DE149544C - - Google Patents

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DE149544C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Randanschlagvorrichtung bei Schreibmaschinen zur Regelung der Zeilenbreite, wo am Schluß der Zeile eine Verriegelung" der Schalt- und somit der Druckvorrichtung erfolgt. Der Erfindungsgegenstand, gestattet gleichzeitig ein leichtes Ausschalten des betreffenden Anschlages, wodurch es ermöglicht wird, daß der Schreiber am Schluß der Zeile
ίο noch etwas weiter schreiben kann, um z. B. ein Interpunktionszeichen, einen Bindestrich oder dergl. anzufügen oder das angefangene Wort event, zu Ende zu schreiben.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung zeichnet sich vor bekannten durch ihr zuverlässiges Arbeiten sowie durch einfache Bauart aus. Die letztere ist derart, daß sie insbesondere für den Typ der Yostmaschine anwendbar ist, was bei den bekannten Vorrichtungen ausgeschlossen ist.
Die Zeichnung dient zur A^eranschaulichung des Erfindungsgegenstandes.
Durch das Schaltrad 86 und die vertikalen hohlen Wellen 88 und 102 (Fig. 1) erstreckt sich, eine Welle 128, die innerhalb der hohlen Welle 88 frei gleitend geführt ist. Am oberen Ende der Welle 128 sitzt der starre Arm 129, an dem bei 130 der Anschlag 131 angezapft ist. Die Abwärtsbewegung des letzteren ist durch das · am Arme 129 vorspringende Fingerstück 132 begrenzt (Fig. 2 und 3). Auf diesem Fingerstück wird" der Anschlag 131 in normalem Zustande durch eine Feder 133 gehalten, welche mit einem Ende sich gegen den Anschlag, mit dem anderen gegen den Arm 129 legt. In der Ruhestellung ragt der Anschlag 131 in die Bahn des mit ihm zusammenwirkenden Wagenanschlages 134, welch letzterer bei 135 an seiner rechten Seite (Fig. 4 und 5) abgeschrägt ist,- während seine linke Seite eine vertikale Fläche bildet, die mit dem Anschlag 131 bei Bewegung des Wagens zusammenwirkt und ihn nach links dreht. Der Anschlag 134 sitzt an einem auf der Wagenzahnstange 137 verstellbaren Schieber 136. An dem Unteren Ende der Welle 128 ist ein Arm 138 starr befestigt, dessen freies Ende den abwärts reichenden Stift 139 besitzt, der in eine Nut 140 eines Riegelhebels 141 greift (Fig. 6 und 7). Der letztere ist bei 142 an der sich von "einer Seite der Maschine zur anderen erstreckenden feststehenden Stange 73 befestigt. Der Hebel 141 wird für gewöhnlich außer Eingriff mit einem Knopf 68 der Stange 51, 56 durch eine Feder 144 (Fig. 5) gehalten, . welche mit einem Ende an den Stift 145 der Stange 73 und mit dem anderen bei 146 an den Arm 141 angreift. Das äußere Ende des Armes 147 des Riegelhebels kann, sich, wie später ausgeführt wird, über den Knopf 68 der Stange 51, 56, an welcher der Schaltklinkenhebel 58 angezapft ist, legen (Fig. ι und 5). Der Wagenanschlag 134 ist auf der Zahnstange 137, um den Rand mit Bezug auf Breite nach Wunsch regulieren zu «können, derart verstellbar, daß eine Verriegelung des Druck- und Schaltmechanismus
erfolgt, je nachdem die Zeile mehr oder weniger bis an den rechten Rand des Papieres reicht.
Wenn der Wagen in der Richtung von rechts nach links läuft und das Ende der Zeile, wie es durch entsprechende Einstellung des Anschlages 134 festgesetzt ist, erreicht ist, so kommt der Anschlag 134 mit dem Anschlag 131 der Riegelvorrichtung in Berührung, und eine geringe Weiterbewegung des Wagens dreht den Anschlag 131 und somit die Welle 128. Diese geringe Drehung der Welle 128 bewirkt, daß.der Riegelhebel 141 von der in Fig. 4 gezeichneten Stellung in die in Fig. 5 dargestellte gelangt. In der letzteren liegt der Hebel 141 über dem Knopf 68 der Stange 51, 56, welche den Schaltklinkenhebel 58 bewegt.
