DE1508043A1 - Verfahren zur Erzeugung von Hochofenwind - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Hochofenwind

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DE1508043A1
DE1508043A1 DE19661508043 DE1508043A DE1508043A1 DE 1508043 A1 DE1508043 A1 DE 1508043A1 DE 19661508043 DE19661508043 DE 19661508043 DE 1508043 A DE1508043 A DE 1508043A DE 1508043 A1 DE1508043 A1 DE 1508043A1
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Germany
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wind
combustion chamber
burned
blast furnace
pressure combustion
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Application number
DE19661508043
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English (en)
Inventor
Ernst Kuemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00—Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/10—Other details, e.g. blast mains
    • C21B9/12—Hot-blast valves or slides for blast furnaces
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00—Making pig-iron in the blast furnace

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

iissen, den 19· Dezember 1966 N 4172/1 Dr.Ha/Jg.
Heinrich Koppers Gesellschaft mit beschränkter Haftung, .rissen, Moltkestrasse 29
Verfahren zur Erzeugung von Hochofenwind
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Hoohofenwind von hoher Temperatur, insbesondere von einer Temperatur oberhalb 100O0C.
In den letzten Jahren wurde nämlich die Windtemperatur im Hochofenbetrieb immer weiter gesteigert. Während noch vor kurzer Zeit Windtemperaturen von 800 bis 9000G üblich waren, werden zur Zeit Neuanlagen vorwiegend flir Windtemperaturen von 1 200 bia 1 3000C gebaut. Durch die hohen Vorwärmtemperaturen werden zahlreiche Verbesserungen im Hochofenbetrieb erreicht; auf deren Art und Umfang ^h ier jedoch nicht näher eingegangen zu werden braucht.
Die .Erzielung hoher Windtemperaturen ist in Winderhitzern üblicher Bauart mit innenliegenden Brennschachten und Schamotteauskleidung nicht ohne weiteres möglich. Neuzuzuetellende Winderhitzer werden daher mehr und mehr als Spezial-Konetruktionen gebaut und erhalten beispielsweise außenliegende Brennschächte und eine hochwertige feuerfeste Auskleidung. IM auoh mit älteren, bereite in Betrieb befindlichen Winderhiteern konventioneller Bauart hohe Vorwärmtem-00981070579
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peraturen und damit die gewünschten Verbesserungen am Hochofen zu erreichenι iat es erforderlich, solche Anlagen entsprechend umzubauen, iiin derartiger Umbau unterscheidet sich hinsichtlich des Preises kaum von den Kosten für eine Nüuzustellung, da es z.B. erforderlich ist, den außenliegenden Brennschacht nachträglich anzubauen und die gesamte feuerfeste Auskleidung wie auch die Isolierung auszuwechseln.
Der Betrieb des Hochofens mit hohen V/indtemperaturen hat die Erzeugung eines Gichtgases mit geringen Heizwert zur Folge. Das Absinken des Gichtgasheizwertes kann durch die zusätzliche Verwendung von heizwertreichen Zusatzbrennatoffen ausgeglichen werden, Gleichzeitig werden in neuerer Zeit Erdgas, Flüssiggas, Raffineriegas und Heizöl immer preisgünstiger und in großen Mengen auf dem Harkt angeboten, so daß deren Verwendung zur Erzeugung von Hochofenwind wirtschaftlich sinnvoll erscheint. ..uch das Kokereigas wird in absehbarer Zeit nur noch zu solchen Preisen verkauft werden können, die denen der vorerwähnten Brennstoffe nahekommen. Die Verwertung des auf den Hüttenkokereien anfallenden Kokereigases im Bereich des Hüttenwerkes selbst muß daher ebenfalls angestrebt werden.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, die Windtemperatur am Hochofen zu steigern, ohne daß große Umbauton an den Winderhitzern vorgenommen werden müssen. Gleichzeitig
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ermöglicht sie die Verwendung großer Mengen der erwähnten Zusatzbrennstoffe bei wirtschaftlicher Verbrennung.
Die Erfindung ist dabei dadurch gekennzeichnet, daß in einer den Winderhitzern nachgeschalteten Druckbrennkammer verdichtetes Kokereigas, Erdgas, Flüssiggas, Raffineriegas oder Heizöl mit Hochofenwind beliebiger Temperatur oder mit in geeigneter Weise vorgewärmtem Wind stöchionietrisch oder mit Luftüberschuß verbrannt wird, und daß das so erzeugte Rauchgas mit Kaltwind oder mit in den Winderhitzern auf beliebige Temperaturen gebrachten Heißwind so gemischt wird, daß das dem Hochofen zuzuführende Windrauchgasgemisch die gewünsch te konstante Temperatur und konstante Sauerstoffkonzentration hat. Dabei werden Drücke von 1,5 - 5»0 atü angewandt. Um den Stickstoffgehalt im Wind-Rauchgasgemisch möglichst gering zu halten, ist es, möglich, die Verbrennung in der Druckbrennkammer statt mit Luft mit Industriesauerstoff durchzuführen, der aus dem Blasstahlwerk meist günstig zur Verfügung steht. Des weiteren ist es möglich, den Sauerstoffanteil des Wind-Rauchgasgemisches durch Sauerstoffzugabe auf den Sauerstoffanteil der Luft oder noch darüber hinaus zu steigern.
Schließlich ist es bei der erfindungsgemäßen Arbeitsweise nicht erforderlich, daß die in der Druckbrennkammer zu verbrennenden Brennstoffe vorher entschwefelt werden, da nur etwa 1 bis 2 io der bei der Verbrennung entstehenden schwefelhaltigen Verbindungen mit dem Gichtgas ausgetragen werden.
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Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens können wie folgt kurz zusammengefaßt und beschrieben werden :
1» Windvorwärmung auf hohe Temperatur mit geringerem Investitionsaufwand als bei speziellen Hoohtemperaturwinderhitzerkonetruktionen mit besonderen Vorteilen für bereits in Betrieb befindliche Anlagen älterer Bauart.
2. Möglichkeit zur stöchiometrisohen Verbrennung heizwertreicher Brennstoffe, wie z.B. Gase oder Heizöle. Eine stöchiometrische Verbrennung heizwertreioher Brennstoffe in Winderhitzern älterer Bauart ist nicht möglich, da bei stöchiometrischer Verbrennung zu hohe Temperaturen für die Konstruktion entstehen* Daher muß bei Verwendung solcher Brennstoffe in älteren Winderhitzern mit eehr hohem LuftÜberschuß gefahren werden, um die Verbrennungstemperatur der zulässigen starken Oberflächentemperatur anzupassen. D,er höhere Luft Überschuß bedingt größere Abgasverluste und damit sohlechter"en Wirkungsgrad.
3. Verwendung schwefelhaltiger Brennstoffe.
4. Geringere Störanfälligkeit bzw. Einsparung des bisher aus Sicherheitsgründen erforderlichen dritten Winderhitzers, da durch geeignete Bemessung der Winderhitzer und der Brennkammer erreicht werden kann, daß im Normalbetrieb ' der für den Hochofen erforderliche Wind mit zwei im
Weö&selbetrieb gefahrenen Winderhitzern und der Brennkammer 009810/0579
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ORIGINAL INSPECTED
erzeugt wird, während im Störungsfall bei reduzierter Windtemperatur mit zwei Winderhitzern ohne Brennkammer oder einem Winderhitzer mit Brennkammer eine ausreichende Windmenge geliefert werden kann.
Ähnliche Verfahren wie das erfindungsgemäöe, bei denen Zusatzbrennstoff β verbrannt werden, sind bereits früher zur Verbesserung des Hoohofenbetriebes vorgeschlagen worden. Sinn dieser Vorschläge, wie z.B. der deutschen Patentschrift 680 238, war jedoch stets die Herstellung eines Gemisches aus Kohlendioxyd, Wasserdampf, freiem Sauerstoff sowie gegebenenfalls etwas Stickstoff zur besseren Reduktion im Hochofen und'damit zur Senkung des Koksverbrauches. Keine dieser Anmeldungen hatte zum Ziel, die Windtemperatur mit möglichst geringem Investitionsaufwand zu steigern. Daher unterscheiden sioh diese älteren Verfahren grundsätzlich vom erfindungsgemäßen Verfahren.
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Claims (6)

