DE149242C - - Google Patents
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- DE149242C DE149242C DENDAT149242D DE149242DC DE149242C DE 149242 C DE149242 C DE 149242C DE NDAT149242 D DENDAT149242 D DE NDAT149242D DE 149242D C DE149242D C DE 149242DC DE 149242 C DE149242 C DE 149242C
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- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Zur sicheren Stromwendung in den kurzgeschlossenen Spulen der Anker von Gleichstrommaschinen
verwendet man gelegentlich besondere Hilfsmagnetpole, die. zwischen den Hauptfeldpolen angeordnet, ihre schmale Polfläche
dem Anker zuwenden und vom An-kerstrome erregt werden. Sie erzeugen zwischen
sich und dem Anker schmale, magnetische Felder, die zum Stromwenden besonders geeignet
sind, da ihre Stärke annähernd proportional mit der Belastung der Maschine zunimmt.
Bisher wurden die genannten Hilfspole mit ihrer rückwärtigen Verlängerung nach dem
Hauptjoche der Maschine geführt, wobei also der magnetische Stromkreis durch die Hilfspole
teilweise zusammenfällt mit dem magnetischen Stromkreise der Hauptfeldpole.
Es hat sich nun gezeigt, daß diese An-Ordnung ihrem Zwecke vielfach nicht genügt. Die Stärke der magnetischen Induktion durch die Hilfspole ist ersichtlich mit abhängig von der magnetischen Sättigung im Hauptjoche der Maschine, während zur Herstellung von Wendefeldern passender Stärke durch die Hilfspole offenbar ein unabhängiger magnetischer Stromkreis wünschenswert und in vielen Fällen erforderlich ist. Es wäre dann leicht möglich, die Stärke der durch den Ankerstrom erregten Hilfspole den Bedingungen für sichere Stromwendung bei allen Belastungen der Maschine anzupassen. Die nachfolgend beschriebene Einrichtung hat nun den Zweck, die Unabhängigkeit der magnetischen Hauptstromkrcisc von den Hilfs-Stromkreisen zu sichern.
Es hat sich nun gezeigt, daß diese An-Ordnung ihrem Zwecke vielfach nicht genügt. Die Stärke der magnetischen Induktion durch die Hilfspole ist ersichtlich mit abhängig von der magnetischen Sättigung im Hauptjoche der Maschine, während zur Herstellung von Wendefeldern passender Stärke durch die Hilfspole offenbar ein unabhängiger magnetischer Stromkreis wünschenswert und in vielen Fällen erforderlich ist. Es wäre dann leicht möglich, die Stärke der durch den Ankerstrom erregten Hilfspole den Bedingungen für sichere Stromwendung bei allen Belastungen der Maschine anzupassen. Die nachfolgend beschriebene Einrichtung hat nun den Zweck, die Unabhängigkeit der magnetischen Hauptstromkrcisc von den Hilfs-Stromkreisen zu sichern.
Fig. ι zeigt eine zweipolige Gleichstrommaschine
in teilweisem Schnitte und in der Ansicht von einer Stirnseite, Fig. 2 in Ansicht
und Schnitt längs/ der Achse.
Das kastenartige Joch j bekannter Form trägt oben und unten die Hauptfeldpole ff
mit den zugehörigen Erregerspulen. Der Anker α ist in dem ,Maschinengestell in gebräuchlicher,
hier nicht dargestellter Art gelagert. Zwischen den Hauptfeldpolen ist je ein schmaler Hilfspol /z angeordnet und in
bekannter Art mit Hauptstromerregerspulen versehen. Diese Hilfspole h sind hier aber
Teile eines besonderen magnetischen Gestelles. Sie sind nämlich an ihren beiden Seiten durch
die vier halbringförmigen Joche i verbunden, die oberhalb und unterhalb des Ankers neben
den Außenseiten der Hauptfeldpole verlaufen.
Im allgemeinen wird es für den Aufbau am bequemsten sein, das Hilfsmagnetgestell
von dem Hauptjoche j der Maschine tragen zu lassen, wie auch in den Figuren angedeutet.
Die Unabhängigkeit der magnetischen Stromkreise wird dabei aber vollständig gewahrt,
wenn, wie in den Figuren, die Joche der Hilfspole nur an Stellen gleichen magnetischen
Potentials des Hauptjoches dieses berühren. In diesem Falle ist es natürlich auch zulässig, die Hilfsjoche an den betreffenben
Stellen ganz mit dem Hauptjoche zusammenhängen zu lassen, so daß auch nach Befinden das Hauptmagnetgestell der
Maschine und das Hilfsmagnetgestell ein einziges Gußstück bilden können.
Durch richtige Wahl der Abmessungen des Hilfsmagnetgestelles kann man erreichen, daß
die Stärke der Hilfspole nach einem bestimmten Gesetze mit der Belastung der Maschine
zunimmt, vollständig unabhängig von der magnetischen Sättigung im Hauptjoche der Maschine.
Das W'esen der Maschine hängt natürlich nicht ab von der vollkommen symmetrischen
Ausbildung des Hilfsmagnetgestelles, wie sie die Figuren zeigen. Unter angemessener Verstärkung
der übrigen Jochstücke können die , hier halbringförmigen Jochstücke i teilweise
fehlen, und unter Umständen kann ein einziges solches Jochstück für die Zwecke der
Einrichtung genügen.
Die vorstehenden Darlegungen gelten siiingemäß
auch für Maschinen mit mehr als zwei
! Polen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hilfsmagnetpole an Gleichstromma-. schinen, die zwischen den Hauptfeldpolen, in derselben Anzahl. und auf derselben Ankerseite angeordnet sind und ausschließlich zum Stromwenden dienen, gekennzeichnet durch ihre Verbindung unter sich vermittels besonderer, vom Hauptmagnetsystem der Maschine unabhängiger Joche, zu dem Zwecke, die für die Hilfspole erforderliche Erregung unabhängig von der magnetischen Sättigung des Hauptmagnetsystemes zu halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149242C true DE149242C (de) |
Family
ID=416261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149242D Active DE149242C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149242C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967597C (de) * | 1951-12-23 | 1957-11-28 | Siemens Ag | Anordnung an den Wendepolen von Gleichstrommaschinen |
-
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- DE DENDAT149242D patent/DE149242C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967597C (de) * | 1951-12-23 | 1957-11-28 | Siemens Ag | Anordnung an den Wendepolen von Gleichstrommaschinen |
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