DE149571C - - Google Patents
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- DE149571C DE149571C DENDAT149571D DE149571DA DE149571C DE 149571 C DE149571 C DE 149571C DE NDAT149571 D DENDAT149571 D DE NDAT149571D DE 149571D A DE149571D A DE 149571DA DE 149571 C DE149571 C DE 149571C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
bat
£■"
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Torfpresse.
> Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine selbsttätig wirkende Ablegevorrichtung
für Torfpressen. Die Vorrichtung wirkt in der Weise, daß der von der Presse auf ein
endloses Band geführte Torf strang, abgelegt wird, wenn derselbe eine gewisse Länge erreicht
hat, indem dessen Ende auf einen drehbaren Maschinenteil stößt, der eine Ablegevorrichtung
auslöst, vermittels deren das
ίο endlose Band mit dem Torfstrang zusammen
umgekippt wird, so daß dieser letztere auf den Boden fällt. Da die ganze Torfpresse
hierbei mit geringer Geschwindigkeit, seitlich verschoben wird, so werden die abgelegten
Torfstränge auf dem Abladeplatz nebeneinander aufgestapelt.
, Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und ist
Fig. ι eine Torfpresse mit der erwähnten Vorrichtung in Draufsicht,
Fig. 2 ein Teil derselben in Seitenansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A-B von Fig. ι und
Fig. 4 eine Einzelanordnung in Draufsicht.
Die Torfpresse, die Ablegevorrichtung und
der Motor sind auf einem aus Eisenschienen oder dergl. hergestellten Gestell angebracht,.
welches in Draufsicht die Form eines rechten Winkels besitzt, dessen einer Schenkel a die
Antriebsmaschine b trägt, während der andere Schenkel c die Ablegevorrichtung trägt. Die
Torfpresse selbst ist im Scheitel des Winkels aufgestellt. Unter dem mit α bezeichneten
Teil des Gestelles sind Räder d angebracht, die auf Schienen f laufen, während der mit c
bezeichnete Teil des Gestelles mittels des Rades g fahrbar ist. .
Die Torfpresse besteht aus zwei nebeneinander in einem Kasten h angebrachten Transportschnecken
i und k, deren Achsen mit zwei ineinander greifenden Zahnrädern m und η
versehen sind. Die Achse der Schnecke k trägt ein Zahnrad p, das mit einem Zahnrad
q in Eingriff ist, welches auf einer Achse r sitzt. Diese Achse r trägt Riemscheiben s,
die vermittels Riemen vom Motor b aus getrieben werden. Wenn der Motor in Gang
gesetzt wird, drehen sich die Schnecken i und k und führen die in den Kasten h durch
den Trichter t eingeführte Torfmasse in das kegelförmig zulaufende Mundstück u des
Kastens, in welchem sich eine Öffnung ν befindet, durch welche der TorfstrangjK (Fig. 3)
auf ein außerhalb der Öffnung" angebrachtes, wagerechtes, endloses Transportband w abgeschoben
wird, das um die zwei Walzen χ gelegt ist.
Die Achsen der Walzen χ drehen sich in Lagern eines aus zwei Röhren \ oder dergl.
gebildeten Gestelles, das um eine in Armen / am Gestelle c gelagerte Achse 2 (Fig. 3) derart
drehbar ist, daß man durch Drehen des Gestelles ^ um diese Achse das Transportband
w und den auf demselben ruhenden Torf strang umkippen kann, wodurch letzterer
auf den Boden fällt.
Das Umkippen des Transportbandes geschieht mittels einer weiter unten beschriebenen
Vorrichtung. Die Achse der einen Walze χ trägt ein Zahnrad 3 (Fig. 4), das
mit einem unter demselben angeordneten Zahn-
rad 4 in Eingriff steht, dessen Achse eine Kettenscheibe 5 trägt, die vermittels einer
Kette 6 mit einem Kettenrad 7 verbunden ist (Fig. 1), welches mittels einer passend gewählten
Zahnradiibersetzung von der Achse der Schnecke i aus getrieben wird. Das
Förderband w wird demnach von der Kraftmaschine b bewegt.
