DE150210A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gesamtwindungszahl
Die Erfindung bezieht sich auf Magnetspulen, bei denen durch Unterteilen der Spule
rechtwinklig zur Spulenebene bezw. parallel zum Magnetkern z. B. in zwei Teile α und b
in Fig. 3 und 4 und in drei Teile a, b, c in
den Fig. 5 und 6 der Luft Zutritt verschafft wird. Die Abkühlungsfähigkeit wird naturgemäß
durch die eintretende Luftzirkulation bedeutend erhöht, zumal wenn die Spulen a
und b so im Magnetgehäuse d bezw. auf dem Magnetkern e befestigt werden (Fig. 7), daß
die Luft von allen Seiten frei hindurchstreichen kann. Die Unterteilung der Spillen
kann eine beliebig vielfache sein.
Die Verteilung der
bezw. des Gesamtwattverlustes einer derartig" kombinierten Magnetspule auf die einzelnen
Spulenteile erfolgt nun gemäß vorliegender Erfindung in einem bestimmten Verhältnis
zur Oberfläche und stuft sich auch demgemäß die Dicke der nach innen zu liegenden
Spulenteile b bezw. c entsprechend ab (Fig. 3, 4, 5 und 6).
Bekanntlich ist die ausgestrahlte Wärmemenge direkt proportional der ausstrahlenden
Oberfläche und der Temperaturdifferenz. Nachdem nun die ausstrahlende Oberfläche der verschiedenen
unterteilten Spulen mit dem Durchmesser wächst (Fig. 3 bis 6), darf die in jeder Unterteilung durch den Strom erzeugte
Wärmemenge im Verhältnis zur wachsenden Oberfläche zunehmen, wenn die Wärmeabfuhr
pro Quadratzentimeter Spulenoberfläche für sämtliche Unterteilungen gleich sein soll. Das
Wesen der Erfindung ist demnach eine Unterteilung der Spulen zur Wärmeabfuhr, derart,
daß für jede Unterteilung das Verhältnis von Windungszahl bezw. Wattverlust so bestimmt
wird, daß in jeder Unterteilung der verschiedenen Oberfläche entsprechend gerade so viel
Wärme erzeugt wird, daß in sämtlichen Unterteilungen die Wärmeabgabe pro Quadratzentimeter
Spulenoberfläche und damit die durchschnittliche Temperatur die gleiche ist. Dementsprechend nimmt z. B. bei gleicher
Windungshöhe die Dicke der Spulen nach außen zu (Fig. 3 bis 6).
Derartig unterteilte Spulen lassen eine wesentlich höhere Belastung zu als die voll
gewickelten Spulen, ohne daß eine schädliche Erwärmung zu befürchten ist; weiterhin kann
eine Ersparnis an Kupfer bei Erreichung desselben Magnetisierungseffektes unter zulässiger
Mehraufwendung elektrischer Energie erreicht werden.
Die vorstehend beschriebene Unterteilung von Magnetspulen kann auf rund und eckig
gewickelte Spulen jeden Umfanges mit und ohne Spulenkörper angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Unterteilte Magnetspule, welche aus mehreren parallel zum Magnetkern ineinander geschobenen Teilen_besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl bezw. der Wattverlust der einzelnen Unterteilungen in der Weise bestimmt wird, daß die Wärmeerzeugung bezw. -Abgabe pro Quadratzentimeter Spulenoberfläche bei sämtlichen Unterteilungen gleich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877075C (de) * | 1949-12-02 | 1953-05-21 | Magnet Schultz G M B H | Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877075C (de) * | 1949-12-02 | 1953-05-21 | Magnet Schultz G M B H | Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung |
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