DE1548043A1 - Synchronuhr mit Gangreserve - Google Patents

Synchronuhr mit Gangreserve

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Publication number
DE1548043A1
DE1548043A1 DE19661548043 DE1548043A DE1548043A1 DE 1548043 A1 DE1548043 A1 DE 1548043A1 DE 19661548043 DE19661548043 DE 19661548043 DE 1548043 A DE1548043 A DE 1548043A DE 1548043 A1 DE1548043 A1 DE 1548043A1
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DE
Germany
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clock according
magnet system
unrest
oscillation
clock
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Pending
Application number
DE19661548043
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bilz
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00—Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0054—Clocks driven by synchronous motors with power-reserve

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • #Synchronuhr mit Gangreserve Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einem durch die Netzfrequenz synchronisierten Gangregler. Bei einer bekannten Uhr dieser Art (schweizerische Patentschrift 183 732) wird der Gangregler durch einen Synchronmotor überwacht.'Zu diesem Zweck ist ein Ausgleichsgetriebe in Form eines Differentialgetriebes vorgesehen, dessen eines Sonnenrad mit dem Synchronmotor, dessen anderes Sonnenrad mit dem Triebwerk der Uhr und dessen P lanetenrad*mit dem Regulierrücker des Gangreglers verbund-en ist. Sobald eine Abweichung des Gangreglers vom Synchronlauf des Motors eintritt, wird diese über den Regulierrücker ausgeregelt. Ferner ist zwischen dem einen Sonnenrad und dem Synchronmotor,eine elektromagnetische Kupplung vorgesehen, welche bei Ausbleiben der Netzspannung und Stillstand des Synchronmotors das Ausgleichsgetriebä außer Wirkung setzt. Ferner wird hierbei vorgeschlagen, daß der'Synchronmotor gleichzeitig auch zum Aufzug des Uhrfederwerkes verwendet werden kann.
  • Die Erfindung zeigt ein neues Prinzip eines durch die Netzfrequenz synchronisierten Gangreglers auf, das den Vorteil hat, daß die Lagerstellen des Gangreglers erheblich weniger belastet werden, so daß damit eine wesentlich höhere Lebensdauer der Uhr erreicht wird. Die Uhr gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Unruhe des Gangreglers mit einem in Schwingung versetzten Elektromagnetsystem koppelbar ist. Hierbei schwingt das Magnetsystem synchron mit der Netzfrequenz, so daß die Unruhe des Gangreglers auf diese Weise durch die Netzfreque nz zwangssynchronisiert ist. Dadurch beuteht die Möglichkeit, daß der Schwingungsbogen der Unruhe nur so groß gewählt wird, als zur Aufrechterhaltung der Funktion des Gangreglers erforderlich ist. Die Drehbewegung der Unruhe kann also erheblich kleiner gehalten werden, so daß auch eine geringere Abnutzung und damit höhere Lebensdauer eintritt.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung sind in Pig. 1 und'2 nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile der'Uhr dargestellt.
  • Mit 1 ist ein Gangregler bezeichnet, der in an sich bekannter Weise ein Ankerrad 2, einen Anker 3 und eine unter der Wirkung einer Feder 4 stehende Unruhe 5 aufweist. Die Achsen des Ankerrades 2, des Ankers 3 und der Unruhe 4 sind in Platinen 6 und 7 drehbar gelagert. Der Gangregler 1 ist auf einer der beiden Uhrwerkspla-, tinen 8 befestigt. Das Ankerrad 2 steht in üblicher Weise mit einem Ritzel 9 und einem nur teilweise dargestellten Zahnradgetriebe 10 einerseits mit dem Zeitanzeigeglied und andererseits mit einem Uhrfederwerk, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind, in Antriebsverbindung. Das Uhrfederwerk dient in an sich bekannter Weise als Gangreserve und wird-von einem ebenfalls in der Zeichnung nicht dargestellten Synchronmotor stets in aufgezogenem Zustand gehalten. Sind keine weiteren Maßnahmen getroffen, so läuft#eine solche Uhr unter der Wirkung des Gangreglers 1 ab.
