DE1497331C3 - Elektrische Leuchte - Google Patents
Elektrische LeuchteInfo
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- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Leuchte, mit einem zur Befestigungsfläche hin hohlen, mindestens
einen Schalter aufnehmenden Sockel, an welchem um eine sich senkrecht zur Befestigungsfläche erstreckende
Drehachse mittels eines die Sockelwandung durchsetzenden Hohlnippels ein Halteteil zwischen zwei Anschlagflächen
begrenzt drehbar gelagert ist, wobei am Halteteil, welches zudem die durch den Hohlnippel eintretenden
elektrischen Zuleitungen aufnimmt, eine Lampenfassung befestigt und ein diese umschließender,
im wesentlichen zylindrischer Reflektor um seine Längsachse drehbar gelagert ist und wobei der Reflektor
eine sich etwa parallel zu seiner Längsachse er
streckende Lichtaustrittsöffnung aufweist.
Die vorbeschriebene bekannte Leuchte (DT-Gbm 16 40 293) ist wegen ihrer großen Bauform als Möbeleinbauleuchte
ungeeignet und darüber hinaus wegen ihrer aufwendigen Bauweise kostenaufwendig. Insbesondere
erfordert ein C-förmiger Bügel zur Aufnahme des Reflektors zwischen den Bügelschenkeln einen verhältnismäßig
großen Bewegungsraum. Bei Möbelcinbauleuchten kommt es bekanntermaßen grundsätzlich darauf
an, daß diese im !nnenraum eines Möbels nur einen möglichst geringen Raum einnehmen. Diese Forderung
nach einem geringen Einbauraum ist besonders dann schwer zu erfüllen, wenn darüber hinaus der Lichtaustritt
raumbeweglich eingestellt werden soll.
Im Bewußtsein der sich mit dem Stand der Technik verbindenden Nachteile liegt dieser Erfindung — ausgehend
von der Leuchte gemäß dem DT-Gbm 16 40 293 — die Aufgabe zugrunde, diese bekannte
Leuchte derart auszugestalten und zu verbessern, daß diese unter Beibehaltung einer Vielzahl von Einstellmöglichkeiten
als Möbeleinbauleuchte Verwendung finden kann, d. h. kompakt und raumsparend aufgebaut
ist, darüber hinaus jedoch eine einfache und kostenunaufwendige Bauform gestattet. Entsprechend der Erfindung
wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Verwendung der Leuchte als Möbclcinbauleuchte das
Halleteil von einem Hohlzapfen gebildet ist, an welchen sich der Hohlnippcl, zum Hohl/.apfcn hin offen
und koaxial zu diesem angeordnet, einstückig anschließ!, wobei mil dem Hohlzapfen außerdem ein
durchgehend hohler, quer zum Hohlzapfen angeordneter
und zu diesem hin offener Lagerbolzen einstückig ausgebildet ist, an welchem der Reflektor, um über
360° drehbar, stirnscitig fliegend gelagert ist und wobei der im Innern des Sockels angeordnete Hohlnippel
einen sich axial erstreckenden Vorsprung aufweist, mil welchem eine sich quer über die Unterseite des Sockels
erstreckende Brücke, die beiden Anschlagflächen bildend, zusammenwirkt.
Die wesentlichen Vorteile der Leuchte werden dabei durch den eigenartig ausgestalteten Hohlzapfcn erzieh.
Mit dem Hohlzapfen sind der Hohlnippel sowie der Lagerbolzen einstückig ausgebildet. Hohlzapfen und
Lagerbolzen bilden bei der Möbeleinbauleuchtc ein Gelenk, mit dessen Hilfe der Reflektor universell einstellbar
ist. Der Hohlzapfen gestattet im Unterschied zur Bügelanordnung gemäß dem DT-Gbm 16 40 293
eine kurze und gedrungene Bauform, ohne daß die Verstellmöglichkeiten der Lampe bezüglich des Sockels
und des Reflektors bezüglich der Lampe in irgendeiner Weise nachteilig beeinträchtigt wären. An diesem kurzen
und gedrungenen Halteteil in der Form des Hohlzapfens sind sowohl die Lampenfassung als auch der
Reflektor, ohne daß eine zusätzliche Halterungsmöglichkeit benötigt würde, lediglich an einer Seite stirnseitig
fliegend befestigt.
Darüber hinaus gestattet die Ausgestaltung des Hohlzapfens mit dem sich einstückig anschließenden
Hohlnippel sowie mit dem sich einstückig anschließenden hohlen Lagerbolzen eine zweckmäßige Verlegung
der elektrischen Zuleitungen.
