DE149206C - - Google Patents

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DE149206C
DE149206C DENDAT149206D DE149206DA DE149206C DE 149206 C DE149206 C DE 149206C DE NDAT149206 D DENDAT149206 D DE NDAT149206D DE 149206D A DE149206D A DE 149206DA DE 149206 C DE149206 C DE 149206C
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DE
Germany
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cylinder
ignition
contact pins
control device
rails
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DENDAT149206D
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Publication of DE149206C publication Critical patent/DE149206C/de
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

bet
SM cia-t'c-nl'ctt4iiii.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Untersuchen der Zündung von Explosionsmotoren für Benzin oder andere Brennstoffe mit zwei oder vier Zylindern und gleichzeitig zum selbsttätigen Anlassen solcher Motoren durch Zündung des die Kompression enthaltenden Zylinders.
Die Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
ίο Fig. ι ein Querschnitt,
Fig. 2 ein teilweiser Längsschnitt,
Fig. 3 ein Querschnitt durch eine Abänderung und
Fig. 4 ein Stromleitungsbild, welches die Verbindungen zwischen dem mit Z bezeichneten Kontrollapparat, der Masse M der Motorzylinder, der mit X bezeichneten Induktionsspule und den zugehörigen Teilen zeigt. Die
Fig. 5 und 6 zeigen eine vereinfachte Anordnung der Schaltvorrichtung für die Zündung und
Fig. 6 ist das zugehörige Stromleitungsbild.
Die Kontrollvorrichtung besteht aus einem Gehäuse A, in welchem vier Unterbrecher B angeordnet sind, die dazu dienen, die Zündung eines jeden Motorzylinders besonders zu untersuchen, wozu man nur auf die an dem oberen Teile außerhalb des Gehäuses angeordneten Knöpfe C zu drücken braucht.
Jeder Unterbrecher B ist von der Eisenmasse des Motors durch eine Ebonithülse a und auch durch den in gleicher Weise aus isolierendem Material bestehenden Knopf C isoliert. Die Stange des Unterbrechers B steht durch den Stift c mit zwei Federn b und b1 in Berührung, welche die beiden Pole des primären Stromkreises bilden. Die Federn b stehen mit dem Unterbrecher in Verbindung und die Federn b1 sind ■ mit den Klemmschrauben P, P, P, P der Spule X verbunden (siehe Fig. 4).
Wenn man auf einen der Knöpfe C der Kontrollvorrichtung drückt, so wird der Strom unterbrochen, da der Stift c die Federn b und 61 verläßt; der entsprechende Motorzylinder läuft alsdann leer. Da die Knöpfe numeriert sind, so ist es ersichtlich, daß, wenn man gleichzeitig auf drei dieser Knöpfe drückt, man leicht den Zylinder erkennen kann, welcher nicht oder nicht zur rechten Zeit gezündet wird.
Für das selbsttätige Ingangsetzen des Motors sind vier andere Knöpfe D auf . der Vorderseite des Gehäuses angeordnet, die mit der gesamten Eisenmasse M in Verbindung stehen; diese Eisenmasse steht auch mit der Hauptspule des Induktionsapparates in Verbindung. Die Batterie ist mit der Klemme P verbunden (Fig. 4).
Wenn man beim Stillstand des Motors auf einen der Knöpfe D drückt, so wird der Stromkreis geschlossen, und es entsteht an der entsprechenden Zündkerze k\ ti1, Ar3, A:4, welche Kerzen mit den Klemmen B1, .B2, Bs, B^ verbunden sind, ein Funken.
Die Knöpfe C können in gleicher Weise für die Ingangsetzung des Motors dienen, und zwar tragen in diesem Falle die Federn b in ihrer Mitte eine Abbiegung ο (Fig. 3). Wenn man den Unterbrecher b vollständig herunterdrückt, so entsteht wieder Berührung
zwischen dem Stift c und den Federn b und der gesamten Eisenmasse am unteren Teile bei m.
Die beschriebene Anordnung für die Kontrolle der Zündung gestattet, wenn gewünscht, nur mit einem, zwei oder drei Zylindern zu arbeiten. Es genügt, auf die entsprechende Anzahl Knöpfe C zu drücken, da man alsdann die elektrische Verbindung mit den entsprechenden Zylindern unterbrechen kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine vereinfachte Anordnung der Kontrollvorrichtung für die Zündung; Fig. 7 ist das zugehörige Schaltungsbild. Sie besteht aus einer Scheibe E aus isolierendem Stoff, die mit mittelpunktsgleichen Nuten versehen ist zur Aufnahme von kreisbogenförmigen Schienen d, von denen je zwei nebeneinander liegende, mit den beiden zu einem Zylinder führenden Drähten verbunden sind, und zwar geht der eine dieser Drähte durch den auf der Motorwelle sitzenden Unterbrecher, während der andere durch die Induktionsspule geht und in der Zündkerze befestigt ist. Es sind also acht Schienen d vorhanden, welche in dem Grundriß Fig. 6 mit 1, 2, 3 .... 8 bezeichnet sind. Diese Schienen d ragen über die isolierende Platte E auf demjenigen Teile hervor, welcher durch die ausgezogenen Linien in Fig. 6 angedeutet ist. Links davon sind die Verlängerungen dieser Schienen versenkt und jede besitzt zwei vorspringende Kontaktstifte e UiId-/, von denen je zwei benachbarte Stifte e auf demselben Halbmesser liegen; das gleiche gilt von den Stiften f.
