DE1504926C - Blendschutzscheibe aus thermoplastischem, synthetischem, transpartentem Material sowie Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Blendschutzscheibe aus thermoplastischem, synthetischem, transpartentem Material sowie Verfahren zur Herstellung derselben

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DE1504926C
DE1504926C DE1504926C DE 1504926 C DE1504926 C DE 1504926C DE 1504926 C DE1504926 C DE 1504926C
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glare
disc
light
strips
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Steel, John Fossey, Beverly Hills, Calif. (V.St.A.)
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Description

3 4
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Folie, wie sie zur (F i g. 5) durch eine hydraulische Vorrichtung 24
Herstellung der erfindungsgemäßen Blendschutz- zusammengepreßt und dabei durch Heizspulen 25, 26
scheibe dienen kann, erhitzt. Die gestapelten Folien 10 werden auf diese
F i g. 2 im größeren Maßstab einen Teil der Ober- Weise unter Druck und Wärme miteinander zu einer
fläche der Scheibe gemäß F i g. 1, 5 homogenen Scheibe 10' verbunden.
Fig. 3 schematisch eine Seitenansicht auf zwei Diese transparente Scheibe 10'(F i g. 5) besteht aus
Preßplatten und den dazwischengelegten Folien- der Schichtung der Folien 10, und die Streifen 12, die
stapel, " vorher auf jeder einzelnen Folie 10 lagen, sind in der
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab einen Teilquer- Scheibe 10' eingebettet (F i g. 6).
schnitt durch den Folienstapel, io Da die Streifen 12 in der Scheibe 10' in geringem
F i g. 5 eine Ansicht ähnlich F i g. 3, wobei die' Abstand liegen, erscheinen sie dem Auge als eine
Teile am Ende des Preßvorganges dargestellt sind, ununterbrochene Lamelle. Auf diese Weise sind in
F i g. 6 einen Teilquerschnitt durch die fertige die Scheibe 10' Lamellen 12' eingebettet, deren Breite
Blendschutzscheibe, und ■ gleich der Dicke der Scheibe 10' ist.
F i g. 7 eine unter Verwendung der erfindungs- 15 Jede der Lamellen 12' hat im Querschnitt die Form
gemäßen Blendschutzscheibe hergestellte Verbund- einer langen, schmalen Leiste, ähnlich den Lamellen
scheibe. einer herkömmlichen Fensterjalousie. Die Seiten-
Die in F i g. 1 und 2 dargestellte Folie 10 besteht flächen 13 jeder dieser. Lamellen erstrecken sich quer
aus transparentem Kunststoff, z. B. Butyrat, an der über die Fläche der Scheibe 10' im wesentlichen in
eine Vielzahl von parallelen aufgedruckten Streifen ao der Oberfläche der Scheibe. Die Breite der Lamellen
12 sind. Die Streifen 12 sind aus einem undurchsich- entspricht etwa der Dicke der Scheibe 10'. Da die
tigen Material, z. B. aus Aluminiumfarbe gebildet. Seiten der Lamellen durch die Kanten der Streifen 12
Die Streifen können für künstlerische Zwecke auch bestimmt werden, gleicht die Dicke einer jeden
aus anderen undurchsichtigen Stoffen gebildet sein, Lamelle der Breite der Streifen 12. Die gegenüber-
z. B. wärmewiderstandsfähigen Tinten oder Farben. 25 liegenden Seiten angrenzender Lamellen 12' bestim-
Die Folie 10 ist sehr dünn. Die Breite der Streifen men transparente Durchlässe 11 in der Scheibe 10'.
12 ist gleich der Höhe einer Lamelle, und der Zwi- Auf diese Weise kann ungehindert Licht durch die
schenraum zwischen zwei Streifen, das heißt, der Scheibe 10' parallel zu den Lamellen durch die
lichte Abstand zwischen zwei Lamellen entspricht Durchlässe 11 fallen.
