DE149747C - - Google Patents

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DE149747C
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valve
shaking
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/20—Mixing the contents of independent containers, e.g. test tubes
    • B01F31/202—Mixing the contents of independent containers, e.g. test tubes for beverage bottles, e.g. within crates or with feeding means for the bottles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

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KAISERLICHES
149747
KLASSE 85«.
Von den bekannt gewordenen zahlreichen Vorrichtungen zur Erzeugung künstlicher Mineralwässer haben die sogenannten Schüttelvorrichtungen eine besondere Verbreitung gefunderi. Diese Vorrichtungen bestehen bekanntlich aus einer metallenen oder gläsernen Mischkugel, einem Flaschenhalter, in den die mit der zu sättigenden Flüssigkeit gefüllte Flasche eingespannt wird, und einem Ventil
ίο zwischen der Flasche und ' der Mischkugel, durch welches beide untereinander und mit der Kohlensäureleitung verbunden werden. Diese drei Teile sind übereinander an der sogenannten Schüttelschiene angebracht, welche um eine Achse senkrecht oder parallel zu der Ebene der Schüttelschiene an einem Gestell drehbar ist. Zur Sättigung der Flüssigkeit wird die Vorrichtung um diese Achse gedreht, so daß der Inhalt der Flasche in die Mischkugel fließt und hier mit der Kohlensäure durchgeschüttelt werden kann, worauf die ursprüngliche Lage wieder hergestellt wird.
Die Einrichtung, die Sättiger in zur Schüttelachse parallelen Ebenen anzuordnen, erscheint für den Großbetrieb besonders geeignet, da sich hierbei im Gegensatz zu Einrichtungen, bei welchen die Sättiger in einer zur Schüttelachse senkrechten Ebene angeordnet sind, eine größere Anzahl von Sättigern an ein und derselben Vorrichtung verwenden lassen. Bei der vorliegenden Einrichtung ist ebenfalls die erstere Anordnung zur Anwendung gekommen, jedoch in Verbindung, mit einer Vorrichtung, die den bequemen und sicheren Betrieb bedeutend erhöht.
Sobald man nämlich eine größere Anzahl von Sättigern an einer Einrichtung mit gemeinsamer Gaszuführung anbringt, ergibt sich der große Nachteil, daß bei dem unvermeidliehen, häufig vorkommenden Bruch einer Flasche sehr viel Kohlensäure verloren geht. Selbst wenn das Hauptventil schnell geschlossen wird, ist in den Sättigern und Flaschen eine große Menge Gas unter bedeutendem Druck vorhanden, welches natürlich entweicht, sobald der Gegendruck an einer Stelle der Gefäße und Leitungen aufgehoben wird. Häufig aber hat der Arbeiter, weil er erschreckt ist, nicht Geistesgegenwart genug, das Hauptventil schnell zu schließen, oder er ist bei ungenügender Wirkung oder Handhabung der Schutzvorrichtung verletzt, und dadurch gehindert, schnell zu handeln. In diesen beiden Fällen sind die Gasverluste natürlich noch viel bedeutender. Auch verlangt die bisher übliche Bedienung, bei welcher der Arbeiter für die Füllung jeder einzelnen Flasche das Verbindungsventil mit dem Sättiger einmal zu öffnen und einmal zu schließen hat, zuviel Handarbeit.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß die bisher üblichen Handventile durch Ventile ersetzt werden, welche sich beim Einsetzen einer Flasche selbsttätig öffnen, bei Fortnehmen oder bei Bruch derselben oder bei Bruch des Mischgefäßes selbsttätig schließen, so daß jeder
Gasverlust vermieden wird und keinerlei Handarbeit für das Öffnen und Schließen eines Ventils erforderlich ist.
Derartige Ventile sind bekannt. Es kann z. B. der durch Gebrauchsmuster 182758 geschützte Abfüllhahn gebraucht werden; doch sind natürlich auch andere Ausführungsformen anwendbar.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine für Massenerzeugung geeignete Vorrichtung für 24 Flaschen mit Kraftantrieb dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht und Fig. 3 eine Aufsicht der Einrichtung. Die Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt und Fig. 4 eine Seitenansicht mit dem Antrieb.
α ist die Einspannvorrichtung für die mit der zu sättigenden Flüssigkeit gefüllte Flasche (Verkaufsflasche), b ist das selbsttätige Ventil, c ist die Einspannvorrichtung für das Mischgefäß, als welches z. B. eine Champagnerflasche Verwendung finden kann, d sind die Schüttelschienen, e ist das gemeinsame Gaszuführungshauptrohr, ffs'md die Zuführungsröhrchen für das Gas nach den einzelnen Sättigungsvorrichtungen, g g in diesen Röhrchen angebrachte kleine Hähne, welche dazu dienen, im Notfall eine Sättigungsvorrichtung auszuschalten; h h sind gemeinsame Zugstangen, um die Hähne g g durch das Zahnradgetriebe i gleichzeitig schließen zu können, k ist das Handrad einer Reibungskupplung, um die ganze Vorrichtung um etwa 900 zu drehen und in die Schüttelstellung zu bringen; / und m sind lose und feste Riemscheiben zum Antrieb der Schüttelvorrichtung. Die von dem Exzenter η angetriebene Treibstange ρ bewegt sich elastisch in dem mit Gummipuffern oder Luftpuffern ausgestatteten Zylinder 0. qq ist der gußeiserne Rahmen, an dem sämtliche Vorrichtungen angebracht sind. Flasche und Mischgefäß sind, wie üblich, mit Schutzkörben versehen.
Die Handhabung des Apparates ergibt sich aus dem Vorstehenden von selbst. Die Vorrichtung kann natürlich auch einreihig oder in kleinerem Maßstabe für Handbetrieb ausgeführt werden. Dann wird statt der Riemscheibe / eine Handkurbel angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Herstellung gashaltiger Getränke mit Schüttelanordnung und in zur Schüttelachse (\) parallelen Ebenen angeordneten, mit Ventilen (b) versehenen Sättigern (a b c d), dadurch gekennzeichnet, daß sich diese Ventile selbsttätig beim Einsetzen einer Flasche bezw. eines Mischgefäßes öffnen, beim Fortnehmen oder Zerspringen derselben dagegen selbsttätig schließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE149747C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183391B (de) * 1958-05-05 1964-12-10 Louis Assalit Vorrichtung zum Tragen und Bewegen von Druckbehaeltern zur Herstellung von >>Chantilly<<-Creme waehrend der Beschickung der Behaelter mit Expansionsgas

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183391B (de) * 1958-05-05 1964-12-10 Louis Assalit Vorrichtung zum Tragen und Bewegen von Druckbehaeltern zur Herstellung von >>Chantilly<<-Creme waehrend der Beschickung der Behaelter mit Expansionsgas

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