DE1526039B2 - Brennereinrichtung zur verfeuerung von gasfoermigen und/oder fluessigem brennstoff - Google Patents

Brennereinrichtung zur verfeuerung von gasfoermigen und/oder fluessigem brennstoff

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DE1526039B2
DE1526039B2 DE19651526039 DE1526039A DE1526039B2 DE 1526039 B2 DE1526039 B2 DE 1526039B2 DE 19651526039 DE19651526039 DE 19651526039 DE 1526039 A DE1526039 A DE 1526039A DE 1526039 B2 DE1526039 B2 DE 1526039B2
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Anton Dipl.-Ing.; Spannring Hans Ing.; St.Jakob Mixnitz Landthaler (Österreich)
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Veitscher Magnesitwerke AG
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Veitscher Magnesitwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
Eine derartige Brennereinrichtung bietet den VorPatentanspruch: teil, daß der Auslaß für den gasförmigen Brennstoff
durch seine Ausbildung als Düse mit konvergent-
Brennereinrichtung zur Verfeuerung von gasför- divergentem Strömungskanal, dessen engster Quermigem und/oder flüssigem Brennstoff mit einer zen- 5 schnitt unabhängig von betriebsbedingten Relativbetralen rohrförmigen Zuführung für flüssigen Brenn- wegungen der zugeordneten Bauteile konstant bleibt, stoff und einer hinsichtlich des Brennstoffdurch- über einen weiten Beaufschlagungsbereich einen satzes unabhängig von dieser einstellbaren, diese Brenngasstrahl hoher Geschwindigkeit gewährleistet, koaxial umgebenden Zuführung für gasförmigen durch dessen Saugwirkung auf engem Raum eine inBrennstoff, bei der der Auslaß für den gasförmi- io nige Vermischung von Brenngas, zerstäubtem Heizöl gen Brennstoff ringartig um den axialen Auslaß und von außen zuströmender Verbrennungsluft bei für den flüssigen Brennstoff angeordnet ist, da- Mischbetrieb bzw. von Brenngas und Verbrennungsdurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (7) für luft bei Gasbetrieb erzielt wird. Durch die hohe Ströden gasförmigen Brennstoff in an sich bekannter mungsgeschwindigkeit werden ferner unerwünschte Weise als Düse mit konvergent-divergentem Strö- π Spaltvorgänge im Brennstoff vermieden. Zufolge der mungskanal ausgebildet ist, deren innere Begren- innigen Vermischung von Brennstoff und Verbrenzung längs des divergenten Teils des Strömungska- nungsluft kann bei Verwendung der Brennereinrichnals jedoch ein Kreiszylindermantel bildet und die tung zur Beheizung von Drehofen zum Brennen von in geringem Abstand stromab vom Auslaß (4) für beispielsweise Magnesit, Dolomit oder Zement die Zuden flüssigen Brennstoff unter Freilassung eines 20 fuhr entstaubter Kühlluft als Primärluft entfallen und Durchtrittkanals (9) für den zerstäubten flüssigen die Kühlluft unmittelbar als Verbrennungsluft (Se-Brennstoff angeordnet ist. kundärluft) verwendet werden. Durch den Wegfall
der Primärluft und der Entstaubung derselben wird -?v
die Wärmewirtschaft der Ofenanlage verbessert und -'
Die Erfindung betrifft eine Brennereinrichtung 25 der apparative Aufwand vermindert,
zur Verfeuerung von gasförmigem und/oder flüssigem Die schematische Zeichnung stellt ein Ausführungs- '
Brennstoff mit einer zentralen rohrförmigen Zufüh- beispiel des Erfindungsgegenstandes im teilweisen
rung für flüssigen Brennstoff und einer hinsichtlich Längsschnitt dar.