  • Die Unruhe 5 trägt in an sich-bekannter Weise einen oder mehrere Ankerstifte 11. Zumindest einer dieser Stifte ist aus magnetisch weichem Material gefertigt. Mit diesem Stift wirkt ein mit 12 bezeichnetes, um eine Achse 13 schwingendes Magnetsystem zusammen. Das Magnetsystem besteht aus einem auf der Achse befestigten Kern 14 und den beiden Schenkeln 15 und 16, die mit ihren freien Enden den Ankerstift 11 umgreifen. Das Magnetsystem 12 wird von einer feststehenden Erregerspule 17 erfegt. Das Blektrbmagnetsystem 12 bzw. dessen magnetischer Kreis wird von einer Exzenterscheibe 18 bewegt, welche über einen Lenker 19 mit dem nach hinten verlängerten Bügel 16 verbunden ist. Fig. 2 zeigt eine Ansicht von oben. Die Exzenterscheibe 18 wird über ein Zahnradgetriebe, von welchem nur ein Zahnrad 20 dargestellt ist, vom Synchronmotor angetrieben und zwar in der Weise, daß die Schwingungsfrequenz des Magnetsystems 12 annährend gleich der Sollfrequenz der Unruhe 5 ist. Ferner sind die Exzenterscheibe 18 und die Hebel 15 bzw. 16 so aufeinander abgestimmt, daß die Schwingungsamplit.Ude des Magnetsystems 12 nur etwas größer als die minimale Unruheamplitude ist, d.h. der Schwingungsbogen der Unruhe ist so groß gewählt, daß die Funktion des Ankers 3 uhd des Ankerrades 2 mit Sicherheit noch erfüllt werden. Bei Erregung des schwingenden Magnetsystems 12 wird also die Unruhe 5 durch die magnetische Kopplung über den Ankerstif t 11 im'Rhythmus der Schwingbewegung des Systems mitgenommen. Die Erregung des Magnetsystems wird so gehalten, daß die Unruhe auch bei maximaler Antriebskraft, d.h. bei voll aufgezogenem Federhaus, noch mit Sicherheit geführt wird. Auf diese Weise wird eine Zwangssynchronisierung des Gangreglers erzielt.
  • Fällt die Netzspannung aus, so bleibt das Magnetsystem 12 stehen und wird spannungslos. In diesem Falle wird der Gangregler unbeeinflußt frei weiterschwingen, und zwar nun mit vollem Schwingungebogen. Dadurch, daß alle Teile des magnetischen Kreises aus magnetisch weichem Material bestehen, ergibt sich infolge der unbedeutenden Remanenz des magnetischen Eisenkreises keine Rückwirkung auf die Bewegung der Unruhe. Sie kann also frei und voll durch die Schenkel 15 und 16 durchschwingen. Kehrt die Netzepannung wieder, so wird auch das Magnetsystem 12 erregt und der Synchronmotor wird das System in schwingende Bewegung versetzen. Durch den magnetischen Fluß wird der durch die Schenkel 15 und 16 durchschwingende Anker-. stift abgebremst und schließlich im magnetischen Pfad festgehalten und damit zwangssynchronisiert, Damit dieser Synchronisieru-ngsvorgang schneller vor sich geht, kann es zweckmäßig sein, einen der Bügel 15 oder 16 federnd auszubilden, so daß zumindest kurzzeitig zwischen Ankerstift,1 und einem der Bügel eine Reibungsverbindung eintritt und damit die voll ausschwingende Unruhe 5 schneller abgebremst wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Uhr mit einem durch die Netzfrequenz synchronisierten Gangregler, dadurch gekennzeichnet, daß die Unruhe des Gangreglers mit einem in Schwingung versetzten Elektro-Magnetsystem koppelbar ist.
  2. 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingung des Magnetsystems annähernd einusförmig ist. 3. Uhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsfrequenz des Magnetsystems gleich der Sollfrequenz der Unruhe ist. 4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsamplitude des Magnetoystemw nur etwas größer als die Mindestamplitude der Unruhe ist. 5. Uhr nach einem der Ansprüche- 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis des schwingenden Magnetsystems durch mindestens einen Ankerstift der Unruhe geht. 6. Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem zwei einen Ankerstift aus magnetisch weichem Material umfassende magnetische Rückschlußbügelaufweist. 7. Uhr nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerepule des Nagnetsystemo feststehend angeordnet ist. 8. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des iagnetsysteme über einen Exzenter von einem Synchronmotor erfolgt, der vorzugsweise gleichzeitig auch die Aufgabe des Aufzuges des Federspeichers der Uhr übernimmt. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse des Magnetsystems koaxial zur Schwingachse der Unruhe angeorndet ist. 10. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwinganker des Magnetsyatems ein Federbügel o.dgl. vorgesehen ist, der zumindest kurzzeitig mit dem Ankerstift der Unruhe in Verbindung iritt.
DE19661548043 1966-04-07 1966-04-07 Synchronuhr mit Gangreserve Pending DE1548043A1 (de)

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DE19661548043 Pending DE1548043A1 (de) 1966-04-07 1966-04-07 Synchronuhr mit Gangreserve

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DE (1) DE1548043A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5342854A (en) * 1993-07-28 1994-08-30 Hoechst Celanese Corporation Polyester dissolution for polyester/cotton blend recycle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5342854A (en) * 1993-07-28 1994-08-30 Hoechst Celanese Corporation Polyester dissolution for polyester/cotton blend recycle

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