DE1491993C3 - Oszillator mit Breitbandverstärker und einem frequenzbestimmenden piezoelektrischen Schwinger - Google Patents
Oszillator mit Breitbandverstärker und einem frequenzbestimmenden piezoelektrischen SchwingerInfo
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Description
Eine ähnliche Oszillatorschaltung mit einem nach
30 den gleichen Gesichtspunkten dimensionierten Verstärker
ist durch die Firmendruckschrift der Siemens
Die Erfindung bezieht sich auf einen Oszillator mit AG St. Bs. I 1471/15, Sept. 1964, Abschnitt Al, beeinem
Breitbandverstärker und einem frequenzbestim- kannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist die Einmenden,
in Serienresonanz betriebenen, piezoelek- gangsstufe des an die eigentliche Oszillatorschaltung
irischen Schwinger, der im Rückkopplungszweig 35 angeschlossenen Leistungsverstärkers in Emitterfolgerzwischen
dem Verstärkerausgang und dem Verstärker- schaltung mit einem hochohmigen Eingang ausgebileingang
eingefügt ist, wobei die Schwingungsfrequenz det, um Rückwirkungen auf die Oszillatorschaltung
durch Auswechseln des Schwingers ohne Betätigung zu vermeiden.
von Einstellgliedern für die Einstellung der Verstär- Durch die schweizerische Patentschrift 3 91 015 ist
kung oder der Amplitude der rückgekoppelten Span- 40 ein weiterer Oszillator mit einem im Rückkopplungsnung
in einem Frequenzbereich veränderbar ist. zweig liegenden frequenzbestimmenden Steuerquarz
Oszillatoren mit Frequenzstabilisierung durch piezo- bekannt, bei dem der Eingangswiderstand des zweielektrische
Schwinger, (Quarze, Bariumtitanatschwin- stufigen Verstärkers wenigstens annähernd gleich dem
ger) werden in großem Umfang zur Erzeugung von Serienresonanzwiderstand des Steuerquarzes ist. Wenn-'
Wechselspannungen hoher Frequenzkonstanz ver- 45 gleich der bekannte Oszillator durch Auswechseln des
wendet. Es sind Oszillatorschaltungen bekannt, mit Steuerquarzes und gleichzeitige Anpassung seiner Baudenen
durch Verwendung hochwertiger Steuerquarze elemente für sehr verschiedene Schwingungsfrequenzen
ganz besonders hohe Werte der Frequenzkonstanz verwendbar ist, können ohne Dimensionierungsändeerreichbar
sind. Oszillatoren mit aperiodischen Ver- rungen nur relativ schmale Frequenzbereiche überstärkern
lassen innerhalb eines gewissen Frequenzbe- 5° strichen werden. Darauf deutet vor allem auch der
reichs eine Frequenzänderung durch Austauschen des Einsatz von Tiefpässen für die' Erzeugung einer sinusfrequenzbestimmenden
piezoelektrischen Schwingers förmigen Ausgangsspannung hin. Die Dimensioniezu. Eine derartige Oszillatorschaltung ist in Fig. 1 rungsangaben für ein Ausführungsbeispiel lassen eine
dargestellt. Hier ist der im Rückkopplungszweig eines hohe Belastung des Steuerquarzes erkennen,
zweistufigen Verstärkers liegende Steuerquarz Qu aus 55 Es gibt viele Anwendungsfälle, bei denen zwar an
Gründen der Frequenzkonstanz niederohmig gegen- die Frequenzkonstanz eines Oszillators keine sehr
über seinem Resonanzwiderstand abgeschlossen. Der hohen Anforderungen gestellt werden, aber die z. B.
Abschluß wird durch den Widerstand RW (5 bis mit sogenannten L-C-Oszillatoren erzielbare Frequenz-10
kO für niederfrequente Quarze) und den in der konstanz nicht ausreicht. Der Erfindung liegt die Aufgleichen Größenordnung liegenden dynamischen Ein- 60 gäbe zugrunde, einen Oszillator der eingangs genanngangswiderstand
des aus den Transistoren TW und ten Art so auszubilden, daß er durch Austausch des
712 bestehenden Verstärkers gebildet. Um den emp- frequenzbestimmenden piezoelektrischen Schwingers
findlichen Quarz nicht zu überlasten, darf daher an den ohne Betätigung von Einstellgliedern zur Einstellung
Eingang des Rückkopplungszweigs nur eine niedrige der Verstärkung oder der Amplitude der über den
Spannung angelegt werden. Da aber im allgemeinen 65 Schwinger rückgekoppelten Spannung in einem großen
am Verstärkerausgang eine höhere Spannung als diese Frequenzbereich betrieben werden kann, in dem sich
erwünscht ist, wird die Rückkopplungsspannung über die obere Grenzfrequenz zur unteren Grenzfrequenz
einen Spannungsteiler Ä12 bis R13 abgenommen. Um wenigstens wie 10: 1 verhalten.