Am äußersten Ende des Förderbandes w ist oberhalb desselben eine drehbare Platte 8
(Fig. 2) angebracht, gegen welche die Endfläche des Torfstranges anstößt, wenn dieser
die ganze Länge des Förderbandes ausfüllt. Die erwähnte Platte wird durch den Druck
des Torfstranges in Bewegung versetzt, und diese Bewegung wird einerseits dazu benutzt,
augenblicklich den Torfstrang abzuschneiden, indem die Öffnung ν verschlossen wird und
andrerseits dazu, die Ablegevorrichtung des Torfstranges in Tätigkeit zu setzen.
An den Seiten der Mundstücköffnung ν sind Kulissen angebracht, in welchen eine sich
auf- und abbewegende Platte 9 (Fig. 4 und 2) gesteuert wird, welche ein Gewicht 10 trägt.
Die Platte 9 besitzt ferner eine Klinke 11,
welche die Platte 9, wenn gehoben, durch einen festen Vorsprung in dieser Lage festhält.
Die Klinke 11 ist mittels einer Zugstange oder Kette 12 mit der Platte 8 verbunden
und löst die Klinke 11, wenn die Platte 8 durch den sich vorwärts bewegenden
Torfstrang nach rechts bewegt wird (Fig. 2), aus der Verbindung mit dem festen Vorsprung.
Die Platte 9 fällt dann infolge ihres
Eigengewichtes und sperrt die Öffnung ν ab, wodurch der Torf strang an diesem Ende abgeschnitten
wird.
An der Platte 8 ist ferner eine zweite Zugstange, Kette 13 oder dergl. (Fig. 1) befestigt,
deren anderes Ende mit dem einen Arm eines Hebels 14 verbunden ist, welcher Hebel seinerseits
durch eine Stange 15 mit einem passenden Auslösungsmechanismus eines dreiarmigen
Hebels 16 in Verbindung steht. Der Arm 17 dieses Hebels greift um die Achse 18, welche
eine verschiebbare Klauenkupplung 19 trägt, welche unter der Einwirkung der Feder 20
steht. Wenn der Hebel 16 ausgelöst ist, bringt die Feder 20 die Kupplungshälfte 19
in Verbindung mit der Kupplungshälfte 21, welch letztere, da sie mit dem Zahnrad 22
fest verbunden ist, das mit dem Zahnrad η kämmt, sich in ständiger Umdrehung befindet.
Die Kupplungshälften 19 und 21 werden demnach miteinander in Eingriff gebracht,
sobald die Platte 8 nach rechts bewegt wird (Fig. 2), und die Achse 18 wird dadurch in
Umdrehung versetzt. Auf der Achse 18 ist ein Arm 23 (Fig. I und 3) angebracht, der
mittels einer Stange 24 mit einem an dem von den Röhren \ gebildeten drehbaren Gestelle
angebrachten Arm 25 verbunden ist. Wenn der Arm 23 gedreht wird, so wird das Gestell \ eine Drehung um die Achse 2
ausführen und dadurch das Umkippen des Förderbandes w mit dem darauf ruhenden
Torfstrang y herbeiführen, und zwar jedesmal , wenn der Torfstrang mit seiner Endfläche
gegen die Platte 8 stößt.
Die Verhältnisse sind, derart gewählt, daß das Gestell \ nur um 90 ° gedreht wird, während der Arm 23 eine halbe Umdrehung
macht und daß, wenn der Arm eine ganze Umdrehung ausgeführt hat, das Gestell \
und das leere Transportband in die in Fig. 2 dargestellte Anfangslage zurückgeführt wird.
Die Zahnräder 3 und 4 werden beim Umkippen außer Eingriff miteinander gebracht, treten aber wieder miteinander in Verbindung,
sobald das Gestell \ in die Anfangsstellung zurückgeführt ist.
Die Achse 18 (Fig. 1) trägt eine Daumenscheibe
26, die bei Drehung der Achse den Arm 27 am Winkelhebel 16 beeinflußt und,
wenn die Achse einmal eine volle Umdrehung ausgeführt hat, den Arm 17 zurückbewegt,
wodurch die Kupplung 19, 21 ausgerückt wird. Der Hebel 16 wird dann vom Auslösungsmechanismus
wieder eingefangen und die Bewegung der Achse 18 unterbrochen. Infolge ihres Beharrungsvermögens werden
die Achse 18 und die Daumenscheibe 26 jedoch, nachdem die Kupplung ausgerückt
worden, noch um so viel gedreht, daß die Daumenscheibe außer Eingriff mit dem Hebelarme
27 tritt, so daß sich dieser ungehindert drehen kann, wenn der Winkelhebel beim nächsten Vorschub des Torfstranges wieder
ausgelöst wird.