In der Mitte der Scheibe E ist auf einer Achse I, die mit einer Feder ρ versehen ist, ein Arm g aus isolierendem Stoff befestigt, welcher stets wagerecht bleibt und vier metallische Schleifstücke V, V2, I3, ll trägt. Diese vier Gleitstücke liegen beständig so auf den .Schienen, daß sie je zwei derselben, nämlich ι und 2, 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8 miteinander verbinden, wobei der Arm g stets durch die Feder ρ nach unten gezogen wird.
Bei O ist an diesem drehbaren Arme g
ein anderer Arm h befestigt, welcher durch eine Feder r stets nach oben gezogen wird.
Dieser ebenfalls aus isolierendem Stoff be^ stehende Arm h trägt an seiner unteren Fläche eine metallische Schiene, welche über alle Schienen 1 bis 8 hinweggreift.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die vorstehenden Teile der Schienen 1, 2 etwas länger als die der anderen Schienen, dafür haben jedoch diese beiden Schienen keine Kontaktstifte e.
Um die ' Zündung mit diesem Apparat untersuchen zu können, schiebt man den Arm g zunächst auf den Teiljr, in welchem die. Verlängerung der Schienen 1,2 liegt, alsdann auf. die Kontaktstifte e der Schienen 3, 4, dann, auf die der Schienen 5 und 6 und schließlich auf die der Schienen 7 und 8. Man untersucht somit nacheinander, ob die Zündung in dem Zylinder, welcher jeweils zu den Kontaktstiften, auf denen der Arm g gerade aufliegt, gehört, in richtiger Weise erfolgt.
- Um mit demselben Apparat die selbsttätige Zündung beim Anlassen des Motors zu erreichen, wird der drehbare Arm h be-· nutzt. Man stellt ihn auf dasjenige Paar Kontaktstifte f ein, welches zu dem gerade mit Kompressionsgemisch versehenen Zylinder gehört. Wenn man den Arm dann nach unten auf diese Stifte drückt, so werden diese Stifte dadurch mit der mit der Masse der Zylinder verbundenen Schiene ν in Verbindung gesetzt, so daß der Funke in dem betreffenden Zylinder überspringt und die Zündung erfolgt. Der Motor läuft somit an, und da gleichzeitig" der Arm g auch auf den Schienen d aufliegt, so erfolgt jetzt die weitere Zündung der einzelnen Zylinder in richtiger Reihenfolge nach Maßgabe des auf der Motorwelle sitzenden Unterbrechers.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Kontrollvorrichtung für die Zündung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen durch isolierte Metallstangen (B) zur Verbindung je zweier Kontaktfedern (b, bl) gebildeten Unterbrecher für den primären Stromkreis eines jeden Zylinders, welche" Unterbrecher mit Zahlen versehene Druckknöpfe (C) tragen, so daß man durch Herunterdrücken je. dreier dieser Knöpfe finden kann, welcher Motorzylinder nicht regelrecht gezündet wird, zum Zwecke, den Unterbrecher bei Kurzschluß isolieren zu können und ohne Aufenthalt im Notfalle mit nur einem einzigen Zylinder weiter arbeiten zu können.
2. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anbringung von besonderen Druckknöpfen (D) unabhängig von denen der Unterbrecher, welche gestatten, die Metallstangen (B) mit der Eisenmasse der Zylinder in Verbindung setzen zu können, zum Zwecke, die Zündung in jedem Augenblick in dem dem niedergedrückten Knopfe entsprechenden Zylinder bewirken zu können.
3. Eine Ausführungsform der Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Scheibe (E) aus isolierendem Stoff, auf welcher den Federn (b, bl) entsprechende kreisbogenförmige Schienen (d), sowie mit diesen -verbundene Kontaktstifte (e) so
angeordnet sind, daß durch einen darüberliegenden Schleifbügel (g) sowohl je zwei Schienen miteinander verbunden werden können, als auch zur Untersuchung der Zündung in den einzelnen Zylindern diese Verbindungen an den Kontaktstiften (e) nacheinander hergestellt werden können.
4. An der Ausführungsform nach Anspruch 3 die Anordnung von weiteren vier Paaren Kontaktstiften (f) der Platte, sowie einer mit der Eisenmasse der Zylinder verbundenen Schiene (v), so daß durch einen besonderen hochklappbaren Schleifbügel (h) die Kontaktstifte (f) desjenigen Zylinders mit der Schiene (v) verbunden werden können, dessen Füllung eben verdichtet ist und daher behufs Anlassens des Motors gezündet werden soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in ber reichsdhuckerei.
DENDAT149206D Active DE149206C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6258280B1 (en) 1998-01-09 2001-07-10 Biotop Landschaftsgestaltung Gesellschaft M.B.H. Process for reducing the algae growth in water

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6258280B1 (en) 1998-01-09 2001-07-10 Biotop Landschaftsgestaltung Gesellschaft M.B.H. Process for reducing the algae growth in water

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