3 4
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Ein- R21 100,OkQ CIl 50 \l¥
gangswiderstand des Breitbandverstärkersein Mehr- RIl 8,0 k Ω C 22 50 μΈ
faches des höchsten Resonanzwiderstands beträgt, den R23 300,0 Ω
ein für den Einsatz innerhalb des Frequenzbereichs R24 5,0 kΩ
vorgesehener Schwinger aufweist, und daß die Ver- 5 R25 1,2 kΩ
Stärkung des Breitbandverstärkers so bemessen ist, R26 12,0 kΩ
daß für den höchsten in Betracht kommenden Reso- R27 2,5 kΩ
nanzwiderstand die Rückkopplungsbedingung für die
nanzwiderstand die Rückkopplungsbedingung für die
Selbsterregung unter Berücksichtigung der möglichen Jede Stufe des aus den Transistoren T21 und Γ22
Toleranzen gerade noch sicher erfüllt ist. io bestehenden zweistufigen Verstärkers ist für sich durch
Eine derartige Dimensionierung des Oszillatorver- die in den Emitterkreisen liegenden Widerstände R22
stärkers hat zur Folge, daß einerseits zwischen dem bzw. R23 gegengekoppelt. Durch diese insgesamt
Resonanzwiderstand des Schwingers und dem Ein- extrem starke Gegenkopplung wurde einerseits die
gangswiderstand des Verstärkers nur eine geringe erwünschte geringe Verstärkung und andererseits eine
Spannungsteilung auftritt und andererseits auch bei 15 große Frequenzbandbreite des Verstärkers erreicht,
einer relativ hohen Verstärkerausgangsspannung von Gleichzeitig ergibt die starke Stromgegenkopplung der
einigen Volt keine Überlastung des Schwingers ent- ersten Stufe einen hohen dynamischen Eingangswidersteht.
Damit liegt aber auch am Verstärkereingang stand des Verstärkers, der durch den ebenfalls sehr
eine hohe Nutzspannung, so daß die Störspannungen hochohmigen Widerstand R21 nicht wesentlich verweniger
wirksam werden. Im gleichen Sinn wirkt sich 20 ringert wird.
die geringe erforderliche Verstärkung (etwa 3- bis Eine weitere, nur gleichstrommäßig wirksame Ge-
4fach) aus. Dazu kommt, daß bei gegebenen Verstär- genkopplung besteht durch die Verbindung des Basis-
kerelementen die Frequenzbandbreite mit abnehmen- anschlusses des Transistors Γ21 über den Widerstand
der Verstärkung zunimmt. R21 mit dem Verbindungspunkt der Widerstände R23
Die Fig. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel einen quarz- 25 und Λ24, der nahezu auf dem Emitterpotential des
gesteuerten Oszillator mit Transistorverstärker. Diese Transistors Γ22 liegt. Diese Gegenkopplung zusam-
Schaltungsanordnung hat zwar bezüglich des Auf baus men mit der vorerwähnten stellt die thermische Stabili-
eine weitgehende Ähnlichkeit mit der in Fig. 1 dar- tat des Verstärkers trotz des hohen Widerstands R21
gestellten bekannten Anordnung, doch weicht die sicher und macht auch die Exemplarstreuungen der
Dimensionierung vom Herkömmlichen wesentlich ab. 3<>
Transistorkennwerte unwirksam. Im Rückkopplungs-
Das nachstehend angegebene Dimensionierungsbeispiel zweig zwischen dem Kollektor des Transistors Γ22
für die Verwendung im Niederfrequenzgebiet bis·etwa und der Basis des Transistors T21 liegt der Steuer-
100 KHz soll dies deutlich machen. quarz P.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Oszillator mit einem Breitbandverstärker und nungsteilung wieder auszugleichen, bedarf es einer
einem frequenzbestimmenden, in Serienresonanz 5 hohen (etwa 50fachen) Verstärkung des Verstärkers,
betriebenen, piezoelektrischen Schwinger, der im Die Auskopplung der Ausgangsspannung erfolgt
Rückkopplungszweig zwischen dem Verstärkeraus- rückwirkungsfrei über eine weitere Verstärkerstufe
gang und dem Verstärkereingang eingefügt ist, mit dem Transistor Γ13. Eine derartige Schaltungswobei
die Schwingungsfrequenz durch Auswech- anordnung erfüllt zwar bestimmte Voraussetzungen
sein des Schwingers ohne Betätigung von Einstell- io für eine hohe Konstanz, der Oszillatorfrequenz. Dafür
gliedern für die Einstellung der Verstärkung oder ist aber in Kauf zu nehmen, daß
der Amplitude der rückgekoppelten Spannung in
einem Frequenzbereich veränderbar ist, da- a) durch die erforderliche hohe Verstärkung die ausdurch
gekennzeichnet, daß der Ein- nutzbare Bandbreite eingeengt wird,
gangswiderstand des Breitbandverstärkers ein 15 b) die geringen Nutzspannungen am Verstärkerein-Mehrfaches
des höchsten Resonanzwiderstands be- gang und die hohe Verstärkung eine gute Abschirträgt,
den ein für den Einsatz innerhalb des mung des Oszillators gegen Störspannungen, ins-Frequenzbereichs
vorgesehener Schwinger auf- besondere eine gute Siebung der Betriebsspannung weist, und daß die Verstärkung des Breitbandver- erfordern,
stärkers so bemessen ist, daß für den höchsten in 20 c) in Folge des niederohmigen Abschlusses sich die
Betracht kommenden Resonanzwiderstand die Änderungen des Resonanzwiderstands der Steuer-Rückkopplungsbedingung
für die Selbsterregung quarze in Abhängigkeit von der Frequenz besonunter Berücksichtigung der möglichen Toleranzen ders bemerkbar machen, so daß auch aus diesem
gerade noch sicher erfüllt ist. Grunde der ausnutzbare Frequenzbereich be-
2. Oszillator nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 schnitten wird. Ein gewisser Ausgleich kann
zeichnet, daß der Breitbandverstärker zweistufig ist. erreicht werden, wenn die dem Rückkopplungszweig zugeführte Spannung einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0101386 | 1966-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1491993C3 true DE1491993C3 (de) | 1977-06-30 |
Family
ID=
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