DE149352C - - Google Patents
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- DE149352C DE149352C DENDAT149352D DE149352DA DE149352C DE 149352 C DE149352 C DE 149352C DE NDAT149352 D DENDAT149352 D DE NDAT149352D DE 149352D A DE149352D A DE 149352DA DE 149352 C DE149352 C DE 149352C
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
) 0
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Antrieb für die Mustervorrichtung
Lamb'scher Strickmaschinen zur Herstellung von Umlegmustern. Durch deren Einrichtung
soll ermöglicht werden, jede gewöhnliche Lamb'sehe Strickmaschine mit einer Einrichtung
zur Erzeugung von Umlegmustern versehen zu können. Gleichzeitig soll durch die Einrichtung ermöglicht werden, bei schmalen
to Waren nicht den vollen Schlittenhub ausführen zu müssen.
Bisher werden zur Herstellung von Umlegmustern Sondermaschinen gebaut, welche
wegen ihres hohen Preises die Anschaffung erschweren. Bei solchen Maschinen ist auch
ein vollständiger Schloßlauf über die ganze Nadelreihe nötig, auch wenn nur schmale
Waren erzeugt werden sollen. Diese Übelstände zu beseitigen wird durch vorliegende
Erfindung angestrebt.
In Fig. ι ist ein Umlegmuster, von der Rückseite gesehen, dargestellt. Fig. 2 zeigt
eine Vorderansicht der vollständigen Strickmaschine. Fig. 3, 4 und 5 geben die Nadelstellung
bei Erzeugung der Umlegmaschen an. Fig. 6 ist ein Querschnitt der Strickmaschine
mit der neuen Antriebsvorrichtung und Fig. 7 ist eine Vorderansicht derselben.
Ein Umlegmuster entsteht bekanntlich dadurch, daß, wie Fig. 1 zeigt, auf einzelnen
Nadeln durch besondere Musterfäden 1 Maschen 2 zwischen den gewöhnlichen
Maschenreihen gebildet werden. Diese Maschen 2 treten durch ihre Farbe oder Stärke
aus der Warenfläche hervor und erzeugen durch ihre Anordnung oder Verteilung das
Umlegmuster.
Die vorliegende Vorrichtung lehnt sich an Bekanntes an, indem zur Erzeugung dieser
Umlegmuster eine Jacquard- oder Musterwalze 3 (Fig. 6) Verwendung findet, deren Stifte 4 die nach unten reichenden Füße 5
der Stößer 7 in Richtung des Nadelbettes aufwärts zu schieben ermöglichen. Für jede
Nadel ist auf dem hinteren Nadelbett, vom linken Ende bis ungefähr zur Mitte, ein solcher
Stößer 7 vorgesehen, der mit seiner Stoßkante auf den Nadelfuß trifft und mit seinem anderen Ende in der festliegenden
Schiene 8 geführt wird. Die Musterwalze hebt zunächst mit ihren Stiften 4 die Stößer
und damit die Musternadeln an, und die Schiene 9 bringt die von der Musterwalze vorgestoßenen Stößer und folglich die Musternadeln
noch in die erforderliche gleiche Höhenlage. Die alten Maschen kommen hierdurch auf die Zungen der Nadeln zu
liegen (Fig. 3), so daß erstere nicht zuschlagen können, wenn jetzt das Fadenlegen der Musterfäden
über die gehobenen Nadeln stattfindet. Hierzu reicht eine Fadenführerschiene 11
(Fig. 6) über die Breite der Maschine, welche
für jede musternde Nadel- ein Fadenauge ent- ! hält. Die Musterfäden laufen von der Seite ι
durch das gelochte Blech io nach den Fadenaugen, um der Bewegung des gewöhnlichen
Fadenführers nicht hinderlich zu sein. Die Fadenführerschiene 11 \vird gehoben und seitlich
bewegt, so daß jede gehobene Nadel mit Faden umlegt wird, wie Fig. 3 zeigt, und von diesem Fadenumlegen hat man die Bezeichnung
»Umlegmuster« abgeleitet.
Wird nun durch die Bewegung" des Strickmaschinenschlittens von rechts nach links das
Schloß über die Nadelreihe geführt, so werden hierdurch zunächst die mit Faden umlegten
Nadeln einzeln so weit gehoben, daß nur die alten Maschen hinter die Zungen gelangen,
wie in Fig. 4 angegeben, worauf jede Nadel gesenkt wird, also eine Mustermasche entsteht (Fig. 5). Gleich darauf und bei demselben
Schlittenhube werden sämtliche arbeitenden Nadeln der Strickmaschine noch vom Schlosse derart bewegt, daß sich nach den
Mustermaschen (2, Fig. 1) eine gewöhnliche Maschenreihe bildet. Sobald der Strickmaschinenschlitten
von links nach rechts bewegt wird und die Mitte der Maschine überschritten hat, werden die einzelnen musternden
Nadeln durch die Musterwalze wieder angehoben usw. Das vorstehend Beschriebene stellt die gebräuchliche Einrichtung' Lambscher
Strickmaschinen zur Herstellung von Umlegmustern dar. Gemäß vorliegender Erfindung
soll nun die Bewegung dieser bekannten Einrichtung, also die Drehung der
Musterwalze, die Bewegung der Verteilungsschiene 9 zur gleichmäßigen Einstellung der
von der Musterwalze angehobenen Nadeln und die seitliche Bewegung der Fadenführerschiene
11 durch folgenden Antrieb geschehen:
Von dem Hebel 12 (Fig. 2) aus, der zur Bewegung des Strickmaschinenschlittens 13
dient, geht eine Zugstange 14 nach einem Schieber 15 der horizontalen Gleitschiene 16,
von dem aus die Bewegung" der vorstehend genannten Werkzeuge erfolgt. Dieser Schieber
15 trägt auf seiner oberen Seite zwei schiefe Flächen 36 und 17 (Fig. 6 und 7),
die in eine horizontale Ebene übergehen. Auf der vorderen schiefen Ebene 36 läuft
die Rolle eines um den Zapfen 19 (Fig. 7) drehbaren Hebels 18, dessen Gelenkstange 20
mit dem doppelarmigen Hebel 21 (Fig. 6) verbunden ist. Das hintere Ende dieses Hebels
trägt eine Klinke 21*, die in ein Schaltrad 22 der Musterwalze eingreift und diese um eine
Teilung" weiter dreht, wobei die Stifte 4 die Stößer 7 verschieben und in den Bereich der
Schiene 9 bringen.
