DE149774C - - Google Patents
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- DE149774C DE149774C DENDAT149774D DE149774DA DE149774C DE 149774 C DE149774 C DE 149774C DE NDAT149774 D DENDAT149774 D DE NDAT149774D DE 149774D A DE149774D A DE 149774DA DE 149774 C DE149774 C DE 149774C
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- DE
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- glass
- grinding
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- grinding wheels
- wedge
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/02—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
- B24B19/03—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding grooves in glass workpieces, e.g. decorative grooves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Maschine gehört zur Reihe der Glasschleifmaschinen mit pendelnd gelagerten
Schleifscheiben. Sie unterscheidet sich von den bekannten derartigen Maschinen hauptsächlich durch die Lage der die Schleifscheiben
tragenden Arme und die Anordnung der hierdurch bedingten Bewegungsvorrichtung der parallelen Wellen der Schleifscheiben,
welch letztere abwechselnd an zwei in einem
ίο Durchmesser des Glases einander gegenüberliegenden
Stellen angreifen.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht der Schleifscheibeulagerung,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 die Seitenansicht,
Fig. 4 einen Grundriß mit Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
Die Schleifscheiben 5 schwingen um Wellen, die über den Schleifscheibenwellen liegen; die.
Bewegungsvorrichtungen zur Einleitung dieser schwingenden Bewegung' sind dementsprechend
angeordnet. \^om Gestell der Maschine,
welches die einzelnen Vorrichtungen aufnimmt, ist nur der obere Teil gezeichnet.
Dasselbe trägt an zwei hochliegenden Augen feste Zapfen, um welche sich die Schleifarme
b pendelnd drehen. Diese Arme sind am freien Ende zu Lagern ausgebildet, welche
die Schleifradwelle mit dem Schleifrad s aufnehmen. Den Antrieb dieser letzteren besorgen
die biegsamen Wellen w, die mit einem festen Vorgelege durch ein Kegelradgetriebe
It1 in Verbindung stehen. Die beiden
Schleifräder zeigen unter dem Einfluß der Schiebegewichte g, die mit den Armen b in
Verbindung stehen, ständig das Bestreben, sich einander zu nähern und drücken in
diesem Bestreben durch die Stellschrauben n{
auf die Hebel v, welche die Schleifsteine heben und niederlassen, da sie die Zeit, während
welcher das Schleifrad mit dem zu ; schleifenden Glas C1 in Berührung bleiben
darf, bestimmen. Zu dem Zwecke sind die Hebel ν durch die mit ihnen aus einem
Stück gegossenen Arme c zu Winkelhebeln ausgebildet, die sich um dieselben Zapfen wie
die Arme b drehen. Die Arme c tragen an den Enden Rollen r, zwischen welche zeitweise
der Keil k tritt, um sie auseinander zu treiben. Keil k gehört dem zweiarmigen
Hebel m an, der bei i seinen Drehpunkt hat und am Punkte d (Fig. 3) nach unten gezogen
werden kann. Hebt sich der Keil k, dann werden die Arme c und damit die
Fühlerhebel ν auseinander gedrückt, und die Schleifscheiben entfernen sich vom Glas.
Die Schleiftiefe der Flächen und Augen am Schleifgegenstand wird auch hier durch
Fühler ρ (Fig. 2) festgestellt, die an den Armen ν befestigt sind, am Umfange des
Glases aufsitzen und das Schleifrad zwischen sich laufen lassen. Die zeitweise Hebung
und Senkung des Keiles k besorgt eine Steuerwelle W1, die vom Vorgelege her durch
den Trieb tv das Rad ry und einen Schnurtrieb
auf der Schnurscheibe χ in Umdrehung versetzt wird und mit entsprechenden Exzentern
ausgestattet ist. Zur Führung des
Glases C1 während des Schleifvorganges dient
der Schlitten ;;, der sich auf der Wange yj
auf- und abwärts bewegt. Auf dem Korkdorn, der das Glas trägt, ist das Schaltrad /
befestigt, dessen Teilung mit der Facettenzahl des zu schleifenden Glases zusammenhängt.
