DE150020C - - Google Patents
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- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/36—Induction meters, e.g. Ferraris meters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Jig 150020 KLASSE 21 e.
in NÜRNBERG.
Eine Phasenverschiebung von 900 und mehr zwischen Spannung und Feld im Nebenschlußstromkreis
von Wechselstromzählern läßt sich gemäß vorliegender Erfindung dadurch erzielen,
daß man auf den Körper des Nebenschlußeisens d außer der eigentlichen Erregerwicklung
α noch zwei Spulen b und c anbringt, welche unter sich parallel und zusammen
in Serie mit der Erregerwicklung a geschaltet sind, wie die schematischen Skizzen
(Fig. ι bis 3) der beiliegenden Zeichnung , veranschaulichen.
Die Spulen b und c können beide denselben Wicklungssinn haben wie α (Fig. 1); der
Wicklungssinn beider kann dem von α entgegengesetzt sein (Fig. 2), endlich kann die
eine der beiden Spulen, etwa b, gleichsinnig mit α gewickelt sein, während der Wicklungssinn der zweiten, c, dem von α (und b) ent-
gegengesetzt ist. In den beiden ersten Fällen müssen die Windungszahlen der Spulen
b und c ungleich sein, im dritten Falle können sie gleich' oder ungleich sein, b und c
können neben- oder übereinander gewickelt sein.
Zur genauen Abgleichung auf 900 wählt man die Wicklungsabmessungen derart, daß
eine etwas mehr als 900 betragende Verschiebung eintritt, und drückt dann durch
Vorschalten von induktionsfreiem Widerstand vor die ganze Wicklung oder vor einen der
parallel geschalteten Teile die Verschiebung auf den gewünschten Wert.
Die Erklärung der hier vorliegenden Erscheinung ist folgende:
Das Nebenschlußeisen d mit gewöhnlicher Wicklung α und einer Kupfer- oder Aluminiumscheibe
ί im Luftspalt (Fig. 4) ist aufzufassen als ein Transformator, der durch
die Wirbelströme in der Scheibe sekundär belastet ist. Das Diagramm (Fig. 5) ergibt
sich in bekannter Weise.
Zur Erzeugung des Feldes N (Fig. 5) sind die Leerlaufsamperewindungen AW0 nötig,
wenn sich keine Scheibe im Luftspalt befindet.
Wird die Scheibe eingebracht, so entstehen die sekundären Amperewindungen AWx. Um
das Feld zu erhalten, müssen die-primären Amperewindungen um den geometrisch addierten
Betrag von AWS größer werden, gleich AWp.
Um den dieser Amperewindungszahl AWp entsprechenden
Strom durch die Wicklung zu treiben, ist eine Außenspannung E nötig,
welche sich in bekannter Weise aus der zur Balancierung des Feldes nötigen Komponente
Ef, der zur Überwindung des Ohmschen Widerstandes nötigen Komponente Er
und der zur Balancierung des primären Streufeldes JVs (Fig. 4) nötigen Komponente Es
zusammensetzt (Fig. 5). -,
In Fig. 6 ist das Diagramm für den Fall 1 (Fig. 1) dargestellt. Die notwendigen primären
Amperewindungen AWp entstehen hier als Resultante der Ariiperewindungen AWa
der Spule α und der Amperewindungen AW^1 c,
welche ihrerseits aus den Amperewindun-
Claims (1)
- gen AWb und AW0 der parallel geschalteten Spulen resultieren. Diese sind in Phase mit den Strömen Jb und Jc, welche als Komponenten des die Spule α durchfließenden Stromes Ja auftreten. Entsprechend der jetzigen Lage und Größe von Ja ergeben sich E'r und E's als Komponenten der Äußenspannung. Hinzu tritt eine neue Komponente Ep (Fig. 6 b und 6), die Spannung an der Parallelschaltung, so daß E (Fig. 6) nach Lage und Größe nun die Äußenspannung darstellt. Die Amperewindungen AW-OiC erzeugen noch ein Feld N's (Fig. 6 a), das durch die Scheibe geht und sich durch die entfernter liegenden Teile der Scheibe schließt. Dieses FeIdJV4, dessen Entstehung durch die starke, zwischen AWa und AWb1C bestehende Phasenverschiebung (Fig. 6) begünstigt wird, tritt zu dem bereits vorhandenen Triebfelde N geometrisch hinzu und ergibt ein resultierendes Triebfeld N, welches gegen N rückwärts verschoben ist (Fig. 6).Auf solche Weise wird eine Vergrößerung der Verschiebung zwischen der Außenspannung E und dem Triebfelde TV erreicht (Fig. 6); diese kann leicht auf 900 und mehr gebracht werden.Diese Art der Vergrößerung des Verschiebungswinkels ist in allen drei durch Fig. ι bis 3 dargestellten Fällen dieselbe. Nur die Lage der AW^c und der Spannungskomponente Ep ist im zweiten und dritten Falle etwas verändert.Im Falle 2 (Fig. 7) liegt AWb?c um mehr als 900 hinter dem Felde JV, die Spannung Ep 35' eilt dem Felde JV nach. Im Falle 3 (Fig. 8) liegt AWb1C 900 hinter dem Felde, die Spannung Ep wird ganz klein, behält aber Voreilung gegen JV.An dem Wesen der Abgleichung wird ^0 durch die verschiedene Lage von AWb1 c und Ep nichts geändert.Pat ε ν T-A ν SPRU CH :Ein Verfahren zur Erzielung einer 900 und mehr betragenden Phasenverschiebung zwischen Spannung und Feld im Nebenvschlußstromkreis von Wechselstromzählern, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Nebenschlußeisen außer der eigentlichen Er- g0 regerwicklung zwei Zusatzspulen aufgebracht werden, welch letztere mit gleichem oder ungleichem Wicklungssinn unter sich parallel geschaltet und zusammen in Reihe mit der Erregerwicklung gelegt werden, wodurch eine dem Felde (N) stark nacheilende Amperewindungskomponente (AWb,.) erzielt wird, welche von der gemeinsamen Wirkung der beiden parallel' geschalteten Spulen herrührt und durch Erzeugung eines mit ihr nahezu phasengleichen, die Scheibe, aber nicht die eigentliche Erregerwicklung durchsetzenden zusätzlichen Triebfeldes (Ns) das gesamte Triebfeld (N) gegen die Spannung 6g rückwärts verschiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150020C true DE150020C (de) |
Family
ID=416980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150020D Active DE150020C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150020C (de) |
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0
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