Diese Stange 51, 56 ist in der Mitte der Maschine gelagert und geht durch die runden Platten 12, 13, die das Lager für die Typenhebel bilden. Auf diesem Typenhebelträger ist gleichzeitig die runde Universalschiene 50 angeordnet. Werden nun die Typenhebel infolge Druckes auf eine Taste zum Druckpunkt geführt, so legen sich die Gelenkhebel 9 der letzteren gegen die Universalschiene und heben die letztere an. Hiermit hebt sich auch die mit der Universalschiene verbundene Stange 51, 56· Wie bereits erwähnt, befindet , sich am unteren Ende der letzteren ein Knopf 68. Sobald sich nun der Hebel 141 über diesen Knopf legt (Fig. 5 und 6), ist eine Aufwärtsbewegung der Stange 51,-56 und damit der Universalschiene, verhindert. Somit ist das ganze Schaltwerk verriegelt Und die Druckvorrichtung kann nicht mehr zur Wirkung gelangen.
Sollte nun der Schreiber wünschen, etwas über das festgesetzte Ende der Zeile hinauszuschreiben, um z.. B. noch einen Bindestrich oder Interpunktionszeichen oder das Ende eines angefangenen Wortes hinzuzufügen, so braucht nur der Anschlag 131 aus der Bahn des Anschlages 134 bewegt zu werden, wodurch die Weiterbewegung des Wagens gestattet wird. Zu diesem Zwecke wird eine besondere Auslösetaste 148 angeschlagen, die zweckmäßigerweise sich am Tastenbrett der Maschine befindet. Die Auslösetaste 148 ist in gleicher Weise am Tastenbrett angeordnet wie die übrigen und überträgt ihre Abwärtsbewegung durch eine Gelenkstange 149 auf einen Daumenhebel 150, an welchen die . Gelenkstange 149 bei 151 angreift. Dieser Hebel liegt mit seinem einen Arm unter dem unteren Ende der Welle 128, so daß bei einem Druck auf die Auslösetaste 148 der Hebel 150 um seinen Zapfen 152 schwingt und so ein Aufwärtsführen der Welle 128 bewirkt (Fig. 8). Diese Bewegung der Welle 128 bringt den Anschlag 131 aus der Bahn des Wagenanschlages 134. Sobald der Anschlag 131 außer Zusammenwirkung mit dem Anschlag 134 gebracht ist, bewirkt die 6-Spannung der Feder 144 die Zurückführung des Riegelhebels 147 und der mit ihm verbundenen Teile zur Normal- bezw. Ruhestellung (Fig. 4) und sowohl das Druck- als auch das Schaltwerk können weiter in Tätigkeit gesetzt werden, um die Zeile gänzlich zu vollenden. Bei der Bewegung des Wagens von links nach rechts ist es erforderlich, daß der Anschlag 134 den Anschlag 131 frei passiert. Dies wird ermöglicht durch die abgeschrägte Fläche 135 am Anschlag 134, die bei der Rechtsbewegung des Wagens mit dem Anschlag 131 in Berührung tritt, ihn aufwärts um seinen Zapfen 130 dreht und sich so unter ihn frei hindurchbewegt. Die 80 Feder 133 bewirkt dann die Rückkehr des Anschlages 131 zur Normalstellung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Randanschlagvorrichtung für den Papierschlitten von Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Wagenführungsstange befindlicher rechterhand abgeschrägter Anschlag beim Zusammentreffen mit einem zweiten auf einer im Maschinengestell gelagerten Welle (128) befindlichen Anschlage diese Welle in Drehung versetzt, so daß ein am unteren ■ Ende der letzteren befindlicher Hebel (138) einen Winkelhebel (141, 147) über einen Knopf eines mit der Schaltvorrichtung verbundenen Stabes schiebt, zum Zwecke, eine Bewegung dieses Stabes zu verhindern und damit eine Verriegelung der Schaltvorrichtung zu bewirken.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch "gekennzeichnet, daß eine entsprechend den übrigen Fingertasten der Maschine angeordnete Auslösetaste (148) bei ihrem Niederdrücken vermittels der Zugstange (149) und des Hebels (150) ein Heben der Welle (128) bewirkt, dadurch den Anschlag (131) aus der Bahn des Wagenanschlages (134) bewegt und somit den Papierwagen freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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