der gewünschten Blendschutzwirkung. Die Streifen 30 Eine Fensterscheibe wird dadurch hergestellt, daß
12 können in bekannter Weise, z. B. durch Sieb- eine Scheibe 10' zwischen zwei Glasscheiben 30, 31
druck auf die Folie 10 aufgedruckt sein. (F i g. 7) gelegt wird, wie dies bekanntermaßen auch
Wie in F i g. 3 bis 6 gezeigt, wird eine Anzahl vonn zur Herstellung von Sicherheitsglas geschieht, und Folien 10 gleicher Größe mit gleicher Anzahl und daß alle drei Scheiben dann durch Wärme und Druck Anordnung von Streifen 12 mit Paßlöchern 14 an 35 oder durch ein Klebemittel verbunden werden,
einer Kante versehen. Eine Anzahl dieser Folien 10 Bei senkrecht angeordneter Scheibe 10' reicht die werden zwischen den Preßplatten 16,18 einer Presse Breite jedes Streifens 12 aus, um Sonnenlicht am aufeinandergelegt. Die untere Preßplatte 16 ist mit Durchtritt zwischen diesen Streifen zu hindern,
den Paßlöchern 14 entsprechenden Paßstiften 20 ver- Das Verfahren zur Herstellung des Lamellensehen, die von der Fläche der Preßplatte 16 unter 40 Sonnenschirmes nach dieser Erfindung ist einfach einem der Versetzung der Streifen 12 in einer Reihe und billig. Die Scheibe 10' kann für einen Bruchteil 12' entsprechenden Winkel (z. B. 17°) von der Senk- der Kosten von üblichen Metallsonnenschirmen herrechten vorstehen. In der oberen Platte sind ent- gestellt werden, und da sie leicht zwischen Glassprechende Ausnehmungen 21 für die Paßstifte 20 scheiben gebunden werden kann, schafft es ein vorgesehen. 45 Sonnen- oder Blendschutzfenster ohne Probleme
Wie in F i g. 5 gezeigt, bewirken die Paßstifte 20, bezüglich der Schmutzansammlung, der Kondensation
daß die Folien des Stapels horizontal relativ zuein- oder Ausdehnung und Zusammenziehung,
ander verschoben werden, wodurch die Streifen 12 Ein Sonnenschirmfenster nach der Erfindung kann
gegeneinander versetzt werden. wie übliches Sicherheitsglas leicht in gewünschte
Nachdem die Folien 10 auf die Paßstifte 20 aufge- 50 Größen geschnitten werden. Es kann an Stelle
steckt gestapelt sind, werden die Preßplatten 16,18 normalen Fensterglases eingebaut werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 Patentansprüche· Scheiben verwendet werden müssen oder aber besondere Vorkehrungen zur Abstützung vorgesehen
1. Blendschutzscheibe aus thermoplastischem, sein müssen.
synthetischem, transparentem Material, in der Diese bekannten Blendschutzschirme haben bei
Flächen verminderter Lichtdurchlässigkeit ange- 5 Verwendung als Scheibe die gleiche Wirkung wie die
ordnet sind, die aus undurchsichtigen Streifen bekannten aus Kunststoff-, Holz- oder Blechlamellen
bestehen, weiche im Abstand zueinander parallel zusammengesetzten Jalousien und erfordern zur Er-
und in Richtung der Dicke der Scheibe parallel zielung der gleichen Wirkung auch die gleiche Tiefe
zur Scheibenoberfläche verlaufen, dadurch der Einschnitte wie die Breite der üblicherweise ver-
gekennzeichnet, daß die Scheibe (10') mit io wendeten Lamellen bekannter Jalousien. Sie haben
den darin eingebetteten, undurchsichtigen Streifen gegenüber diesen bekannten Lamellen zwar den Vor-
(12) homogen und nichtlaminar ist und die Strei- teil der geringeren Gefahr einer Verschmutzung, sind
fen (12) sich in Richtung der Dicke der Scheibe jedoch wesentlich kostspieliger,
in ihren Randzonen geringfügig überlappen. Darüber hinaus ist eine Blendschutzscheibe bekannt-
2. Blendschutzscheibe nach Anspruch 1, da- 15 geworden (vgl. die britische Patentschrift 849 377), durch gekennzeichnet, daß die Scheibe (10') auf die aus mehreren Schichten besteht und in der Fläihren Oberflächen mit Glasscheiben (30, 31) ab- chen verminderter Lichtdurchlässigkeit angeordnet gedeckt ist. sind, die aus undurchsichtigen Streifen bestehen, wel-
3. Verfahren zur Herstellung einer Blendschutz- ehe im Abstand zueinander parallel und in Richtung scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- ao der Dicke der Scheibe parallel zur Scheibenobernet, daß mit undurchsichtigen Streifen versehene fläche verlaufen. Bei der bekannten Blendschutzthermoplastische, transparente Kunststoffolien scheibe, die aus mehreren Schichten besteht, haben übereinandergelegt werden, wobei sich die Strei- die Blendschutzstreifen z. B. eine Breite von 2,5 mm fen benachbarter Folien in ihren Randzonen ge- und sind in einem Abstand von 2,5 mm voneinander ringfügig überlappen, und die Schichtung danach as angeordnet. Die Streifen der einzelnen Schichten unter Wärmeeinwirkung zu einer homogenen kommen auf gleiche Höhe zu liegen. Wegen der sehr Scheibe verpreßt wird. dicht beieinander liegenden Streifen ist zwar bei dünnen Schichten ein ausreichender Blendschutz gege-
