DE149174C - - Google Patents

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DE149174C
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rollers
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/44—Watermarking devices

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

töivu^efiicil hex, c-'on-VM-vtw
KAISERLICHES
PATENTAMT.
'■Ja 149174 KLASSE 55 d.
aber noch feuchte Papierbahn.
Das den'Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren zur Herstellung von Wasserzeichen besteht darin, daß man elastische Zeichen auf die abgepreßte aber noch feuchte Papierbahn unter Benutzung einer harten Unterlage einwirken läßt. Die hierzu dienende Einrichtung, die zwischen der Gautschpresse und den Trockenzylindern angeordnet wird, besteht im wesentlichen aus rotierenden
ίο Scheiben, auf deren Umfang elastische Zeichen u. dgl. befestigt sind, welche auf die noch feuchte Papierbahn gedruckt werden, während diese über eine harte Walze läuft. Hierdurch wird die noch feuchte Papierbahn an der Eindruckstelle des Wasserzeichens etwas zusammengepreßt und zugleich wird durch die Verwendung der elastischen Zeichen etwas Papierstoff an den Rändern des herzustellenden Zeichens aufgehäuft, wodurch man dauerhafte Wasserzeichen mit scharf umgrenztem Rand erhält.
Als Unterlagwalze kann man die obere Walze der letzten Filzpresse benutzen, es kann aber auch eine besondere Metallwalze oder andere harte Walze als Tragwalze' angebracht werden, auch kann der erste Trockenzylinder benutzt werden. Sind bei einer Papiermaschine mehrere Filzpressen vorhanden , so kann man an irgend eine derselben die Wasserzeichendruckvorrichtung anbringen.
Um den Abdruck der elastischen Zeichen auf die noch feuchte Papierbahn möglichst scharf zu erhalten und um ein Gleiten der abzudruckenden Wasserzeichen auf der Papierbahn auszuschließen, ist es erforderlich, daß die die elastischen Zeichen enthaltende Druckscheibe oder Walze möglichst mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit sich bewegt, wie die harte Gegenwalze. Da die Zeichendruckwalzen durch Reibung an dem feuchten Papierblatt mitgenommen werden, so ist es von großer Wichtigkeit, daß die Zeichendruckwalzen sich sehr leicht bewegen lassen, damit ihre Umfangsgeschwindigkeit der Geschwindigkeit des Papierblattes gleich ist; anderenfalls würde ein Gleiten der Zeichenwalzen auf dem feuchten Papier stattfinden und Ausschuß erzeugt werden. Die leichte Beweglichkeit der Zeichendruckwalze wird dadurch erreicht, daß man dieselbe in Kugellagern laufen läßt.
Die Erfindung wird an nachstehend beschriebenem Ausführungsbeispiel an Hand von Zeichnungen näher erläutert;:
Fig. ι ist eine schematische Darstellung des Teiles einer Papiermaschine, bei der die Wasserzeichendruckvorrichtung an der zweiten Filzpresse der Papiermaschine angeordnet ist.
Fig. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt durch die Wasserzeichendruckwalze.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht ,der in Fig. 2 dargestellten Walze.
Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch einen Teil der Papiermaschine, in dem die Anbringung der Wasserzeichendruckwalze dargestellt ist. '
Lagerexemplar
Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Fig. 4, bei welcher mehrere Wasserzeichendruckwalzen jede für sich auf einer Welle gelagert sind.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Papiermaschine bedeutet A das endlose Metallsieb, B die Deckelriemen, C die Vordruckwalze, D, D1 die Gautschwalzen. Die hier dargestellte Papiermaschine besitzt zwei FiIzpressen E und J. Hinter der zweiten Presse befinden sich die Trockenzylinder G.
Die neue Wasserzeichendruckvorrichtung ist in der Zeichnung durch Fig. I in ihrer Gesamtheit H bezeichnet und wirkt auf die obere Walze des zweiten Preßwalzenpaares F1. woselbst die Papierbahn sich noch in feuchtem Zustande befindet, nachdem sie die Gautschwalzen D, D und die erste Presse E verlassen hat.
Die eigentliche Vorrichtung zum Druck der Wasserzeichen ist in Fig. 2 bis 5 in größerem Maßstabe dargestellt.
In dem Rahmen 5 der Papiermaschine ist eine Querwelle 6 gelagert (Fig. 4), an deren einem Ende ein Handhebel oder eine Kurbel 7 angebracht ist. Einer oder mehrere nach außen sich erstreckende Arme 8 sind auf der Querwelle 6 aufgeklemmt (9, Fig. 4 und 5). Jeder dieser Arme ist gegabelt und mit oben offenen Lagern 10 versehen, welche die Zapfen 11 für die sich nach unten erstreckenden Tragarme 12 für die Zeichendruckwalzen W aufnehmen.
Die Wasserzeichendruckwalzen W, von denen eine oder mehrere in Anwendung kommenkönnen, sind leicht drehbar am unteren Ende des Hängearmes 12 befestigt. Die Wasserzeichendruckwalze W wird unter Druck gegen die Oberfläche der Papierbahn gepreßt, welche um die be\vegliche Walze J der Papiermaschine geleitet wird. Die Druckvorrichtung (Fig. i, 4 und 5), welche die Zeichendruckwalze anpreßt, besteht im vorliegenden Falle aus einem auf- und rückwärts gebogenen Arm 13, der ein einstellbares Gewicht 14 trägt; diese Einrichtung kann auch in anderer Weise ausgeführt sein und kann z. B. eine Feder statt des Gewichtes Anwendung finden.