Die Wange f\ ist hohl, und der Support u ist mit einer Mutterspindel in
Verbindung gebracht, die im Innern dieser
ίο Wange liegt. Der Hebel \ ist einerseits mit
dieser Spindel gekuppelt, während er andererseits in der Zugstange Ct1 gelagert ist und in
der Mitte eine Rolle trägt, die sich auf einem Exzenter der Welle W1 bewegt. Drückt
das Exzenter.den Hebel \ in die Höhe, so bewegt sich damit das zu schleifende Glas
mit in die Höhe, dasselbe wird zwischen den beiden Schleifscheiben durchgeschoben, und
die Flächen werden angeschliffen. Läßt das Exzenter das Glas wieder sinken, so wird die
Reibung des Glasträgers 11 auf der Wange _/j
durch ein an der Kette g\ hängendes Gewicht überwunden.
Die beschriebenen Anordnungen an der Maschine wirken nun in der Weise zusammen,
daß alle Bewegungsvorgänge durch die Welle W1 geregelt werden. Ist ein Glas
fertig" geschliffen, und es soll ein weiteres
an die Reihe kommen, so spreizt man zum Aus- und Einspannen zunächst die Steine s
auseinander. Dies geschieht durch Umlegen des Hebels h, der unter Beeinflussung des
Hebels m durch eine Nase den Keil k soweit als möglich hebt und in Ruhe festhält. Das
Vorgelege ist während dieser Zeit nicht abgestellt, da die Welle W1 durch selbsttätige
Abstellung entkuppelt ist. Hat man das Glas in der tiefsten Lage des Glasträgers u
eingespannt, dann läßt man die Schleifscheiben s allmählich auf dasselbe nieder;
dieselben g'reifen also zunächst am Bodenende des Glases an. Nun wird durch einen
leichten Zug am Hebel α die Welle W1 mit dem unter dem Einfluß des Vorgeleges sich
ständig drehenden Rade t gekuppelt, und die verschiedenen Exzenter treten, in Tätigkeit.
Es wird zunächst das Glas zwischen den Schleifscheiben um . einen festgelegten Hub
in die Höhe geschoben, wodurch sich die Facetten anschleifen. Ist das Glas in seiner
höchsten Stellung, so werden die Schleifscheiben abgehoben, indem ein in q gelagerter
Hebel f von einem auf Welle W1 sitzenden Daumen niedergedrückt wird, welcher sodann
bei d auf Hebel m einen Zug ausübt und so den auf letzterem sitzenden Keil k zwischen
die Rollen r treibt. Das Exzenter läßt nun das Glas mit dem Glasträger in die tiefste
Stellung gleiten und während dieser Zeit setzt man das Schaltwerk vom Schaltrad /
ein und dreht das Glas um eine Facettenteilung. Diese Tätigkeit der Maschine setzt
sich so lange fort, bis alle Flächen angeschliffen sind. Ein Sperrad η zählt die
Flächen und rückt das Rad t von W1 aus,
sobald alle Flächen angeschliffen sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Flächen- und Augenschleifmaschine für Hohlglaswaren mit pendelnder Bewegung der Schleifscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Armen (b) pendelnd gelagerte Schleifscheiben (s) in einer senkrechten Ebene liegend so angeordnet sind, daß sich ihre bewegliche Lagerung um eine Achse dreht, die über den Schleifscheibenachsen liegt und die pendelnde Bewegung durch einen Keil (k) eingeleitet wird, der mit der Steuerwelle (n\) in Verbindung steht und vermittels geeigneter Zwischenmittel durch Beeinflussung der Arme (c) das rechtzeitige Anlegten und Abnehmen der Schleifscheiben am Glase besorgt, \vährend sich das Glas durch Vermittlung eines Schaltwerkes in senkrechter Richtung auf- und abwärts bewegen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149774C true DE149774C (de) |
Family
ID=416755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149774D Active DE149774C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149774C (de) |
-
0
- DE DENDAT149774D patent/DE149774C/de active Active
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