. ben, jedoch ist der Grad der Lichtabschirmung er-
30 heblich, der sich bei Vermehrung der Schichten noch
Die Erfindung betrifft eine Blendschutzscheibe aus erhöht. Dieser Mangel führt dazu, daß die Schichtthermoplastischem, synthetischem, transparentem dicke ziemlich groß gewählt werden muß; damit wird Material, in der Flächen verminderter Lichtdurch- dann aber die Blendschutzwirkung wieder verringert. lässigkeit angeordnet sind, die aus undurchsichtigen Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, Streifen bestehen, welche im Abstand zueinander 35 die Nachteile der bekannten Blendschutzscheiben zu parallel und in Richtung der Dicke der Scheibe par- vermeiden, einen einwandfreien Blendschutz zu bieallel zur Scheibenoberfläche verlaufen, sowie ein Ver- ten unter Verwendung von durchsichtigem Werkstoff fahren zur Herstellung derselben. und bei gleicher Wirkung wie die bekannten Jalou-
Zur Vermeidung von Blendwirkungen, z. B. von sien und auch Blendschutzschirme mit geringerer
Quellen intensiven Lichtes, wie Leuchtstofflampen, 40 Scheibendicke auszukommen und die Herstellungs-
Lichtbogenlampen od. dgl., ist es bekannt, vor oder kosten zu verringern.
um die Lichtquelle Blendschutzschirme mit Vorzugs- Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
weise parallelen Flächen verminderter Lichtdurch- daß die Scheibe mit den darin eingebetteten, undurch-
lässigkeit vorzusehen, die Licht nur im wesentlichen sichtigen Streifen homogen und nichtlaminar ist und
in einer Hauptrichtung durchlassen, seitliches Streu- 45 die Streifen sich in Richtung der Dicke der Scheibe in
licht abblenden oder reflektieren. ihren Randzonen geringfügig überlappen. Durch die
Es sind derartige Blendschutzschirme bekannt, die erfindungsgemäße Ausbildung der Flächen vermin-
aus einer relativ dicken Tafel aus transparentem derter Lichtdurchlässigkeit aus einer Reihe von in
Werkstoff bestehen, in weiche über einen Teil ihrer Abstand liegenden, d. h. durch lichtdurchlässiges
Dicke Einschnitte in geringem Abstand voneinander 5<> Material gewählten Streifen verminderter Lichtdurch-
vorgesehen sind, deren Seitenflächen eine verminderte lässigkeit wird die Sichtwirkung nicht wesentlich be-
Lichtdurchlässigkeit aufweisen. Dazu ist es bekannt, hindert, und der Lichtdurchtritt ist durch die Möglich-
diese Einschnitte entweder an ihren Seitenwänden keit einer Lichtausbreitung auch in der Ebene der
mit undurchlässigen oder reflektierenden Stoffen zu Scheibe selbst erhöht. Außerdem ist die Scheibe sehr
beschichten oder den ganzen Einschnitt mit ent- 55 leicht und billig in Massenherstellungsverfahren her-
sprechenden Stoffen auszufüllen. Da der noch mög- stellbar.
liehe seitliche Streuwinkel des Lichtes und damit die Vorzugsweise kann die Scheibe auf ihren Oberflächen
seitliche Blendwirkung von dem Verhältnis des Ab- mit Glasscheiben abgedeckt werden und dieselbe in
Standes zwischen den einzelnen Einschnitten und der Weise hergestellt werden, daß mit undurchsichti-
deren Tiefe abhängt, ist zur Vermeidung einer zu 6o gen Streifen versehene thermoplastische, transparente
dichten Anordnung der Einschnitte und damit einer Kunststoffolien übereinandergelegt werden, wobei
zu großen Herabsetzung der Gesamtlichtdurchlässig- sich die Streifen benachbarter Folien in ihren Rand-
keit eine relativ große Dicke der Scheibe erforderlich. zonen geringfügig überlappen, und die Schichtung
Insbesondere ergeben sich Schwierigkeiten bei der danach unter Wärmeeinwirkung zu einer homogenen
Verwendung derartiger bekannter Blendschutz- 65 Scheibe verpreßt wird.
schirme als Scheiben zur Abblcndung des Seitenlich- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der tes, da die Scheiben durch die Einschnitte sehr stark Zeichnungen aus an Ausführungsbeispielen näher ergeschwächt werden und daher entweder sehr dicke läutert, in den Zeichnungen zeigt

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