Damit die elektrischen Zuleitungen infolge der Schwenkbewegung der Lampe relativ zum Sockel nicht
abgedreht werden, ist eine Dreh- bzw. Schwenkbewcgung erforderlich und üblich. Bei der von dem DT-Gbm
16 40 293 her bekannten Leuchte führen die zur Drehbegrenzung vorgesehenen Anschläge indes zu einem
noch größeren Raumbedarf der Leuchte, da die be-
kannten Anschläge zwischen dem Bügel und dem Sokkel angeordnet sind, wobei die Anschläge mit einer aus
dem Hohlnippel vorstehenden Radialschraube zusammenwirken. Im Gegensatz hierzu ergibt sich bei der
erfindungsgemäßen Möbeleinbauleuchte durch die Verlagerung der Mittel zur Drehbegrenzung in den ohnehin
vorhandenen Sockelhohlraum hinein der Vorteil, daß der relativ zum Sockel schwenkbare Reflektor
nahe an den Sockel heranzubringen ist, wodurch eine noch kompaktere Bauform erzielt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Hohlzapfen an seinem Hohlnippel stufenförmig abgesetzt
sein, sich mit seiner Erweiterungsschulter an der Außenfläche des Sockels abstützen und der Hohlnippel
im Inneren des Sockels eine umlaufende Nut zur Aufnähme eines Sprengringes aufweisen, wobei zwischen
Sprengring und Sockel eine Brems-Federschcibe eingeschaltet ist. Des weiteren kann der Lagerzapfen in zwei
Stufen abgesetzt sein, wobei auf der im Durchmesser größeren Stufe der Reflektor, durch eine Federscheibe
gebremst, lagert, während die Stufe kleineren Durchmessers Außengewinde trägt, auf dem eine Haltemutter
und gegebenenfalls die Fassung verschraubbar sind.
Auf diese Weise ist bei einfachstem Aufbau der Lagerung dafür gesorgt, daß durch die Brems-Federscheiben
ein zügiger gebremster Gang an beiden Gelenkstcllen erreicht wird.
Die Leuchte ist als Möbeleinbaulcuchtc besonders zum Einbau in schrankartige Möbel geeignet, weil der
Reflektor bei Befestigung des Sockels, beispielsweise innerhalb einer Schrcibtischklappe eines Schreibmöbels,
nach dem Öffnen der Klappe in jede beliebige Richtung gedreht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die neue Leuchte,
F ί g. 2 eine Unteransicht dazu, wobei der Reflektor in zwei verschiedenen Schwenkstellungen wiedergegeben
ist, und
F i g. 3 eine Unteransicht des Leuehtensockels in größerem Maßstabe und mit abgebrochenem Reflektor.
Der zur Befestigungsfläche hin hohle Leuchtensockel 10 hat eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt und
kann mittels Schrauben od. dgl. an der Befestigungsfußehe
angebracht werden. In der Decke 11 des Sockels ist
ein kreisrundes Durchgangsloch vorgesehen, in welches ein Zapfen 12 mit einem Hohlnippel 28 eingreift.
Dieser Zapfen 12 ist an seinem in den Leuchtensockel 10 eingreifenden Teil, dem Hohlnippel 28, stufenförmig
abgesetzt. Der Zapfen 12 stützt sich mit einer Erweiterungsschulter auf der Decke 11 des Sockels 10 ab und
besitzt im Innern des Sockels 10 eine ringsumlaufende Nut, die einen Sprengring 13 aufnimmt. Zwischen der
Unterfläche der Sockeldecke 11 und dem Sprengring 13 ist eine Federscheibe 14 vorgesehen. Diese Federscheibe
dient der Bremsung beim Drehen des Zapfens 12 im Sockel 10.
Der in den Sockel 10 eingreifende Hohlnippe! 28 des Zapfens 12 ist mit einem axialen Vorsprung 15 versehen.
Dieser begrenzt im Zusammenwirken mit einer an der Unterseite des Sockels 10 befestigten Isoliersloflbrücke
16 die Schwenkbewegung des aufrechten Zapfens 12 nach einem Weg von 180°.
Nahe seinem oberen Ende ist der Zapfen 12 mit einem senkrecht zu ihm stehenden Lagerbolzen 17 versehen.
Zapfen 12 und Lagerbolzen 17 bilden eine Baueinheit und sind hohl ausgebildet, um die vom Sockel 10
zur Fassung 18 laufenden (nicht gezeichneten) Leitungen aufzunehmen.