Essen, den 19· Dezember 1966 N 4172/1 Patentansprüche
1. Verfahren zur Erzeugung von Hochofonwind, dadurch gekennzeichnet, daß in einer den Winderhitzern nachgeschalteten Druckbrennkammer verdichtetes Kokereigas, Erdgas, Flüssiggas, Rafflneriega3 oder Heizöl^ mit Hochofenwind beliebiger Temperatur oder mit in geeigneter Weise vorgewärmtem Wind stöchiometrisch oder mit Luftüberschuß verbrannt wird, und daß das so erzeugte Rauchgas mit Kaltwind oder mit in den Winderhitzern auf beliebige Temperaturen gebrachten Heißwind so gemischt wird, daß das dem Hochofen zuzuführende Wind-Rauchgasgemisch die gewünschte konstante Temperatur und konstante Sauerstoffkonzentration hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Druckbrennkammer zu verbrennenden Brennstoffe auf Drücke von 1,5 bis 5,0 atü verdichtet werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Druckbrennkammer zu verbrennenden Brennstoffe vorgewärmt werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafl der für die Verbrennung in der Druckbrennkammer erforderlichen Luftsauerstoff ganz oder teilweise durch Zumisohung von Induetriesaueretoff, z.B.
aus den Blaantahlwerk, ersetit wird. -009810/0579
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoffanteil des Wind-Rauchgasgemisches durch Sauerstoffzugabe auf den Sauerstoffanteil der Luft oder noch darüber hinaus gesteigert wird.
6. Verführen nach den .Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorherige Entschwefelung der in der Druckbrennkammer zu verbrennenden Brennstoffe nicht erforderlich ist.
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DE19661508043 1966-12-22 1966-12-22 Verfahren zur Erzeugung von Hochofenwind Pending DE1508043A1 (de)

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CA978354A (en) * 1972-10-19 1975-11-25 Black, Sivalls And Bryson Method and apparatus for generating a heated oxygen enriched gas stream

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