DE149729C - - Google Patents

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

PATENTAMT.
149729 KLASSE 21 b.
Vorliegende Erfindung' betrifft ein hermetisch verschlossenes, galvanisches Kohle-Zink-Element mit einer aus zwei Teilen bestehenden Kohlenelektrode, von der jeder Teil ringsherum von der Zinkelektrode umgeben ist. Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die die beiden Teile der 'Kohlenelektrode umgebende Zinkelektrode aus drei durch eine abnehmbare Seitenwand des EIementgefäßes gegeneinander gedrückten und sich mit den Stoßkanten berührenden Platten besteht, deren eine zwischen den beiden Teilen der Kohlenelektrode liegt und deren zweite U-förmig um die ganze Kohlenelektrode außen herumgebogen ist und dieselbe an drei Seiten völlig umschließt, während die frei bleibende vierte Seite durch die dritte Zinkplatte bedeckt wird. ' Ί
Bei den bisher bekannt gewordenen EIementen mit einer aus zwei Teilen bestehenden Kohlenelektrode, von der jeder Teil· ringsherum von der Zinkelektrode umgeben ist, ist die Zinkelektrode in einem Stück ausgeführt und besitzt im Querschnitt etwa die Form eines Kreises mit einem Durchmesser. Nun läßt sich Zink selbst von geringer Dicke und auch wenn es angewärmt wird, durchaus nicht leicht biegen. Hierzu kommt noch, daß bekanntlich in jedem Element, mag es nun diese oder jene Anordnung und einen flüssigen oder eingedickten Erreger besitzen, gute Resultate hinsichtlich der Stromabgabe und des gleichmäßigen Verbrauches des Zinkes sich nur erzielen lassen, wenn die Oberfläche des letzteren amalgamiert wird. So muß denn auch die Zinkelektrode der bereits bekannt gewordenen Elemente amalgamiert sein. Dieses Amalgamieren des Zinkes wäre vorzunehmen, bevor die Platte gebogen wird, oder auch nach der Biegung, die in angewärmtem Zustände stattzufinden hat. Verfährt man in der ersten Weise, so kann man dem Zinkblech die beschriebene Form gar nicht geben, da das Zink durch das Amalgamieren äußerst spröde wird und beim Biegen brechen würde. Erfolgt das Amalgamieren erst nach dem Biegen, so ist es sehr schwierig, alle Teile der Oberfläche, namentlich die inneren Teile abzuwischen, . um den Quecksilberüberschuß von dem Zink zu entfernen. Verbleibt auch nur ein kleiner Tropfen von Quecksilber auf der Zinkplatte in dem Element, so bildet sich sofort ein lokaler innerer Kurzschluß, der die Kapazität des Elementes beeinträchtigt und selbst zu vollständiger Unbrauchbarkeit desselben führen kann.
Der Kontakt der verschiedenen Zinkbleche des neuen Elementes untereinander ist durchaus ausreichend, was sich rechnerisch darlegen läßt und was Dauerversuche ebenfalls bewiesen haben.
Der Aufbau des Elementes ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht worden.
Fig. ι zeigt das Element in der Ansicht, wobei die abnehmbare Seitenwand des Behälters fortgelassen ist.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 1-2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-4 in Fig. 2, wobei die positiven Elektroden in der Ansicht dargestellt sind.
Fig. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie 5-6 in Fig. 3.
Der Holzkasten α besitzt eine feste Deckwand, an welcher die Elektroden aufgehängt und befestigt sind, während die eine Seitenwand abnehmbar ist und den eigentlichen Verschlußdeckel b bildet.' Der Holzkasten wird im Innern mit einer isolierenden Schicht aus Harz oder einem sonst geeigneten Material ausgekleidet.
Die positive Elektrode besteht aus den zylindrischen Kohlen d und der in bekannter Weise in Leinwandbeutel c eingeschlossenen Depolarisationsmasse. Jede Kohle ist mittels einer Schraube e und Mutter f in der Deckwand des Kastens α befestigt. Zur Abdichtung der Durchtrittsöffnungen dienen Kautschukscheiben g. Die beiden Schrauben e sind durch ein leitendes Blech h verbunden, welches zweckmäßig zugleich als Tragegriff verwendet wird.
