DE149111C - - Google Patents

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DE149111C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Sammeln des aus Herd-Flammöfen herabtropfenden geschmolzenen Metalles. Bei derartigen Öfen wird bekanntlich das Metall in eine Gießkelle mittels einer von dem Stichloch nach vorn sich erstreckenden Rinne abgestochen. Nachdem das Metall abgestochen ist, wird die Rinne entfernt, worauf kleine Mengen des in dem Schmelzofen zurückbleibenden geschmolzenen Stahles von dem Stichloch in den Abstichherd oder' Sumpf unterhalb der Rinne herabtropfen. Diese herabtropfenden Massen sammeln sich gewöhnlich in diesem Abstichherd mit der Schlacke, und wenn eine beträchtliche Menge sich angesammelt hat, wird die Masse herausgehoben und in einzelne Stücke zerschlagen, die klein genug sind, um sie wieder in die Chargierkästen einbringen zu können und sie dem Schmelzofen wieder zuzuführen. Vorliegende Erfindung besteht nun in der Anordnung eines von der Abstichrinne getrennten, in dem Abstichherd in beträchtlicher Entfernung unterhalb der Rinne angeordneten Auffangbehälters von solcher Größe, daß der in demselben sich ansammelnde Stahl ein Gußstück bildet, welches in den Chargierkasten wieder eingebracht werden kann, ohne in Stücke zerschlagen werden zu müssen.
Der Auffangbehälter (Wanne) ist derart gestaltet, daß das Gußstück aus demselben leicht herausgehoben werden kann, während der Auffangbehälter selbst in seiner Lage zurückbleibt.
Die Wanne wird nicht befestigt, sondern ruht auf einem Fundament und ist meist nur
mit einer Schlackenpackung umgeben, so daß sie leicht entfernt werden kann.
Die Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt:
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt eines Herd-Flammofens, . an welchem die vorliegende Erfindung angeordnet ist.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der Wanne.
Fig. 3 ist ein Querschnitt derselben.
2 ist ein feststehender Herd-Flammofen von üblicher Form und 3 ist die Abstichöffnung. 4 ist die entfernbar angebrachte mit feuerfester Ausfütterung versehene Metallrinne, welche von dem, Stichloch nach außen nach einem Punkt führt, wo das Metall von ihr in die Gießpfanne 5 herabfließt. Diese Rinne ruht, wie dargestellt, auf einer entfernbaren Brücke 6, die sich zwischen zwei von dem Ofen zu dem Herd 7 reichenden Wänden erstreckt. In den Herd 7 ist die Gießpfanne 5 eingesetzt. Die die Abfälle aufnehmende Wanne 8 ist unterhalb der Rinne in einer Lage angeordnet, in welcher sie die Abfälle aus dem Stichloch aufnehmen kann. Wenn die Charge in dem Schmelzofen gepuddelt wird, wird der durch die Öffnungen austretende Stahl ebenfalls in die Wanne tropfen. Diese Wanne besteht, wie dargestellt, aus einem einzigen Gußstück, in welchem eine mit divergierenden Seiten versehene Aushöhlung vorgesehen ist, deren längere Achse in der Richtung der Rinne verläuft.
Bevor die Charge abgestochen wird, wird eine Metallstange mit einem hakenförmigen Ende in bekannter" Weise in die Wanne eingebracht, und zwar so,, daß dieses Ende aus

Claims (1)

  1. der Wanne hervorragt, so daß die herabtropfenden Mengen um den Schaft erstarren und den letzteren in sich einbetten. Nach dem ersten Abstechen des Ofens wird sodann das von den abgetropften Massen gebildete Gußstück mittels des hervorragenden Hakens aus der Wanne herausgehoben.
    Die Wanne wird zweckmäßigerweise so groß gemacht, . daß sie mehr Mefall aufnehmen kann, als nach einem Abstich abtropft.
    Patent-AνSPRU CH :
    Auffangbehälter für abtropfendes Metall bei Herd-Flammöfen, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Abstrichrinne und getrennt von letzterer angeordnete offene eiserne Wanne (8) von solcher Größe, daß das in ihr angesammelte, erstarrte Metall ein Stück bildet, welches in den Chargierkasten eingebracht werden kann, ohne in Stücke zerschlagen werden zu müssen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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