Die zweite schiefe Ebene 17 der Schiebers
15 (Fig. 6 und 7) wirkt gegen die Rolle
eines um den Zapfen 19 (Fig. 7) drehbaren Hebels 23 ; seine Gelenkstange 24 steht mit
einem Winkelhebel 25 (Fig. 6) in Verbindung, welcher durch eine Zugstange 26 die Verteilungsschiene
9 so gegen die Stößerfüße 6 wendet, daß sie in die erforderliche gleiche Höhe gebracht werden.
Unterhalb des Schiebers 15 (Fig. 7) befindet sich noch eine dritte schiefe Ebene 27 zur
seitlichen Bewegung der Fadenführerschiene 11 (Fig. 6). Gegen diese Schiene legt sich die
Rolle 28 (Fig. 7) des Armes 29. Letzterer kommt beim Rückgange des Schiebers in die
punktierte Lage, um eine nochmalige Ein- \virkung der schiefen Ebene 27 zu verhindern.
Der Arm 29 wird, von einem zweiarmigen Hebel 30 (Fig. 6) getragen, dessen Zugstange
31 an einem Winkelhebel 32, 33 (Fig. 7) angreift. Der vertikale Arm 33 dieses
Winkelhebels ist oben gekrümmt, wie aus Fig. 6 ersichtlich, um sich vor den Halter 34
der Fadenführerschiene 11 zu legen, welch
letzterer durch eine Feder (nicht angegeben) nach rechts gezogen wird.
Wirkt nun die schiefe Ebene 27 gegen den Arm 29, so wird durch Vermittlung des Hebels
30 (Fig. 6) und Stange 31 der Arm 33 des Winkelhebels 32, 33 (Fig. 7) nach rechts
bewegt, wobei die Fadenführerschiene, gezogen durch ihre Feder, nachfolgt. Verläßt
der Arm 29 dagegen die schiefe Ebene 27, so wird umgekehrt der Winkelhebelarm 33
nach links bewegt und zieht zur Fadenlegung die Fadenführerschiene mit nach links. Das
Heben dieser Schiene, welches außer der seitliehen Bewegung zum Fadenlegen nötig ist,
erfolgt auf bekannte Weise durch die am Schlitten angebrachte schiefe Ebene 35 (Fig". 7).
Die schiefen Ebenen des Schiebers 15 (Fig. 7) sind nun so zueinander angeordnet,
daß zunächst die Musterwalze gedreht wird, hierauf die Bewegung der Schiene 9 zur Verteilung
der Stößer erfolgt und schließlich die Fadenführerschiene zur Legung der Fäden verschoben wird.
Sobald die Rolle 28 des Armes 29 (Fig. 7) die schiefe Ebene bei ihrer Rechtsbewegung
verläßt, kann die Umkehr des Schlittens erfolgen, wodurch bei schmalen Waren der
volle Schlittenhub vermieden und die Leistung bei Maschinen mit Handbetrieb erhöht wir'd.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Ein Antrieb für die Mustervorrichtung Lamb'scher Strickmaschinen zur Herstellung von Umlegmustern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung der das Vorstoßen der Musternadeln in bekannter Weise bewirkenden Stiftenwalze (3), die Schwingbewegung der ebenfalls bekanntenNadeltreibschiene (9), die axiale Verschiebung der die Musterfäden führenden Schiene zwecks Umlegens der Musterfäden um die vorgestoßenen Musternadeln durch einen von dem Antriebshebel (12) für den Schlitten hin- und herbewegten Schieber mit Auflaufflächen (17, 36, 27) unter Mitwirkung geeigneter Hebelverbindungen (18, 20, 21—23, 24, 25, 26—29, 31. 32. 33, 34) hervorgebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149352C true DE149352C (de) |
Family
ID=416366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149352D Active DE149352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149352C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0055015A1 (de) * | 1980-12-24 | 1982-06-30 | Koseisha Co. Ltd. | Vorrichtung zum Zuführen von Kettenfäden für eine Flachstrickmaschine |
-
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- DE DENDAT149352D patent/DE149352C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0055015A1 (de) * | 1980-12-24 | 1982-06-30 | Koseisha Co. Ltd. | Vorrichtung zum Zuführen von Kettenfäden für eine Flachstrickmaschine |
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