lampe verwendet wird. Die Lampe ist sowohl für Gleichstrom als für Wechselstrom verwendbar; im letzten Falle ist bloß die Bauart der Eisenkerne anders.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ausgleichsregler für elektrische Bogenlampen mit Haupt- und Nebenschlußspule, bei welchen der bewegliche obere Kohlenstift mit einem Gegengewicht versehen ist, das die Kohlen für gewöhnlich auseinanderzieht, dadurch gekennzeichnet, daß in Zähne des mit der beweglichen Kohle verbundenen, in das Hauptstromsolenoid tauchenden Eisenkernes bei Erregung des Hauptstromsolenoides und dadurch erfolgter Hebung des Solenoidkernes Metallplättchen gxeifen, deren Drehzapfen in innerhalb feststehender Säulchen angebrachten Schlitzen geführt werden, wobei die Länge der letzteren durch in diese hineinragende Schrauben zwecks Ein-Stellung der Lichtbogenlänge geregelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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