Die negative Elektrode besteht zunächst aus einem U-förmig gestalteten und durchlöcherten Zinkblech k, an welches der metallische Winkel / angenietet ist. Die Platte k wird mittels Schraube ni und Mutter η ebenfalls in der Deckwand des Holzkastens befestigt. Zur Sicherung der Durchtrittsstelle verwendet man zweckmäßig eine Art Schutzrinne 0, welche mit dem Auskleidungsmaterial des Holzkastens ausgefüllt wird.
Außer der Zinkplatte k ist eine zweite ebenfalls durchlöcherte Zinkplatte ρ vorgesehen, welche zwischen die beiden positiven Elektroden geschoben Avird. Diese zweite Zinkplatte ρ steht durch ihre Ränder einerseits mit dem Zink k und andrerseits mit einer dritten Zinkplatte q in elektrischer Verbindung. Die dritte Zinkplatte q legt sich sowohl gegen die Platte ρ als auch gegen die beiden Ränder des Zinkes k.
Beim Aufbau des Elementes bringt man zunächst das der Form des Kastens entsprechende Zink k in letzteren hinein und erhält das Zink mittels Filzstreifens und Holzleisten in einem Abstande von etwa 3 bis 4 mm von den Wänden des Kastens. Das Zink k wird dann mittels der Schraube m , und der Mutter η in der Deckwand des Holzkastens befestigt.
Dann bringt man die Kohlenelektrode in den Holzkasten und befestigt sie ebenfalls in der Deckwand mittels der Schrauben e und Muttern /.
Hierauf bringt man eine zur Aufnahme der Erregersalze dienende gallertartige Sub-
.55 stanz, welche in der Wärme etwas löslich ist und bei gewöhnlicher Temperatur steif wird, in den auf seiner der abnehmbaren Seitenwand gegenüberliegenden Seitenwand ruhenden Holzkasten ein, bringt die Zinkplatte ρ zwischen die positiven Elektroden und legt nun die Zinkplatte q auf die Ränder von k und ρ auf.
Auf die Zinkplatte q werden wiederum Filzstreifen und Holzleisten aufgelegt und dann der Holzkasten durch Aufnageln der abnehmbaren Seitenwand b geschlossen. Darauf wird das Ganze außen mit einer Lein^ wand umkleidet und letztere mit der auch zum Auskleiden benutzten Isoliermasse im warmen Zustande getränkt.
Bei dem Aufbau des neuen Elementes ist natürlich vorausgesetzt, daß der das Element aufnehmende Holzkasten zum Einsetzen der verschiedenen Teile umgelegt wird, daß also die Seitenplatte b oben liegt, mittels welcher das Seitenzink q aufgedrückt wird. In dieser Lage des Kastens stehen dem Einbringen, der einzelnen Teile und dem Einfüllen der Erregermasse nicht die geringsten Schwierigkeiten entgegen; im Gegenteil ist der Aufbau durchaus einfach zu bewirken, da das Element von seiner verhältnismäßig großen Seitenfläche aus und nicht, wie andere EIe- , mente, nur von der kleinen Oberseite aus zugänglich -ist. Der neue Aufbau des EIementes bringt aber auch noch den großen Vorteil mit sich, daß die Möglichkeit gegeben ist, durch das Aufschrauben der Gehäusewand b zugleich die Kontaktflächen zwischen den verschiedenen Zinkblechen mit einem gewissen Druck aufeinander zu pressen, wodurch der erwiesene gute Stromübergang zwischen den einzelnen Teilen der negativen Elektrode gesichert wird.
λ

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hermetisch verschlossenes galvanisches Kohle - Zink - Element mit einer aus zwei Teilen bestehenden Kohlenelektrode, von der jeder Teil ringsherum von der Zinkelektrode umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Kohlenteile umgebende Zinkelektrode aus drei durch eine abnehmbare Seitenwand des Element·; gefäßes gegeneinander gedrückten und sich mit den Stoßkanten berührenden Platten besteht, deren eine sich zwischen den beiden Kohlenteilen durchzieht und deren zweite U - f örmig um die ganze Kohlenelektrode außen herum gebogen ist und dieselbe an drei Seiten völlig umschließt, während die frei bleibende vierte Seite durch die dritte Zinkplatte bedeckt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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