Die Bewegung des Hängearmes 12 gegen die Walze J unter Einwirkung der Spannvorrichtung wird durch die Anwendung eines einstellbaren Anschlages 15 geregelt (Fig. 4). In der vorliegenden Ausführung besteht dieser Anschlag aus einer Stellschraube 15, die in einem Ansatz 16 des Armes 8 eingeschraubt ist. Diese Stellschraube kann in dem Ansatz an Arm 8 in die Bewegungsbahn des herabhängenden Armes 12 eingestellt werden und die Einstellung dieser Schraube ist durch die Mutter 17 (Fig. 4) begrenzt.
Die Wasserzeichendruckwalze wird seitlich vom Arme 12 von einer Welle 18 (Fig. 2) getragen, die einen Bund ig besitzt, welcher gegen die Nabe 12^ des Armes 12 anliegt. Durch diese Nabe erstreckt sich das eine Ende der Welle 18 und trägt eine Klemmmutter 20. Diese Mutter und der Bund 19 haben den Zweck, die Welle 18 fest mit dem Arm 12 Zu1. verbinden (Fig. 2).
Eine Hülse 21 trägt an ihren beiden Enden Kugellagerbuchsen 22 zur Aufnahme von Kugeln 23, welche auf den auf die äußeren Enden der Welle 18 aufgepaßten Buchsen 24 rollen. Die Buchse oder Hülse 21 ist somit auf der Welle 18 mit großer Leichtigkeit drehbar. Eine Unterlagscheibe 25 ist auf das Ende der Welle zum Halten der entsprechenden Kugellagerbuchse 24 aufgesetzt und wird durch Muttern 26 in ihrer Lage gesichert und kann durch Abschrauben derselben von der Welle leicht entfernt werden.
Die Wasserzeichendruckwalze W ist ein Zylinder mit radialen Armen 27 und Nabe 28, welche auf der Hülse oder Buchse 21 durch Klemmbacken 29 (Fig. 2 und 3) und eine Klemmschraube 30 befestigt ist. Die äußere Arbeitsfläche der Walze W ist mit zwei ring'-förmigen Flanschen 31 (Fig. 2) versehen. Zwischen denselben ist ein Zwischenraum -32 gebildet, in den die zum Drucken verwendete go Type 33 eingesetzt wird (Fig. 2, 4 und 5).
Die Type oder die Typenplatten können auf die Walze W durch irgendwelche geeignete Vorrichtungen befestigt werden, wie z. B. durch Schrauben. In Fig. 5 ist ein elastisches Band 33" dargestellt, um die Typenplatte in dem Zwischenraum 32 der Walze zu sichern. Die Arbeitsfläche der Walze kann ferner mit aus Gummi- oder aus ähnlichem elastischen Material bestehenden Rmgen 34 (Fig. 2 bis 4) vesehen sein, die auf der Walze W zu beiden Seiten der Umfangsflanschen 31 befestigt sind.
Es können so viel Wasserzeicheiidruckwalzen angewendet werden, als es für die Breite der Papierbahn oder des Papierblattes notwendig erscheint. In Fig. 5 sind mehrere dieser Druckwalzen W dargestellt, die einzeln ausschaltbar auf die Welle aufgesetzt sind, so daß die Walzen unabhängig voneinander von der Welle entfernt werden können. Diese Walzen sind jede für sich in den Armen 8 drehbar gelagert, und zwar so, daß dieselben durch ihre Druckvorrichtung an die feuchte Papierbahn gedrückt werden können. Die Typen wirken dabei zusammen mit der Walze J, um die Fasern des· feuchten Papiergewebes zusammenzudrücken und in diesem letzteren ein scharf abgegrenztes Zeichen zu erzeugen. Die Welle 6 (Fig. 4 und 5) kann mittels des Hebels 7 bewegt oder derart eingestellt werden, daß die Arme 8 die Walzen W außer
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Eingriff mit der Papierbahn bringen und dadurch zugleich alle Walzen aus der Arbeits-, lage entfernen.
Anstatt einen Satz von einzelnen Walzen auf der Schwingwelle 6, wie. beschrieben und dargestellt, anzuordnen, kann auch eine einzige Walze von beliebiger Länge in Anwendung kommen, die sich entweder zum Teil oder ganz über die Breite der Maschine erstreckt.
ίο Jede Walze W soll eine, zwei oder mehrere auswechselbare Typen oder Zeichen erhalten, die je nach Wunsch aus Gummi, Metall oder ähnlichem Material bestehen können und in geeigneter Weise zwischen den Flanschen 31 befestigt sind (Fig. 2).
Der Druck der Zeichendruckwalze, die verhältnismäßig einen kleinen Durchmesser mit Bezug auf die Walze J hat, wird von einer Feder oder einem Gewicht geregelt. Es ist nicht nötig, die Walzen zu wechseln, um ein neues Zeichen zu erzeugen, weil die Type auf kleinen Platten befestigt sein kann, die beliebig auf die Druckwalze aufgesetzt und von derselben entfernt werden können. Die auswechselbare Type ist nicht kostspielig und eine beliebige Anzahl derselben kann auf die Walze aufgebracht werden.
Die elastischen Oberflächen 34 der Zeichendruckwalze sichern die erwünschte Reibung zwischen der Walze W und der laufenden Papierbahn.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Wasserzeichen in eine bereits abgepreßte, aber noch feuchte Papierbahn, dadurch gekennzeichnet, daß man elastische Zeichen auf die Papierbahn wirken läßt, während diese über eine harte, nicht nachgiebige Unterlage läuft.
2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Patent-Anspruch 1 eine Zeichenwalze oder -Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die in passender Weise auf der Druckwalze bezw. Scheibe befestigten Zeichen aus Gummi bestehen oder aber aus Metall gefertigt und mit einer dünnen elastischen Hülle überdeckt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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