DE1500596C - Dosierventilkappe - Google Patents

Dosierventilkappe

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Publication number
DE1500596C
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DE
Germany
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cap
valve rod
valve
dosing
recess
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Thomas Portland Pa Ward (V St A)
Original Assignee
Aerosol Inventions and Develop ment S A , Freiburg (Schweiz), H , Dipl Ing , Gunsch mann, K , Dipl Ing , Korber, W , Dr , Schmidt Evers, J , Dipl Ing , Pat Anwal te, 8000 München
Publication date

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Dosierventilkappe zum Aufsetzen auf die hohle Ventilstange eines am oberen Ende eines unter Innendruck stehenden Flüssigkeitsbehälters angebrachten Auslaßventils für konstanten Durchfluß, das durch axialen, nach dem Behälterinneren gerichteten Fingerdruck zu öffnen ist, wobei in der eine nach der Unterseite offene sacklochartige Aussparung aufweisenden Kappe eine mit der Ventilstangenbohrung verbundene Dosierkammer angeordnet ist, die über ein in Ruhestellung der Kappe offenes und durch den Fingerdruck schließbares, am Stirnende der Ventilstange befindliches Abgabeventil mit einer Auslaßöffnung der Kappe in Verbindung steht.
Es sind Dosierkappen dieser Art bekannt (USA.-Patentschrift 2 892 576), die entweder einstückig ausgebildet sind oder aus einer Mehrzahl kompliziert zusammengesetzter Einzelteile bestehen. Diese bekannten Kappen haben den Nachteil, daß sie nicht auf eine gewünschte Dosiermenge abstimmbar sind. Für jede vorgegebene Dosiermenge muß eine besondere Herstellungsserie ganzer Kappen vorgesehen werden.
Ferner ist es bekannt (USA.-Patentschrift 138 301), durch eine relativ komplizierte Anordnung von Einstellgewinden an einer Dosierkappe jederzeit eine Veränderung des Dosierraumes durch den Benutzer vornehmen zu lassen. Häufig ist es jedoch erwünscht, eine dem Füllgut und seinem Verwendungszweck angepaßte Optimaldosiermenge einzustellen. Bei der genannten Konstruktion könnte diese durch unerfahrene Benutzer oder aus Versehen geändert werden. Abgesehen davon ist die bekannte Kappe infolge der mit Präzision herzustellenden Gewinde relativ teuer und kompliziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auf ein herkömmliches Druckbehälterauslaßventil mit konstantem Durchfluß leicht aufsetzbare Dosierventilkappe der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die es ermöglicht, unter Verwendung gleich gestalteter Kappenkörper Dosierventilkappen mit unterschiedlichem Dosiervolumen herzustellen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Teil des- Dosierkammervolumens durch den Hohlraum eines in den Boden der sacklochartigen Aussparung des Kappenkörpers eingesetzten ersten Einsatzteils gebildet ist und der Kappenkörper auf der hohlen Ventilstange mittels eines in die Aussparung eingesetzten, mit dichtem Gleitsitz auf die Ventilstange aufgeschobenen, einen Dichtungsring aufweisenden zweiten Einsatzteils gehalten wird.
Der Dosierinhalt der Dosierventilkappe kann ohne weiteres auf gewünschte Dosiermengen abgestimmt werden, indem man erste Einsatzteile mit entsprechend bemessenen Hohlräumen in den Kappenkörper einsetzt. Ebenso kann ein und dieselbe Kappe leicht an Ventilstangen verschiedener Abmessungen angepaßt werden, indem man zweite Einsatzteile und die zugehörige Dichtungen mit entsprechenden Abmessungen verwendet. Auf diese Weise ist es möglich, im billigen Massenproduktionsverfahren hergestellte Kappen derselben Größe und Gestalt durch Einbau entsprechender Einsatzteile für die verschiedensten Zwecke verwenden zu können.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das erste Einsatzteil einen sich in die Bohrung der Ventilstange hinein erstreckenden Rohransatz auf. Diese Maßnahme sorgt dafür, daß die Dosierventilkappe auch bei außermittiger Betätigung stets bezüglich der hohlen Ventilstange zentriert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Dosierventilkappe, die auf ein übliches Ventil konstanten Durchflusses aufgesetzt ist, in einem das Ausströmen in die freie Atmosphäre zeigenden Zustand,
F i g. 2 die Dosierventilkappe der F i g. 1 in dem durch einen Finger niedergedrückten Zustand, in welchem ein aus einem Druckbehälter kommendes Fluid in das Innere der Dosierkammer strömt.