Der Lagerbolzen 17 ist an zwei Stufen abgesetzt. Aul
der im Durchmesser größeren Stufe sitzt zunächst eine Federscheibe 19 und dann der radial einwärts gerichtete
Kragen einer im Querschnitt topfförmigen Aufsteckhülse 20, die ihrerseits den mit einer einseitigen Lichiaustrittsöffnung
21 versehenen, längsgeschlitzten, aulgesprengten Reflektor 22 trägt. Die im Durchmesser
niedrigere Stufe des Lagerbolzens ist mit Außengewinde 23 versehen. Auf diese Stufe ist zunächst eine Unterlegscheibe
24 gelegt, die durch eine Mutter 25 gehalten ist. Das Außengewinde 23 dient zweckmäßig gleichzeitig
zur Befestigung der mit einem Einschraubgewinde versehenen Glühlampenfassung 18.
Der einwärts gerichtete radiale Kragen der Aufsteckhülse 20 ist somit gegen eine Federscheibe 19 abgestützt,
die ihn bremsend beeinflußt. Der Reflektor ist daher zusammen mit der Aufsteckhülsc um die im
Durchmesser größere Stufe des Lagerbolzens 17 frei, d. h. um 360° und mehr, drehbar.
Der aus der Lichtaustrittsöffnung 21 des Reflektors 22 austretende Lichtstrahl kann unter Verwendung der
beiden im rechten Winkel zueinander stehenden Gelenkteile 12, 17 bei befestigtem Sockel 10 praktisch in
jede gewünschte Lage gerichtet werden.
Zum Einbau der Leuchte in ein Möbelstück, beispielsweise in einen Schreibschrank od. dgl., weist der
Sockel 10 zunächst einen Ein- und Ausschalter 26 auf. Der Sockel 10 besitzt zusätzlich einen Drucktastschalter
27, welcher mit einer Möbeltür zusammenwirken und den Lampenstrom ein- und abschalten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektrische Leuchte, mit einem zur Befestigungsfläche hin hohlen, mindestens einen Schalter
aufnehmenden Sockel, an welchem um eine sich senkrecht zur Befestigungsfläche erstreckende
Drehachse mittels eines die Sockelwandung durchsetzenden Hohlnippels ein Halteteil zwischen zwei
Anschlagflächen begrenzt drehbar gelagert ist, wobei am Halteteil, welches zudem die durch den
Hohlnippel eintretenden elektrischen Zuleitungen aufnimmt, eine Lampenfassung befestigt und ein
diese umschließender, im wesentlichen zylindrischer Reflektor um seine Längsachse drehbar gelagert ist
und wobei der Reflektor eine sich etwa parallel zu seiner Längsachse, erstreckende Lichtaustrittsöffnung
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Verwendung der Leuchte als Möbeleinbauleuchte
das Halteteil von einem Hohlzapfen (12) gebildet ist, an welchen sich der Hohlnippel
(28), zum Hohlzapfen (12) hin offen und koaxial zu diesem angeordnet, einstückig anschließt, wobei mit
dem Hohlzapfen (12) außerdem ein durchgehend hohler, quer zum Hohlzapfen (12) angeordneter und
zu diesem hin offener Lagerbolzen (17) einstückig ausgebildet ist, an welchem der Reflektor (22). um
über 360° drehbar, stirnseilig fliegend gelagert ist und wobei der im Innern des Sockels (10) angeordnete
Hohlnippel (28) einen sich axial erstreckenden Vorsprung (15) aufweist, mit welchem eine sich quer
über die Unterseite des Sockels (10) erstreckende Brücke (16). die beiden Anschlagflächen bildend, zusammenwirkt.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Holilzapfen (12) an seinem Hohlnippel
(28) stufenförmig abgesetzt ist, mit seiner Erweiterungsschulier
an der Außenfläche des Sockels (10) sich abstülzt und der Hohlnippel (28) im Inneren
des Sockels (10) eine umlaufende Nut zur Aufnahme eines Sprengringes (13) aufweist, wobei zwischen
Sprengring (13) und Sockel (10) eine Brems-Federscheibe
(14) eingeschaltet ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (17) in zwei Stufen
abgesetzt ist, wobei auf der im Durchmesser größeren Stufe der Reflektor (20, 22), durch eine
Federscheibe (19) gebremst, lagert, während die Stufe kleineren Durchmessers Außengewinde (23)
trägt, auf dem eine Haltemutter (25) und gegebenenfalls die Fassung (18) verschraubbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0043988 | 1966-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1497331C3 true DE1497331C3 (de) | 1976-12-09 |
Family
ID=
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