"Die Achse 18 trägt ferner eine zweite Daumenscheibe 28 (Fig. 4), welche während
der Drehung der Achse 18 auf das Ende einer Stange 29 drückt, die mit dem einen
Arm 30 eines Winkelhebels verbunden ist, welch letzterer um einen Zapfen 31 sich
drehen kann.
Wenn die Daumenscheibe 28 sich dreht, drückt, dieselbe die Stange 29 , nach rechts
(Fig. 4) und der Arm 32 des Winkelhebels hebt dann die Platte 9, indem derselbe unter
einen an der Klinke 11 angebrachten Vorsprung 33 greift (Fig. 2). Wenn die Daumenscheibe
28, nachdem dieselbe eine volle Umdrehung ausgeführt hat, stillsteht, hat der Arm 32 die Platte so weit gehoben, daß die
Klinke 11 den oben erwähnten festen Vor- sprung am Gestell erfaßt hat, wodurch die
Platte 9 festgehalten wird. Bei dieser Stellung der Daumenscheibe 28 (Fig. 4) liegt die
Stange 29 gegen den höchsten Punkt derselben an, und der Berührungspunkt befindet
sich in gerader Linie zwischen den Um-
drehungspunkten der Scheibe und demjenigen der Stange. Wenn daher die Platte 9, die
vermittels einer Zugstange 34 mit der Stange 29 verbunden ist, fällt, indem die Klinke 11 von
der Stange oder Kette 12 beeinflußt wird, so wird dieselbe die Stange 29 und den Arm 32
mit sich ziehen.
Die Achsen der Fahrräder d des Gestelles a werden von der Achse der Schnecke k vermittels
einer passenden Transmission gedreht, deren Umsetzungsverhältnis derart gewählt ist, daß die ganze Maschine sich so viel seitlich
bewegt, wie dem Abstand zwischen den abgelegten Torf strängen entspricht, während
die Endfläche eines Torf stranges sich von der Öffnung ν bis zur Platte 8 hinbewegt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Torfpresse, aus welcher der Torfstrang von einem endlosen Bande aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band in einem Gestelle geführt wird, welches um eine wagerechte Achse (2) drehbar ist und von einer Welle bewegt wird, die, sobald das Ende des Torfstranges gegen eine über dem Bande angebrachte drehbare Platte (8) stößt, vermittels einer mit der genannten Platte verbundenen Vorrichtung selbsttätig mit einer dauernd sich drehenden Welle (21) gekuppelt und entkuppelt wird, derart, daß das das Förderband aufnehmende Gestell beim Einrücken der Kupplung um die wagerechte Achse gedreht wird und dabei den Torfstrang von dem endlosen Bande abgleiten läßt.
- 2. Ausführungsform der in Anspruch 1 angegebenen Anordnung, gekennzeichnet durch eine über dem endlosen Bande (w) angebrachte drehbare Platte (8) die vermittels passender Zwischenglieder mit der Auslösevorrichtung einer Feder (20) verbunden ist, welche den einen Kupplungsteil (19) einer Zahnkupplung (19, 21) beeinflußt, wobei der Kupplungsteil (21) sich in steter Umdrehung befindet, während der Kupplungsteil (19) auf einer Welle (18) verschiebbar angeordnet ist, die einen Arm (23) trägt, welcher durch die Zugstange (24) mit einem am Gestell (\) des endlosen Bandes (w) angebrachten Arm (25) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149571C true DE149571C (de) |
Family
ID=416568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149571D Active DE149571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149571C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0291124A1 (de) * | 1987-05-07 | 1988-11-17 | Machinefabriek R. Van Wijngaarden Bv | Verfahren zum Herstellen von Torf aus Tieflandmoor und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens |
| US5914148A (en) * | 1997-12-19 | 1999-06-22 | Buhler, Inc. | Method and apparatus for producing a dough product |
-
0
- DE DENDAT149571D patent/DE149571C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0291124A1 (de) * | 1987-05-07 | 1988-11-17 | Machinefabriek R. Van Wijngaarden Bv | Verfahren zum Herstellen von Torf aus Tieflandmoor und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens |
| US5914148A (en) * | 1997-12-19 | 1999-06-22 | Buhler, Inc. | Method and apparatus for producing a dough product |
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