Die Dosierventilkappe 1 ist auf ein Ventil konstanten Durchflusses 2 aufgesteckt, das von einer Ringhalterung 3 eines unter Druck stehenden, nicht dargestellten Behälters getragen wird. Das Ventil konstanten Durchflusses 2 umfaßt ein Ventilgehäuse 4 mit einer hohlen, niederdrückbaren Ventilstange 5, die durch eine Feder 6, die zwischen dem unteren Ende der Ventilstange und dem Ventilgehäuse liegt, nach außen gedrückt wird. Ein Tauchrohr 7 erstreckt sich bis zum Boden des Behälters und bildet eine Zuleitung für Flüssigkeit, die über den Einlaß 8 in das Ventilgehäuse 4 gelangt. Die Ventilstange 5 hat eine Einlaßöffnung 9, die durch eine Dichtung 10 abgedichtet ist, wenn die Ventilstange 5 durch die Feder 6 aus dem Ventilgehäuse 4 herausbewegt ist.
Die Dosierventilkappe 1 umfaßt einen Kappenkör-
per 20, der in sich eine sacklochartige Aussparung 21 aufweist, die über eine Auslaßöffnung 22 mit der freien Atmosphäre in Verbindung steht. Ein käfigartiges Einsatzteil 23 ist am oberen Ende der Aussparung 21 vorgesehen; es trägt eine Dichtung 24, die dichtend am Umfang der Ventilstange 5 anliegt. Die Dichtung 24 hat die Form eines O-Ringes. Es können jedoch auch flache Dichtungsscheiben oder andere Dichtungen an Stelle des in der Zeichnung dargestellten O-Ringes verwendet werden. Das Einsatzteil 23 ist mit Schiebesitz in den Kappenkörper 20 eingebracht, so daß die am Umfang des Einsatzteils 23 vorgesehene Rippe 25 in die Nut 26 des Kappenkörpers 20 einrastet. In der Kammer 21 ist ein weiteres Einsatzteil 27 mit einem Rohransatz 27' vorgesehen, welch letzterer sich nach unten in das offene Ende der hohlen Ventilstange 5 erstreckt. Das Einsatzteil 27 trägt außerdem eine ringförmige Dichtung 28; sie wird dort in einer Ringnut 29 festgehalten. Diese Dichtung kann in Berührung mit dem ringförmigen ao Ende der hohlen Ventilstange 5 gelangen und dieses abdichten, wenn durch die Anlegung einer Kraft der Kappenkörper 20 nach unten bewegt wird. Das Einsatzteil 27 bildet innerhalb des Kappenkörpers · 20 einen Hohlraum 30, der in Verbindung mit dem Innenraum der hohlen Ventilstange 5 steht, und zwar auf eine solche Weise, daß der Hohlraum 30 und der Innenraum der Ventilstange 5 zusammen eine Dosierkammer bilden. Das Einsatzteil 27 ist mit Schiebesitz in den Kappenkörper 20 so eingesetzt, daß seine Rippe 31 in die Nut 32 des Kappenkörpers 20 einrastet.
