DE151505C - - Google Patents

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DE151505C
DE151505C DENDAT151505D DE151505DA DE151505C DE 151505 C DE151505 C DE 151505C DE NDAT151505 D DENDAT151505 D DE NDAT151505D DE 151505D A DE151505D A DE 151505DA DE 151505 C DE151505 C DE 151505C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
KLASSE 21 a.
in BERLIN.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schaltungsanordnung für Sprechstellen in Fernsprechanlagen mit. auf dem Amte aufgestellter zentraler Mikrophonbatterie, bei denen der Strom den Sprechstellen über beide Anschlußleitungen gleichzeitig unter Benutzung der Erde als Rückleitung zugeführt wird.
Bei den bisher bekannt gewordenen Sprech-Stellenschaltungen für Zentralbatterieanlagen der gekennzeichneten Art wird das Mikrophon entweder in die primäre Umwindung einer Induktionsspule, deren sekundäre Wickelung mit der Sprechleitung verbunden ist, gelegt, oder es werden, wie nach dem amerikanischen Patent 551060, die Schwingungen des Mikro-. phons durch Kondensatoren auf die Leitungen übertragen. Derartige Anordnungen sind jedoch verwickelt. Außerdem wird durch die Umsetzung des Sprechstromes in den Induktionsübertragern bezw. Kondensatoren die Lautwirkung herabgedrückt. Ferner haben die meisten Zentralbatterieschaltungen den Nachteil, daß das Mikrophon nicht unter Wahrung des elektrischen Gleichgewichts an die beiden Leitungszweige angeschaltet ist, wodurch das Mitsprechen zwischen zwei benachbarten Leitungen, namentlich im Fernverkehr, begünstigt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung ist eine wesentliche Vereinfachung der Gehäuseschaltung und gleichzeitig die Vermeidung des zuletztgenannten Übelstandes dadurch erreicht worden, daß das Mikrophon unmittelbar in den einen Leitungszweig, und zwar zwischen die beiden Spulen des Fernhörers geschaltet ist.
Die Anordnung wird durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht.
B ist die auf dem Amte stehende Zentralmikrophonbatterie, deren Strom durch die in bekannter Weise zwischen die Verbindungsschnüre eingeschalteten Graduatoren g g der zur Sprechstelle führenden Doppelleitung a b zugeführt wird.
Bei der im unteren Teil der Zeichnung dargestellten Sprechstelle geht der Strom zunächst durch den Fernhörer F. Dieser hat zwei getrennte, gleichwertige Umwindungen, von denen je eine in einem Leitungszweige liegt. Zwischen beiden Umwindungen, und zwar in dem Leitungszweige a, liegt das Mikrophon M, dessen eines Ende zur Rückleitung des Stromes über die zun. Schütze gegen Erdströme eingeschaltete Selbstinduktionsspule g-, mit Erde verbunden ist.
Die Anordnung wirkt in folgender eigenartiger Weise. Der Strom der Batterie B erzeugt in den beiden Leitungszweigen α und b eine Spannung, die an den korrespondierenden Punkten der Zweig'e, da ihre Widerstände im wesentlichen übereinstimmen, annähernd gleich ist. Sobald nun gegen das Mikrophon M
gesprochen wird und dieses infolgedessen seinen Widerstand ändert, wird auch' der Spannungsabfall in dem ganzen Leitungszweige α ein anderer-, während im Zweige b die Spannung konstant bleibt. Demgemäß treten nun zwischen den mit der Leitung verbundenen Enden der Graduatoren g g ebenfalls Spannungsdifferenzen auf, die einen Strom in einer zweiten mit a b verbundenen
ίο Doppelleitung eines anderen Teilnehmers hervorrufen und dessen Fernhörer beeinflussen. Dadurch, daß das Mikrophon M zwischen den beiden Umwindungen des Hörers F liegt, ist die Aufrechterhaltung des elektrischen Gleichgewichts in bezug auf Sprechströme zwischen beiden Zweigen erreicht worden. "Gleichzeitig wird durch die Anordnung, daß je eine Umwindung des Fernhörers in jedem der beiden Leitungszweige liegt, die von dem Zentralbatteriestrom in entgegengesetzter Richtung durchflossen werden, verhindert, daß eine schädliche Beeinflussung des Hörers durch den Strom eintreten kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Schaltungsanordnung für Sprechstcllen in Fernsprechanlagen mit Zentralbatteriebetrieb, bei denen der Mikrophonspeisestrom über beide Leitungszweige gleichzeitig unter Benutzung der Erde als Rückleitung den Sprechstellen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon (M) unmittelbar in den einen Leitungszweig (a) eingeschaltet ist in der Weise, daß beim Sprechen der Widerstand dieses Leitungszweiges verändert wird, während derjenige des anderen Zweiges (b) konstant bleibt.
  2. 2. Bei der Schaltung nach Anspruch 1 die Anordnung, daß das Mikrophon (M) zwischen den beiden getrennten Umwindungen des Fernhörers (F), die je mit einem Leitungszweige verbunden sind, liegt, zu dem Zwecke, das elektrische Gleichgewicht während des Sprechens aufrecht zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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