des Brennstoffdurchsatzes unabhängig von dieser ein- Die Brennereinrichtung, besteht im wesentlichen stellbaren, diese koaxial umgebenden Zuführung für 30 aus zwei voneinander unabhängigen Brennern, und gasförmigen Brennstoff, bei der der Auslaß für den zwar einem ersten Brenner 1 für Heizöl, der bekanngasförmigen Brennstoff ringartig um den axialen Aus- ter einfacher Konstruktion sei, und einem zweiten laß für den flüssigen Brennstoff angeordnet ist. Brenner 2 für Brenngas. Der Brenner 1 mit einem Öl-Eine derartige Brennereinrichtung ist aus der briti- eintritt Γ besitzt einen Brennerkopf 3 mit einem sehen Patentschrift 257,416 bekannt. 35 Auslaß 4 für das Heizöl, wobei es gleichgültig ist, ob Bei der bekannten ,Brennereinrichtung, bei der dieser Brenner 1 einen Druckölzerstäuber vorstellt zwischen der zentralen rohrförmigen Zuführung für oder eine Zerstäubung durch fremde Medien vorgeseflüssigen Brennstoff und der diese koaxial umgeben- hen ist. Der Brenner 2 ist dadurch ausgebildet, daß den Zuführung für gasförmigen Brennstoff eine über den Brenner 1 ein Schutzrohr 5 gestülpt ist, das Dampfzuführung angeordnet ist und die stromab von 40 mit einem Brenneraußenrohr 6 einen Ringraum beden Brennmittelauslässen ein Mischrohr mit Luftein- grenzt, an dessen Ende der Auslaß 7 für das Brennlaßöffnungen aufweist, sind die beiden Brennstoffzu- gas angeordnet ist. Das Brenngas tritt in den Brenner führungen zwar unabhängig voneinander absperrbar, 2 durch das Rohr 8 ein.
jedoch ist ein Übergang von der einen Brennstoffart Der Auslaß 7, der eine ringförmige Ausströmdüse
auf die andere unter weitgehender Aufrechterhaltung 45 mit konvergent-divergentem Strömungskanal darstellt, 1 "'&
der Heizleistung nicht vorgesehen. ist so geformt und bemessen, daß bereits bei 15%
Ferner ist aus der britischen Patentschrift 306,090 Beaufschlagung (bezogen auf den Brenngas-Nenn-
eine ringförmig ausgebildete Düse mit konvergent-diver- durchfluß) die kritische Geschwindigkeit erreicht
gentem Strömungskanal bekannt. wird. Jede weitere Erhöhung der Menge des Brennga-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brennereinrich- 50 ses erfolgt durch Steigerung des Eintrittsdruckes,
tung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die Der ringförmige Auslaß 7 ist gleichachsig mit dem es erlaubt, wahlweise nur Heizöl oder nur Gas, beson- Auslaß 4 in geringem Abstand stromab von diesem ders Erdgas, oder aber beide Brennstoffe gleichzeitig, unter Freilassung eines Durchtrittkanals 9 für den und zwar in jedem beliebigen Mischungsverhältnis, zerstäubten flüssigen Brennstoff angeordnet,
vollständig zu verbrennen, und bei der ein Übergang 55 Die vom flammenzugewandten Teil des Schutzrohvon der einen Brennstoffart auf die andere unter weit- res 5 gebildete innere Begrenzung des divergenten gehender Aufrechterhaltung der Heizleistung möglich Teils des Strömungskanals, dessen Öffnungswinkel ist. . ß/2 etwa 5° beträgt, verläuft parallel zur Achse der Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Brennereinrichtung, um zu gewährleisten, daß der löst, daß der Auslaß für den gasförmigen Brennstoff 60 engste Querschnitt des Strömungskanals und der Winin an sich bekannter Weise als Düse mit konvergent- kel β auch bei Relativbewegungen des Brenneraußendivergentem Strömungskanal ausgebildet ist, deren in- rohres 6 gegenüber dem Schutzrohr 5, wie sie etwa nere Begrenzung längs des divergenten Teils des Strö- infolge von Wärmedehnungen bei der Umstellung mungskanals jedoch ein Kreiszylindermantel bildet von Erdgas auf Heizöl und umgekehrt auftreten kön- und die in geringem Abstand stromab vom Auslaß 65 nen, konstant bleiben.
für den flüssigen Brennstoff unter Freilassung eines Für die Brennereinrichtung können bereits vorhan-
Durchtrittkanals für den zerstäubten, flüssigen Brenn- dene Ölbrenner ähnlich dem Brenner 1 verwendet
stoff angeordnet ist. werden.
DE19651526039 1965-01-15 1965-12-21 Brennereinrichtung zur Verfeuerung von gasförmigem und/oder flüssigem Brennstoff Expired DE1526039C3 (de)

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DE1526039A1 DE1526039A1 (de) 1971-12-16
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DE1526039C3 DE1526039C3 (de) 1973-01-04

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DE1526039C3 (de) 1973-01-04

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