Die Wirkungsweise des Dosierventils geht am besten aus F i g. 2 hervor. Ein Fingerdurck wird dazu benutzt, die hohle Ventilstange 5 nach unten zu drükken, wodurch die Einlaßöffnung 9 freigegeben wird, so daß der unter Druck stehende Inhalt des Behälters durch das Tauchrohr 7 nach oben in das Innere der hohlen Ventilstange 5 und in den Hohlraum 30 fließt. Die anfangs durch den Finger ausgeübte Kraft verursacht zuerst, daß sich der Kappenkörper 20 nach unten auf die Ventilstange 5 zu bewegt, so daß die ringförmige Dichtung 28 auf das ringförmige Ende der Ventilstange 5 zu liegen kommt und dieses abgedichtet wird, ehe die Einlaßöffnung 9 freigegeben wird. ·
Hört der Fingerdruck auf, so kann die Feder 6 die Ventilstange 5 aus dem Ventilgehäuse 4 hinausbewegen, so daß die Einlaßöffnung 9 wieder abgedeckt wird. Der Druck innerhalb des Hohlraums 30 und dem Innenraum der Ventilstange 5, die beide zusammen die Dosierkammer darstellen, bewegt den Kappenkörper 20 relativ zur Ventilstange 5 nach oben, so daß die Dichtung 28 vom ringförmigen Ende der Ventiistange5 freikommt (vgl. Fig. 1). Der unter Druck stehende Inhalt der Dosierkammer fließt dann aus der Dosierkammer über die Auslaßöffnung 22 und durch die Sprühdüse 33 nach außen.
Die Dosierventilkappe 1 kann leicht an Ventilstangen verschiedener Abmessungen angepaßt werden, indem man einfach Einsatzteile 23 und Dichtungen 24 und 28 mit entsprechenden Abmessungen verwendet. Außerdem kann der Dosierinhalt der Dosierventilkappe 1 ohne weiteres gegebenen Verhältnissen angepaßt werden, indem man Einsatzteile 27 mit entsprechend bemessenen Hohlräumen 30 in den Kappenkörper 20 einsetzt.
Die gezeigte Konstruktion erlaubt auch, daß man den unter Druck stehenden Behälter leicht auffüllen kann. Man erreicht dies, indem man eine Füllvorrichtung auf das Ende der Ventilstange 5 aufsetzt, ehe die Dosierkappe 1 aufgesteckt ist. Wenn der Behälter von der Füllvorrichtung abgezogen ist, kann die Dosierkappe auf die Ventiistange 5 aufgesetzt werden, wodurch das Ventil kontinuierlichen Durchflusses in ein Dosierventil verwandelt wird.
Die vorgeschlagene Konstruktion ist robust. Man kann sie auch mit außermittig angreifenden Kräften betätigen, weil der Rohransatz 27' dafür sorgt, daß die Dosierventilkappe 1 bezüglich der hohlen Ventilstange 5 stets zentriert ist.
Darüber hinaus kann die Dosierventilkappe ohne weiteres aus gespritzten oder gegossenen Kunststoffteilen bestehen, so daß man die verschiedenen Teile kaum oder, nicht nachbearbeiten muß. Es sind nämlich keine übermäßig genauen Teiletoleranzen erforderlich, um das Ventil funktionstüchtig zu machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. bosierventilkappe zum Aufsetzen auf die hohle Ventilstange eines am oberen Ende eines unter Innendruck stehenden Flüssigkeitsbehälters angebrachten Auslaßventils für konstanten Durchfluß, das durch axialen, nach dem Behälterinneren gerichteten Fingerdruck zu öffnen ist, wobei in der eine nach der Unterseite offene sacklochartige Aussparung aufweisenden Kappe eine mit der Ventilstangenbohrung verbundene Dosierkammer angeordnet ist, die über ein in Ruhestellung der Kappe offenes und durch den Fingerdruck schließbares, am Stirnende der Ventilstange befindliches Abgabeventil mit einer Auslaßöffnung der Kappe in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Dosierkammervolumens durch den Hohlraum (30) eines in den Boden der sacklochartigen Aussparrung (21) des Kappenkörpers eingesetzten ersten Einsatzteils (27) gebildet ist und der Kappenkörper (20) auf der hohlen Ventilstange (5) mittels eines in die Aussparung (21) eingesetzten, mit dichtem Gleitsitz auf die Ventilstange aufgeschobenen, einen Dichtungsring (24) aufweisenden zweiten Einsatzteiles (23) gehalten wird.
2. Dosierventilkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Einsatzteil (27) einen sich in die Bohrung der Ventilstange (5) hinein erstreckenden Rohransatz (27') aufweist.

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